ICH – Paranoid



Nach
ICH – Autist

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und
ICH – Asperger

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beginnt mit dem 02.01.2016 die Arbeit an meinem Roman
ICH – Paranoid


Kaum Abgrund

Ich sitze seit Jahren in Bonnies Ranch in (immer) derselben Zelle und frage mich heute erstmals ob es die Anstalt und mich überhaupt gibt. Geben würde. Fragezeichen. Und wer Doktor Munk ist der, jedes Mal wenn ich in den Spiegel blicke, aussieht wie ich. Nur das sich unsere Gedanken, Einstellungen und Handlungen unterscheiden. Konnte ich feststellen. Musste ich. Mein Munk. Der schmatzend Kaffee aus Styroporbechern trinkt und wegen der Gesundheit mit dem Radfahren begonnen hat. Wie er sagt. Ich jedoch wegen der Plastik- Becher an Beidem nichts finden kann. Am Schmatzen dito. Und nicht weiß, ob das Eine ohne die Anderen überhaupt existent. Sind. So blöd bin ich. Manchmal... Eher oft, bleibt Munk starrköpfig. Sage ich in Gedanken. Ein 2 Halleluja hinterher. Als ob das Dasein in Gott eine Fiktion wäre. Und Munk Gott. Ich sein Sohn. Eingeboren. Aus der fetten Rippe geformt. Als Selbstbildnis am Schweinetrog der Macht. Nur ein klein wenig anders. Doch das scheißt sich weg. Wie die Geschichte zeigt. Zeigen wird. Oder erinnert sich noch jemand dass die Türken vor Wien standen, die Mauren in Spanien. Hitler vor Moskau. Merkel am Abgrund. Fragezeichen. An den wesentlichen Dingen gescheitert. Wie die USA. Am eigenen Volk. Der Sucht nach Herrschaft. Bedeutung. Größe. Die ihr (Merkel) mit der Physik erspart geblieben wäre. Ihr Kampf = mein Krampf. Oder. Meine Tante deine Kacke. Als eine Art Kleinpferdromanze auf dem Ponyhof. Maulschelle. Ab ins Bett. Fertig!


Status verliebt

Vor mir laufen Terror, Angst und jede Menge Flüchtlinge in Markenklamotten mit iPhone6s am Ohr, die mit langen Fingern an offenen Armen Leute um ein paar Cent Frieden anschnorren, dass ich kotzen könnte. Doch dazwischen läuft sie. Mein Trost. Schlank. Blond. Hut mit Reiherfeder. Gucci- Sonnenbrille. Harrybo- Wildlederjacke. Stehkragenpulli Q- Madame. St. Leger Jeans. Parisyen VI Stilettos.

Gestern habe ich ihr ins Gesicht sehen können. Und mich sofort verliebt. Heute laufe ich nicht wie zufällig hinter ihr - und sehe ihr auf den Hintern, mit der Möglichkeit zwischen ihren schlanken Beinen den Verkehr der Straße zu beobachten, als es leicht bergauf geht.

Yes. Ich mag bartlose Frauen mit langen, blonden Beinen, durch die man in einer Art ominösen Dreieck hindurch so klar die Welt sehen kann, wie durch die Scherben eines blinden Rokoko- Spiegels.

„Oder besitzen Sie diese Fähigkeit nicht, Doktor Munk?“ Der mich am Arm zieht um Gleichgewicht zu halten, bekifft wie der ist.
„Pah!“ Lallt der. „Kanzlerraute- Merkel- Ferkel, - wie stinklangweilig. Eine gute Frau muss eine anständig riechende Möse haben.“ Montiert der weiter an meinem Traum.
„Was wissen Sie schon davon!“ Reagiere ich sauer. Und könnte ihn schon wieder...
„Lassen Sie das, Jimmi. Denken Sie nicht mal daran...!“

Und ich ließ es – dachte aber daran. Und weiß, dass mein Tag kommt. Die Zeit der Freiheit. Nach all den Jahren Fehlercode zählen. Und so. Doch noch sagt Munk die Farbe an.

„Letzte Zelle am Flur, die Tusse. Hinter dem Kabuff, wo die Pferdeköpfe rausgucken!“ Befiehlt die Witzfigur prompt. Und genau da sehe ich wie aus 1000 Metern Zoom (weil er beim Sprechen in letzter Zeit presst als müsste er kacken), dass ihm der Steg seiner Drahtbrille in die blau geäderte Nase gewachsen scheint... Ob das schon länger so ist? Was weiß ich. Egal, - weil mich bei Tag im nachtragenden Überblick der N8 so Scheiß in echt nicht wirklich interessiert. Also: Vergiss es! Und guten Rutsch für heute und morgen.

»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.«
Meyer Amschel Rothschild


Macht mit Frau

Munks Urteil ’Paranoid’ kommt nach der Frage ob ich Organspender sei.
„Warum?“
„Weil wir aus Ihrem entnommenen Knochen neues Material züchten können!“
„Es eilt also?“
„Wir haben einen Ansturm abzuarbeiten...“
„Ich weiß -, es ist etwas das jenseits von Gut und Böse ist. Essen. Unterkunft. Medizinische Versorgung. Klamotten. Vermögen im Alter. Haftpflicht & Hausrat. Und: Was mein Auto nach dem Totalschaden noch wert ist?“

„Jimmi! Spielen Sie sich nicht so auf!“ Doch ich komme mir vor, als ob ich ein Kind verliere. Dabei ist es gentechnisch ’nur’ das Schultergelenk und kein Bio- Feldversuch mit geklontem Getreide. Sorry Baby. Merke: Ich stehe für alles = außer Sex in den ersten fünf Minuten des kennenlernens; noch Fragen?

„Was denn nun, machen Sie hin“, quengelt Munk in seinem üblich boshaften Starrsinn mit Augenbrauen hochziehen und so, „der scharfe Löffel ist schon heiß!“ Den er wie ein Geschenk auf einem Acer- Full- Contact- Tablet zelebriert. Während ich in Gedanken den weiblichen Teil von Heart Beat, der Partnersuche mit Niveau von Menschen mit Behinderungen über 50, spiele. Schon mal von gehört? Ist ein geiles Label voll dramatischer Tussen in Lyrik und Prosa jeder Art bis 80. Besuch lohnt, auch wenn man kein KV- Rock’n Roller ist.

Dann. Und bevor ich unter dem Liter Morphin wegdämmere, sehe ich den Eritreer von neulich mit meterlang wippender Nudel zu der Tussi hinter dem Kabuff (wo die Pferdeköpfe rausgucken) sprinten. Und ich weiß, es wird in 2016 ein scheiß Erwachen sein.
Andere sehen das lockerer, schalten das Bundes- Ferkel einfach ab, gehen pissen oder kotzen wegen des Inhalts der Neujahrsansprache endlos in die Ecke.
’Fuck You’ - schwöre ich bei meiner Seele!

„Sie Idiot!“ brüllt Munk mich wach. „Das ist doch ein Somalier!“
„Für mich sehen die Mohren alle gleich aus!“ Und damit fällt der Vorhang. Von wegen, die Knochensäge kreischt ’Im Namen des Vaters’. Stopp it!

„Sex Sells“, stöhnt sie mir im Traum über Gleichheit und Mindestlohn und... Und sagt mir ihren Namen: „Anna, - ich bin Russin!“ Und dass Eritreer besser bumsen – weil Russen so viel saufen.
„Somalier!“ Sage ich
„Eritreer!“ Sagt sie. „Ich muss es schließlich wissen.“


German High Roller

Ich höre den Pizza- Fahrer. Dessen hell knatterndes Moped. Und Munk. Der berauscht von meinem im Nu freigelegten Schultergelenk – diesem überall zerfetzten Teil, das ja im besten Sinne wie schlechtestenfalls auch seins ist - von Feinkörnigkeit und danach über Grobmotorik stöhnt. Und dass er der erste Mensch sei, der sich im Selbstversuch eine komplette Endoprothese, dazu noch invers, einsetzt. Und die auch noch geschmeidig zementiert, als der Schaft in der brüchigen Röhre nicht halten will.
„So eine Scheiße aber auch!“ Grölt er mir deswegen oder weswegen ins Ohr. „Als ob ich nicht schon genug Ihrer Arschhaare geraucht hätte!“

„Gut“, sagt er mir später, „das war nicht unbedingt vorgesehen. Allerdings schmälert es meine Leistung keinesfalls!“, als ich ihn ’mit Zement kann jeder’ frotzele. Während er am Knochen nagt als schöben er (schieben, abschieben, anschieben, vorschieben, beiseiteschieben, hinausschieben, hinschieben, herschieben, hineinschieben, hereinschieben, fortschieben, dazwischenschieben, durchschieben, wegschieben, zuschieben – nach Duden) und seine dunkle Seele in Vorbereitung auf ein nächstes, besseres Leben seit Tagen Schmacht! Oder Knast... Mann! Wenn dem mal so wäre! Wobei mein Lieblingswort für ihn allerdings ABSCHIEBEN ist. Worauf Munk mich als RASSIST bepöbelt und meine Knochen in die Asyl- Suppe tut. Prima. Soweit sind wir schon. Bruder gegen Bruder. Mörder im selben Körper. Nicht im GLEICHEN. Im SELBEN! In Aufruhr. Widerstand. BEIDE! Wo ansonsten die Stille im Wald verborgen bleibt. In einer Funktion, eventuell in einem Jahr ohne Sommer, die sonst nur soziale Medien gegen viel Geld anbieten. So lasset uns töten was wir wollen. Keule. Und lieben. Amen.

Wenn ich die Maus auf den Rücken drehe, blinkt die rot und der Bildschirm wird dunkel. Eben habe ich deswegen die Tastatur zum Müll getragen obwohl ich Bettruhe habe; der Grund allen Übels. There will be peace in the valley. Thx!

„Wer war bei meiner OP eigentlich Anästhesist?“
„Auch ich“, sagt Munk.
„Gut, dann ist mir alles klar!“

“It's been too hard living but I'm afraid to die
Cause I don't know what's up there beyond the sky
It's been a long, a long time coming
But I know a change gonna come, oh yes it will”
Sam Cooke


Allerlei Nahtod

Wenn es rot flackert, steckt grünes Feuer dahinter. Liberal positiv gedacht und intellektuell eingefärbt. Schwarz - wie Rauch. Braun - wie Blut. Im Visier von Terroristen. Doch das Volk hat eine andere Meinung. Es folgt mit Blumen im Maul der Teddybär- Illusion der Herrschenden, - sonst wäre es ja auch kein folgendes Volk. Sondern Max Malz- Kakao. Moritz Milch- Kaffee. Adolf Nazi. NAZI. Und Ich! Oder der nicht eilige Geist. Der im Namen von Vaters Mutti die Leute bescheißt. Klar. Es ist die Nacht (bevor) -, wie ich die sehe... Wings auf fett Paranoid. Fly Away. Wegen des schlechten Eindrucks von 2015, als Millionen Asylanten illegal ins ’deutsch’ Land kamen (oder wie heißt die German– Angst- Bruchbude eigentlich noch mal?) um legal gemacht so lange zu bleiben, wie Muttis Euro- Geld- Spardose reicht.

„Wenn man die Gene von Ameisen verändert, kann man die zu Bären machen“, sagt Munk zum Thema Integration. Da war ich gerade aus dem doppelten Koma erwacht und er wohl noch ’Over The Topp’ in Lisas- Welt- Begrüßungslaune. Seine gepuderte Nase verrät ihn. Und schon deswegen möchte ich ihm ins liederliche Knie ficken. Korankonform. Und jugendfrei ’Kopf ab’ ausbluten lassen. Versteht sich. Und dann möchte ich ihm entkommen, um auf ewig im Nichts zu verschwinden.

„Sie werden sich noch den Hintern wund liegen, - also ab nach hause!“ Spottet Munk farblos dagegen.
„Ich bin aber hier zu hause... Der Rest ist Wachstumsschmerz, wie Sie wissen.“ Komme ich mühelos auf Kurs, - den Munk Selbsthass nennt. Gerade er, - der mit satt Problemen über Probleme behangen ist, grinse ich halb anonym ins Fettnäpfchen, weil all die anderen in getrennten lebenden Betten getrost übersehen dürfen wie beschissen es in mir aussieht, wenn Munk total herzlos abledert. Dabei benötigen auch Helden ab und an Hilfe – und sich selbst. Und Leidenschaft für Menschen: Ja! Auch ich bin übervoll davon. Schwester. Bruder. Sogar für Till. Den kleinen Tat- Ort- Scheißer - der als niedliches Katerchen im Bunker Furore macht. Nur nicht wenn echte Bomben fallen. Doch was soll’s, der Ferkelanhang liebt ihn schon allein wegen seines Engagements für flüchtige Asylanten.


hau weg den Scheiß

Hab alles schon hinter mir: Drogen, Tabletten, Alk, Pulsadern. Auf. Zu. Kopftennis. 0:6. Psychiatrie; stationär.
Ist krank, sagst du? Ein alter Witz. Sage ich.
Den Schmerz ertragen. Leben. Wo der Wald dunkel steht.
Willst du? Ja? Dann klick. HIER. In einem Wort. Ist leicht, - oder? Für Mädchen (ab 14)? Jungs ab (?) Nein. Alles nicht so leicht. Jeden Morgen mehr Mitternacht, als Summe der täglichen Teile. Um weiter zu leben. Den Scheiß. Direkt zum Schreien. 5 Grad. Plus. Heute. Leichter Schneefall. Taupunkt. Die kleine Angst frisst die große Angst. Mich. Du. Ich. Die 10 bis 4 Dinge ... um die kostenlos in eine Umsonst- Klotüte für Hunde zu kotzen. Katzen- Los. Keine Pferde. Auch nicht das reale Leben.
Fuck Off And D. Nur schade um den teuren Stoff. Mann! Ich sag dir was:
Ich habe nichts
Keinen Gott
Keine Liebe und
Mir fehlt jede Menge Bier
Und du
Die Seele von allem
Rufst Freiheit für ...
Damit wir uns nicht missverstehen
Weil ich auch keine Kultur habe
Meint meine Mutter
Doch was ist das schon ... Kultur
Gegen meine Haare
Mein Lächeln und
Mein heißes Blut
Gut
Du weißt es schon ... oder
Wer denn auch sonst
Dass ich den Text aus Hair mauste
Worte
Kopf Gehirn Ohren Augen Nase
Halts Maul
Eisiges Herz
You Don't Know What Love Is?
Mit dem ich dem Leben Arschloch sage


Illusion

Manche Dinge sind. Und manche nicht. Aber wenn, sind die anders. So wie ich. Wie der Eintrag ins Gästebuch von Jimmi Asperger am 06.Januar 2016:

- schriebe ich was andere lesen mögen
müsste ich 1 million+ bestseller aus dem schnulzenbereich kopieren
mir reicht wenn ihr das tut -

Doch Ich ist nicht mein Ding. Mein Hirn. Sondern das große Rätsel der Wissenschaft. Das gegen übermäßigen Haarwuchs dringend eine 10er Packung Rasierklingen braucht. Sensor. Exakt. Dabei bin ich Privatkunde. Von eBay. Bei Amazon. Doch damit habe ich schon zu oft angegeben, ich weiß.

Manche denken darüber nicht nach, die sind gleich im Endspiel. Drei Filme, eine Gedanke. Bitte hier runterladen. Mann! - Wie oft denn noch? Ich kack auf deine Scheiße. Ey. Und schwul sein ist heilbar. Merk dir das... Hab ich übrigens aus dem französischen. Fernsehen; Werbung. Heißt ’Latte Dingsda’. Nun guck nicht so – so ungläubig. Wie Luther. Ist in echt so.

Die zwischen dem Krankenhaus und dem ... werden nicht beeinträchtigt (Vertrag über Zusatzleistung Sterbehilfe!). Sofern. Dass alle lebenserhaltenden Maßnahmen unterlassen werden. In Entbindungsfällen. Und wenn dadurch mein Leben verlängert werden könne auch. In vollem Umfang. Mit folgenden Änderungen. Zähne gut alles gut (Selbstdiagnose). Um ein einfließen des Speichels zu verhindern (Funkstille). So berühre mich mit Herz und Händen (Markus 7, 31 bis...); mein wichtigster Muskel ist mein Hirn (37). Sei es noch so klein (Lyriks). Also VORSICHT, bitte. Zerstöre nicht Dinge, die die Liebe berühren.

Ihr Islamisten der Welt, kommt schnell in dieses Land – denn hier ist das Bomben erlaubt. Ist Ferkeltime. Das öffentliche Hinrichten, schlachten der Bevölkerung. Alles. Halal. Halali. Haldol. Metadon. Crystal Meth. So wahr mir Gott helfe. Drug- Free– World. Mann, ich muss eine Armlänge weg von dem Zeug. In die Mind Zone. Sorry. Nancy. Checkout.


wenn alles lügt und eine schweigt

Das Leben ist zu nichts gut. Es will uns auch nichts sagen. Und Gott schon überhaupt nicht...
Der im Laufe seines Lebens zunehmend an Depressionen krankte und sich mehrmals in Behandlung begeben musste. Auch seine Freundschaften litten darunter.
Als die Therapie bereits lief, wurde er tot auf der Terrasse unter dem Fenster seines Zimmers aufgefunden. Ich setzte sein gebrochenes Herz zusammen und verbrannte es an der Ostmauer vom Anstaltspark; er hat es (wegen der Morgensonne dort) so gewollt.
Dazu Pierre Boulez, der einmal sagte: „Eine Kultur, die nicht mit ihrer Tradition bricht, die stirbt.“


?eat fack dei

Ich esse laufend Hunde und Katzen und erschieße Menschen - mit oder ohne Bombenatrappen; es ist mein tägliches Brot.

„Wenn du mir einen bläst“, erkläre ich Nancy, „musst du es mir so geil machen, als wenn ich mir mit der Handdusche 80 Grad heißes Wasser in hartem Strahl vom Anus übers Skrotum bis zur Penisspitze spritze, dieses Gefühl muss es sein! – Kompliziert? - Oder alles klar?“
„Und was verlangst du dafür?“
„20 Öcken!“
„Läufst du hier nicht unter Autist?“
„Asperger, - laut Munk.“
„Ich glaube, du bist voll blöd paranoid!“
„Ey, wer bist du denn schon...“
„Ich bin Nancy, deine neue Therapeutin!“
„Und nun?“
„Zieh deine Hose runter!“
„Echt?“
„Mach – ich will deine verbrannten Klöten sehen.“
„Bist du schwanger?“
Bei der arabischen Brille (man achte auf die jeweiligen Links) handelt es sich um eine Sexualpraktik, bei der der Mann der Frau beim Oralverkehr seine Hoden auf die Augen legt. Und schon ist sie – ex und hopp – im Dschungel. Maden fressen, statt blasen. Wobei mit Menderes der Sieger der Trash- Welt schon feststeht. Es sei, irgendein Flüchtling mit Teddybär kommt aus Syrien. Zu Fuß! -Alte. Zu Fuß geschwommen, - ertrunken den Kopf mit Kind unterm Arm. Teilte die ARD/ZDF dem staunenden Volk der Beitragszahler am Freitag mit.
„Ey, nun mach schon ficki- ficki und zeig was du hast ...!“ Kommt Frohsinns- Integration aus Köln. Köln? Ist immerhin eine Armlänge vom chronisch unterfickten Penis weg.


Hirnausfall

Wer in unserer Irrenanstalt lebt, ist rechtlos gestellt und kann nichts dagegen tun. Da haben es einige Pflanzen im Anstaltsgarten besser, die können ihre Feinde anfurzen. Eine Million Tote sollen deswegen - in der Sahara - hinter der Mauer entdeckt worden sein. 8 – 10 Millionen davon bringen ihre Eltern mit, in das sterbende Land. Bonnies Ranch Germany -, eine vergessene Kolonie der USA. Wo der Karneval der Irren die Atome zum ausflippen bringt. Armlänge = Abstand vom schwarzen Schwanz! Ihr wisst schon, was Pappnase Ferkel will (einen geilen Ponyhof). Und deswegen immer schön die Facharbeiter- Hand im Schritt fremder Frauen bei vollem Stromausfall in der Birne. Die Frage, wie richtig geblasen wird, stellt sich nicht, wenn schon die feministischen Reißzähne (dafür) gezogen sind. Der Rest ist ungeteilte Freude am lässigen Leben auf Kosten anderer. Wie sagt Martin Walser in seinem Roman ’Ein sterbender Mann’: “Ich will keine Sauereien hinterlassen!“ Mein Gott, wer will das schon - außer den unsäglichen Museln im Land und auf der Heidi.


Selbstmörder

Das Ende war schon Wochen zuvor spürbar. Harte Atmung. Immenses Schnarchen -, ob er schlief oder nicht. Seine Bewegungsabläufe in Zeitlupe. Und schon eine umher liegende Zeitung konnte ihn beim Gang zum Klo ins Stolpern bringen. Bis er dann nach einem Spaziergang kurz vor dem Haus nicht mehr weiterwollte. ’Fini’ – sagte. Und dabei traurig guckte. Und mir, besoffen von Schmerz, nichts weiter blieb als zu heulen und den Arzt zu rufen. Und du mich nun fragst, was mir den Tag versüßt hat. Und was mich sonst so beschäftigen würde. Echt. Mir fällt dazu kein Trost ein. Nur schwere Erde und Dunkelheit. Vermodertes Laub. Und braunes Gras. Dagegen sein Körper in Leichtigkeit. In meinen Armen. Seine Seele in Sonne und Licht. Nur ich in keiner Zeit. Hoch. Steigend. Unterm Blickfeld. Von tausend Satteliten gesehen. Mein Instinkt dahin zu gehen, woher alles Sein gekommen ist. Wohin alle Zeit gegangen wird. In die Krankenhäuser, zu den Operationssälen, in die Leichenhallen, - durch die Ausfahrten. Endlich dann. Fährt der schwarze Wagen. Den Geruch von Tod nach sich ziehend. Um die Wahrheit zu beerdigen, wie die Nacht den Tag. Wenn die Sonne im Mond untergeht. Und ich, offen für die Geheimnisse des Lebens, in der nahen Tanke satt Bier, Korn und Pall Mall (ohne) einsacke. Währenddessen ein Selbstmörder (männlich) vor ein Auto springt, oder war es die U-Bahn ... oder ist es Mittag, Abend, Nacht. Als sich ein junges Mädchen die Puladern öffnet. Wobei der Ausdruck ’blutjung’ mir eine jahrelange Kältewelle bescheren würde, beschriebe ich den. Bei dem vielen schicksalhaften Blut in meinem Leben, wie du weißt. Den zig toten Augen in lebenden Körpern. Den rußigen Brillengläsern. Hinter Fackeln im Sturm. Keine 18 Jahre alt. Blond. Knallrote Lippen. Augentusche. Pech in Schwarz. An den Hüften ein klein wenig moppelig. Kurzer Rock. Stramme Schenkel. Feste Waden. Stiefel. Hohe Hacken. Klack- Klack. Klack- Klack... Mit einem 5 Liter Kanister Benzin in der Hand. Geht sie unwiderruflich. Wie heute morgen mein entschlafener Freund. Frage mich nicht warum, denn es gibt keine Antwort. Es sei der Tod. Dann frag also den. Denn gestorben wird immer. Und in diese Idee habe ich mich verliebt. Ich glaube, sie hieß Jane und tanzte einen Meter neben mir. Und roch wie ein Ozean voll nach - nach Sprit. Und ich nach schwarzer Farbe. Januar 2016. Und mir ist, als wäre ich weg gewesen, nahe am Limit, um mein Herz mit einer Sonnenblume bemalen zu lassen.


Junk Mail

Mit meinem Vater habe ich schon seit meiner Geburt nichts am Hut. Und frag mich nicht, was vorher war. Erst heute, lange nach seinem Tod, nähere ich mich ihm an. Weil er Nazi war. Und ich von der heutigen Politikerkaste Nazi genannt werde. Sonst herrscht eher Schweigen. Echt. Ich weiß nicht mal, wo sein Grab ist. Ich weiß aber, wie es mit heutiger Politik weitergeht, - nämlich gar nicht. Und das ist gut so. Sonst hätte ich mit der Politik meinen Vater gefressen. So ist nur David Bowie gestorben: ’Look up here, I'm in heaven...’ Irgendwie tröstlich. Aber vermutet hätte ich es nie, wenn es meinen Vater beträfe, all die gammeligen Politiker. Eher Lava- Sand als endbejahendes Sujet, der mir aus den Hosenbeinen rieselt. ’Eyerbody knows me now’ singt er dazu in Blackstar. Klar. Für ein Selfie mit ihm stehe ich auch mal 2 Sekunden still. Schokoladenseite. Vers 2. Also mach. Mach schon!

Ja. Es war mein Erzeuger. Der mich das Hassen lehrte. Schon allein durch das Wissen um sein Dasein. Und alles was von ihm stammte. Eine Pflanze auf dem Balkon. Seine spärlichen Möbel. Pokale, die er als Sportler gewonnen. Seine Garderobe im Schrank meiner Mutter. Seinem scheiß Hut am Haken auf dem Flur. All den schwarzen Schatten in mir, wenn er meine Muter vögelte, oder seine Geliebte, wenn Mutter nicht da war. Die eine blondierte Dürre, die mich in den Hintern kniff. Und wenn Vater nicht anwesend war mir in die Hose griff. Worauf ich in den Keller rannte um mir auf sie einen runterzuholen. Ein saugeiles Luder, wie Vater seinem Freund Willi verriet. Willi, der sie später heiratete und mich zwang Tante Ursula zu ihr zu sagen. Zu ihren Magertitten, die blass und unbestimmt an ihr hingen wenn Vater sie von hinten zwischen Büchern und Bildern über den Couchtisch vögelte und ich im Takt... Es ging einfach nicht anders; ich kam von der Möse der Tante nicht los. Bis ich den Gemeinplatz an einem trüben Tag selber nagelte. Mein Kopf an ihrem Hals, ein Buch in der linken Hand. Handelnd von einem Engel - der mein Teufel war. Scham. Stolz. Und immer geil. Klein und weiß in fahler Abenddämmerung auf einer Parkbank an der Havel. Mit der Frage aller Fragen (danach): ’Liebst du mich, Junge?’ Mann - was für Aussichten!


Grundgedanke

Wenn ich meinem Ich ’Gute Nacht’ sage und die Arschbacken zusammenkeife, ist das Selbstschutz.
Denn ich möchte nicht die Rinde sein, keine Scheibe, auch nicht ein Haufen Mensch in dessen Hintern ein Schwanz steckt. Nein. Ich möchte mit Schwänzen nicht in Berührung kommen. Niemals mehr. Soweit also der Traum zu Köln an Sylvester (mit i). Und dazu weine ich Freudentränen. Und meine Mutter bleibt stehen und lächelt mir zu, während ich ansonsten einsam auf dem Fahrrad sitze und trete wie ein Irrer, um die Welten zu vereinen. Deine und meine, du Araber, du Muselman, du Perlentaucher, wenn du es genau wissen willst.
Ja, hinter des Baumes Rinde wohnt, laut dem Komiker Heinz Erhardt, die Made mit dem Kinde. Bis ein Verbrecher kommt. Und noch einer. Und noch... Sagt die Made. Und ich auch... die mir ein Messer an den Hals halten und als ich nackt bin es mir an die Scheide halten um das Loch zu vergrößern ’FICK - ficki’ und drohen mich aufzuschlitzen wenn ich die Beine nicht breit machen würde.
’Doktorspiele aus einem anderen Kulturkreis’, sagt Richter Holzhammer. Da muss man schon mal ein Auge... und befürwortet auch flott deren Asylanträge. ’Die wollen ja zudem die Familie nachholen; sollen wir also diesen Menschen die Chance verbauen, - all diesen armen Kriegsflüchtlingen?’
Hat der den Verstand verloren? Doch die Straße ist leer. Der Hof steht unter Wasser. Und die alte Scheune brennt hell vor dem blassen Himmel.
’Ich bin noch nie so glücklich gewesen. Noch nie!’ Höre ich sie; als wenn alte Scheunen sprechen könnten. Vom Bett in den Flur aus der Tür und weg von hier. Echt mal. Man muss solch Leben schon sehr lieben, um es in dieser Art zu leben. Um es zu vergessen; bisher bin ich es jedenfalls nicht losgeworden. Wozu du sagst, dass es an mir liegen würde. Einzig an dir, mein Sohn! Übrigens: meines Vaters Name ist Paul- Hermann. Er hätte auch Adolf- Adolf heißen können. Heutzutage. Kein Wunder, dass ihm vor Ärger darüber die Scheiße im Leib gefriert. Schon mal gehört - wie das dann knackt? Fast wie Eichenholz von Krupp im Kamin, - dieser Windhund.


Atmen

Aus der Spirale in die Gerade. Und wieder zurück. Oder anders: ich fühle mich krank.
Für die Richtigkeit meiner Gefühle übernimmt allerdings keiner Gewähr. Einzig Munk nimmt meine Beschwerden ernst: Hinken vorne rechts! Lange Speichelfäden bei Anstrengung; zähe Schleime am Gaumen. Rundum im Hals. Die mich am Luftholen hindern. Die ich nur mit Mühe an einem extra rauen Mauerwerk oder ähnlichem Gewerke abputzen kann.
Wenn ich schreibe, reicht dazu allerdings ein Ausrufezeichen. Doch auch hier: spitz muss es sein. Rau! Faserig! - Siehst du!

Munk schiebt mich in den alten Ledersessel. Wo ich in unsicherer Klarheit verharre; eigentlich (sonst) nicht so mein Ding.
Munk deutet auf ein Bild. Ein buntes Psy- Art- Gekleckse, das seiner Meinung nach die Wirklichkeit zeigt. Aha! Während ich aus dem Fenster sehe. Blau. Schwarz. In Kitteln und Holzschuhen, - die armen Schweine. - Fette Fische in Karpfenmauldämlichkeit. Die Augen weit aufgerissen. In eigentümlichem Gesang.
„Wie ist es soweit gekommen?“
„Die Krankenkassen“, stöhnt Munk, „wir führen in deren Auftrag eine neue Medikamentenstudie durch.“
„Und dafür nehmen Sie Flüchtlinge?“
„Schutzsuchende, - die sich was dazu verdienen wollen...“ Hüstelt er. Wozu ich mich frage, ob ich anwesend sei. Oder er. Wir. Jetzt. Älter und schimmeliger, als wir noch vor Stunden waren. Als es nach verbranntem Gummi roch. Mein Bruder. - Bruder Munk! Wir 2. Traurig und schweigend im trüben Licht einer Anstaltsfunzel. Ich des anderen Hüter. Und du? Still im Gespräch der Synapsen. Die wie verschreckte Tiere am Waldessaum ... Hinter uns vernickelte Apparate. Ein medizinisches Sammelsurium von Mängelexemplaren deren Zustand ewig währen würde. Die Summen und leise pfeifen. Mit uns. Oder ohne uns. Bis das Licht erlischt. Erlöschen würde.
„Jetzt“, sagt Munk. Und drückt. Und ich beginne zu zittern.
„Geil ist, wenn das 2,1 Billionen Haushalts- Schuldenloch- BRD Flüchtlinge weiterhin in 5 Sterne Vollpension mit Rentenanspruch bei sich aufnimmt!“ höre ich ihn lachen. Während es in mir bis zur Taubheit dumpf vibriert.
„Frieren Sie?“ Klebt er an meinen Fingern.
„Kaum der Rede wert!“
„Ihre Sauerstoffsättigung ist auch voll okay!“
Irgendwas ist immer scheiße, denke ich - und tauche in die dunkelste Stelle von absoluter Dunkelheit.
„Perfekt“, höre ich Munk. „Bleiben Sie so!“


Abgespeist

Sie führen mich in den Käfig. Der mir nicht größer als eine Hüpfburg für Kleinwüchsige scheint. Alberich. Höre ich Börne, entsprechend dem Pressekodex. - Ich glaube, ich spinne!
„Hier können Sie sich sitzend eine halbe Stunde die Beine vertreten!“
„Die Beine vertreten? - Dir haben sie wohl ins Gehirn geschissen!“
„Saugen Sie Luft. Sauerstoff. Und genießen Sie mit Verstand...“ Dabei weine ich schon gelbes Blut; Saft der Todgeweihten.
„Was soll das? Hat nicht jeder eine 2te Chance verdient?“
„Sie sind nach einem Medikamententest Hirntod!“ Grölt mir Munk ins Ohr.
„Was tun Sie denn hier, - ist das Ihre Bühne?“

Cocktails in Euro:
Caipirinha 8,50
Mojito 8,50
Martini 9,50
Moscow Mule 8,50
Manhattan 8,50
Gin Fizz 8,50
Bloody Mary 8,50
Mai Tai 9,50
Planter‘s Punch 9,50
Margarita 8,50
White Russian 8,50
Pimm‘s Cup 8,50
Negroni ...

„Ich nehme eine Rahmsuppe vom Sellerie und Trüffel für 7,80!“
„Eine gute Wahl“, zeigt sich Munk begeistert. „Und dann legen Sie los?“
„Und dann lege ich los!“
Mit Seeteufelmedaillon auf Püree vom Blauen Schweden mit Sprossenkohl und Tomaten-Safran-Sauce für 21,70.


Lesen- Denken

Denken steht vielem im Weg/e. Und es ist dieses eine Gehirn, - das wir haben (sollte es so sein), dass uns genau das sagt. Das es mir sagt! Mir! Und Munk nickt dazu, - der alte Schleimer. Wozu Schneider in der Welt schreibt, um (eventuell) Bewusstsein zu erklären (mir ist nicht klar geworden warum und weshalb er das tut): „Ich halte die deutsche Gewohnheit, alle Menschen, die aus dem Kulturkreis des Islam stammen, als Muslime zu bezeichnen, für absurd. Ich wäre empört, wenn jemand mich, einen gläubigen Atheisten, in Kairo oder Teheran als einen deutschen Christen vorstellen würde, weil ich nun einmal unstreitig im christlichen Deutschland geboren wurde.“
Nun, ich würde mich dem entgegen gerne als deutschen Christen vorstellen lassen (obwohl ich nicht mal getauft bin), ich würde aber alles dafür tun nicht als Muslim bezeichnet zu werden, ob ich einer wäre oder nicht – der Grund dafür sollte auf der Hand liegen; wozu ich auch ’Zunge’ hätte schreiben können. So viel dazu. Ansonsten: Vorsicht: Ich bin manisch– depressiv!
Auch das noch, nölt Munk, müssen Sie denn jeden Scheiß breittreten?
„Wissen Sie was“, sage ich dem, „Sie haben die Gänsefüßchen vergessen!“
„Das passiert mir aber eher selten – dass müssen Sie zugeben!“
Stimmt.
„Ein Bier auf den Siedepunkt gekühlt wäre jetzt schön.“
Kommt.
„Mit Kompott. Doppelt!“
Aber sicher doch.


Lieber Hurensohn als Du

Paranoid/ität = Ausrede. Ball, Banalität, Clou, das Gelbe vom Ei, Ei (Substantiv), Ei des Kolumbus, ein Schuss in den Ofen, Eizelle, Ellipsoid, Erbse, Erfindung, Frechheit, Gedanke, Hirngespinst, Hirnrissigkeit, Hoden, Höhepunkt, Idee, Idiotie, Irrtum, Irrwitz, Irrwitzigkeit, Kern, Kerngedanke, Klöten, Klüten, Luftnummer, Murmel, Narretei, Nuss|Nüsse, Nährwert, Paranoidität, Pille, realisierbar, Rotationsellipsoid, Scheinargument, Schizophrenie, Sinnlosigkeit, Taschenspielerei, Taschenspielertrick, Trick, unter aller Kanone, unter aller Sau, Unverfrorenheit, Unverschämtheit, Wahnsinn, Wahnwitz, Windei, Witz, Witzlosigkeit muss man (nach der 1/3 Regel) trennen können. Para. No. Id. Gut von Böse. Doktor Munk von Jimmi. Dem Asperger im Autisten. Damit der eine vom anderen nicht für tot erklärt wird. Get Paranoid. One Plus One. Im flying Condor Motto: es liegt was in der Luft! Unterlassen Sie aber bitte eine Selbstdiagnose... denn mit Paranoid kann ja auch der Song von Black Sabbath gemeint sein; es wird übrigens von 0,5 bis 2,5 Prozent Betroffenen in der Gesamtbevölkerung ausgegangen. Grundgesetz: Seelentod. Minderheit. Wir!
Andere lösen in der Zeit Netzwerkprobleme und haben die mobile Rechtschreibung im Griff. Diese Parasiten. Schmarotzer. Schnorrer. Nassauer. Bahamas. Sorry. Weil Paranoid = ICD – 10 – Diagnostik – Klassifikation – Übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung; Neigung, dauerhaft Groll zu hegen, das heißt subjektiv erlebte Beleidigungen, Verletzungen oder Missachtungen werden nicht vergeben; Misstrauen und eine anhaltende Tendenz, Erlebtes zu verdrehen, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich missdeutet werden; Streitbarkeit und beharrliches, situationsunangemessenes Bestehen auf eigenen Rechten; häufiges ungerechtfertigtes Misstrauen gegenüber der sexuellen Treue des Ehe- oder Sexualpartners; ständige Selbstbezogenheit, besonders in Verbindung mit starker Überheblichkeit; häufige Beschäftigung mit unbegründeten Gedanken an Verschwörungen als Erklärungen für Ereignisse in der näheren oder weiteren Umgebung. - Siehe Link von und zu Wikipedia.
Der helle Wahnsinn, echt, wenn man sein Herz in der Hosentasche wiegt bis fett dessen Verfolgungswahn (im Schritt) im Ganzen eintritt. Wozu Munk sagt, dass ich die Krankheit (endlich mal) annehmen soll/te.
„Also – Jimmi, Mann ... lassen Sie sich doch nicht endlos bitten!“ Mahnt der alte Fleischwolf im Dauerlauf. Dabei ist das seine Erkrankung. Sein Symptom. Und seine Welt! Paranoid = Chiffre F20. Seele und Gesundheit. Ich schwöre.
„Ey, Munk, es lebe der gute alte Zweck, egal wo er drin streckt!“ Nur mal so. Und wenn mich jemand fragt: JA! Afrika ist auch schon da. So wahr ich ein paranoider Rassist bin. Mann! - Endlich ist es raus. Verfolgungs- Wahn.


Chaos

Der Plan war Chaos anzurichten. Deswegen standen sie X- dutzendweise an allen Bahnhöfen und Grenzübergängen. Fleischfarbene Frauen in pink Schlüpfern, die eine Million sack- potenter Männer per Augenfick casteten. Bei Bedarf kann ich den Fragebogen über Stuhl, Bett und Bananenlänge posten.

(König Albrecht zu Prinzessin Ferkel. Albrecht spricht: Ich führt' es aus. Wer störet mich so frühe? Seid ihr's? So finster? Streichet Euch die Sorgenfalten aus der Stirne!)

Blumen und Teddybären mit aufgemalten Brüsten und Mösen warfen die deutschen Dirnen den knabenhaften Schönheiten aus dem Morgenland zu. Sprechblasen mit Musch– Muschi wurden schwanz- geifernd mit Ficki– Fick erwidert. Menstruationsblut in Gesicht und an den Händen. Samen. Literweise. Mit sich windendem Ejakulat. Botschaft: Wir sehen uns Silvester in Köln am Bahnhof wieder, du süßer Grabscher.
Ja. Du geile deutsche Fotze. Meine harte Stange und ich werden da sein.
Ach, ich freue mich ja so.
Ich auch, - wenn du Geld gibst, Wertsachen, Handy, deine kleine Tochter - du alte Schlampe!

- Es gibt Männer- Fressen, da kann ich ’einfach so’ rein schlagen, - immer wieder. Und wenn der Typ liegt und stirbt sollte es Mistforken schneien. Egal, welche Jahreszeit ist. -

Das alles lief von den Überwachungskameras direkt ins Kraft- Jäger- Fernsehen auf der Polizeiwache ’Prosit Neujahr’. Und nach drei Tagen atemlosen Schweigen auch life. Ja. Life is Life. La la lalala... in der erstbesten zweiten Reihe. Wenig später in Konkurrenz zum RTL Dschungelcamp. Wo die Kakerlaken fressenden Rassisten und minderjährigen Kanakster in der Unterzahl sind. Keine Texte, keine Interviews, keine Fotos. Einzig Selfies von Bombengürteln aus vorgekauten Penissen. Gut, ganz so schlimm wird es nicht gewesen sein. Sagt Kraft. Warum auch immer. Und ich lese mal wieder ’Mein Kampf’ im Original. Bevor Größenwahn Merkel den kastrierten liest; über Hausfrauen- Glück, Migranten- Gewalt und gestohlene 1000jährige Träume. Echt mal, mich friert es - wenn ich die sehe... Andererseits hat das kaum was mit ihr direkt zu tun. Eher mit mir und meinen Gefühlen. Und mit der peinlichen Prostitution von Deutschland Sharia- Muselland werden zu wollen. Ja. Anything Goes. Und ich liege nach den Unmengen staatlicher Psychopharmaka zur Gänze halb im Koma.


(I’m not pissed)

Durch den neuen Hotspot ’Art of Fiction’ kann jeder an der Verteilung der Qual- Flüchtlingsmigranten teilnehmen. Ein irrer Spaß, wenn man all die Millionen Leute direkt nach Berlin- Neukölln fixt. Ich sage nur: gefestigte Parallelgesellschaft! Oder? Da muss man als armer, schwarzer Schutzsuchender erst mal rein wachsen. Als Wunder der Evolution - in Wochen weiß werden - sozusagen.
Obwohl ich mir alles Mögliche schön denken kann, habe ich den Hotspot nicht geschaltet. Ich brauche nämlich keine Migranten. Keinen einzigen von denen. Und solche aus den Zucht- Muselfarmen Afrika/Asien im Frühling schon überhaupt nicht. Auch wenn unter der Vollkörperburka eventuell ein attraktiver Kopf/Körper wohnen würde. Trotzdem. Was soll ich damit? Ich bin bekennender Bikinifan. Adam. Und mein Liebe(s)erleben ist mir heilig. Und genau dieses Bewusstsein schafft Dynamik: CTE als chronisch traumatische Enzephalopathie, - eine progressiv-degenerative Gehirnerkrankung. Siehst du, so weit bin ich schon. Während anderswo Leichen ertrunkener Menschen an den Strand geschwemmt werden, hoffe ich hier auf den Putsch. Auf die Revolution gegen die Machthaber. Jene, die Demokratie mit Füßen treten. Doch die werden scheitern. Ich kann es riechen. Sinn und Form. Curryduft. 6 Jahre Knast. Und Peitschenhiebe bis zum Lachanfall. Mit Getrampel und Gezeter wieder Kind sein. Mensch (zu) werden. Wenn man sich selber auf den Schultern steht, um im coolen Leben nicht zu ersaufen. So etwas lieben wir. - So etwas feiere ich. Ich benötige nur den richtigen Stoff, den Tod und die Zeit. Happieness aus der Fixe. Wenn es ginge. Die Ode an die Freude am Untergang. Jenes gelebte Trauma. Als ich fort ging. Du weißt schon.


Trauma

Der Anbau an unser Haus ist fertig. Ein Millionen- Projekt mit allen Schikanen, las ich Wochen zuvor in der Anstaltszeitung; wobei ich Schikanen aus Erfahrung speziell für mich deute ... und Gott mich dahin verlegen will (Und der hat damit bei mir, seinem eingeborenen Sohn, all credits verspielt, - der alte Psychopath!).
„Als Vorbereitung auf Ihre baldige Entlassung!“ Erklärt er.
Und Munk grinst dazu extrem creepy direkt von seinen feisten Lippen, wie ein übervoller Abfallkorb.
„Oder wollen Sie gar nicht entlassen werden?“
„Eine echte Überraschung“, sage ich Gott und trete Munk in den weit gefisteten Hintern.
„Sie kommen dort dann in eine Art therapeutische Gemeinschaftszelle, mehr ein Trakt“, erklärt Gott, „und Munk wird die Leitung haben.
„Wie viele außer mir?“
„Geplant sind 6-8 Plätze. Von jedem etwas.“
„Von jedem etwas? - Was heißt ’von jedem’?“
„Die unterschiedlichsten Krankheitsbilder, Jimmi. So wie Sie paranoid sind...“ Erklärt Gott.
„Und so wie Sie Gott sind und Munk Doktor Munk ist?“
„Ja! Das ganze Spektrum!“
„Und die anderen Kanaken?“
„Auch Nigger!“ Sagt Gott. Der Rassist. Hätte er sonst Artenvielfalt mit ihrer entsprechenden wie voraussehbaren Benachteiligung geschaffen?
„Nigger - wie ich?“
„Nigger wie alle, Jimmi!“ Kommt die Message.
Und schon wieder grölt Hofnarr Munk vor Lachen, was ihm einen erneuten offenen Arschtritt einbringt, diesmal von Gott himself getreten, der ein erfahrener Elfmeterschütze ist, wie ich mal hörte.
- Echt peinlich der Typ. Und der soll Leiter werden? Obernigger? -
Mann, wäre ich doch nur Gott (und sei es für einen Tag), solche Fehler würden mir nicht passiert. Doch wie soll man sich verhalten, wenn jene Mächte, von deren Geld es abhängt, das Gesetz verhöhnen und sich ihre eigenen Regeln geben? Ich denke dabei besonders an die Seelenforscher Rick und Morty aus dem Sitcomzimmer auf der Eins, - obwohl beide schon lange unterm Rasen liegen. Ermordet von ein bis zwei Russen, mittels eines Plutoniumcocktails. Und genau auch deshalb trinke ich nur noch aus der Flasche. Stop Motion, Idiot! Weil es aus dem Syndrom-(Capgras)kein Entkommen gibt. Ich verzichte wegen meines Schädel- Hirn- Traumas (ich bin mir trotzdem sicher, Munk hat damals den Karren gefahren!) seit Jahren auf Spiegel jeder Art. Denn was ich sehe ist, was ich sehe, was ich weiß, behauptet Fregoli in ’Der Doppelgänger’.


Not in my backyard

Klar doch, ich möchte schon wissen wie es dir geht, wenn ich den Kopf an der Mauer ins Dasein sehe, träume. Mit grobem Strick am Hals vorm Fensterkreuz und einer bunten Plastiktüte um den Schädel. Blau angelaufener Zunge schon. Und kaum noch echtes Leben in mir drin. Ganz inneres Ohr, was noch so kommt. Allein zu sein. Zum Beispiel. 6 feet under - liegen. Wo du schon bist, mein Schatz. Wo Brautkleid Brautkleid ist. Kurz oder lang. - Hallo? Du! Lilly! Bitte vergiss mich nicht. Es ist ja noch nicht allzu lange her, dass du an mir gestorben. Und ich an dir. Mein lebenslänglich. Als dein nützlicher Idiot. Und voller irrer Liebe. All die vergebenen Jahre. White and Night. Und wir.


Point of Pain

Wir sitzen schweigend am runden Tisch und Munk steckt Malu den großen Zeh rein. Wo er doch sonst ein Zitzensauger vor dem Herrn ist. Später reden wir über Schneestürme in der Birne und über freiwillige Zwangseinweisung. Und Munk steckt Malu immer noch den großen Zeh rein. Und das so heftig im Rhythmus, dass selbst die eckigen Gläser auf dem runden Tisch springen wie blöde. Pasta meint, es wäre Munks linker Zeh. Ein blutrotes Elend, das jeder hier aus Erfahrung kennt. Und womit er besonders gut kann, sagt er. Denn er ist hier der Boss. - Wir sitzen in geistiger Klarheit (befiehlt Gott) am runden Tisch und beten für Stabilität. Dabei will Malu nach Hause, um ihre Katze zu füttern; Muschi hieße die. Worauf Munk lachend den Zeh aus Muschis Malu zieht. Mann! Die sieht aber auch wirklich fertig aus, sagt Pasta dazu. Basta! - Wir sitzen ... und gründen einen Arbeitskreis – ja, lacht ruhig – der auch nicht weiter weiß. Und auch von Muschi keine Spur mehr. Einzig Munks Zeh riecht nach Rot. Blut. Wir nehmen bei dem eine bipolare Störung an. Nur Munk nicht, der wählt Grün. - Wir sitzen und der zellengegerbte Oberindianer Alfons Rehe unterschreibt eine Austrittserklärung, die er nun schon Stunden in der schweißnassen Hand hält. Entzug. Oder so. Und so sieht die Kralle auch aus. Allerdings will er weiterhin die Akkustation benutzen, um seinen Rolli geistig aufzuladen. Ey. Dann hätte ich ja auch meine Katze mitbringen können, sülzt Malu. Hast du aber nicht, kontert Rehe, der sich wenig später als Baumpate für frei lebende Peterslilie outet. Da sitzen wir aber schon alle unter dem Tisch und kiffen. Nur Munk fummelt mit langer Zunge an Muschi Malu. Mann, was für ein ekelhaft spitzes Ding der hat... Immerhin setzt er sich mit seiner Krankheit auseinander, seufzt Malu, und ihr eben nicht. Punkt. Und du, sagt Rehe, bist ständig untervögelt, dass weiß ich noch von der elitären Basis- Kinderladen- Fickarbeit von früher. Schon. Aber eine von Gott geschenkte Möse kann man nicht rückgängig machen, kontert Malu Sekunden nach einer effektiven Widerlebungsmaßnahme an Muschi. Außerdem war ich da selber erst 12 Jahre alt. Während Munk Muschi gnadenlos mit dem linken Zeh torpediert. Gute Idee, meldet sich Gott. Nude Freizeit und Wellness sollten sich herumsprechen und Schule machen, - weil es viel Leid ersparen hilft. Es ist für Patienten und Umfeld die mit einer chronischen und in Phasen ablaufenden Erkrankung an Geist und Seele leben müssen schon so schlimm genug. Amen. Während ich mir (wegen akutem Sauerstoffmangel) behilflich bin ein Zelt für die glückselige Zeit danach aufzuschlagen. Die Farbe Rot dominiert auch dort. Fern der Unschuld bestimmter Zeit. Mit einer gestickten Muschi auf dem Kopfkissen. Du hast mich neugierig gemacht, stöhnt Malu. Deine Unschuld hast du längst anderswo verloren, antworte ich. Davor ist danach, sagt sie mit guten Chancen, dass ich ihr glaube.
- Can we talk? - Let’s fuck! -
Für danach habe ich mir 3 kampfstarke Wachhunde reserviert. Ich denke, ich werde die Angelegenheit stilgerecht im gräflichen Baccaragarten bei der Black B. zu Ende bringen. Und ich bin voller guter Hoffnung, dass es eine kurze aber phantastische Treibjagd durch die Beete sein wird, der ich von der Zinne des Anbaus aus beiwohnen werde. So wahr ich Gottes Sohn bin. Das reimt sich doch ausgezeichnet, oder?


Lügen liegend

Alles was ich vergessen habe, kann ich nicht vergessen. Es ist auch besser so. Oder auch nicht.
Egal. Denn es heißt abhaken und weiter machen, hat schon der Teufel gesagt. Hasta la Vista. Es gibt nämlichen keinen Schwanz mit Wunschlänge in Hell’s Kittchen.

Wer zu uns in den Anbau will, wir leben nun hier zu sechst, hat es nicht weit. Es sind nur ein paar Schritte. Doch die haben es in sich. Man muss die nämlich auf dem Zahnfleisch laufen. Vom Leben zuvor abgestraft und ausgehungert. Genau wie Geburt oder Sterben. Und zwar reichlich. Der Rest sind Rückschläge. Und die sind zum Hassen schön. Wie aus dem Arschloch geboren (Fremdeinschätzung). Weil der Mensch ein Mensch ist. Als Unikat. The Last Time I Saw Paris. Und dann kommt Gott und will unser (das) Denken manipulieren. So sieht’s nämlich (in echt) aus, Lili Marleen = Life like a Mel Brooks rendition, - really quite surreal. Wegen dem Kampf gegen den Terror. Sagt Munk. Der hier ab und an Gott vertritt. Zum Glück nur hier. Denn es ist Malu, die anderswo Gott spielt. Soll sie. Meinetwegen. Ich bin mit (der) halbherzigen Nazi- Politik sowieso durch. Ihr Kaspar. Hört Ihr nicht meinen rhythmuslosen Herzschlag? Ohne den = Selbstmord! Bumm. Bumm. Bummmmmm. Schon – schon – schon. Come With Me, schlägt es, rauscht es. Dabei ist Schwarz mein Wort. Surreal Schwarz! Weil ich über die Jahre meine Seele an die Nacht verlor. Verstehst du? - Na komm schon.


Identität (Simply Falling)

Daran zu denken, dass man (wie) stirbt, ist nicht strafbar. Wenn man will. Nur Leben. Leben wollen ist strafbar. Wenn du es versuchst, wirst du es spüren. Mit Haut und Haaren. Vom Scheitel bis zur Sohle. Manche verlieren auch den Verstand. Denen fällt einfach so die Tür zu. Wie gestern mir. - Sag mir warum? Ist alles um mich herum kalt und starr. Warum steht das Leben dem leben im Tod entgegen. Weshalb ist es wie spät. Läuft der Fluss bergauf. Stehe ich an einem Kreuzweg und weiß nicht weiter. Vergeht die Zeit Grün und ich gehe nicht. Ja. Schon an den eigenen Terror zu denken ist. Rot. Ich würde trotzdem schießen. Immer und immer wieder. Volle Breitseite. Schließlich muss es doch einmal vorbei sein. Mit Krieg. Alkohol, Drogen, Sex und Liebeskummer. Mit Schokolade fressen und Scheiße kotzen. Leuten in die Fresse sehen, die aussehen wie Du und Ich. Stand Up. In Time. - Du. Wenn ich den großen Bären wasche, tot bin, rufe ich dich an. Du wirst die erste sein. Die es aus meinem Mund erfährt. Versprochen. Nun weißt du es. Also fürchte dich nicht, wenn du meine Stimme hörst. Wir werden möglichst unverfänglich über Uhren reden. Über die Zeit zwischen Geburt und Sterben. Über die Fensterlöcher unserer Seelen. Vergib mir... Die Gefühle. Die Posen. Die Beschissenheit meiner Poesie. Mein Trinken und Lieben. Mein abgestandenes Denken. Und meine fehlende Courage (für uns) die Welt zu ändern. Die endlos begrenzten Straßen. Die anomal muffigen Häuser. Die bescheuert eingesperrte Stadt. In der ich Jahre lebte. Mit dir. Ohne dich. In den Kneipen, Destillen, Puffs. Meine Drogen- und Alkoholentzüge in Krankenhäusern und Irrenanstalten. Stimmt. Vieles war Scheiße. Post Acid - so pure... Doch nicht alles. Danke dafür. Your beautiful. Zeigt das Ergebnis von 6 Suchmaschinen. Irgendwas muss ja dran sein, Baby.


Die Sache der Deutschen geographisch umgrenzt

„Gott ist ein kleiner Mann, der durch den Wald an der Nordseite der Anstalt stromert, Bäume umarmt und mit denen spricht. Meist sind es Buchen.
„Gott ist (also) Rassist?“
„Wegen der Buchen?“
„Nein. Weil er meint, er könne Buchen lesen.“
„Verstehe ich nicht...“
Gott ist ein kleiner Mann, - ist Minister in Deutschland und...
Und?
Frag Maas!
Die Maas ist ein Fluss! Also lasst uns singen: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt!“
Es wird aber auch Zeit.

Gott war ein kleiner Mann, - Minister in Deutschland. Sein größter Name war ’Wollt Ihr den totalen Krieg?’ Seine ehemalige Villa bewahrt man nun vor Schimmel. Tenor: ’Nach 101 Jahren! Deutsches U-Boot wieder aufgetaucht...’


In 6 Schritten zum Damen- BH

Lügen sind dazu da gelogen zu werden. Rosenrot oh Rosenrot. Morgen ist die Wahrheit tot. Stirbt ganz still und will nicht mehr. Halleluja. Kokain. Immer wird es vorwärts gehen. Eine Stufe erst. Die Treppe runter. Dann das Stolpern. Groß der Fall. In ganzer Länge. Ist dein Blut gewaschen. Auf die Schnelle. Dass du weitermachen kannst. Ehrenwort auf Ehrenwort. Nein. Ich war es nicht. Spring me. Kill me. Keine Hast. Bad Boys spielen nicht. Die sind. Wie ich es bin. Ein zorniger mit rotem Haar. Und blauem Hemd. Wie die Revolution einst war. Der Hunde Lust. In der Natur. Zu leben. Zu lieben. Zu hassen. Und später ist die Nacht zu spät. Ist länger tot weil niemand immer lebt. Auch Ich gibt es nicht ewiglich. Nicht dich.

Prognose und Therapie: Symmetrie gilt als Schönheitsideal. Bei den wenigsten trifft das zu. Ich – zum Beispiel – sterbe dafür, meine Liebe mit Asymmetrie zu stillen. Seither schlafe ich alleine - ein. Und das frisst sich mir auf Dauer bis auf die Knochen durch. Die Therapie besteht in der Hochdosierten Behandlung mit Bakterien, die den suchenden Menschen (in mir) abtöten. Die Blutkultur. Als Infusion über die Vene. Bei akutem Verlauf dauert der Exitus an die 6 Wochen. Weiterhin wirken sich folgende Faktoren auf den Verlauf der Erkrankung bzw. die Wirksamkeit einer Therapie aus:
allgemeiner Gesundheitszustand des Patienten, insbesondere Aktivität des Immunsystems
Menge von Bakterien bzw. Pilzen, die an der Infektion beteiligt sind
Aggressivität der ursächlichen Krankheitserreger
Wirksamkeit der eingesetzten Medikamente gegen den oder die auslösenden Krankheitserreger
Zustand des Herzens im Allgemeinen und der betroffenen Herzklappe im Speziellen vor der Behandlung
Lebensalter des Patienten
Zeitpunkt des Behandlungsbeginns (je früher desto besser)
Bei einem Infekt durch Pilze liegt die Sterblichkeit bei 80 Prozent. Und ich will. Denn ich habe. Ein Integrationsproblem. Wie die Zahlen ohne Frage zeigen. Also. Eher im Eigenblut sterben - als so.


Das Gehirn als Basissymptom

Japaner mögen mich; meine sich selbst denkenden Gedanken. Ich habe zwar noch keinen getroffen, noch war ich jemals in Japan – ich weiß es einfach. Japaner mögen mich! Wenn ich denen meinen günstigen Krankheitsverlauf erkläre. Weil Japaner zuhören. Können. Und wollen. Und fast jeden mögen. Sogar den Kölner Dom. Aber auch leicht bescheuerte Typen wie mich.
Ja. Gerade die, behauptet Lin. Eine neue Mitbewohnerin im Anbau. Zelle 3. Die aber Vietnamesin ist und nach ihrer Anamnese sucht. Geist. Seele. Gemüt. Schizophrenie = (die) Stimmen hört.
Für die Ketschup- Sauerei mit den Asylbewerbern im Supermarkt hat sie aber ein wasserdichtes Alibi. Genau wie Frau Merkel, sagt sie. Immerhin. Es gab nur 2 Tote wegen der Torte. Sagt Lin. Deren Vater schon in der DDR Vietnamese war. Widerstandskämpfer.
„So langsam kommt Ordnung in den Puff!“ Freut sich Munk.
„Wenn Lin dein Deckname ist, wirst du hier Probleme bekommen“, sülzt Rehe.
„Wieso?“
„Wegen der Authentizität!“
„Was hat denn der Deckname mit Ficken zu tun?“

’Häufig (hingegen) haben Betroffene den Eindruck, durch fremde Stimmen beleidigt zu werden. Ein solches Erleben kann für die Betroffenen allein und inmitten von Sätzen, die umstehende Menschen sagen, auftreten.’ – Wikipedia - leicht verändert.


Dominanztest

Löse einen beliebigen Stein aus der Mauer der Zelle und du wirst Sekunden später tausend Schreie hören. Stecke einen Schlüssel in dein Schloss. Öffne dein Fenster. Und du wirst Gott sehen. - Mensch. Als Schwester der langen Nacht. Als Bruder des Unglücks der Welt, unsagbar multipliziert. Blickst du in den Spiegel. Siehst du heraus. Benennt man es hier ’Chronisch paranoide Schizophrenie.’ Doch dein Leiden bist einzig du.
„Ich bitte, die Bilder und Alben aufzubewahren, mit den vielen Zeichnungen und Modellen, die ich für Euch Menschen geschaffen habe“. Sagt Janke. Als Symptom 2ten Ranges. Das ihm das Unterbewusstsein diktiert. Bedenke. Es könnte auch deins sein. Wenn du ihm auf dem Weg zur Arbeit begegnest, - um mit deinem Wissen 8 Stunden täglich die Maschinen der Zukunft zu füttern, damit die werden wie du. All das weiß Janke. Und ist damit weiter als du. Als du da, der du der Gott aller Selbstauslöschung bist. Ja. Geheiligt werde der Schlüssel zum Kosmos, meinst du. Als Impfnebenwirkung.
„Allein 17 Tote in Japan“, warnt Lin. „Bisher!“ Die Vietnamesin vom Anbau. Und bekommt dagegen seit ca. 1 1/2 Jahren Ypsilon als Depotspritze. - Hat sich aber bisher nie die Packungsbeilage durchgesehen. Den Arzt oder Apotheker. Die meinen, die Todesfälle seien nur Kopfkino. Und die erkrankte Wahrheit säße im System. Im Denken und Fühlen. In den Knotenpunkten der Gesellschaft...
„Mensch! – Ich bin so was von fertig! Wie kann ich mir helfen, ohne mich zu verlieren?“
Doktor Munk redet Lin deswegen direkt ins Gehirn.
Patient Rehe redet dazwischen, um sich selbst erkennen zu können. Wie er sagt.
Munk kommt deswegen über die Zirbeldrüse direkt zum dritten Auge.

„Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT - Molmasse: 188,269 g/mol, Siedepunkt: 160 Grad C, CAS- Nummer: 61-50-7) produzieren kann!“
„Das dritte Auge ermöglicht das Kommunizieren mit höheren Wesen, das Empfangen von Gottes Licht, eine Bewusstseinserweiterung, das Spüren von Aura und das Einsehen in eine andere Realitäts- Ebene“, berichtet Lin. Und meint es ernst damit.
„So Typen kenne ich aus meiner Drogenzeit“, muss ich sagen. Und weiß nicht warum; doch schon passiert - als wäre es zwanghaft.
„Und was ist mit der Augenfarbe?“
„Die ist kompletter Schwachsinn.“
„Sagst gerade DU!“
„Drogen sind Substanzen die an Rezeptoren im Körper andocken und diese über- aktivieren können.“
„Danke für diesen Thread!“
„Idiot!“ Lacht der Irre Rehe. Um sich die wichtige Bodenständigkeit zu erhalten. Was möglich wäre. - Oder?


Insider

’Jeder Staat der Welt hat das Recht und die Pflicht, seine Grenzen gegen illegale Eindringlinge zu schützen, notfalls auch mit Waffengewalt!’

Wir werden beneidet. Wir 6 im Anbau. Von den übrigen auf Station. Nein. Von allen in der Klapse. Die uns drohen. Uns wollen. Zu uns wollen. Die uns angreifen. Mit Frauen und Kindern. Die Kinder mit Bombengürtel um. Die Frauen als Schutzschilde der Männer. Die mit Gewalt die Grenze zu überwinden versuchen. Dieses natürliche Band zwischen Gut und Böse. Grün. Wie gewachsen. So dass wir Widerstand leisten. Uns bewaffnen müssen. Auge um Kopf. Psyche. Und Seele. Um alles was wir haben - und sind. Diese Sadisten. Wir werden die...

Munk: Was passiert, wenn ein Eindringling die Grenze überwinden will?
Lin: Dann werden wir den daran hindern, dass er den geheiligten Boden betritt.
Munk: Und wenn er es trotzdem tut?
Lin: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben, Doktor!
Munk: Noch mal: Wie wollen Sie in diesem Fall reagieren?
Lin: Wir werden den illegalen Grenzübertritt verhindern, - dazu notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
Munk: Es gibt hier ein Gesetz, das einen Schießbefehl enthält?
Lin: Ja. Es gibt dazu ein von Ihnen selbst erlassenes Gesetz!

’Jeder Staat der Welt hat das Recht und die Pflicht, seine Grenzen gegen illegale Eindringlinge zu schützen, notfalls auch mit Waffengewalt!’

Wiktiontinary.org Synonyme für Grundsätzlich:
Synonyme:
[1] kategorisch, prinzipiell, strikt
[2] ausschlaggebend, entscheidend, signifikant, wesentlich, wichtig, zentral
[3] hauptsächlich, eigentlich
Da kann man sich das mildeste (eigentlich) aussuchen, wenn man als Friedensmensch in den Himmel eingehen will. Ja. Auch ’eigentlich’ schließt das böse Tun nicht aus.

Munk: Wer sagt denn hier was von ’Grundsätzlich’?
Lin: Ich kann auch in die Luft schießen. - Wenigstens ich treffe!
Munk: Der Krieg treibt den Sadismus voran!?
Lin: Wir schützen, was wir ererbt haben. Und genau das ist unsere Verpflichtung. Wer das nicht tut, ist ein feiges Schwein.
Munk: Ihr seid keine Menschen.
Lin: Sie haben uns mit ihrem scheiß Anbau doch erst in diese Situation gebracht...
„Frieden“, „Mitmenschen“, „Zukunft“, „Möglichkeiten“, „Hoffnung“, „Geborgenheit“, „Schnee“, „Wohnung“, „Heimat“, „Heim“ - „Hauptbahnhof“ - für immer.


Meine Grenze ist deine

Dafür, dass du geltendes Gesetz zitierst, musst du dich in Deutschland entschuldigen. - Was für ein Saustaat. Und auch sonst. Muss ich sie trösten. Die im Schatten einer an die Wand gesprayten Palme sitzt und herzzerreißend weint.
„Musst nicht weinen, Lin!“
„Sagst du...“
Während in ihrem Gesicht das Leid der Welt zerfließt. Und ich denke, dass heulende Chinesen immer so aussehen, auch wenn sie nicht heulen. So wie dieser Dicktuer Ei- Wie- Wei- Was- auch immer. Der auf einem Foto am Strand von Lesbos als totes Flüchtlingskind posiert. Der mir aber in Breite, Länge und Höhe rüberkommt als wäre ein ausgewachsener Schweinswal gestrandet. Wobei ich diese plastikverseuchten Tiere tief in meinem Herzen bedauere, den rolligen Aufmerksamkeits- Chinesen dagegen nicht. Doch jetzt und weil Lin so entsetzlich heult, überlasse ich ihm die Sonnenseite; weil ich weiß, dass sie ihn mag. Und Lin sonst eine ganz nette ist, die (mit) mir das Dope teilt. Wenn wir uns Tag und Nacht erträumen. Wirklichkeiten und Phantasien. In den Stunden zwischen Oben und Unten. Und kein Dazwischen in Sicht scheint. So wie jetzt. Als ich ihr den Brocken Crack unter die Zunge lege, - um zu schmelzen. Um all die grauenhaften Bilder der Zeit aufs Eis zu schieben. Um ihr schizophrenes Heulen in (’Randzonen der Gesellschaft, in Sterbezimmern, Bahnhofstoiletten, Friedhöfen und Stricherbars’ (so nennt die Tkaczyszyn- Dycki - sprich: Eugeniusch- Tkatschüschün- Dützki in ’Tumor Linguae’) einzufrieren; wenn ich ihr was in den Mund stecke, in die Nase, den Arm. In den Hintern. Und es ihr vorne und hinten wieder raus läuft. Kot. Wie der Tod. Kotze. Das Sterben. Blut. Im Leben. Und ich nicht mehr weiß was real ist und was doch. Und wo der viele Saft herkommt. Die Scham. Die Schuld. Meine Sprachlosigkeit. Dabei war manches. Wie der Herbst 89. Und die Monate zuvor. Im heißen Sommer. Als Krähen und Möwen in leerer Landschaft an Erschöpfung starben. Und wir die Viecher für die Suppe einsammelten. Das gelbe Gras. Und verdorrten Sauerampfer. Für unseren Hunger auf Wissen: Schießbefehl. Stacheldraht. Zäune. Mauern. Hunde. Mienen. Freies Feld bis zum Horizont. Von Menschen überwacht. Deren Sirenen. Immer wieder. Bis die den Ton gefunden haben. Einen moralischen Anspruch. Die Unterschiede und Umstände.
„Die wirst du doch wohl noch kennen?“ Frage ich Lin.
„Es reicht, wenn du die kennst, Jimmi“, antwortet die...
Und jeder kann es mithören, der will; ich finde das gut. ’Drum sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden.’

- Die Kontrolleure sollen wie die anderen Zollkollegen auch an der Schusswaffe ausgebildet und eingesetzt werden – *A. Nahles, Bundesarbeitsministerin

„Zeig mir deine Narben!“
„Jetzt?“
„!SOFORT!“
„Gut.“
„Und wo du verhaftest worden bist.“
„Warum?“
„Es ist wichtig.“
„Und was noch?“
„Erzähle mir vom Unbewussten in deiner Sprache...“
„Das wird aber schlimm werden.“
„Egal – mach.“
„Es geht um Angst, Schmerz und Verzweiflung. Das ist nichts für Kinder.“
„Siehst du hier Kinder?“
„Nein.“
„Also...“
„Ich wurde gefoltert.“
„Warum?“
„Weil ich mein Land verlassen wollte.“
„Und?“
„Die Folter hat mir geholfen die Zeit zu vertreiben.“
„Erzähl nicht vom Ausrollen des Kuchenteigs, - erzähl von dir.“
„Wenn ich es täte, würde mein Leben genau hier enden. Willst du das?“
„Die Nacht braucht den Tag. Also mach...“
„Es ist das Geschwätz von gestern.“
„Das ist gut genug.“


War Pigs

„Wir nehmen denen Fingerabdrücke ab“, sagt Munk, „speichern die aber nicht.“
„Und welchen Sinn macht das?“
Meint Munk: „Ich bin gegen geordnete Zustände in einem Schweinestall!"
„In dem Satz fehlen 2 Wörter...“
„Welche?“
„Geregelte Flucht.“
„Wieso?“
„Es fehlen allein in Deutschland 5.000 Flüchtlingskinder.“
„Die fehlen nicht!“
„Sondern?“
„Die werden untereinander ausgeliehen, um mehr Staatsknete zu kassieren.“
„Es werden auch Kindersoldaten darunter sein die...“
„Nicht bei uns.“
„Fragen Sie mal in den Ämtern nach.“
„Wir sind hier ’Wir’, Jimmi. Da muss ich nicht in Ämtern nachfragen!“
„Ich kenne Ihr Geschäftsmodell, Doktor Munk.“
„Quatsch. Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.“
„Dann wird mir einiges klar.“
„Wir machen hier keine Gefühlspolitik, Jimmi, also lassen Sie Ihre Anspielungen.“

So weit weg von seiner sexuellen Präferenz (I Love You All) habe ich ihn selten. Bis (dann) ein endlos tätowiertes Girl mit Vollbart und Herrenhut ins Büro kommt und ihm in einer Art Butch- Acting quer in den Schritt fasst. Iron Man. Hey! Die „Mein Name ist Carol“, sagt und bis an die Ohren grinst. Und ich bei Carol an die weißen Zähne der Lesbe im Film denken muss, die nicht gelabelt werden wollte. Und dass Frauen auf Männer, auf Männer und Männer auf Frauen, Frauen stehen. Auf breite Mäuler. Lange Schwänze. Und nichts weiter. Dennoch...
’Wenn ich ohne Hoffnung leben müsste,
wenn ich glauben müsste, dass mich niemand liebt,
dass es nie für mich ein Glück mehr gibt
ach, das wär’ schwer.
Wenn ich nicht in meinem Herzen wüsste,
dass du einmal zu mir sagst: Ich liebe dich,
wär’ das Leben ohne Sinn für mich,
doch ich weiß mehr:’ (singt Zahra Leander).
Und darüber, dass die Welt voller schwieriger Fragen ist wie zum Beispiel: Was haben Filzläuse an meinen Füßen zu suchen? Paranoid Life Live = End of the Beginning. Und zu hunderten krauchen Ratten. Überall. Lost in Line. Godot. ’Wladimir: Also? Wir gehen?’ Estragon: ’Gehen wir! Sie gehen nicht von der Stelle.’


I wish i’d never seen your face

Munk aktiviert sein drittes Bein (er hat also tatsächlich den Club der Rächer gegründet) mit der Ansage: „Es ist wirtschaftlich unbedingt nötig, Jimmi“, - als ich skeptisch gucke. „Mann! Sie wissen das doch! - Sonst geht hier alles den Bach runter!“ Und dann murmelt er noch was wie „Äh“ - ’Wir schaffen das’ - „Äh“ in seinen Bart. Und mir ist, als hätte ich das schon mal von einer Frau gehört (ich komm nur nicht drauf, von wem), und dann ging alles genau deswegen den Bach runter.

Aufgabe: definieren Sie ’alles’...
Mit ’alles’ sind die beiden Tot- Raser von der Tauentzienstraße gemeint.

„Und die bringen Sie mir! Jimmi!“
„Hier her?“
„In den Keller von Haus 4.“
„Das Haus steht doch zurzeit leer...“
„Genau richtig.“
„Wenn Sie meinen.“
„Und deren Tussen bringen Sie auch gleich mit.“
„Wird nicht einfach sein. Die Typen sind Maghreb- Clan- Kids.“
„Nehmen Sie Rehe mit. Mit dem zusammen schaffen Sie das schon, Jimmi. Und denken Sie daran, dass die Typen auf ihrer Profilierungsfahrt bewusst einen Totschlag begangen haben - und die Justiz keine Eier für eine Verurteilung der Verbrecher haben wird.“
„Stimmt. - Trotzdem. Denn wenn ich die hole, haben wir den Teufel hier - und dann?“
„Es muss ja niemand wissen. Also...“
„Gut, ich mach’s. Aber es wird dauern.“
„Lassen Sie sich nicht zu lange Zeit; der Wolf hetzt auch auf einer frischen Spur.“ Und dabei zeigt Munk wieder mal sein Maskenlächeln. Und ich denke, es ist Zeit für Karneval mit Anfassen. Und Rehe freute sich, dass es zu Brot mit Salz bald Kaviar geben würde; als hätte es hier jemals Brot mit Salz gegeben.

„Kaviar aber auch nicht!“ Kommt sein Vorwurf. Als müsse er ein Bild herstellen. Vergangenheit. Asche zu. Staub. Gestank. In der Irrenanstalt. Auf der Plantage der Blöden. All die Jahre im Schlafanzug auf ständig bearbeitetem Linolboden. Eingestampfte Rillen. Kreise. Eiter. Schleim. Blut. Abgemurkst. Und Trocken geschleudert. In der Ecke sitzend. Als heulende Spur der verlorenen Momente. Bis alles passt, was vorher nicht passte.

’Wenn sie fort ist, scheint die Sonne nicht mehr.
Wenn sie nicht mehr da ist, fehlt die Wärme.
Und wenn sie geht, bleibt sie immer zu lange weg.’
B. Withers.

In einer Zeit, die sich ändert. Die ihm plötzlich eine Aufgabe beschert; Rächer zu sein. Vollstrecker: ’Ich erwarte von den Richtern, dass sie sich in ihren Urteilen am Rechtssystemen orientieren.’
„Wann geht’s los, Jimmi?“ Spannt Rehe tatendurstig seine Muskeln. Und es sind nicht wenige.


Sniper

„Wie machen wir es?“
„Vom Anstaltsbulli aus (ist der mit dem 231 PS starken Sechszylinder des 911 Carrera, kannst dich also freuen – denn du fährst) und mit Munks Injektionsgewehr Mod. JM Spezial 25 bar und Distanzmobilisation auf Basis eines MSG90 A2 KAL. 7,62 MM X 51 s. - Und wenn’s sein muss, schieße ich damit das Dunkle aus dem Hellen.“ Muss ich grinsen.

„Und wie kommst du an die Typen ran?“
„Munk ortet über Satellit deren Karren.“
„Die sind doch aber Schrott.“
„Die fahren Dubletten...“
„Geil!“
„Einen Audi A6 S46F und einen Mercedes AMG CLA 45245G.“
„Und die Typen?“
„Sind auch Fake. Wenn die in den Knast müssen, sitzt ein Double die Strafe ab. Das ist Taktik im Clan.“
„Also könnte am Gerücht durchaus auch was dran sein, dass du und Munk eine Person bist?“
„Das willst du nicht wirklich wissen...“
„!Eher nicht.“
„Dann bleib bei Jimmi!“
„Ist mir auch lieber so.“

Und somit stehen die Charaktere fest. Ich nenne die für die Testphase Rashil, Lauran und Necaly. Fast wie die Typen aus Street Fighter vom 3rp Dis- Strikt. Capcorner hat die so angekündigt. Und man kann die mit einem einzigen Fighting Stick auf dem Gamepad spielen. Und so hole ich mir at first Rashil. Update das Modi. Schicke Rehe zum einsammeln. Komme auf Ryid, den 4ten. Ein exklusiv- Typ im Game- Play- Trailer. Shot. Und habe den Termin auf X- box- One at second. Beat it. Up.

Munk weiß, was er will. Wie die Rose in seinem Knopfloch. - Nein. Munk will keine Bombe platzen lassen. Oder heiraten. Er will das Gegenteil. Er will den Leuten auf seine Art zeigen, dass es Gerechtigkeit gibt. Für jeden. Und deshalb plant er ein Tribunal der 4 Totraser, um die Schuldfrage zu klären. Derjenige, der von den anderen schuldig gesprochen wird, richtet die übrigen 3 - hin. Richter und Henker sind Henker und Richter. Opfer. Alle. Auch wir. - Der Vorhang hebt sich. Das Spiel beginnt. Direkt durchs Auge laufen die Pferde. Yours Tube ist life live dabei.

’Es ist diese Liebe
Ich hab es schon immer gewusst
Ein Leben lang
Ein Leben lang
Ein Leben lang
von Anfang an’
*Joel Brandenstein Lyrics


Ja. Ich muss immer an dich denken. An den perfekten Suizid:

in tausend stücke blut
brechen meine knochen
wenn der löffel glüht
die nadel zieht
das sausen in meinem hirn gefriert
skizzen meines lebens vorüberziehen
ich halte die vor deinen augen geheim
den reißenden fluss in den eingeweiden
den süßen frieden zwischen ruhen und sturm
wenn eine blume in mir wächst
der sanfte augenblick ohne jegliches gewicht
wenn die atmung flach geworden
die zeit weggestorben
meine finsternis in die nacht gefallen
um dir am schluss zu sagen
ich liebe dich


Scheiß auf den freien Willen

Rehe trägt wieder satt Latex (komplett schwarz) und lässt den Frühling hochleben, - steigt jeden Tag bis zu 5 Mal in den Keller und vögelt Lauran „...so lange es noch geht.“ Sagt er. „Oder behalten wir die auf immer hier?“
„Musst du Munk fragen.“
„Ich gebe die Frage ja nur weiter“, sagt er.
„Dann kannst du ihr sagen, dass die Strafe auf jeden Fall hier vollstreckt wir.“
„Und wann?“
„Bald.“

Und mit dem richtigen Messer ist Schächten auch keine Kunst: ’Die Klinge besteht aus 440er rostfreiem Stahl und ist mit einem Teilwellenschliff versehen. Die Griffbeschalung aus Hartgummi sorgt durch rutschfeste Einlagen für den perfekten Halt. Dank der Parierstange und den Fingermulden lässt sich das Messer auch mit Handschuhen sicher führen.
Details: Gesamtlänge: 36 cm, Klingenlänge: 22 cm.

Den Kopf des Delinquenten greift man in geistiger Übereinstimmung zwischen Macher und Dulder von hinten an den Haaren, überdehnt den Hals nach rückwärts und führt gleichzeitig einen entschlossenen Schnitt. Bei korrekter Ausführung tritt der Tod nach zirka 10-15 Sekunden ein. Die dabei auftretenden konvulsivischen Zuckungen sind lediglich Reflexe, - austretendes Blut lässt man ungehindert abströmen. Merke: Das Gute fließt banal. Wird aber nach kurzer fest und stinkt.

„Enthaupten kann jeder Idiot“, erkläre ich Rehe, „das ist leichter als Fahrradfahren.“
„Ich auch?“
„Gerade du!“ Sage ich. Wonach Rehe den ganzen Tag über strahlt, als hätte ihm eine atomare Sonne den Hintern geküsst.
„Noch was: Munk hat dich zum Filmen a la War- Spotter ausgesucht.“
„A la was?“
„So was ähnliches wie Kriegsberichterstatter.. .“
„Warum den Scheiß auch noch filmen?“
„Munk will den Act unter ’Hateful All’ als Splatter ins Netz stellen, um damit Geld für die Stiftung zu verdienen...“
„Echt?“
„Ganz und gar!“
„Dann kann ich’s ja Lauran sagen!?“
„Machst du nicht! Wenn die Girls wissen sie kommen bald unblutig frei, sind die für den Kopfab- Act nicht genug bei der Sache. Also lass die noch ’ne Weile tanzen“
„Stimmt auch wieder.“ Gibt er seinen freien Willen ab. Oder hat er keinen?

Freiheit hier (in der Klapse) scheint nicht angebracht. Wenn man darüber reden würde, oder die eventuell sogar Einfordern wollte, würde man im Wollen frei sein müssen. Ist man hier aber nicht. Hier wie da bestimmt die Macht die Droge. Das Handel und Entscheiden können. Wobei das Wort ’können’ auch noch eine andere Bedeutung hat. Wie die Elektroden im Gehirn. Zeitpunkt X. Fähigkeit Y. Es gelingt also nicht immer, Freiwürfe umzusetzen wie man will. „Somit ist Rehe fällig“, sagt Munk. Und bestimmt mich, dafür zu sorgen das. Das. Das. Das! Gleich Urheberschaft von Kontrolle.

Erbitte Definition:
’Eine Person ist in ihrem Wollen frei, wenn sie wollen kann, was sie wollen will.’
Willensfreiheit nach Moore.

Frankfurt hält dagegen: ’Eine Person ist in ihrem Wollen frei, wenn auf der erste Stufe die Wünsche handlungswirksam werden, von der sie auf der zweiten Stufe will, dass sie handlungswirksam werden.’

Ich lebe aber in Berlin. - Frankfurt. - Und dort gilt nichts von dem.

(*) Ich kann ein Ereignis E nur kontrollieren, wenn ich auch die Ereignisse (oder zumindest einen entscheidenden Teil der Ereignisse) kontrollieren kann, die für das Zustandekommen von E verantwortlich sind. - Van Inwagen

„Und?“ fragt Munk.
„Er hat nichts gespürt!“
„Okay, dann kann ich ja seine Organe entnehmen.“
„Haben Sie denn schon Interessenten?“
„Die Wartelist ist übervoll, Jimmi, - wir müssen die schleunigst abarbeiten...“ Und ich überlege deswegen, ob er die beiden Mädchen im Keller auch schon verhökert hat? - Karten an der Abendkasse:

’Wenn die Welt aus Partikeln besteht, die den Gesetzen der Physik unterworfen sind: Was heißt es dann, dass es Lebewesen gibt oder sogar Personen mit einem freien Willen?’ - Öffentlicher Abendvortrag mit Peter van Inwagen am 11.11.2015 (18-20 Uhr) im Audimax, Johannisstr. 12-20.

Ich habe in letzter Zeit häufig dies nervöse Zucken im Gesicht. Und ab und an tränt mir Blut aus dem linken Auge. „Stress“, sagt Munk. „Sie sollten mal ausspannen, bevor es zum Burn- Out wird!“

So schreie ich das Fehlen jeglicher Energie in den Wald. Die ständige Müdigkeit am Tag. Meine Einschlaf- und Durchschlafprobleme in der Nacht. Das ewige Gedankenkarussell was wird und was nicht. Mein Herzrasen und Herzstolpern. Das nervende Engegefühl in der Brust. Die niedrigen Blutdruckwerte. Die hohen Blutdruckwerte. Meine innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit. Aggressive Stimmung, - Stimmungstief, Weinerlichkeit, Zittern am Körper. Ohrgeräusche. Schwindel. Wadenkrämpfe, vor allem nachts. Das Kälteempfinden und Frieren. Kribbeln in Armen und Beinen. Muskelzucken, Taubheitsgefühle. Kopfschmerzen - begleitet vom Kribbeln auf dem Kopf. Einem Fremdkörpergefühl im Hals. Morgendliche Übelkeit. Gewichtsverlust. Angst und Panik. Haarausfall. Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit. Ausgeprägtes PMS. Starkes Schwitzen. Starke Einbußen der Lebensfreuden und des positiven Denkens. Meine eingeschränkte Haftfähigkeit. Der Verlust von Selbstwertgefühl. All das. - Was ist das, Munk?
„Habe ich auch alles“, schnauzt der, „also regen Sie sich nicht über jeden Scheiß künstlich auf! - 3 Tage Vitamin D- Therapie genügen...“
- Exit Exot, Exil, denke ich. Wieder einmal. Punkt. Aus. -


Von der Handhabung eines untermaßigen Analdildos

’Je länger der Todeskampf dauert, umso mehr färben sich die Laken der Opfer mit Blut, vor allem im Kopfbereich. Die Bewegungen der Opfer zeigen, dass Bewusstlosigkeit oder Tod qualvoll langsam eintreten.’ * Quelle: Sammlung außerdeutscher Strafgesetzbücher in deutscher Übersetzung 106:
Strafgesetze der Islamischen Republik Iran; übersetzt von Dr. Silvia Tellenbach; Walter de Gruyter & Co.; ISBN 3-11-014884-6; Berlin, New York, 1996

Für Rehe rückt Heina - Alter unbekannt – gefühlte 68, zweifelsfrei männlich (mit Autist- ähnlichem- Verhalten) in den Anbau (Verwahrraum 6 = Raum der Stille) - nach.
Bei Heina handelt es sich um den ehemaligen Gründer und nervenden Lautsprecher der Piss- Ratten- Partei Berlin- Neukölln. Der dann Regional- Sprecher bei Mama in Mitte wurde. Der für Flüchtlinge seinen rosengeschmückten Darm Monate an Bahnhöfen prostituierte, bis Blut kam. Womit er seinen Weg in die Psychiatrie selbst zeichnete. Und Munk ihm vor 2 Tagen den Gutmensch- Syndrom- Zahn gezogen hat. Und siehe da, jetzt pfeift der Heina stramm rechts, will die DDR- Mauer zurück und auf Kanaken schießen lassen. Zeit sich zu bewähren, schreibt Munk ihm in die Akte.
„Eigentlich könnten wir ihn auch wieder laufen lassen, denn jetzt passt er ins frisch gewendete Konzept von Doppel- Fettie und Rauten- Mama!“ Lacht Munk. Und ich sehe, wie ihm die AfD aus den Augen fällt. „Stimmt schon“, grölt er gegen meinen Energiestrom an, „die Nasen müssen satt nachlegen, sonst werden die noch von Mama rechts überholt!“

* ’Steine dürfen bei einer Steinigung nicht so groß sein, dass die Person getötet wird, wenn sie von einem oder zwei davon getroffen wird und auch nicht so klein, dass man sie nicht mehr als Stein ansehen kann.’

„Die beiden Frauen werde ich für kleines Geld IS- Kämpfern in Syrien schenken, die suchen ständig was für die Flinte. Der idiotische Islamist Vogel fliegt die dann direkt an die Front.“
„Weiß der Neuköllner Clan davon?“
„Nö. Aber wenn die Tussen von den Wüstensöhnen zugeritten sind, bekommen die Kanakster Photo- Infos aufs iPad.“

* IGFM: ’Bei der Steinigung wird der Mann bis unter den Gürtel und die Frau bis unter die Brust in eine Grube eingegraben. Dann wird die Steinigung vollstreckt.’

„Und was haben Sie mit Ryid vor?“
„Ryid hat immerhin seinem Freund und Bruder den Hals durchgeschnitten - und Sie fragen mich, was ich mit ihm tun soll!?“
„Vielleicht sollte er trotz seiner Schuld Mensch werden dürfen?“
„Wenn es die Scharia erlaubt.“
„Also wollen Sie ihn freilassen.“
„Sie, Jimmi, - Sie werden ihn betäuben und dann auf dem Parkplatz an der Avus auf eine Bank setzen. Und wehe, wenn der Sie erkennt oder Sie sonst wie...“
„Halten Sie mich für einen Idioten Doktor?“
„Das nicht, - Sie leiden aber ab und an unter fürchterlichen Selbstzweifeln, Jimmi. Oder etwa nicht?“
„Warum fragen Sie sich das nicht selber, Herr Doktor!“
„Ich muss mich nichts fragen. Ich weiß aber, was sein Clan mit ihm machen wird. Das hier:“
’ich peitsche aus
ich peitsche aus
ich auspeitsche
ich auspeitsche
ich werde ausgepeitscht
ich werde ausgepeitscht
ich bin ausgepeitscht
ich sei ausgepeitscht
...
sie seien ausgepeitscht gewesen’

Nacht für Nacht. Tag für Tag. Stunde um Stunde. Bis der Mensch die Erde zum Singen gebracht hat.
Hinweis: Je dünner die Peitsche, desto tiefer gräbt sie sich ein. Und wer überlebt, bekommt einen 100 Euro Reisegutschein zur freien Verwendung nach Saudi- Arabien.
„Suchen Sie sich was aus, Jimmi.“
„So oder so, er wird’s nicht überleben!“
„Wer ist schon gleich Gott?“
Wobei ich weiß, dass er sich beim onanieren den Penis mit einem golden Kettchen mit Kreuz daran abbindet, um das Gerät länger und steifer in Schwung zu halten. Gottesfürchtig, wie er ist.
„Was soll’s“, sagt er, „scheiß drauf.“

’Dance me to the children who are asking to be born
Dance me through the curtains that our kisses have outworn
Raise a tent of shelter now, though every thread is torn’
Leonard Cohen Lyrics ~ Dance Me To The End Of Love


Moral

Wer es nicht ins Paradies geschafft hat (das für Schuldschweine wie mich nie eins sein konnte) kann auch im Gefängnis oder in der Psychiatrie sein Glück finden.

„Lassen Sie mich raten, Sie sind hier glücklich...“
„Wenn Sie nicht wären, Munk! - Und die Schönheit der Natur.“ Und damit verwische ich seine Spuren. Verschwinde. Und werde ihn und mich eine Zeit vergessen. Wie nachts die Sonne den Wind in den Bäumen vergisst. Während Gras (mir fast die Finger) verbrennt. In dessen Geruch ich mich wiege. Dazu die Erinnerungen, Träume, Halluzinationen. Was ich bin. Und was ich war. Was sein wird. Und ob Gott mich rettet. Immerhin hat er’s mir versprochen. Jesaja 12, 1-2. Verstehst du?!

Munk wird konkret. „Wir können die Vergewaltigung einer 17 jährigen nehmen, oder den Selbstmord der Fernsehmoderatorin.“
„Bei der Vergewaltigung gibt es einen Täter, an den wir uns halten können. Beim Selbstmord sehe ich den nicht.“
„Beim Selbstmord sind es Hintergrundtäter wie der Programmchef und seine Frau. Zum Teil auch ihre Kollegen die Chris, so heißt die Frau, in Depression/en getrieben haben.“
„Wenn wir den Vergewaltiger vorab nehmen, haben wir mehr Zeit für Chris!“
„Das kann passen. Für ein Erdbeben muss man Zeit haben.“

Was die Gesellschaft wirklich will, sind Gesellschafter - und Crowdfunding. Um den Laden nicht mit eigenem Geld am Laufen zu halten. Munk denkt deshalb über ein Journal und Crowdfunding nach. Über ein Special- Interest- Magazin, wie man es früher hatte. Qualität aus Hochglanz und Bütten. Hochwertigen Fotoarbeiten. Und monatlichem Erscheinen. In Einband- Form. Für einen exklusiven Kundenkreis im Abonnement.

„Und für die Frauen Mode und Wellness, was?“
„Und für die Schwulen...“, will Heina albern werden.
„Stopp! - Hier wird nicht diskutiert – hier wird gemacht! Und zwar was ich will. Verstanden?“
„Ja Doktor Munk!“ – Kommt es insgesamt 6 Mal.
Denn jeder hier weiß, was die Mafia will:

’Für die Mafia ist es nicht so sehr das Problem, Verbindungen mit nationalen Politikern zu finden, die Mafia will zu Geld kommen. Daher ist es wichtig, auch auf lokaler und regionaler Ebene Politiker in die Institutionen einzuschleusen. Alle Parteien müssten sich mit der Gefahr der Mafia-Verstrickung auseinandersetzen.’
@ Wikipedia

Macht - mit Ethik und Geist gepaart. Hört man. Sagt man. Und das, sollte irgendeine Art Wahl Einfluss auf irgendetwas haben (oder nehmen können, die längst verboten wäre). Wetten? Was soll es also, ständig davon zu faseln.

„Sie haben ja so Recht, Jimmi!“ Klatscht Munk meinem Namen Beifall. Und ich weiß, dass er bei Unterschriften seinen Namen nur mit Bleistift schreibt. Das sagt doch wohl alles; von wegen Vertrauen. Nein. Keinen Tag lang! Eher würde ich ihn um 12 Uhr Mittags eigenhändig aus den Stiefeln schießen. Jetzt habe ich vergessen ’vor der Kirche’ zu sagen. Nun ja.


Drink and Drive BRD: Aber klar doch!

Dass ich trinke, wenn ich fahre, ist ja seit langem nichts Neues und Amts bekannt. Das es mit dem Fahren und Trinken und dem Trinken beim Fahren schlimmer geworden ist nicht. Doch dass ich seit der Flüchtlingswelle (ich nenne es Chaos pur!) mehr trinke als sonst, weiß kaum mal ich, wenn ich ehrlich bin. Doch eigentlich ist es auch Banane und keinen Kopfschmerz wert. Denn Munk versteht es perfekt die Bullerei alt aussehen zu lassen, wenn die mal wieder nachfragen ob ich zur Unfallzeit (Tatzeit, sagen die, als wären wir beim Schimmi- Krimi- Mord im Fernsehen, - diese Luden *grins) mit dem Karren unterwegs war oder nicht. Natürlich NICHT! Laut Munk.

„Wie viel verunfallte Schutzsuchende gab es denn diesmal wieder?“ Fragt Munk im lockeren Plauderstil eines Playboys beim Cocktailempfang im Hotel de Paris die Ermittler vom Staatsschutz. Und wenn er dann lediglich von ein paar fehlenden Gliedmaßen hört und null Toten, lacht er schallend und wünscht PRÖSTERCHEN! Santé! All The Best! Let’s Rock – ’und grüßen Sie mir Frau Merkel!’ Genau in der Reihenfolge. Oder auch nicht. Und dass ich präzise an dem Tag, zu der Stunde, in der Minute als es deren Meinung nach geschah eine komplizierte Darmspiegelung mit Polypenentfernung hatte und bei ihm Blut kotzend auf dem Tisch und dann daneben lag. Oder glauben Sie mir nicht?

„Natürlich glaube ich Ihnen, Doktor Munk. Wem, wenn nicht Ihnen, - wem sonst?“
„Kein böses Wort mehr?“
„Kein böses Wort mehr!“
„Hand drauf!“ Und wieder habe ich eine unumstößliche Zukunftsvision, in der die Flüchtlingskrise keine Rolle spielt und wir uns in aller Ruhe und auf hohem Niveau unseren Geschäften zuwenden. Können. Wenn wir wollen. - Sag aber jetzt BITTE nichts über Niveau in kleinen blauen Dosen. Der Drops ist off, - den lutscht nicht mal mehr Roths Claudia.

„Lassen Sie Heina das Blut vom Wagen waschen -, denn heute Abend müsst ihr wieder raus. Schließlich soll alles seine Ordnung haben.“
„Schon klar, Doktor Munk.“ Doch nicht nur deshalb fange ich mir den Idioten in Time... Nein, er soll endlich mal vernünftig Autofahren lernen.

„Vernünftig? - Du erinnerst dich!? ’Vernünftig sein’ hat Mutter uns oft gepredigt.“ Und Munk nickt – mit knapp 100 Jahren Verspätung - bestätigend mit dem Kopf dazu. Und ich weiß, es ist gut so wie es ist. Das einige mit Pflicht an Gewissen im Ententeich ertrinken und andere eben nicht. Und wozu ich gehöre.
Kann man sich eigentlich zwischen Links- oder Rechtsträger selber entscheiden?


Sklaventreiber

’Ein Rechtsträger weist als typisches Merkmal einen hervorstehenden linken Hoden auf.’
Wikipedia

Dass ich müde bin. Auf dem Rücken liege. Nicht mehr träume. Das Kino aus ist. Kaputt. Abgebrannt. Wie Zauberland. Halte ich einzig an der Liebe fest. Um nicht zu fallen. Der Lüge wegen. Egal was Merkel tut. Nicht egal, was du gegen Merkel tust. Denn dieses Land ist es wert. Wie schon Rio sang. Der auf der andren Seite stand. Keine Macht für niemand tönte. Macht kaputt, was euch kaputt macht. Jahrelang. Und warum es mir so dreckig geht. Denn allein machen sie dich ein. Drum wehr dich. Mensch. Sonst verändert sich nichts. Nicht mal die Wahrheit. Das scheiß Glasperlenspiel. Dass du schön bist. Wie der Krieg. Terror und Gold. Der Hit des Jahres. Und die Sahara. Wie du weißt. Hasse ich.

’In der Mitte ist aufgrund des Schnitts einer Hose kein Platz für das männliche Glied. Daher existieren zwangsläufig Links- und Rechtsträger, die sich unwohl fühlen, wenn der Penis auf der falschen Seite liegt.’
Wikipedia


Gast in mir

Ich höre Stimmen.
„Nicht schlimm“, sagt Munk.
Die erzählen von Menschenwürde.
„Hören Sie nicht hin!“
Andere von der Angst - vor dem Islam.
„Wir schaffen das“, tönt Munk.
Dass Lügen die Regeln vorgeben.
„...“
Szenen von Vergewaltigungen, Steinigungen, Amputationen, Auspeitschungen, Kopfabschlagen und Massenerschießungen. Von Strafexzessen im Namen Allahs, begangen von den Scharia- Islamisten in Teilen der Stadt, wo normale Leute kaum hinkommen.
„...:“
Von Tumulten wegen der Grausamkeiten.
„...?“
Reite ich durch die Straßen und schlage den Schlächtern meinerseits den Kopf ab. Oder was denkst du, was ich hier mache.
„...!“
„Wieso Revanche, Munk. Ich bin der Rächer der Entrechteten. Ein Fels aus geschmiedetem Glas. An dem sich die Politik ihr Fett abstößt.“
„...!?“
Vergewaltigungsdom, sagt man in Köln, wo die zerrissene Unterwäsche der Frauen, ihre leeren Kleider zur letzten Ruhe gebettet am lebenden Black- Jesus hängen. Wo es im Tanz der verlorenen Seelen schon tags Nacht wird. Die Gedanken an Mord am Peiniger in Sekunden wachsen. Übermächtig werden. So dass man mich ruft. Um den Schaum der Vergangenheit blutig zu quirlen.
„-“
„Nein. Mir geht es um Aufrichtigkeit. Um Stolz. Um...“

’An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.’
William Shakespeare

Das Leben zwischen Alkohol und Drogen. Porno und Kriminalität. Schulversagen und Arbeitslosigkeit. Teufels Tanz im Hinterzimmer der Gewalt. Umgeben von Terroranschlägen live. Den Nachrichten aus aller Welt. Zusammengelogen pünktlich um 8. All die grausamen Realitäten in größtmöglicher Nähe zeigen den blutigen Verband um den Stumpf der Hand. Die Szenen von Massenhinrichtungen und Auspeitschungen. Wieder und wieder. Wie sie Integrationskarambolage spielen - in Deutschland. ’Je suis Charlie’ lächeln die abgeschnittenen Köpfe im TV. Ja. Das waren noch Zeiten. Doch ich. Ich höre Stimmen. Sehe ein einfaches Schwarz- Weiß- Bild der Welt in Braun, in der ich lebe.
„Nicht schlimm“, sagt Munk, „wir schaffen das. Ich schwör!“ Und ich nuckle die Flaschen leer und werfe die gegen die Wand. Der Scherben wegen. Der Zeit geschuldet. Dem Umstand. Wegen der Muslime. Gegen Schwarze. Und Roma. Schade. Eigentlich. Dass der Traum schon nach der Hälfte vorbei ist. Von wegen Fremdenhass. Ihr Bauernfänger. Es ist eure Jagd nach dem Geld, die mir stinkt.


Shift- Selfie

Es ist total leicht in den Kopf eines Menschen zu gelangen. In sein Hirn. Es ist, als würde man über Strg und Alt einen PC hacken. Nicht mehr. Und wenn man drin ist, kann man dem befehlen, - sich bis über beide Ohren zu verschleiern. Zum Beispiel. Man kann ihn auch hassen oder lieben lassen. Bomben bauen, um sich in die Luft zu sprengen. Oder, dass derjenige ein Kopftuch trägt um sich zu bekennen. Dass der irgendwo, sagen wir in Berlin- Neukölln, in einer Parallelgesellschaft lebt. Und die Unterwürfigkeit der Frau zu ihrem Mann fordert. Polygamie auslebt. Schweinefleischverbot will. Kruzifixabhängung in Kindergärten und Schulen. Fußwaschbecken in Gerichten, weil es ihm in den Kram passt. Gut, er sagt Religion zu seiner Sekte. Doch das tun viele. Grüne. Zum Beispiel. Die fordern Kinderehen. Dass der Islam zu Deutschland gehört. Bauen Moscheen und gebären Muezzine ohne Ende. Die Scharia. Und Parallelgerichte. Schwimmbäder für muslimische Frauen. Das Weihnachten zum Winterfest wird. St. Martin zum Laternenfest. Adventbeleuchtung = Lichterfest. Zigeunerschnitzel und -Soße sowie Negerküsse gestorben sind. Das Grundgesetz geschreddert. Die deutsche Nationalhymne ungesungen. Alle Messer stumpf. Die deutsche Nationalmannschaft zum Team verkommt. Kartoffelfresser Leute ohne Migrationshintergrund sind. Und die bevorzugte Penislage zu Linksträgern mutiert. Wikipedia sagt dazu: ’Bei Linksträgern, zu denen sich zwischen 66 und 75 Prozent aller Männer zählen, sieht der Sachverhalt anders aus. Ihre Überzahl wird durch meist rechts liegende Eingriffe in Unterhosen oder links weiter geschnittene Hosenbeine belegt.’

Als ich jünger war, als ich jetzt denken kann, kam er mir regelmäßig morgens gegen 7:30 entgegen. Montag bis Freitag, wenn ich den Hund meiner Mutter ausführte. Und ich – immer - seinen etwa 40jährigen runden Hintern bestaunte, wenn er an mir vorüber war. Nicht die abgewetzte braune Aktentasche zuvor, die er unterm Arm trug wie eine gefaltete Zeitung. Auch nicht seine knapp geschnitten Jacke mit den Lederflicken. Nicht seinen gut angedeuteten Schwanz in der Cord- Hose. Er trug immer Cord! Nein. Ich sah ihm auf den Arsch; ich hätte ihm den gerne demontiert. Und ich tat es - als er mich eines Tages ansprach und zu sich nach Hause einlud - legte ihn in den Tiefkühlschrank. Fazit: Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, muss man sich zur Wehr setzen. Übrigens: Musel integrieren zu wollen ist blinder AKTIONISMUS! Weiter nichts! Das nur mal so nebenbei...
„Was wollen Sie damit erreichen, Jimmi? Haben Sie eine Sendung?“
Und ich denke an früher. Als Rahn wie befohlen schoss und Deutschland Weltmeister wurde.
„Eigentlich keine, Doktor Munk. Ich habe lediglich das Wesen der Shifttaste ausprobiert.“


Insassenanstalt

Leben geht nicht ohne Risiko. Und ist vor übermäßigem Gebrauch zu schütteln. Allerdings ist die Idee zu leben, wie man will, nicht ohne. Reiz. Und wie in jeder anderen Klinik des Landes auch, kann man im jährlichen Leistungsbericht der Ranch nachlesen was läuft und was gelaufen ist. Auch, dass wir Drogen jeder Art testen. Freiwillig! Wobei wir 6 Leutchen im Anbau besser gestellt sind als die übrigen Penner. Uns wird nämlich statt eines Tages, eine Woche Urlaub pro erfolgreich absolvierten Test zuerkannt. Gut. Nicht immer gelingt das Test- Prädikat erfolgreich. Wie bei Heina. Der gegenüber der Anstalt aus dem 12ten Stock vom Dach stürzte. Der von der Presse erst wegen eines am Hintern tätowierten Deutschen Kreuzes als Nazi tituliert wurde, - der beabsichtigt hätte (mit magischen Kräften) das Asylantenheim anzuzünden. Doch Heina war beim Todessturz nackt bis auf die mageren Knochen. Und seine Klamotten lagen sauber geordnet 300 Meter weiter auf dem Anstaltsbett; es blieb dann trotz Zweifel - wie ein Nackter und so weiter - über Tage die Vermutung, er habe ’immerhin’ eine Schachtel Streichhölzer oder ein Feuerzeug in seinem ausgeleierten A-loch transportieren können. Denk mal nur an Amadeu ’und wir über uns’ auf der Matratze im Polizeigewahrsam... Na? Doch dann geriet die im Haus untergebrachte Gesellschaft der Parallel- Musel unter Generalverdacht. Immerhin würden die - streng nach der Scharia - Schwule nach Gebrauch vom Dach stoßen. Wozu die Grünen in der Anstalt vor der Anstalt protestierten. Zum Ende kam die Journaille auf den laufenden Medikamententest und diagnostizierten todesmutig Suizid. Punkt. Wozu Munk jede Erklärung verweigerte und ein unbekannt gebliebener Augenzeuge – ein Ex- Kommunist aus Haus 2 – plötzlich an einem defekten Rasenmäher zu Tode kam.
Für Heina und dem mir unbekannten Rasenmäher- Aktivisten blies Munk auf seinem alten Vorkriegs- Waldhorn bei der Trauerfeier ’Völker hört die Signale’. Danach tutete er das Signal ’Sau tot!’ Wohl, weil für 2 Tage die Medi- Testreihe ihr Ende fand. Die aber demnächst unter dem Titel ’Munk: Dem Teufel die Hölle’ als Taschenbuch zu haben sein soll. Egal Mann! Es war eine echt ergreifende Feier; ich bin heute noch auf beiden Backen zu. Wäre da nicht das (fast) unsichtbare Einschussloch zwischen Heinas einem Auge. 12 Uhr Mittags, Cooper Gary, denke ich und beschließe, mich künftig von NSU- Beate und allerlei BND ferner als fern zu halten. Bleibt mir zwecks Therapie nur noch Munk. Doch der, in seiner plötzlichen Wortlosigkeit tickt auch nicht mehr so richtig. Also: Holzauge sei wachsam, wo immer dein Körper ist.

’...als er zwei Tage lang die Nahrung verweigert hat, fährt man ihn raus nach Buch, in die Irrenanstalt...’
Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz


Klammergriff

Seit gefühlten 100 Jahren das erste Mal irren- Besuch. Munk hat den organisiert. Die Schnecke. Von wegen Entlassung - irgendwann. „Sie müssen mal frische Damen kennen lernen – ficken üben!“ Und ich muss mich wundern. Auch über den leichten Schweißgeruch von den Achseln her. Von Riba. So nennt sie sich. Mit sichtbarem Ballermann6- Kotzfleck auf der Hose. Übermaltem Lippenstift. Ohrenpiercing. Kayalgrün mit Fluor. Ordnungszahl 9. Und riesigen Nasenlöchern aus Hart- Glas- Stahl. „Die Alte kokst wie irre!“ Was bei mir Geisterbahn- Feeling hervorruft. Wenn Sie aus irgendeinem Grund ’Stimmung - Konfetti’ ruft, als wäre Kindergeburtstag mit Tröte am Sack. Dabei kandidiert sie für eine Partei. Ich glaube ’Links’ gehört zu haben. Oder Interaktion. Und ich somit pessimistisch bleibe. So schlecht es eben geht. Denn Links ist der Anfang vom Ende - und rechts. Das weiß man einfach. Weil ein Mann wie ich ewig lächelnde Paare mit erigiertem Zahnpastaweiß nicht ertragen kann. Dann lieber Mauer, aufgespritzte Blutlippen und Schießbefehl. Das ist ehrlicher. Und zuverlässig wie dionysisches Glück im Unglück. Oder zwei Gläser Rotwein für 3 Personen. Ein lässiges Bein über dem anderen. Unter kurzen Rock eine abtörnende ’Verlockung’ als Rhombus. Upside Down. Mit dem Rücken zur Wand. Als wäre ich der bekannte Knieficker und dauergeil auf Hundefutter. Dabei habe ich gestern erst. Und zwar auf dem weißen Leder in Munks Büro. Ey. ’Herzlich Willkommen’, ihr Sünden. Mit Mona. Der verruchten... Die Zigarre in der Spitze raucht, wie zu Stummfilmzeiten. Mit einem Augenaufschlag wie Hänschen Klein. Der sich vor anderthalb Jahren in Paris hinterm Zaun eine Vagina aus Fallschirmseide schneidern lies. Dazu eine Kamera im schwarz umlockten Auge. Ehemals in Tirol zuhause. Wahnsinn, oder? Der mir „du hast einen ganz tollen Mund“ sagt; praktischerweise mit kleinen Buchstaben, bitte! Ja, warum denn auch nicht? Und ich nicke. Weil er so fröhlich geil ist. Fast wie A. und B. aus C. zusammen. Seine 3 Top Ten. Mit eigenem Sound. Extrem sympathisch. Und deswegen mit Mega- Zukunft. So was sucht doch Mista Bohlen aus Tötensen in seiner Show, oder? „Komplizierte Psyche und so“, mischt sich Munk ein. Doch der ist heute so gemein, bitter, lebensfern, wie angewidert und oder auch eitel zu mir. Und gönnt mir mein Glück nicht. Echt. Manchmal hasse ich ihn dafür. Seinen Harem von Speichelleckern. Die dazu noch ständig mit dem Schwanz wedeln, als wäre es der eigene. Kurz und bündig. Aber nie länger als nötig. Geschäft ist Geschäft. Ein Job. Und nicht mehr. Sonst kommt der Therapeut und lacht dazwischen. Reaktion. Interaktion. Dünne Scheiße im Flusenteppich. Diese Bettnässer. Außer Laptop spielen und E-Mail- Checken nichts im Kopf. Kaum Gespräche. Wenig Leben im Pyjama. Kaum Gewissen. Trostlos. Der Klassiker. Ein leichenfreier Friedhof mit Reihengräbern aus grauem Beton hat da mehr zu bieten. Doch warum wollen Sie das eigentlich wissen?


Zimmer Freier

Wie weit ich die eilige Straße gehe
Das zerbeulte Leben im Sack
Meine zerrissene Seele
Unter die du dich über bückst
Immer mehr
Als hätte es dir mein Alter angetan
Das schweißige Elend
Dieser pessimistische Proll
Um mit lehmigen Händen ein Grab auszuheben
Damit alles neu beginne
Jederzeit einer im Anderen
Das gesellige Beisammensein
Bei Wind und Wetter am Horn der Zeit
Wo willfährig die rote Laterne vom Freudenhaus lockt
Mein Wahnsinn


Pas Passage

Ich habe mich bisher noch nie für Treppenlifte interessiert, weil wir hier flach wohnen wie Flundern in der Nordsee. Und weil der Tegeler- Flughafen in der Nähe ist. Wegen der Rammgefahr ab dem ersten Obergeschoss. Munk denkt dabei an 9/11. Oder so. Sagt das Bauamt. Sagt Munk. Doch nun bekomme ich fast täglich Angebote über diese Dinger. Liften lassen. Statt krauchen. Doch die kosten was, - das kann man mal ruhig so stehen lassen, wenn man will. Weil Munk mehrstöckiges Aufstocken plant. Hochhäuser. Tower. Klein Dubai. Wegen der Millionen Flüchtlinge. Und es werden mehr und mehr. Die kommen. Aber auch weil die Flugzeuge von höher einschweben können. Und steiler starten. Und die Stadt Geld braucht. Und auf die Rammgefahr scheißt. Wegen der Schutzsuchenden. Und ich nicht weiß, wohin. Mit dem Rock’n Roll. Meinem Blues. Und so Kack. Wie ich die Treppen hochkommen werde. Um vom Dach Sterne zu sehen. Zu sitzen und zu trinken. Und zu rauchen. Mit den Vögeln um die Wette. Wenn die vor dem Sommer im Winter nach Süden abhauen. Scheiß Klima. Weil die Meere steigen. Schreibt die Presse. Alarm. Das habe ich mir schon immer gewünscht. Einfach weg sein. Seit dem ich hier bin. Und das ist Zeit. Kostet Leben. Zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Davon kann ich ein Lied singen. Wenn ich nur wüsste. Pas Passage. Über den 13ten Reiter.


Mit dir (Love You)

Auf dem Jahrmarkt der Eitelkeit schoss ich dir eine rote Rose
Meine Hoffnung auf sonnenschöne Tage
Vom Zauber dass du anders bist als
Doch das gehe niemanden etwas an
Sagtest du
Deine Tränen und so
Dass ich dich liebte wie irre
Jedes Mal
Wenn du mich verlassen hast fragte
Ob du jemals zurückkommen würdest
Wie ein Löwe zur Beute
Wie der Wind
Dass Regen zur Sonne gehört die Nacht zum Tag
An dem ich dich kennen lernte
Dich ertappte erwischte
Als du im Schlaf meinen Namen sagtest
Den Zauberspruch der
Mir die Seele auseinander riss
Dein Stöhnen dein Schmerz mein Regen
Die löchrige Straße unter meinen Füßen
Nein
Der Abschiedskuss letzte Nacht gehe niemanden etwas an und
Dass ich im Herzen erwischt wurde
Weine und an dir sterbe
Die Seele schwarz wie die einer weißen Taube
If I Tell You I Love You


Über die Ermordung der automatischen Seitenmeldung

Für die Wahnsinnigen unter den Irren. Für die auffälligsten Seelenonanisten - gibt es den Keller. Mit 2 Räumen. Gekachelt. Und sonst ohne Allem. Je Raum. Rechnet man das verschissene Loch am Boden nicht mit. Den Käfer von Sony - an der Decke, der um einen herumschnurrt, wenn man sich im Raum bewegt. Der schläft. Wenn man schläft. Der einem hinten rein glotzt. Wenn man den Hintern aufs verschissene Loch senkt. Nackt. Wie man ist. Voll mit Blut, Spucke und Kacke. Sperma in den Ohren. Aus dem Arsch. An der Wand. Wo man seinen Namen hinschmiert. In Rot. Oder Braun. Mit dem Eiter der Erfahrung. Und dem Tod im Gespräch. Der wartet. Sich schnäuzt. Hustet. Kratzt. Mit dem Huf scharrt. Und ab und an 21 flüstert. Wie früher der Schularzt. Der testete ob man voll bescheuert wäre, oder nur schlecht hören würde. 21! - Du Kretin. Sag schon 21! Dabei denke ich über die Liebe nach. Über dich. Und mich. Über meine Zuneigung zum Keller. Wo man seine Ruhe hat. Sogar vor Gott. Der sich in Munk präsentierte. Der in dieser Position nicht zum Aushalten war, unsterblich, bis man ein Messer nahm und es sich in die Brust rammte. Bis ich ein Messer nahm. Ich! Um anderswo das Glück zu versuchen. Als Gott. Du. Er. So! Ach. Nenne es Hoffnung. Oder genial. Und das es wirklich stimmt, dass sich die Erde dreht. Dass es schwarze Löcher gibt. Wovon ich eins sehe. In Rot. Wenn ich mir die Brust aufreiße und das Herz erbreche. Es herausreiße. Wobei ich einen Fingernagel einbüße. Oder 2. Und Gott 21 flüstert. Dabei habe ich nur 20. Wovon 2 auch noch Daumen sind. Und ich heute noch nicht onaniert habe. Oder mit dem Kopf an die Wand... Munk aus meinem Fäkal geformt. Um ein Leben zu führen. Getränkt vom Urin. Samen und Speichel. Blut. Im Rhythmus von 21. Und Sonys schurrender Kakerlake - an der Decke. Während Munk hustet. Und Gott schweigt. Von wegen 21. Ich zählte schon allein an einer Wand 168 Kacheln! Ohne die am Boden. Und da rechnete ich das verschissene Loch nicht mit. Ich schwöre. Wenn du willst.


ist over

es war zufall:
ich kam aus meiner stammkneipe und sie stand mit dem macker keine 5 meter entfernt
ein leichter wind wehte und ich konnte das geräusch als sie ihn küsste hören
nun heule ich ja nicht so leicht bruder doch als ich sah wie sie ihm mit ihren schmalen hand zwischen die beine griff ging es los
und es war das erste mal dass ich mir wünschte blind zu sein um nicht solche schmerzen zu erleiden als ich seine erektion sah
irre konnte ich werden
und es brannte ein feuer in mir wie 3 mal tabasco hoch 5 und es wurde noch schlimmer als er ihr an die brust fasste und sie sekunden später an den händen gefasst gingen als würde die zeit sie drängen und
nicht ihre geilheit
da konnte ich vor wut nur noch schreien bis der typ neben mir fragte ob ich kotzen müsse denn da waren sie schon minuten weg und ich stand wie festgetackert
gegenüber im hauseingang der absteige und wartete
ob ein neuer morgen mir die angst nehmen würde nach hause zu gehen um sie in den arm zu nehmen als wäre nichts geschehen
doch zum glück hatte die kneipe noch offen und ich konnte darüber nachdenken was ein mann zu tun habe wenn er ein mann war und so träumte ich es könne von vorne losgehen mit ihr und mir
als wäre nichts gewesen
doch als ich 3 tage später nach hause kam waren ihre klamotten weg und einiges an mobiliar zertrümmert und der hund hatte ein riesen loch in den alten teppich gepisst was an der sache aber längst nicht das schlimmste war sondern der zufall
wie alles an diesem scheiß tag damals


OfflineInOutOn

Seit gestern Nacht. Als die Scheiße damit begonnen hat, dass du mit einer Walther White Maske vor der Fresse das Crack- Kochen anfingst. Ich meine, bescheuerter geht’s nicht, oder?
Halts Maul. Jesse. Du vergeudest nur Dein Leben.
Mann. Ich möchte nicht wissen, wie beschissen es in Deiner Unterhose aussieht.
Merke, Jimmi: Blödheit macht dumm!
Aber – aber, Mister White.
Und damit beginnt die Pause von der Welt, wenn man im Stehen einen Schuss Pulver in die Nase zieht, ein paar Meter läuft und die barock gelockte Seele schwarz wird. Und man wie tot umfällt. Wenn reden Müll ist. Die Blase ihre Funktion einbüßt. Der Darm Pinguinscheiße scheißt. Und man wie aus Eimern gegossen daliegt. Gülle. In Schuld und Sühne. Die im altmodischen Theaterdonner ’ich bereue’ sagt. Aber nichts bereut. Außer, dass einem Kacke die Klamotten ruiniert hat, - es muss dabei nicht mal die eigene sein. Nicht das Blut. Dein Blut. Das stockige Zeug. Deins! Das aber nicht dein Desaster trifft. Nicht mal dein System – DU Idiot, deine Farben, Töne, dein Aussehen. Deine Sprache. Mit den Augen. Den Armen, Händen, Füßen. Die, deines Herzens. Der Gemütslage. - Mann, lass es. Sagt die. Zersplittert von der Sucht, - wie die ist. Vom Kick. Im Showtech. Dem Highlite im Highlife. Lighting im Online- Sound. Dem Heute. Im Morgen. Abgewaschen. Weggehobelt. Wundgescheuert. In Conzert out now. Im hohen Bogen. Abgespritzt. Kleenex. Fertig. Und so fort. Weil das der Grund für alles ist. - ’Zu sein scheint.’ Schmeichelt Munk. ’So lange es noch geht, Jimmi, so lange geht es eben... mit dem Krieg. Dem Saft. In – Out. Mit dem Ich im Ich, mit Abschied, als Matchwinner. Der steinharten Impotenz. Und dem Sterben auf der linken Schwinge einer weißen Taube. - Zack! Denn es befiehlt - wer zahlt, was die Musik spielt. Wenn der Tanz beginnt. Aber nichts wirklich ist.’

Wenn niemand den Raum verlässt, bist du niemals alleine. Heisenberg.
Wenn keiner den Raum verlässt, bin ich nie alleine. Pinkman.
Auch wenn ich den Raum verlasse, bin ich nicht alleine. Heisenberg.
Sogar wenn ich das Licht am Badspiegel lösche, höre ich ein leises Summen. Jimmi.
Es wird Zeit für Veränderung. Munk.
Ja. Es ist Zeit. Jimmi.
Doch ich weiß nicht für was. Munk.
Wofür. Jimmi.
Und warum dann alles wieder gut sein soll ...
Ach. Du. Mit Deinem Größenwahn. Heisenberg.


Media Dump

Seit er White ist, geht alles drunter und drüber. Sogar die Wildschweine am Süd- Ostzaun röhren die Selbstschussanlage an, wie Hirsche in der Brunst. Oder sind es Hirsche als Schweine, - deren Grunzen und Quieken. Das säuische Töten. Das White perfekt imitieren kann. Der auch auf Löwen abfährt. Ihr Schmatzen beim Fressen. Knochen - kacken. Das Geräusch, wenn unsichtbar(er) Schnee fällt. Es muss nicht mal auf Zedern sein. Regen, als Mistforken, mit der Spitze nach unten. Donner und Blitz. Lust und Leidenschaft, wenn Walther vom Gewitter erregt Pinkman den Schwanz küsst. Oh - Jesse. Stöhnt. Und sich seine alte Gummischürze orgastisch hebt; (sein) ’der’ Tumor im Hirn räkelt, das ihm schwarz vor Augen wird. Von dem Munk den Namen wissen will. „Mann! Nun sag schon!“
„Jetzt übertreiben Sie aber, Munk!“
„Nichts da, Jimmi, es ist alles echt.“
„Kein Mensch gibt einem Tumor einen Namen!“
„Ich schon.“
„Kommen Sie mir nur nicht wieder mit ’Jimmi’, Munk, das ist extrem langweilig.“
Wie das Haus in der Einsamkeit, mit Schnaps und Bier. Der Tag im Tag. In der Nacht. Als sie gegangen - und ich Sie nicht aufhalten konnte. Lucie! In the Sky with Diamonts. Von wegen ’gute Worte’. Als Wölfe - im alles Leben bedeckendem Frühnebel - Blut heulten ... das ihr ’ich kann nicht mehr’ überdeckte. Man erinnert sich. Man erinnere sich. Verdammt! Es ist alles schon so weit weg.
„Was? - Ich sowieso nicht!“ Sagt Munk. Und bleibt dabei. „Ich erinnere mich nicht!“
„Ein Vollpfosten mehr!“ Sagt White dem Krokodil. Und Jesse krümmt sich vor Lachen. Steht am Straßenrand. Auf dem kiesigen Sandstreifen der A24 Nähe Dummshausen. Einem schönen Platz zum Sterben. Lass es 5 Uhr früh sein. Als der verpennte LKW- Kutscher aus Polen - mit abgefahrenen Formel Eins- Trockenreifen und Tonnen selbst gebundenen Beerdingungskränzen aus Maiglöckchen im Hänger - das Stauende verschläft und ihn samt Fahrrad in 10 Metern Höhe locker an die 50 Meter weit in die Walachei schießt. Ein Typ mit Glatze unter der von Mutti- Baba- Roga gestrickter Wollmütze, der schon 44 Jahre lang Zbignew heißt und nach erfolgtem Augenaufschlag das Anprallgeräusch an seinen unbeleuchteten Iveco- Truck – das alte NVA- Teil ist fast ’wie’ NEU und hat kaum was gelaufen - für ein wildes Schwein hält, um am nächsten Parkplatz ergebnislos nach Spuren von essbarem Wild- Stücken an der Karre zu suchen. Doch da hat ’der liebe’ Jesse längst den Löffel... Er trug ihn immer um den Hals. In Gold. Mit Monogramm. Neben einem Bild seiner Mutter. Gott habe sie ... doch der Streit mit dem Teufel deswegen geht schon ewig; der ging nicht mal unter der wöchentlichen Dusche ab.

„Man kennt das doch längst“, sagt ein im Bewusstsein stramm-dämlicher lächelnder Drugscout der versammelten BRD- Presse. „Crack macht Irre. - Halleluja, ihr blöden Wichser, der Drops ist gelutscht!“


Manche sind so tage -

Da wirst du an mich denken
wie ich mit kalten händen lag
Dem nachklang deines herzens hörend
einem schmetterling nachschaue
Der unsere seelen sanft in sich vereint
- nicht nur sommer


Snipe five

Regen ist schön. Besonders wenn Asyl- Ali 1 und 2 deswegen vor dem Wohncontainer stehen und nicht in der Gegend rumeiern, um Omas abzuledern, - sondern in der Nase bohren und rülpsen und so weiter. Weil sie trocken den Tag rumkriegen wollen und wasserscheu sind. Regen kaum kennen. Oder Schnee. Und ich ihre Gedanken lesen kann. Weil Feuchtigkeit elektrische Ströme leitet. Obwohl ich das nicht nötig habe. Weil ich weiß, was Musel- Alis vorhaben: Schwule klatschen mit Ficki- Ficki! Wozu es sie heute Nacht zur ’Lampe’ zieht, einer Travestiebude mit Anfassen. Wo die Leute, um ihre Hemmungen zu verlieren einen fremden Schwanz zu lutschen usw., auch mal einen Schluck mehr trinken als sonst. Und die 2 A auf leichte Beute hoffen.
Munks Auftrag die Alis auszuknipsen kommt vom Zentralrat der vereinigten ’Lampen’. Und ist als Warnung an alle Ficki-Ficki- Musel- Alis gedacht. Und heftiger Regen passt dazu. Nicht weil ich deswegen heulen würde. Nein, es sind kaum Leute auf der Straße. Und ich hinterlasse keine Fußspuren nach dem Snip. Das ist der Grund. Und um der Sache einen zusätzlichen erotischen Kick zu geben, habe ich Munks Unterwäsche angezogen. Seine Jeans, Hemd, Jacke, Schuhe. Sein Rasierwasser. Nehme seinen BWM 5 Speed- Up, es ist 3 Uhr Morgens - und schieße die Alis mit einem Schuss weg, als die einer betagten Schwuchtel vor der ’Lampe’ die Handtasche aus dem Schritt klauen wollen. „Guter Junge“, seufzt die Alte. Rückt sich die Perücke am Zwickel zurecht und winkt ihrem Chauffeur, der den Rolls im Schritttempo dicht an meine Seite pilotiert, damit sie mir den Geldkoffer reichen kann, ohne sich die Arme zu brechen.
Für eine Sekunde sehe ich daran Munks Piaget Altiplano Chronographen 900P blitzen. Doch was soll’s, haarlose Handgelenke älterer Menschen sehen sich ziemlich ähnlich.
Mann. Regen ist schön. Besonders bei Nacht und getaner Arbeit. Wenn die Straßen wie gelackt aussehen und am Himmel erstes Rot dem Tag viel verspricht. Bis ich merke, dass das Rot von Blutspritzern der Alis auf meiner Schutzbrille stammt. Immerhin bleibt es Nacht und der Currywurststand Ecke Prenzlauer hat offen, an dem mein ausgetrockneter Knorpel vor einer extra scharfen Curry mit Darm eine Fasche Pils auf Ex verdampft. Oder zwei.


OfflineInOutOn

Seit gestern Nacht. Als die Scheiße damit begonnen hat, dass du mit einer Walther White Maske vor der Fresse das Crack- Kochen anfingst. Ich meine, bescheuerter geht’s nicht, oder?
Halts Maul. Jesse. Du vergeudest nur Dein Leben.
Mann. Ich möchte nicht wissen, wie beschissen es in Deiner Unterhose aussieht.
Merke, Jimmi: Blödheit macht dumm!
Aber – aber, Mister White.
Und damit beginnt die Pause von der Welt, wenn man im Stehen einen Schuss Pulver in die Nase zieht, ein paar Meter läuft und die barock gelockte Seele schwarz wird. Und man wie tot umfällt. Wenn reden Müll ist. Die Blase ihre Funktion einbüßt. Der Darm Pinguinscheiße scheißt. Und man wie aus Eimern gegossen daliegt. Gülle. In Schuld und Sühne. Die im altmodischen Theaterdonner ’ich bereue’ sagt. Aber nichts bereut. Außer, dass einem Kacke die Klamotten ruiniert hat, - es muss dabei nicht mal die eigene sein. Nicht das Blut. Dein Blut. Das stockige Zeug. Deins! Das aber nicht dein Desaster trifft. Nicht mal dein System – DU Idiot, deine Farben, Töne, dein Aussehen. Deine Sprache. Mit den Augen. Den Armen, Händen, Füßen. Die, deines Herzens. Der Gemütslage. - Mann, lass es. Sagt die. Zersplittert von der Sucht, - wie die ist. Vom Kick. Im Showtech. Dem Highlite im Highlife. Lighting im Online- Sound. Dem Heute. Im Morgen. Abgewaschen. Weggehobelt. Wundgescheuert. In Conzert out now. Im hohen Bogen. Abgespritzt. Kleenex. Fertig. Und so fort. Weil das der Grund für alles ist. - ’Zu sein scheint.’ Schmeichelt Munk. ’So lange es noch geht, Jimmi, so lange geht es eben... mit dem Krieg. Dem Saft. In – Out. Mit dem Ich im Ich, mit Abschied, als Matchwinner. Der steinharten Impotenz. Und dem Sterben auf der linken Schwinge einer weißen Taube. - Zack! Denn es befiehlt - wer zahlt, was die Musik spielt. Wenn der Tanz beginnt. Aber nichts wirklich ist.’

Wenn niemand den Raum verlässt, bist du niemals alleine. Heisenberg.
Wenn keiner den Raum verlässt, bin ich nie alleine. Pinkman.
Auch wenn ich den Raum verlasse, bin ich nicht alleine. Heisenberg.
Sogar wenn ich das Licht am Badspiegel lösche, höre ich ein leises Summen. Jimmi.
Es wird Zeit für Veränderung. Munk.
Ja. Es ist Zeit. Jimmi.
Doch ich weiß nicht für was. Munk.
Wofür. Jimmi.
Und warum dann alles wieder gut sein soll ...
Ach. Du. Mit Deinem Größenwahn. Heisenberg.


Subsumtion

Die Hetäre für Recht und Ethik - den Beitrag gilt es zu bearbeiten, Jimmi - wird beschuldigt, in den Jahren 2014,6 und 2014,5 in 77 Computer der Dings RD eingedrungen zu sein und Passwörter verändert zu haben. (Blank- Passwort). Und hat die Tat bereits gestanden „warn Auftrag von ganz oben!“ Wobei offen blieb, wo oben ist. War. Sein wird. Denn das Ende der Ferkel ist nahe. Hört man von außerirdischen Netzjunkies. Die einen Schaden von 1,75 Millionen USD verursacht haben. Sollen. Chance = Einspruch. Abgelehnt. Dafür 70 Jahre Haft. Kein Zuckerschlecken, ey. Und dann noch die Fernwartungssoftware macAnywhere am Arsch. Ich weiß ja nicht. Wäre da nicht in Rat und Tat die Unterstützung der vereinten Asperger- Autisten. Und die Menschenrechte. Um gegen seine (Macs) Auslieferung in die USA zu protestieren. Spendenaufruf und so. Schon gewusst? Kannst du mitmachen. Noch ist es nicht zu spät. Auch wegen der öffentlichen Suizidgefahr. Die bereits 10 Jahre dauert. Da war er 18 und 19. Und schon auf U-Tube ein Star. Fette Unterstützer- Website ab April und so. Wechselte dann nach Gyntiana. Was keiner begriff. Weil der Mensch Grenzen braucht. Sonst wäre er Wolf. Bär. Ein laufender Kaktus. Ein flüchtiger Hauch Stahl. Oder nichts. Als eine Anklageschrift. Wegen der Reise ins innerste Innere. Die als Auslieferungsbegehren abgewiesen; der Mensch als Sache Auto.
’Beispiel: Ist das Auto A eine Sache im Sinne von § 90 BGB?
Einleitung: (Hypothese): Das Auto A könnte eine Sache im Sinne des § 90 BGB sein.
1. Schritt (Obersatz = Definition): Sachen sind gem. § 90 BGB nur körperliche Gegenstände.
2. Schritt (Untersatz): Das Auto A ist ein körperlicher Gegenstand.
3. Schritt (Schlusssatz): Somit ist das Auto A eine Sache.’
Wörtlich aus Wikipedia, zuletzt am 2. Oktober 2015 um 20:50 Uhr geändert.


Better call

Alle Ordnung löst sich auf, bewegt sich, hängt frei, schaukelt und schwingt. Hat Stardust im Hirn. Blauen Zucker. Läuft wie im Fasching mit Beck- Maske. Andere kehren nach einem Jahr aus dem All zurück und müssen sich an ihrem Zwilling messen lassen. Geist. Kopf. Muskeln. Innereien. Doch so weit geht Munk mit Beck lange nicht. Der referiert vor Politikern warnend über Drogenmissbrauch und führt dazu den grün angemalten Labor- Affen durch den Ring. Da - sehen Sie mal: Nervenschäden, Psychosen, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme - wie vermutet. Und mahnt: Nur Saufen kommt besser. Und dass man all den Scheiß besser lässt, sagt er. Obwohl - oder gerade deswegen - seine Augen tränen, die Nase läuft und er schnieft, wie einer der gerade erstickt, weil sich das Gift durch ihn frisst. „Lassen Sie unbedingt die Finger davon, es ist lebensgefährlich!“ Obwohl er weiß, dass seine Worte das Gegenteil bewirken und er die Leute in die Sucht quatscht; mit voller Absicht! Wo könnte man denn auch mehr Lobbyisten erreichen, als bei von Lobbyisten geschmierten Typen. Bei Macht- Psychopathen. Mit schwulem Sex auf dem Klo vom Bahnhof Zoo. Mit Dealern im Lesesaal von Jugendbüchereien. Mit Wahlbetrug, Brandstiftung, Sexismus und Schlagzeilen aller Art, und Vorstrafen wegen Pädophilie, Erpressung, Spendenhinterziehung. Begangen von einem Haufen Irrer im Tutti- Frutti Rausch. Amigo. Und Munk legt ihnen den Thrill zu Füßen. Briefchen, mitten aus dem Herzen gerissen – zum probieren, sagt er, damit Sie wissen, wovon Sie reden. Wenn Sie danach noch darüber reden wollen. Ja. Genauso funktioniert moderne Werbung, dazu ein T-Shirt mit Breaking- Bad- Aufdruck für die verfetteten Kleinen; einmal vom Produkt gekostet, mit goldener Zigarettenspitze für die Dame des Hauses ’and never come back!’ Weil er so richtig geil macht. Anturnt. Der blaue Traum. Für Heute und alle Zeit. So ist und bleibt der absolute Absturz der Damen und Herren Munks volle Absicht. „Bedenken Sie nur die Machfülle von denen, Jimmi, - wir werden ausgesorgt haben!“
„Haben wir doch auch so schon ...“
„Aber nicht in der Größenordnung!“ Mit Blut auf der Bettwäsche. Und von selbst ertrunkenen Menschen in Badewannen. Better call Beck: Skapula Notching.


Schau mir in die Augen

Jeder Scheißtyp sieht sich in der Pflicht, sich zum Thema zu äußern. „Was ist das nur für eine Pflicht“, fragt Munk. „Was weiß ich“, sagt was weiß ich; „ist sowieso alles Kacke!“ Und dann rückt Pervitin nahe an Panzerschokolade und wir küssen uns, - ich erinnere mich - und sind Unschuldig/e im Widerstand. Und nichts ist großartiger als das. Leben. Da staunst du, was? Woher das wohl kommt, was? Und zwar alle. Und nicht nur ein paar nackte Zahlen. Wenn sie in orangefarbigen Klamotten vorgeführt werden, niederknien und die IS- Schergen ihnen so geschickt in den Kopf schießen - wenn sie es gut meinen - dass sie vom Blut nichts abbekommen und das Hirn in Ganzen mitnehmen können. Weil Hirnessen Hirn bringt. Der Leerstand in ihren Köpfen trotzdem nicht weniger wird, wie man weiß. Und doch fahren so viele hin. Ich weiß ja nicht und denke, sterben muss sich doch wenigstens lohnen, - was sind da schon 100 Jungfrauen im Merkelalter denen die Hütte am Arsch brennt? Und schon sitze ich fest. Weil ich das Buch der Bücher nicht kenne. Sagt Musel. Ich, als Streetfighter, aber weiß wie man gewinnt. Und zwar nicht auf der Spielwiese. Sondern du gegen mich. Body. Loser. Baba. Rampensau der Geschichte. - Schon klar, - kochst schon am Hintern, was? Na dann Rap mal 2 Eimer Flüssigseife... Kann er aber nicht. Macht auf Heldenkino, will seine Brüder holen. Die komplette Familie Ali. All die SozialAbteicher. Ey! Geht aber nicht. Die gibt es hier nämlich nicht. Hier ist Ranch, Alter. Nur du und ich! Und auf der Straße gegenüber der Mauer ist Aldi und Lidl. Und damit FINI! Also mach deinen Spruch. - Doch dann hat Munk die Idee den Typen in eine Kiste zu stecken, wie Zlof damals Oetker. Und Lösegeld zu fordern. 21 Riesenlappen. „Immerhin ist der Clan millionenschwer!“ Sagt er, als habe er Brasilien neu entdeckt und nicht Cabral.
„Ich dachte Stuyvesant?“
„Daneben!“
„Und wie wollen Sie es machen?“
„Wie Zlof. Mit Strom.“
„Hat der nicht 15 Jahre bekommen?“
„Hat er. Und Oetker ist seit dem behindert.“
„Und das Geld?“
„Papierschrott.“
„Und was soll dann der Scheiß?“
„Es besser machen.“
„Komm schon ...“
„Und Sie sollten aufhören, als Frau verkleidet nachts durch die Stadt zu joggen – und dann noch nackt!“ Wird er wütend.
„Wenn’s der Wahrheitsfindung dient, Munk.“
„Das haben Sie von Fritze Teufel geklaut.“
„Was Sie alles so wissen wollen.“
„Und denken Sie immer daran Jimmi, das Zeug macht abhängig.“
„Was soll denn schon weiter sein. Die Ranch ist doch vor Irren sicher, Munk.“

- Mann fällt in 5 Tagen 800 Bäume mit bloßer Hand -
’Interessant sind zwei Dinge: Zum einen hatte der Mann laut Polizeisprecherin Chris D. offenbar kein Interesse an dem Holz, denn er ließ die Bäume einfach liegen. Zum anderen die Vorgehensweise: Der Mann wählte für die Aktion eine Handsäge!’
Sputnik Deutschland


Blau läuft

Was sich zwischen Ranch und der Welt draußen bewegt ist nichts weiter als das, was den Sohn zu seinem Vater ... Munk benutzt dazu den Ausdruck ’am Arsch lecken’, obwohl es richtiger Weise ’im Arsche lecken’ heißt oder konkret ’mir am Arsch vorbei geht’. Und das steigert das Vergnügen um ein Wesentliches, oder? Jedenfalls ist das bei mir so. Punkt. Munk. Dessen Vater übrigens ab dem 25ten Lebensjahr Zwangsglatze trug. Abgekaute Ohren, Schmiss bis zum Mundwinkel und auch sonst eine ganze Palette von wegen ’Du kannst mich mal’ in Aussehen und Innenleben trug. Vielleicht war er genau deshalb innen so wie er außen war: Idiot. - Doch das ist es nicht alleine. Es ist der Mangel an Freiheit, wenn die ’Väter’ im Auftrag von Mutti kommen, um einen zu holen. Da ist dann schlecht weglaufen. Denn sie sind viele. Die sind. Viele! Fordern. Wollen. Haben. Ohne Rücksicht. Schon überhaupt nicht auf Kultur. Mit Kultur. Die man liebt oder hasst. Doch so oder so, wegen ein paar dunklen Wolken über dem Wasser flüchten zu wollen, ist auch keine Lösung. Also bleibt man, spannt den Schirm auf und wartet, dass Größenwahn zur Katastrophe wird, während die Haut um einiges dicker wird. Hofft man. Weil in 3 Bundesländern bald christliche Wahl ist. Motto: Sie haben das Seitenende erreicht! Und die eingeschränkte Welt ab nun über Flüchtlinge schweigen muss. Befehl. Platz. Sitz. Einsatz. Ehrlichkeit. Nasenhaare in der Achselhöhle. Respekt. - You better watch who you hang around - Und was Charakter ausmacht. Von Hund. Katze. Maus. Alles muss man selber machen. Also weg vom Schachbrett und auf zu den Waffen, Brüder!


Im Kern Du und Ich

Ich habe Herzdrachen kopiert. In meinem Gemüt liegen die. Der gelbe lebt mit den 3 roten Exemplaren in symbiotischer Beziehung. Alle zusammen hängen in natur an der Wand in meinem Zimmer nahe beim Fenster, damit auch des nachts das Tageslicht daran lecken kann und die Schatten vom Gitter außen vor bleiben, so es geht. Gemalt hat ’sie’ das Bild am Ende von Verzweifelung. In Therapie. Und als sie es mir irgendwann gab, sahen wir uns zum letzten Mal. Seitdem bin ich schuldig - und die Kopien drücken. Oft machen die mir das Herz solchermaßen schwer, dass ich durch die zerborstene Wand rund um das Bild einen Schimmer Freiheit ahne. Einzig die Gedanken an meine Taten halten mich zurück draußen nach entsprechender Beute zu suchen. Und Doktor Munk. Der die Tablettendosis erhöht, mal ein Spritze setzt nachdem die Pfleger mich vom Fensterkreuz schneiden. Seitdem muss ich auf Halstuch und Schnürsenkel verzichten. Wenigstens eine Zeit lang, tröstet Munk. Der um meine Suizidsucht am Tattag weiß wie kein zweiter. Immerhin. Und dann erklärt er mir die Welt der Drachen und Farben. Wie schon voriges Jahr. Und all die Jahre zuvor. Als ich träumte, Mutter säße am Bett und würde über die Bedeutung der Farbe Gelb vorlesen. Und was sie darüber weiß und ich nicht. Und über Rot. Und was es mit den Menschen macht - und was es machen lässt. Und wo ’sie’ einzuordnen sei, die mir das Bild malte. Auf dem als Hinweis steht, was Leben ist. Und was ’sie’ von Plänen halte, die das Leben betreffen. Und das immer genau dann, wenn ich meine Augen in das Bild mit den 3 taumelnden roten Drachen versenke, um dem gradlinig steil aufsteigenden Gelben in den Himmel zu folgen. Ach Du, ich würde Millionen geben, mein Leben - um bei dir zu sein. Doch es geht nicht. Und so erschlage ich in stummer Wut meine wachsende Schuld täglich mehr. Doch erfolglos. Denn da helfen keine Pillen. Spritzen. Träume. Auch nicht Munk. Und die gekachelte Zelle im weitläufigen Keller. An die ich mir Herzdrachen an die Wand kopiere. 3 in Rot. Einen in Gelb. Über grüner Wiese. Dem blauen Himmel. Zwischen einem pinselfeinem Streifen Rot. Ihre Gedanken, meine Schuld.


überpotenz

wie sie kommen
wenn sie gehen
bin ich weiter
- schon
weg von hier
weil ich habe
was ich brauche
- suche

(Full text of "Psychoanalyse der Sexualgewohnheiten")


Zwischenbilanz

Was ich nicht schaffe, lasse ich liegen, - trample es fest. Trete es an den Kopf, in den Bauch, Rücken, in Beine und Po. Mitten hinein in die Fressen der rechtsfreien Räumen, der Bahnhöfe und Plätze der verrotteten Stadt; gestützt von den Herrschaften des Unrechts. Ja. Immer volle Pulle hinein, in die kaum für möglich gehaltenen Taten. Grauenhaft. Sind die. Verheerend. Schreiben Zeitungen - im TV. Auch für mich. Denn was man draußen nicht schafft, isoliert mich hier drin. Auch den Plan, den ich so liebte. No adapte. Wenn der Speck die Maus frisst. Die Höhe die Geschwindigkeit. Den tiefen Fall. Und der Klang die Zeit. Da möchte ich nicht in deiner Haut stecken, Fremder. Nicht in deiner Kreativität, deiner Angst auf Verlust und vor Krieg - und Schutz vor dem Tod. Der falschen Liebe deiner Religion. Nein! Auch da nicht. Mein Bester. Nicht in einem irgendwie gearteten sardonischen Zustand. Niemals. Nie: Ich! Denn auch Hassen ist frei, keiner kann es verbieten. Und ich hasse mit Inbrunst dieses Vieh in mir. Und dich immer mehr.


Haut & Knochen Szene

Frauen wie Kieselwege
Über die ich mit dem Finger
Den Augen
Aus Künstlichkeit
Natur forme
Um mir darin zu begegnen
Den Verstand im Gehege von Raum und Zeit
Wenn ich sie präge
In geschwungene Hügel
Moosgrün
Von Liebe durchdrungen
Sternenglanz im See
Ehe die Nacht im Morgen verglüht


on the road in your eyes

Ein letzter Schlag Daylight- Romantik treibt mich zur Kneipe an der nächsten Ecke. Keine 300 Meter die Straße runter, durch den Park beidseits the Road, liegt er da, als hätte ihn ein Bus überfahren. Doppeldecker. Linie 12. Fast immer leer nach Frohnau. Endhaltestelle Ludolfingerplatz. Wo die Promis in raumhaften Häusern wohnen (denke nicht, das T fehlt). Zu denen er hier, vom Aussehen her, nicht zählt.
Dem ich die Kanone aus der Hand winde, ein wenig steif schon, der Gute, ihn unter den Achseln greife und im Rettungsgriff, wie gelernt, in den Park ziehe. Unter ein Gebüsch. Wo ich von ihm einen letzten Rülpser höre, die Kanone einstecke, eine Walther PKK - ich habe echt lange nach einem so gut erhaltenen Teil gesucht - und keine 5 Minuten später am Tresen der Kneipe ein Bier ordere.
Null5? Ja! Muss sein! Und satt Schaum obendrauf. Danach wasche ich mir im Pissoir das Blut von den Händen und Du und Ich reiten in einen Traum, in dem die Kurzen zum Pils eben nicht zu kurz kommen.
Als ich Stunden später am Gebüsch nachsehe, ist der Hase weg. Was mir nicht unbedingt sauer aufstößt, da mir der Beutel mit satt Kohlenstaub darin bei jedem Schritt um die Eier schlackert und für die nächsten Monate Sicherheit für eine fette Reihe Traumreisen verspricht.
Als es nächsten Morgen Sturm klingelt, um fünf oder 6 früh, oder so, wenn sich fleißige Bürger den Schlips für die Arbeit binden, sind es bei mir irgendwelche Wächter für Gerechtigkeit. Beide zu breit für die Welt und meine Wohnungstür. So das kommt, was kommen muss. Und das lange vor der Frage, wo ich die Million Steine gebunkert habe.
Ey, Mann, lache ich dem Killer ins Ohr, glaubst du, ich bin blöd?
Mir egal sagt der, als ihm das Blut aus den Augen schon den scharfen Blick versaut, da wo ich herkomme, gibt es noch viele.
Ey, Mann, wenn die alle so Luschen sind wie du und dein idiotischer Kumpel, ist die Sache bald gelaufen. Verlass dich nicht unbedingt drauf, sagt die dumme Nuss, als ihn Vadder Hein holt, der schon an seinem Kumpel schwer zu tragen hat und deswegen wohl das obligatorische ’Hol über’ vergisst. Egal. Mich treibt eine unsichtbare Kraft in den 12er Bus nach Frohnau, wo mein Kumpel Karli (nenn mich bitte Scharl – Mann, meinetwegen eben Schaal), wo also Schaal über der Garage von Promibrother Supi in einer echt klasse Hausmeisterbude wohnt und auf dem Hof unter künstlichen Palmen die Masseratten und Ferraren von Supi und sonst noch was alles an Zeugs auf Frisch bohnert...
Bleib, bis Gras über die Sache gewachsen ist, sagt Supi in Position quer über Schaal, nackt wie sein Kalbsgroßer Stoß- Kampfhund an der Pforte. So I Did. Laufe Tage Kieselwege an schroffen Mauern. Begehe meine Gedanken, um unerkannt abzuhauen. Wir werden sehen, wer hier der Boss ist, sage ich der Kohle unter der Tanne neben den falschen Kokos- Palmen, denen ich an manchen Tagen (In Your Eyes) zum verwechseln ähnlich sehe.


Bond hustet

Bist scheiße drauf. Ey. Wenn du bei deiner Lieblingsmucke in einer Ecke sitzt und dich aus irgendeinem Grund zum Kotzen findest, während all die bescheuerten Typen um dich herum Party machen. Und alles auf deine Kosten. Dass du denkst, du musst das System stürzen, - wie an jenem Tag, als der Six- Pack- Idiot dich in der 1ten Minute der 2ten Runde KO schlug und du nach Hause ranntest, um dein blaues Auge zu kühlen und aus dem Fernseher die coole Nachricht kam Ferkel Merkel sei tot, - sie wusste es nur noch nicht. Shit, Mann. Doch nicht mal Munk kümmerte das. Der seit damals dein Kumpel sein wollte. „Das sind doch Kleinigkeiten!“ Pfeift das Schwein heute durch die Raute. Und macht anderswie Mist. Hat rosa Duschklos in Herzform mit 360 Grad Aussicht angeschafft. Meint, es wäre ein Privileg beim Duschen in ein an der Wand hängendes Herz- Modell kacken zu können. Doch damit bleibt er alleine, denn ich bevorzuge die am Boden stehende Variante in Doppel- Arsch- Apfelform, die ausgesprochen elegant aussieht. Leider macht das die zu vollziehenden Tat auch nicht besser. Dennoch. Es ist ein absolutes Hochgefühl wenn der sanft- luftige Duschstrahl körperwarm von hinten kommt. Nur, im Endeffekt bleibt Pisse dennoch Pisse. Und Kot eben ... Einzig die Auf- und Absenkautomatik (Shit- Closing) von Sitz und Deckel beeindrucken mich über alle Maßen. „So was nehmen die Argonauten aus Haus 3 mit zum blauen Murks- Marks, wie ich hörte“, sage ich. „Beneidenswert!“ Schwärmt Munk begeistert, als ich mein Teil im Park aufstelle. „Diese bequeme und einfache Reinigung! Und spart dazu noch jede Menge Trink- Wasser!“ Noch Fragen? – Nein! Erst testen, dann fragen! - Doch eins muss man überhaupt nicht fragen, denn mit dem vom Duschklo ersparten Wasser lässt Munk auf dem Südhof (ungefragt) einen 1 Kilometer hohen Berg mit sitzbeheizten flachen Lifts in dreifacher Doppelreihe auf 5 Meilen Länge und 360 Grad Breite bauen, um den nord- süd- west- ost- arabischen Schutzsuchenden ganzjährig Ski und Rodel näher zu bringen. (Volkes Meinung zu akzeptieren, war schon immer das Problem von Potentaten.) In Echt..., ich finde es sau- sau super, super- sau, supi- super- supi- geil! Last not least werfe ich begeistert mit 2-3 neuwertigen Teddybären um mich. Um dann solche Menschen - mit solchen Ideen – abzufeiern, wie irre. ’Ich kann halt lieben nur. Und sonst gar nichts!’ - auf dieser Welt. Dabei denke ich an den Osten. An Panzer in Saudi- Arabien. Haubitzen. U-Boote. Und an Nazis wie Barack Obamas 33% Merkel. An die USA. Und wie es bei der Oscar- Verleihung ohne Weiße Nigger wäre, - ohne dauergrinser Will Smith; du weißt schon.
’ferkels speech dazu:
alles muss wieder raus
was eben rein kam
wer also einen asy study für zuhause zum halben preis haben möchte sollte jetzt zuschlagen sonst ist das ferkel auf immer und ewig weg
wäre doch schade
irgendwie
und die ganze kacke umsonst’


Jedes Wochenende ziehe ich meine persönlichen Lottozahlen – und gewinne!

Nur Eins noch, sagte Vater... Als er dann brüllte, fing ich an zu schwitzen. Als er die Hand hob, schiss ich fast ein. Als seine Faust traf, pisste ich bereits voll in die Hose; um mich am nächsten Tag beim SV Astoria zum Boxtraining anzumelden. Wo mir der Trainer aufmuntert ’Junge, du schaffst das’ sagte - und mich für eine Hoffnung hielt - um mir zu Testzwecken seine Linke andeutungsweise auf die Leber zu trillern. Klar, man kann seine Leber und den Seelenscheiß auch mit dem Bagger abtragen, dazu ist der ja da. Doch sich zu wehren, ist effektiver. Und man bekommt Respekt vor sich selber. Allerdings kann man dabei auch drauf gehen; ja, ich starb zig Male als Söldner in Afrika, um meiner Schuld mit dem Totschlag an mir selber zu entgehen. Dabei lebte der Alte noch, wie ich fünf Jahre später, 10 Jahre älter und mit geschätzten 20 Jahren Erfahrung im Anpirschen und Erlegen von Mensch und Tier feststellen musste und lernte, dass man weich geschossene Stücke am besten an den Hinterläufen aufgehängt in der Wildkammer aufbricht, wo gutes Licht und sauberes Wasser zur Verfügung stehen. Und da fragst du, was ich mit 70.000 Euro machen würde?
Heavy, was?
Mann, ich habe schon mehr Kohle für irgendwelchen Scheiß auf den Tresen gehauen als das. Und ich vertraue keinem, der mich schon mal beschissen hat, denn er wird es laut Lottoarithmetik wieder tun.
Sagt wer?
Ich!

’Beim Aufbrechen wird die Körperhöhle eröffnet und die Eingeweide herausgenommen, was die Körpertemperatur schneller reduziert und mögliche Verunreinigungen durch Fäkalien oder Galle auszuschließen sucht.’
Aus Wikipedia - leicht verändert.


es wählt 13

vertraue niemanden. der dich schon mal beschissen hat. er wird es wieder tun. nein. die zeit bringt es auch nicht re. die wahl danach. es sind zeichen. vom volk. es ist das aufstehen von wut. gegen leute. und co. die vom kapital geleitet das land verraten. doch wehe ihnen, der damm bricht.
sorry. kretin. es gibt keine moral. und batterien sind auch nicht inclusive. und im führerbunker war die stimmung einst auch scheiße ... doch was hat es gebracht?
gut, ab jetzt unterstütze ich ’auch’ = merkel = und eine segensreiche scharia allerorten. *hust. und das jeder seinen persönlichen asylanten nach hause bekommt. damit wir mehr werden. rot. grün. schwarz. musel vermummt. versifft. kopf ab beschnitten. und die export- waffen im land behalten. um uns im goldenen garten zu massakrieren. statt ego- shooter. ich freue mich schon. so.
pssst: mit dir trinke ich die harten sachen am liebsten. du siehst immer so geil aus, wenn du dich schüttelst.


Müll gestern

Mottowoche. In der die Entwicklung rast. Mit roten Ohren. Platzwunden. Knochenbrüchen. Kopf ab Köpfern. Steinigern. Mit Soldaten. AK47. Zäunen. Mauern. Und anderen Grenzsicherungen. Während mir durch die Geschwindigkeit von Zeit die Farben weg bleiben. Rot = weg. Schwarz = weg. Grün = nicht mal ein Schimmer einstiger Pracht. Einzig Blau ist voll da. Und das ohne viel Tamm- Tamm. Wie aus dem Stand. Geboren aus dem Rest von Zivilisation. In Grafittis gekotzt. Eier werfend. Mehlbomben schmatzend. Von Fahrradketten erschlagen. Rauschgift for free. Kann man unter Meth ungestraft 8jährige ficken. Und das bis zum finalen Schuss durch die Wohnungstür in den Hinterkopf. In Parallelgesellschaften. Ey, mir passt kein Finger dazwischen. Wohl deshalb haften Deutsche für Asylanten. Vergiften die das Klima in Lima. Kotzen sich Reiche reich. Arme Arme. Im Herzen. Wird die Welt gleicher. Wir schaffen das! In Dax, Nikkei, Dow Jones. Gold. In Echtzeit. Kurs. Charts & News. Schnippisch. Schneidend. Messerscharf. Man hört nicht ein positives Wort. Von wegen ’Gute Besserung’. Wenn es für die Wirtschaft perfekt ist. Ramadan. An Wasserpfeife. Halal. Und toxisch Barem in den Bankschließfächern von Ankara. Während die U-Bahn einfährt und die Hetzjagd beginnt. Schläge. Tritte. Messerstiche. Elektroschocker. So dass Taube wieder sehen können. Blinde hören. Gelähmte. Zum Querschnittschläger greifen. Kurz und bündig. Wenn der Mensch am Bahnsteig 7 die einzigartige Genusskultur begrüßt. Und das nicht nur am Montagmorgen. Wenn der Raum für beglatzte Teddybärtige knapp ist. Nein. Ruck- Zuck ist das alte Leben weg. Der Rest ist Retrofest im Pflegeheim mit Hinderniserkennungsrennen und augenfälliger Objektverfolgung. Und Ruhe. Diese RUHE!


voll am rost

... mich interessiert es wenig wenn mir einer der irren seine handlungen erklärt, - warum er hier sei und so.
was mich wundert - dass mir niemand die hausordung vorliest ...
denn
was in der klapse los ist, ist irre. fast wie draußen, wo gerade ferkel die sau raus lässt. klar. da habe ich es besser, weil der fisch gefangen ist - während anderswo die zeit wie im bärenkäfig vergeht ... gut, 4 leute haben sich inzwischen schon bedankt. wollten auch was dazu sagen, dass es hilfe gibt. die zwar einfach ist, aber da ist. und auch gut ist. das viele aber in manchen situationen kaum noch selbst entscheiden können, was einem gut tut bzw. was einem hilft und ganz ehrlich, wenn man bei einem ambulanten therapeuten bis zu 1 1/2 jahre wartezeit hat, oder auch für einen akut stationären aufenthalt zwei wochen, oder auf die tagesklinik 12 wochen warten muss, bis dahin schaffen es manche gar nicht. und wenn man dann nach 3 jahren theraphie immer noch probleme hat und trotzdem 2 Jahre auf eine weiterbehandlung warten muss, echt krass, - echt krass. ich meine, einem diabetiker oder herzkranken sagt man doch auch nach 3 jahren medikamenteneinnahme nicht dass er jetzt erstmal 2 jahre keine medizin bekommt. einen kranken im altersheim schmeißt man auch nicht nach 3 jahren stationärem aufenthalt wieder raus. na ja, man zahlt immer schön in die kasse ein, aber was bekommt man dafür? fast nix. sind mal so meine gedanken dazu.

ey. du. ey. lass dich nicht hängen. du musst kämpfen. alter. kämpfen! mindestens ab frühstück. dabei musste ich versprechen, heil nach hause zu kommen. hatte alle termine abgesagt. freunde angerufen. weit bevor die in der klinik mich nach suizidabsichten fragten und ich ’happ ich’ sagte. happich. seit wochen schon. nach dem ding mit der blonden. im schnellverfahren, sagte die. 30 sekunden blasen und mit meinem geld weg. während ich noch im koma lag. und jetzt im 3 betten zimmer. ohne klinke an der tür, ausgang, gitterfenster. ohne absprache. von wegen aufgewühlt und keinen appetit. die augen geschlossen. das essen verschenkt. ein leeres tablett abgegeben. also leute. was für scheiße ... könnt ihr euch ja denken. und schlafen ist auch nicht. weil der in der mitte schnarcht wie sau. mir kalt ist. leg ich mich auf die heizung. in die zwischenrinne. du machst sachen. ey. sagt mann. der 2 nasen hat. sich für 1 8 hält. adolf. ’deine titten sind beschitten’ singt. ich nach ohropax greife. nette schwester übrigens. ’deine möse riecht nach käse’ ... klingt schon leiser jetzt. ’durch deine ritze pfeift der wind ...’ nacht wie tag. dann kaffee mit viel zucker. brötchen mit marmelade. und gesehen, wie toll der garten ist. hinter dem rücken im zimmer. an der wand. tolles poster, was? ’von der sittenpolizei ... valencia’ sitze auf plaste hinter einem busch am zaun in der sonne. ’schön hier, wa?’ ins smartphon vom nachbarn. der mit plüschtier am hemd. einem igel. den er ab und an ins laub setzt. ’der muss schon wieder!’ während amseln singen. ein specht hämmert. der igel heult. gute sache: schwamm drüber! mann. mich hält hier keiner fest. wenn ich nicht will. nach dem wiegen dann drogen- pinkel- test. was ich im sommer getan habe und so. von wegen zeitspanne. was weiß ich. visite. ey. und dass die hier alle bescheuert sind. hallo. bla- bla. freiheit. knast. oder appetit. wünsche ich niemandem. hinfallen. aufstehen. hinfallen. liegen bleiben. alles egal. türen zu. okay. das war’s dann. *bin mal weg...


Nix wie weg

*hier geboren zu sein, muss doch zu irgendwas taugen. Und wenn nicht, auch egal. Denn schon die Existenz ist Plagiat. Doch ich bin *hier geboren. Ohne es zu wollen. Mein Kumpel Atze sagt Bio- Schleim dazu. Nennt mich deutscher Kanake. Sklave. Oder White Nikka. Und? Es gibt schlimmeres. Nämlich nicht hier geboren zu sein. Aber es zu wollen. Zu tun als ob. Um satt Kohle abzugreifen. Mit dem nötigen Drumherum, - du Junk. Trotzdem. Wenn man sich die Zeit nähme zu löffeln. Käme man auf Hoffnung. Und darauf, wer am Kotti der Boss ist. Dein Trauma. Mein Psycho. Ich Idiot.


Free Stile Asperger

Ey. Man kann über Krankheit lachen. Nur heute nicht. Denn Morgen ist auch noch ein Tag, um Erwartungen anderer Leute zu erfüllen. Doch dann ist der Kater längst tot. Der mit scharfer Zunge meine Absichten relativierte, wenn ich in der Kneipe versuchte meine Leere mit Leben zu füllen. Mein Lachen ins Android- Telefon kotzte. Meine Bilder im iPhone5. Ja. Ich hatte sie alle. Und habe sie noch. Wenn ich will. Freunde und Thema. Und das Loch. Bevor ich es vergesse: Aggressivität und Wut. Weil unter der Erde und in höchsten Höhen das Wetter zum Sterben scheiße ist. Und doch grüßt man sich da wie dort und mäht samstags den Rasen und wäscht mit der anderen Hand das Auto. Grillt abends beidhändig - und trinkt dazu mit rechts Bier, während man mit links die Frau von Freund Purzel. Vögelt. Bis die fliegen kann; ich bin dann mal. So frei. Was wäre. Wäre ich nicht hier - und Munk. Der mir die neuen Tabletten mit Gewalt. Verordnet hat. - Damit Sie eines Tages mal entlassen werden können, Jimmi. Ich? - Ich will aber nachts. Sage ich. Und dann reißt mir der Film. Somit Munk später was zusammenschweißen kann. Doch dann ist der gerade dann im Urlaub. Mit Kind und Kegel. Mit sonst was ans Meer. Und ich liege da. Krepiere. Bin auf der Flucht vor mir. Also. Strandkorb gemietet. Taucherbrille. Flossen. Schnorchel. Schaufel. In Blau. Eimerchen. In allen Farben Muschelförmchen. Gebacken. Gebraten. Hohe Burgen gebaut. Aus Sand. Im Watt Seesterne gesucht. Krebse. Aufs Wasser gewartet. Bis Abendbrot kommt. - Na, wie geht’s uns dann heute. Gefragt. Bekommen. Wegen Sonnenbrand. Gesicht. Nase. Arme, Beine und so. Lichtschutzfaktor erhöht. Wird schon wieder. Du süßes Sackgesicht. Mit offenen Händen gebetet. Was? Ach, ich weiß ja nicht. Oder war das etwa alles abgesprochen? Das man sich darüber streiten kann. Ob Polyamory heilbar ist. Nein. Weiß nicht, was ich nicht weiß. Und Munk auch nicht. Macht nicht heiß. Nennt man Gleichberechtigung. Als Blumenstrauß, (engl. „A Bouquet of Lovers“, 1990). Und in der Mitte der Flagge steht ein goldenes π im Fluss. Ey. Geboren sein ist lediglich ein Tarnbegriff für Tod. Als Hoffnungsschimmer. Kein Drama.


’Bonnies Ranch’

... in der klapse zu sein ist lediglich ein weit gefasster tarnbegriff für tot sein - das ’hier’ symbolisiert sich darin für mich nicht extra – es hätte auch irgendwo anders beginnen und enden können...

Vor der Einweisung in die Ranch schrieb ich ein paar fette Texte mitten aus der Psyche; für andere eher belangloses Zeug über mein verstorbenes Leben auf mehreren tausend Seiten, um den Hallraum in mir zu füllen. In ’Wie man Schriftsteller wird’ geht es - zum Beispiel - um die Wahnsinnsattacke Jugend gegen das Erwachsen werden; als gedrucktes Buch findet man es als ’Werthers Räuber im Schillerpark’ im Ständer, - wer einen hat. In ’Gestrandet’ geht es um die Tötung meines Vaters, um eine große Liebe und meine Flucht in die Legion. In ’Mördertage’ bewege ich mich im Knast und werde weiterhin straffällig - und dass unter verschärften Bedingungen. In ’Irrsinn und Liebe’ wie auch in ’ICH – Autist’, ’Ich – Asperger’ und ’ICH - Paranoid’ geht es genau wie in ’Ehrenmord’ darum, was im Kopf mit dem Kopf passiert wenn der Mund stumm bleibt.
Zusammengenommen sind es Berichte über Menschen die mir zu nahe gekommen sind. Es waren zum Glück nicht viele, wenn ich mich nicht mitrechne. Und außer mir blieben im Kern fast alle unbeschadet. Glaube ich. Gut, einige Männer leben seitdem in Angst vor der Zukunft - und namenlosen Frauen, hörte ich. Und diverse Frauen forschen (weit weg von mir) im Tierbereich an Ähnlichkeiten in der Begegnung mit mir. Und ich -, ich stieg von Bier und Korn auf Myers- Rum- Original- Dark- 40%- milde Vanille- trifft auf rauchigen Abgang- Lagerbestand um. Leider konnte auch Dark Myers Rum meinen Abstieg in die Psychiatrie nicht aufhalten. Seitdem sitze ich in der Ranch fest.


beat the Prof

Ihm in den Fuß zu schießen war das mindeste. Ist das mindeste an... Zeit. Eigentlich hätte ich ihm in den Kopf schießen müssen. Ins Herz. In die Eier. Irgendwohin. Nur nicht in den Fuß. Denn ich habe es gelernt; nichts weiter. Und kann es. Überall hin. Nur nicht in den Fuß. Auch mit dem Messer hinten in den Kopf stechen, zum Beispiel dicht bei den Kiemen, damit nicht so viel daneben geht. Hirn. Blut und so. Dann aufschlitzen und ausnehmen. Die Innereien auf den Müll. Zum Hundefutter. Den Rest auf Eis. Wie das Fleisch vom Schwein. Die Steaks. Fetten Schinken. Mageren Koteletts. Ohren und Füße. Ob er nun 12 war. Oder 14. 15, oder älter. Egal. Ob Drogen. Alk. Oder Aids. Gefickt wird immer. Alles. Und es macht Spaß. Obwohl ich mir das nicht anmerken lasse. Zimperlich zu sein. Abartig zu sein, - doch romantisch geleitet. Deshalb schreibe ich Tagebuch. Auch über gelbe Gesichter in einem schwarzen Körper mit blauen Augen unter blondem Haar. Mit 20 cm Schwanzlänge. Im Liegen. Wegen der Empörung. Um möglichst gedruckt zu werden. Denn die Leute mögen so Scheiß. Wenn das Böse stirbt. Und sich das Gute vermehrt. Dabei ist es genau andersherum. Weil die Schwulen am meisten ficken. Die Grünen. Gendern. Pädos. Ihre Namen tanzen. Irre machendes Kraut rauchen. Währenddessen der Rest stumm und freudlos vorm PC onaniert. Diese fetten Tunten. Over the Rainbow. Im ersten oder 2. TV. Öffentlich. Rechtlich. Nachrichten manipulieren. Ungeil, bis zum Abwinken. Freuds Problem- Anal in stinkender Müllkippe. Das Flüssig- Stoff- Kristalle spritzt. Im Putsch eines Sommers. Als Krieg im Winter. Mit Dreck am Stecken. Der wie Scheiße aussieht. Um endlos in der Nacht zu versinken, die getöteten Hunde zu den Füßen. Den Krieg. Die Lügen. Und die Bombe. Als Gürtel um den Leib. Den Zünder in der Hand. Tod und Asche. Was Hänschen nicht lernt. Ist Aktualität. Schönheit. Und Poesie. Freiheit. Besser geht es nicht. Also. Seid wachsam. Freunde. Amigos. Spezis. Das Morden hat begonnen. Dass weibliche Ejakulation übrigens, ist das Black des Mannes. Mit Myers Rum aufgefüllt und mit etwas Wasser vermischt hält es die Vagina gleitend. Die Spritzöffnung ist eher außerhalb der Vagina anzusiedeln, höhe Mund, neben dem Ablaufbogen, The Place to Go, schätze ich. Daniel sagt dazu er sei gespannt, wann das Autofahrverbot für unverschleierte Frauen kommen würde. Ey. Anything Goes.


Unterstellt

Das Rauschen im Kopf verdrängt das Signal der Seele, - so bleibe ich draußen. Überlagert vom Hass aus dem Inneren. Der mir Rechtschaffenheit, Redlichkeit und Wahrhaftigkeit verweigert. Lass es gut sein, denke ich und speichele mich mit dem Sonderangebot von Aldi ein: Coverna 2012 Premium, Mosel. Vom rechten Ufer des Flusses. Knapp neben der Schiffbrücke auf 37 Pontons. Am alten Turm. Unter dem sich wahrscheinlich einst die matten Kurfürsten und lebenserstarrten Erzbischöfe des Landes betrunken haben. Ein Platz, an dem die Reise ins Innerste an den Schlagbäumen der Zeit endet. In einem Moment, wenn alles Antwort ist und doch Frage bleibt. Diese Stunden vor dem Morgen, wenn der eigene Name nichts mehr als Echo ist. Sodala.

Ich fege täglich den Dreck meiner Zelle zusammen und küble den aus dem Fenster. Immer dahin, wo Max steht. - Mäxchen, der aus dem gesammelten Mist mit vollen Händen bunte Blumen knetet, die sich der Schwerkraft entziehen. Und ich deswegen nicht aufhören kann mit dem Fegen. Weil es stimmt, was sie sagen. Dass ich in Vorstellung und Gemüt verrückt bin. Doch das ist mein Ausdruck von Leben, erkläre ich Munk. Der dazu nickt, als habe er die Weißheit mit Löffeln gefressen. Dabei ist er nur ein gescheiterter Kunststudent. Ein Nichts unter Parasiten. Ein Bittsteller meiner Fertigkeit. Die Behinderung meines Schreibens. Nicht mehr als ein Guckloch in den Arsch des Grauens. Und doch hat er hier das Sagen. Die Macht über Tabletten und Spritzen. Über Leben. Und Tag und Nacht - und den Kitsch dazwischen. In kastrierte Minuten hinein, wenn Träume abgelebt werden. Tode gestorben. Wenn Wahnsinn Realität wird. Und Himmel, Mond und Sterne zu Postkartenaufdrucken. Wo Herzen mit roten Rändern in Flammen stehen. Zwischen denen ich liege, um zu erbrechen. Und sich niemand dabei so übernimmt wie ich. Nicht mal Munk. Der alles aus nächster Nähe miterlebt. Das volle Programm in mir. Als liefe Autowerbung im Fernsehen. Hochglanz vom neuen Porsche im Paradies. Den er so gerne haben will wie ich. In dieser dunklen Nacht, mit unserer dummen Seele, mit extra blonden Nutten im Arm. Die vom Schampus meines Schwanzes besoffen sind. Stimmt, ich habe die täglichen Huren um uns herum nicht gezählt. Doch wie soll ich die Scheiße sonst nennen, die ich in jeder Sekunde meines Daseins mit ihm und mir erlebe; Bruderliebe eineiiger Zwillinge? Mal echt. Ich tue mich schwer ER zu sein.


Hausrecht

Zeitung online lesen fange ich von unten an. Letzte Zeile. Wegen dem geistigen Schimmel und der sozialen Kälte der Macher gegen Deutsche. Aber auch um vom grellen Header verschont zu bleiben. Wegen der Lügenpresse und so. Die mich immer dem gleichen Spruch ’wir schaffen das’ und wie ’Flüchtlinge retten geht’ ankotzen. Nein. Muss ich nicht haben. Und Flüchtlinge will ich nicht! Flüchtlinge retten mach also besser DU, das reicht dann schon. Denn ich habe was anderes vor, - will lieber lernen, wie Urlaub von der Anstalt geht. Wie ich wieder jung werde. Wie es aufwärts geht mit ’frei Sein’ von Zwang. Mit Internet ohne Kontrolle. Und so. Und reisen. Essen. Trinken. Party. Partnertausch mit Wetter- App satt.
Munk sagt, das sei alles ganz wundervoll. Und ich will es nun auch. Nur anders. - Von wegen Teilhabe -, grinst dazu der ewig lustige Würzminister der BRD. Und kippt Curry über die tägliche Scheiße. Während ich Revolution mache. Sprengstoffgürtel. AK47. Und der reine Terror bin. Ein kleines Unternehmen zwar noch, aber mit enormen Wachstumschancen. Deutschland den Deutschen! Das mit Abstand beste System der Welt, - danach dann. Versprochen. Denn ich stehe erst am Anfang. Um die EU zu eliminieren. Diesen Eigennutz von Lobbyisten. Für die ich ein Straflager bereithalte, in dem sie von den Glückseligkeiten eines Guantanamo einzig träumen werden. Vom Bankenskandal. Der Griechenlandkrise. Von den vom arbeitenden Volk ergaunerten Milliarden. Billionen Steuern. Ein Fass, das den Tropfen zum Überlaufen bringt. Ja. Und der Tropfen bin ich! Der an einer nationalen Lösung arbeitet wie ein Maler mit dem Pinsel. Ich nenne ihn Adolf 18. ’The Perfect Storm’. Nur Munk ist dagegen. Der Mann. Das Plagiat. Der Idiot. Immerhin hat er hier seinen Doktor gemacht. Und sich so in die Gesellschaft eingeschleimt. ’Seht her, was wir geschaffen haben’ kraucht ihm das Ferkel hinten rein. ’Vom Terroristen, Bombenleger und Mörder zum Vorzeigeobjekt’. Doch ich nicht: Ich bin dagegen! Ich wehre mich. Auch wenn es Jahrzehnte her ist, dass ich und er am ’Ende der Fahnenstange’ Ali Babas Schule in die Luft sprengten und deshalb von der Gesellschaft für verrückt erklärt wurden.

In der Nachbarzelle zocken sie um Flüchtlinge. Geht um Musel. Und dann kommt Mista Samba dazu und behauptet - mit Weinkrampf in der Stimme, ey, dass es ja schließlich nicht DEN Musel geben würde, so wie es nicht DEN Christen geben würde. Aber ja doch, sag ich, DEN gibt es nicht, - wenn es aber unter den Museln welche frisch aus dem Mittelalter gibt, die hier Frauen sexuell belästigen, Leuten die Hände abhacken, steinigen und so weiter, dann sind das für mich DIE Musel, mit denen ich nichts zu tun haben will. Der Rest ist eure Sache. Und damit ist die Party für mich fini; suche ich im Schuppen nach Spiritus und Streichhölzern. Ist sowieso arschkalt. Wie Winter 45/46, wenn du weißt, was ich meine...


Mach schon mal das Mac Beth

Unter dunklen Tannen - die im Kreis stehen wie bei den Hexen auf dem kahlen Brocken - liegen Mac und Beth und beraten über die Abschaffung von Mutter Leben, die gerade siegreich eine Lungenentzündung überstanden hat und aus dem Krankenhaus entlassen heimkommt.
„Setz du eigentlich Kommata?“
„Nein, nie!“
„Und sonst?“
„Auch nichts!“
„Warum nicht?“
„Ist für ein Theaterstück in einer Klapse nicht nötig.“
„Wenn du meinst...“
Und wie es im Park üblich und unter guten Männern gang und gebe ist Mac schwer in der Hüfte, bärtig am Sack, trägt Glatze, und hockt maskulin mit Hoden wie Handbällen auf einem Kasten Bier den Beth, der Typ aus Zelle 7, bartlos, leicht und locker, in einem rasch verfliegender Walnussduft vom Schwanz her, wenn er pisst, bezahlt hat.
„Wir sind zwar warm und brüderlich, doch schwule Brüder sind wir nicht!“
„Auch eine?“ Fragt Mac - heiser.
„Klar doch!“ Flötet Beth - halb erigiert.
„Rauch auch?“
„Lass kommen.“
„Feuer?“
„...hab ich ...“
„Und Mutter?“
„Machst du.“
„Ich?“
„Klar.“
„Aber vom Erbe willst du 50 ab, was?“
„Was sonst ...“
„Und wohin mir ihr?“
„Wir begraben sie mit dem Regen.“
„Mit deinen blutverschmierten Händen.“
„Und du wirst König...“
„Du, - meine Königin.“
„Wir sind zwar warm und brüderlich...“
„Hör sofort auf mit dem Scheiß!“
„Sonst“
„ ...rufe ich Doktor Munk.“
„Du elender Schisser.“
„Was willst du mit dem Dolche sprich ...“

Während Beth eine falsche Spur legt, - man hat ein Rudel Wölfe bei den Schafen gesehen, überkommen Mac Zweifel. Geht grün- rot eine schwarze Sonne unter. Steht die AFD bei 15%. Schreit einer ’scheiß Politik’. Gebiert die Dunkelheit Schuld. Fliegt Merkel (Rest In Peace) vom Flughafen Tegel, TXL, 37 m ü. MSL, zu Obama nach Guantanamo Bay Naval Base, Lager 5 (Isolationszellen). Und die sind klein, sehr klein. Da passen Dicke Gabriele nicht rein. Nicht mal aufs Klo. Später wird man sagen, dass sich die zittrige Seele von Mac in Kenntnis der mutterlosen Tatsache tapfer geschlagen hat. Während Beth mit stabilen Händen den Grill anzündet und das noch angenehm warme Fleisch würzt.

„Die Mutter war’s, was soll man reden...“
„Prost“, grölt Mac und schmeißt den Riemen auf die Orgel.
„Ey. - Rammstein, geil!“ Ich tu dir weh, jubelt Beth und liebt das Leben mit Helene Fischer, die alte Tunte. Was? Ich tu dir auch weh, weiß Mac. Während Beth im Pogo jappst. Sich an seine Brust kuschelt. Sich die Lippen an den Haaren von Mac wund knutscht. Und.
„Du geiles Schwein!“
„Du Mörder. - Du machst mich so an!“
Während sie beide fallen und über den Walboden rollen. Einer im anderen. Alle in einem. Leben pur, wäre es nicht schon tot - und ein Geist. Mutter!
„Du fickst wie Micky Maus!“
„Und du wie Mutter ...“
Und dann knallt er ihn weg. Grausam und entschlossen. Wie im Rausch. Rammelt ihn von vorne, hinten, seitwärts. In Ohr, Auge, Mund, Hintern. Komm mein Liebchen, ich will dich. So dass Beth im Höllen- Sturm stöhnt. Dass keiner von einer Frau geborener ihn so zurichten kann. Nein, es muss Gott sein. Vater, der du bist, töte mich. Doch es ist noch nicht so weit. Nicht mal Halbzeit. Von wegen Endspiel. Vorspiel ist. Anfang. Du eingeborener Sohn. Während ihm Mac zur Tarnung einen Ast reinschiebt. Sühne. Schuld. Verrat. Und wieder von vorne. Dritter Akt, zweiter Aufzug. Und Doktor Munk Jimmi lobt wie ein Regisseur den Schüler.
„Sie sind ein begnadeter Schauspieler, - ich wusste es, mein Junge. Ja, ich bin wahrlich stolz auf Sie.“ Auch scheint er besessen von sich und seiner Weißsagung.
„Wir werden noch vieles reißen, Jimmi, da bin ich sicher!“
Während er hinten rum Jimmi für unheilbar geisteskrank erklärt, - den eine Hexe per Kaiserschnitt entbunden haben müsse, denn Gott hätte da nicht mitgespielt. Nein. - Der Herr nicht! Wahrlich.

„Die Frage ist doch, lieber Munk, ob man erst Mörder werden muss, oder zuvor doch eher Schriftsteller?“
„Tscha ...“
„Senden Sie die Antwort bitte in time auf mein Smartphon.“
„Wir holen uns den Oscar, Jimmi!“
Wie der Fluss um das Land herum. Wie das Land zwischen den Flüssen. Ein Schandfleck als Erbe. Die Erde. 20° 9' N 75° 13.8' W.
„Wie spät ist es eigentlich in Guantánamo, wenn es in Berlin Nacht ist?“

Der Vernehmer steht keine 30 Zentimeter vor dem Bauch des Inhaftierten und sticht mit dem Hartgummi zu. Die DDR- CIA nutzte diese Technik schon weit vor Dings mit Genehmigung der Stasi, siehe
1. Schläge in den Unterleib
2. Aufmerksamkeit erzwingen
3. Einsperren in enge Boxen
4. Nahrungsmanipulation
5. Haltegriff ums Gesicht
Der Vernehmungsbeamte hält den Kopf des Gefangenen so, dass er nicht bewegt werden kann.
6. Schläge ins Gesicht
Mit gespreizten Fingern wird dem Häftling mitten ins Gesicht zwischen Kinn und Ohrläppchen geschlagen.
7. Nacktheit
8. Druckbelastungen
9. Schlafentzug
10. Vor der Wand stehen
11. Walling
12. Waterboarding
13. Eisbäder
Mac erklärt Beth daraufhin, dass das Leben absurd und sinnlos sei, wie seine Zeit. Einfach Unsäglich! ’In dieser Welt des Atmens’, dabei beginnt alles Sein mit inniger Liebe. Wie du weißt.

... mich interessiert es wenig, wenn ein musel die handlungen anderer musel erklärt und entschuldigt - mich wundert es, wo die männer der frauen sind um den museln final das deutsche hausrecht zu erklären ...


Route 66

Menschen (ich, zum Beispiel) kritisieren Dinge nur für sich. Nicht für die Schönheit und Gutheit - oder sonst was. Sondern um sich in Selbstinszenierung auszubreiten. Indem sie immer wieder das Selbe sagen. Behaupten. Bis hin zum Mord verteidigen. Damit man sie endlich einmal in Frage stellt und (somit) wahrnimmt. Ihre Fiktion von der Miete des Lebens. Von der Moral. Die quer durch den Schlüpfergummi ins Herz trifft - wo andere ein trockenes Brot zu sitzen haben. Das Missverständnis der Moderne als Zufallstreffer; bleibt es nichts mehr als ein Text zwischen kalten Lippen. Pall Mall ohne Filter - im Damals. Gezeichnet von Jonathan Meese. Neuzeitlich von Shakespeare eingelesen. Wer darüber nicht weint.


Warmduscher

Das Leben bewegt sich in beide Richtungen. Jung als Blender. Altsein in Realkomik. Die ohne Rückspiegel in die Zukunft blickt. Sich verbraucht sieht, zerfallen, trocken wie die Wüste Hamada. Im Dasein abgestorben, bleiern, erstarrt, erloschen. Die Haut voller Risse, Schrunden, Altersflecken. Der Schwanz stumpf - wie das Haar. Die Zähne verschlissen, die individuelle Schönheit verblasst – so die jemals war: als einstige Pracht dem Dasein entrissen, erhält das Wort im Witterungsgefüge seine aktuelle Bedeutung. Ein halbes Jahrhundert online. Landmeere in Buchstaben, in Sätzen, Geschichten, - in Romane geheult- gekotzt- gerührt- geschüttelt, auf dem Klo nebenan. Wo Ralfi im Echo von Helene Fischer seine Freier empfängt. Geblasen. Gelutscht. Verarscht. Und Sunny sich im Blues von Joe Cocker verhurt. Dazu das dumpfe Rammeln der Harleys im Ohr. Den tätowierten Stoß der Angel, wenn deren Prospect die Miete kassieren kommt. - Was denkst du denn, Lude, wo ich herkomme, was? Genau von DA! Prügle ich ihm das Fressbrett platt. Dem Eiertänzer ... Der hier das Sagen haben will. Dazu fällt aktuell in China ein Pferd in einen Brunnen voller Scheiße, das Nestle als Trinkwasser verkauft: Das arme Tier! Übrigens: Liken müsst ihr mich nicht, mir reicht die Angst in euren Augen; soviel zum Gleichgewicht.


scheißen die Hunde

Wenn du unter der Dusche stehst und neben dir singt Elvis ’Tutti Frutti’ bist du entweder in Las Vegas und heißt Tom Jones, oder du liegst in der Klapse mit Arm- und Bauchgurt ans Bett gefesselt, weil du zuviel Meth gezogen hast. Okay, bei mir war es Absinth. Doch wo ist der Unterschied, Klapse bleibt Klapse. Und ein kalter Entzug bleibt ein kalter Entzug. Der Rest hier besteht aus Leuten, die ihre eigene Besoffenheit für Satire halten. Gut, dieser türkische Protzkotzarsch ist mehr als nur ein Idiot. Trotzdem bleibt ein beschissenes Gedicht was es ist: SCHEIßE, JAN BÖHMERMANN! Auch wenn du es so gewollt hast...

Was ich noch erinnern kann ist, dass die ersten 7 Jahre hier kein Zuckerschlecken waren und schon lange kein Love- Song, sondern ein ständige Flucht mit Wut und Folgen. Ey, DU; wenn du näher kommst, zeige ich dir gerne was meine Wildnis singt. Hast du Bock?


= 1. Mose 1:27/28

Dem tödlichen Irrtum meiner Geburt bewusst, war ich meines täglichen Sterbens sicher.
Tag 1
Blöder- weise kamen mir Freundschaft, Liebe und jede Art von Sex dazwischen. Einzig deren Reihen- folge stand in Frage.
Tag 2
Inzwischen gibt es sicherlich mehr als 1.000 Augen- und Tatzeugen dafür. Irgendwelche Opfer zählte ich nicht.
Tag 3
Über Familie, Glaube und Politik las ich in den Zeitungen. Ich hatte zum Glück Pornos und die Musik von Rammstein. Und für das Dunkel der Nacht aufregende Gedanken.
Tag 4
Als ich mit der ersten komplett durch war, ihr Name war Gina, fielen Millionen Sterne vom Himmel. Letztlich war wenig Bekanntes darunter. Die blutigen Schlüpfer all meiner Freundinnen habe ich unter dem Kopf- kissen gebunkert, bis ich fast hochkant im Bett stand. Es war sehr unbequem.
Tag 5
Seit Gestern liegt die Anklage- schrift auch international vor. Serienmörder ist ein Begriff, den ich bisher nicht kannte.
Tag 6
Irgendwann schuf Gott den Menschen - ihm zum Bilde. Und ich stellte ihm Fragen dazu, die bis heute gelten. Doch an Tag 7 ruhte er, also lassen wir
Tag 7.
Zitat:
’27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.’ Zitat- ende


aus dem Kern der Zeit

Was ist, wenn es auf dem Schlachthof weiter gehen würde. Weiter als ich und du denken können. Was ist dann? Wird die Zelle dann dunkler sein. Die Schuld kälter. Größer. Fugenloser. Völlig ohne Fenster. Ohne Halt. Und ohne Bett. Stuhl, Tisch und Leben. Ohne alles, - wo ich nicht bin? Wird es dann sein wie der Ungeborene – Anderson - sagt? Dieser ... Embryot. Die Grundidee im weit überdehnten Mutterbauch. Der nie weiß, wo er ist. Der aber trotzig an seiner Biografie schreibt; immer (nur) diese drei Worte: ICH HASSE DICH! Ausrufezeichen. ICH HASSE DICH! Ausrufezeichen... Auf zirka 100 Seiten bisher. Mit der Aussicht, das es so weitergehen wird. Hin zur gebunden Ausgabe bei Kifftenheuser und Wisch. Klar, er will sich einen Namen als böses Kind machen. Als Autor. Wenn er das könnte -, bei all den Idioten auf der Welt; wo wir hier allein schon an die 300 Stück ’Pack’ sind. Die Pracht in den Uterussen der Frauen nicht mitgerechnet. Doch die ist nötig, wenn es weitergehen soll. Falsche Namen. Falsche Identitäten. Doch gute Ficker, wenn’s um die Wurst geht, die nicht schon nach der ersten Besamung schlapp machen. Also 1A Schlachterware. Die Munk aus den Gefängnissen der Umgebung herbeikarren lässt. Je Blöder - je Besser! Sein Spruch. Der mich in warmer Dunkelheit foltert. Dabei ist er der Beste an Spree und Havel. Und erst am Baggersee. Wo er seine Fresse in allerlei blutigen Mösen versenkt. Das alte Tier. Der geile Irre. Der mein gutes Ich ist. Unbedingt. Wie sein: ICH HASSE DICH! Ausrufezeichen. Wenn sie hinterher daliegen und verrecken. Als ein Charakter (der fasziniert) wie diese kleine Fruchtblase eben. Fast ein zweites Leben, das mir den Atem nimmt, das ich beinahe so lieb gewonnen habe wie meine stumme linke Hand. Den Espresso zur Nacht. Mann, wer sagts denn. Und was noch alles so passieren kann, nicht nur in Deutschland.


Irre, kostbarer als Gold

Die Anstalt ist durch Integrationsgruppen satt überfüllt, fett wie die Welt. Ja, Milliarden Irrer behausen den Planeten, - um ihn zu vernichten. Lediglich ein paar Paranoide, Autisten und normale Blöde finden Unterschlupf bei uns. In der Ranch. Einige müssen allerdings erst integriert werde. Wozu Munk sagt ich müsse deswegen ausziehen, weil es mit mir sowieso hoffnungslos sei.

„Weshalb?“
„Weil wir jedes Bett brauchen und Sie zudem nicht mal türkisch oder arabisch sprechen lernen wollen.“
„Wenn Sie von jedem ein Paar möchten, sollten Sie eine Arche bauen; Buch Genesis, Kapitel 6-9“, bleibe ich höflich.
„Sie sind in letzter Zeit erstaunlich bibelfest, Jimmi.“
„Wieso erstaunlich? Die Apokalypse ...“
„Lassen wir das, – es bleibt dabei: Sie ziehen zu mir!“

Die Wohnung gegenüber der Ranch mit Blick auf den Park Südseite, Friedhof der Selbstmörder genannt, hat Munk schon vor Monaten gekauft. - Von Drogengeldern, Jimmi, wie er mir Absinthtrunken verraten hat. Dabei dachte ich ernsthaft, der Verkauf von menschlichen Körperteilen der Kanaken hätte ihn zum vielfachen Millionär gemacht.

„Nächstens behaupten Sie noch, ich würde Seelen verticken Jimmi; Sie sind und bleiben ein Spaßvogel.“

Dabei war es mein voller Ernst. So ernst wie ihm, der mir befahl ’sofort’ zu packen.

„Sonst?“
„Sonst entgeht Ihnen der Anblick meiner Nachbarin. Einer dicken, kleinen, alten Frau mit prallem 12monatsbauch und extrem faltigen Arsch, die es sich trotz ihrer belegten Hässlichkeit nicht nehmen lässt ihren Totalschaden nackt auf der Terrasse zu sonnen.“
„Und dagegen kann man nichts tun?“
„Doch! Die Alte abmurksen, die Sonne abbestellen, oder einen Sichtschutz installieren.“
„Und, haben Sie?“
„Aber klar. Alles. Trotzdem kommt es weiter zu Belästigungen durch Fliegen, Asseln und so fort...“
„Sie scherzen.“
„Sie kennen mich doch, Jimmi.“
„Eben!“

Einfach Klasse seine kulturelle Komplexität auf engstem Raum; so einer muss studieren und Summa cum laude den Doktor der Psychologie erwerben. SO EINER MUSS! - MUSSTE! - Andere sagen Summa cum... würde im Fach Psychologie heutzutage inflationär vergeben. Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, in tiefster Seele, Munk ist ein Streber. Eine angepasste Sau. Der einzig geliebt werden will. Und das schon ab da, als er zu mir kam. Und mir zur großen Liebe wurde. Doch das sage ich ihm natürlich nicht. Und Sie bitte auch nicht, versprochen? - Gut so, - wo kämen wir denn auch sonst hin als auf die Terrasse des fetten, kleinen Ferkels von nebenan, das ich Munk vom Hals halten werde. Und ich weiß auch schon wie. Ich kenne nämlich den Schlachter an der Ecke – und der ist mir noch etwas schuldig. So Gott also will, wird sie in Ewigkeiten nicht mehr bewohnt sein.

*Wüstentiere werden dort lagern, und ihr Haus mit Uhus angefüllt sein; und Strauße werden dort wohnen und Böcke dort hüpfen; 22 und wilde Hunde werden heulen in den Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Und die Zeit steht nahe bevor, und ihre Tage werden nicht verlängert werden. - Ey, das wurde von mir leicht verändert aus *Jesaja 34.10-15 übernommen. Jemand außer Munk was dagegen?


ohne mit Maus

Wo sind wir stehen geblieben liebe Kinder? Ach- ja, beim bösen Wolf Frank ... Also: In der Bude rechts neben Munk wohnt Wolf. Frank. Der Horror als Infektion, lacht Munk über den. Der als ein ausgehungert wirkender schlanker Mensch um die eins- achtzig in Metern daher kommt. Der öffentlich auffällig ist, weil er im Nachthemd fremden Leuten die Füße wäscht. Schon der Papst sollte deswegen auf seine geistige Verfassung überprüft werden, meint Munk dazu. Und versorgt Frank, den Wolf, ehrenamtlich mit Drogen statt Fressen, damit der nicht in die Klapse muss sondern verhungert, wie es sich gehört. Wobei ich Munk ein ’ehrenamtliches’ Engagement nicht abnehme. Denn der macht nichts ohne Kohle- satt.

Ey -, beschissener als Essensgeld auf Marken vom Amt sind nur die Kosten für den Atomausstieg, weil den Kack mit den Windrädern kein Mensch glaubt, quatscht mich Frank Wolf Tage später an. Und lädt mich dann, charmant lächelnd zur kostenlosen Fußwaschung in den Stadtpark. Super. Bin ich einverstanden. Wölfe sind mir wegen der Horde Geißlein seit jeher sympathisch. Doch Munk sagt ab, meint: wir sollten diskret sein, Jimmi! Und ich bin sicherer als sicher, er will mich a la Josef Fritzl als gespensterhafte Existenz an seine Plattenbau- Bude binden - um seine eigene Leiblichkeit an mir zu feiern, wann er will. Während Frank Wolf Blut geleckt hat und seine Seele aus dem Fell schält und ’Wenn ich tanze, dann mit dir, wenn ich ficke, dann nur dich!’ singt. Der dann wie Gottes rechte Hand neben mir auf der mit Palmen bestandenen Terrasse steht, um auf einen schwarzen Mercedes am Straßenrand zu deuten, ’der uns in 10 Minuten zum See bringt; na, wie wär’s?’ Während sein blond- langes Germanenhaar mit dem kitschig rosa Himmel neben dem Mond am kitschig rosa Himmel verschmilzt. Und ich nein sage, weil es bei mir 5 schlägt, und es um fünf immer 12 ist. Pillenzeit.
’Dann eben ein andermal, ja?’
’Why not ...’ Die Party wird sein, denke ich. Und wenn es im alten Swingerklub in Papenburg ist.
’Doch ich bestimme die Position!’
’Aber ja doch!’ Lacht Wolf sich einen Frank. Na - der kann aber gut. Besser als Munk. Denke ich. Und damit sind die Pillen gelutscht und der Tag gegessen. Wenn ich nur nicht solch blöden Durst auf Absinthrausch hätte, tickt mein Hirn. Und ich sage ja, - den Brägen (niederdeutsch Bregen) an die Hand nehme und ausführe. Unter Menschen. In die Kaschemme nebenan, wo die Säufer hocken. Und wer sitzt dort nahe der Music- Box am Flipper? - Na? Richtig: Der Wolf in Franks Pelz. Blut an den Zähnen, - von der Marie, sagt er. Und zeigt auf ein Körbchen voller Sackgewichte:
’Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!’
Wozu Wolf denkt:
’Das junge zarte Ding, das ist ein fetter Bissen.’ Wobei ihm die lange Rute schwillt. Und ich darüber nachdenke, was für bekloppte Nachbarn Munk hat. Und das ist noch lange nicht das Ende von der Geschichte

*Du aber bist hingeworfen fern von deiner Grabstätte, wie ein verabscheuter Schössling, bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwerte Durchbohrten, die zu den Steinen der Grube hinab gefahren sind, wie ein zertretenes Aas. Jesaja 34.3


als Hure

Gegenüber Munks Wohnung, mit einem herrlichen Blick in vager Richtung des 5 Kilometer entfernten Baggersees (mit einem Haufen freizügiger Nudisten zu jeder Jahreszeit - schwärmt sie, denen man mit einem guten Fernglas sogar beim Rein- Raus- Fut- Mund- Hintern- Koitus zusehen kann -, was ich da schon für stramme Schwänze sah – Mann oh Mann, lacht sie, so was hatte mein August leider nicht) residiert Lisa, eine ehemalige Ausdruckstänzerin der späten 60er aus dem Salambo- Puff. Vor deren nass- geilen Wollust Munk mich schon warnte. Trotzdem...

Residenz ist Lisas bevorzugter Ausdruck für die von ihr in Bar bezahlten Eigentumswohnung mit 49 qm, - lacht sie stolz, als Einraum mit Küche, Klo, Abstellkammer und (winzigem Balkon- ) Terrasse (sagt sie), auf der sie trotz 105 kg auf 148 cm und einem geschätzten Alter von 85 Jahren nackt sonnt; auch wenn die Sonne mal nicht scheint und Winter oder so was ist. Wo sie im mittleren Pflanzkasten von Dreien einen Riesen- Leucht- Neon- Dildo im tragbaren Blumentopf züchtet, so dass die Leute auf dem Gehsteig der anderen Straßenseite stehen bleiben um ’Maul offen’ zu gaffen. Probleme bekomme sie einzig, wenn der Fahrstuhl mal ausfällt, sagt sie, - ’weil die Beine nicht mehr so mitmachen.’

’Sagen Sie doch dann bitte Bescheid’ biete ich an, ’ich helfe Ihnen!’
’Sehr reizend, junger Mann’, tut sie begeistert und blickt stur wie komisch erregt (Mundzucken, Speichelfäden, Augenrollen) auf meine Schrittfalte, ’ich komme bestimmt darauf zurück ...’ Wobei ich Treue zum Gesagten vermute, andererseits tiefe Selbstaufgabe, erlebte Enttäuschungen und reale Abnutzungserscheinungen an ihrer schäbigen Zunge und weit offen stehenden Seele bemerke; eigentlich an Allem, was sie hat und ist. Trotzdem, - sie verfügt über einen gewissen erotischen Schwung - in dem was sie sagt und tut. So dass es mich 2 Tage später auch nicht unbedingt erstaunt, sie mit schwarzen Strapsen und rotem Mieder auf dem Trottoir vor der Haustür flanieren zu sehen um, wie sie sagt, ihren Lover nicht zu verpassen.

’Helmuth – mit weichem ’th’, wie sie mir mit feucht gerollter Gloss- Lippe vorspricht, ’aus dem Swingerklub an der Ecke Alt- Wittenauer ...’ Während aus ihrem Kopfhörer Edith Piafs ’Non, je ne regrette rien’ dröhnt
’Und - was nimmt der Stecher so?’
’Das kommt darauf an, wie oft der abspritzt, junger Mann.’ Und dann erzählt sie mir von früher, ich tippe auf Erinnerungen aus den späten 70ern, als sie mit ihrem Mann jeden Morgen in Lübars zum Reiten war. ’Noch vor der Arbeit! - Und dann noch mal rein ins Bett und die volle Runde!’
’Respekt!’ – der alten Schachtel, die Ficken als Überlebensstrategie ausgearbeitet hat und so niemals aufgehört hat sich selbst zu sein, im besten Sinne.
’Die alte Zitrone hat noch Saft, junger Mann, - wenn Sie auch mal wollen?’, testet sie meinen Überlebenswillen, während mich ein Schrotkugelhagel in den Hinterkopf trifft und mir den Tag versaut. Dabei gibt es für Skorpione noch ganz andere Wahrheiten über Zecken im Sternzeichen Jungfrau.

*Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41.10


AK 47

Irgendwo in Munks Haus ist Krieg. Dauerfeuer.
’Da wohnt ein junger Mann’ antwortet Munk auf meine Frage woher Tag und Nacht der Krach käme, das Geschrei. ’Der ist Fußballspieler in der zweiten Liga; trinkt aber mehr als er spielt!’
’Warum?’
’Weil die Liebe endlich ist...’
’Woher wollen Sie das wissen?’
’Der liebe Gott sieht alles’, sagt der Arsch mit Ohren und grinst unverschämt fett ins Geschrei. In die Tränen. Und immer öfter räumt sich nun auch noch das Geschirr wie von selber ab. Wird der Fußballspielende Mann zur Bombe. Und die Frau zu seiner Geschichte. Die er ihr gerade (wieder) bergab ins Gesicht tritt, als ich sie (im bergauf) auf der Treppe treffe. Und in ihm -, mit ihm - für eine Millisekunde den Mittelpunkt meines Lebens finde. Als der Typ nach mir schlägt. Ich seine Reaktion ahne und meine Handkante im Rückschlag auf seinen Kehlkopf setze. ’Beim nächsten Mal bist du tot!’ Während er seine Kotze schluckt. Blut. Tränen. Schweiß. Seine eigene Pisse. Und ich weiß, es wird bös enden. Denn so einer schnallt nie ’das GAME OVER ist!’ - NIE! Als er zu Luft kommt und wieder nach mir kickt... Und nicht denkt, was die Natur aus ihm macht. Weil der Bauchladen meint, einen Sixpack zu haben. Doch ein Sixpack ist überall auf der Erde zu wenig, um ein Leben zu schützen; so was lernst du in den ersten 4 Wochen in der BW Academi. Und was sonst noch so im Wesentlichen läuft, damit man nicht gleich beim ersten Schusswechsel krepiert. Doch der Mann mit der Bombe im rechten Fuß wollte es nicht hören. Der wollte was heiß auf die Ohren. Und der Weg zum Abschlag lag direkt vor ihm. Plastische Chirurgie! Hieß das Tor am Elfmeterpunkt. Dazu die Versorgung von zwei gebrochenen Armen. Was soll man sich schon über einen Milzriss auskotzen? Den Fetzen vom Trommelfell? Den Eintrübungen auf der Linse rechts. Dem Jochbeinbruch. Wie Wasser in der Lunge das Atmen stoppt. Das Herz; oh Gott! Die Hirnschwellung ein kreißrundes Loch im Kopf erforderlich macht. Wo durch dann die Seele auf und davon geht. Kein Thema, das Teil wird später mit Plastik abgedeckelt... Grinst der Neuroklempner happy.

’Ey! - Was soll der Scheiß?’ Fragt mich Munk. ’Wer bezahlt jetzt die Kacke, Jimmi – Wer?’
’Haben Sie mich in ihre Bude eingeladen, oder ich mich? Kann ich wissen, dass es um Ihre Hütte vor Idioten nur so wimmelt?’
’Überall ist Krieg, Jimmi. – Überall! Und Sie hätten es wissen müssen!’
Der Mann nervt. Von wegen, was ich hätte wissen müssen. Auf jeden Fall hat Typ Bombe -rechter Fuß- jetzt genügend Zeit sein eigenes Drama zu beobachten. Und wer kann das schon von sich sagen?

*Und es wird sein wie mit einer verscheuchten Gazelle und wie mit einer Herde, die niemand sammelt: ein jeder wird sich zu seinem Volke wenden, und ein jeder in sein Land fliehen. Wer irgend gefunden wird, wird durchbohrt werden; und wer irgend erhascht wird, wird durchs Schwert fallen. Jesaja 14.15

ach -
wenn ich bunte blumen schön reden könnte
auch wenn die kaum duften
- nicht stinkiges fleisch und altes blut
ach -
wenn ich blumen schön atmen könnte wie du
ich wäre ein held statt nur idiot
- chance verpasst


Gegen über Stellung

Dann ist da noch Volker. Obdachlos, auf Boden und im Keller. Wo er nach Fressbarem sucht. Pennt. Lebt. Den Daumen im Mund - und lautstark träumt. Der sich ab und an am offenen Feuer eine Ratte brät. Und es ist leider nicht die neben Munk. Von der ich blaue Flecken am Skrotum habe. Bei jeder Begegnung aus neue. Weil ich mich nicht wehren kann, ohne Munk bloß zu stellen (Aufgabe: konjugiere ’bloß’). Immerhin ist Munk wer; auch wenn er den nur darstellt, weil eigentlich ich derjenige bin, der ihn darstellt.
Synonym: darstellen. Damit Sie mal einen Eindruck davon bekommen, was mich nach Duden ausmacht.

Bedeutung darstellen:
’bedeuten, bilden, charakterisieren, gelten, kennzeichnen, repräsentieren, sein, verkörpern, ausmachen, darstellen.
Bedeutung allgemein:
aufleben lassen, darstellen, mit Leben erfüllen, rekonstruieren, zum Leben erwecken, zur Darstellung bringen.
Bedeutung 4: eine Position oder einen Rang
beanspruchen, darstellen, einnehmen, sein
Bedeutung 5: auftreten als [v] darstellen, abgeben
Bedeutung: der Ansicht sein [v] finden, glauben, annehmen, dafürhalten, erachten, etwas ansprechen, mutmaßen, schätzen, tippen auf, vermuten, wähnen, auffassen, beurteilen, darstellen, meinen
Bedeutung 7: sprechen [v] artikulieren, ausdrücken, aussagen, aussprechen, ausstoßen, behaupten, bekannt geben, bekannt machen, reden, sagen, bekunden, benennen, berichten, bezeugen, darstellen, dartun, äußern.’ Dudenzitat: Ende! Und AUS!

Doch es ist und bleibt (wäre da noch) Volker. Idiot. Obdachlos. Mit Alzheimer. Mann, auch das noch... Zudem Feuerteufel. Glied- Vorzeiger. Kinderschreck. Onanist. Auf dem Boden, im Keller und im Klo, auf dem Hof. Im Dixi. Wegen der Bauarbeiten am Dach. Das Dixi. Für die Bauarbeiter. Jenes Dixi. Worin Volker die Reste vom Bier kühlt/e. In einer Plastiktüte, die er in die Kacke hängte. - Glauben Sie nicht, Herr Doktor? – Mann! – Ich hab’s mit eigenen Augen gesehen! - als mich Ratte verfolgt/e und ich mich im Dixi verstecken muss/te...

Wann?
Na gestern! Und heute. Und zu 100% morgen wieder.
Reiner Zufall? – Scheiße! Das Ende ist angesagt wenn (solche)..., wenn Leute wie Ratte frei rumlaufen! Oder?

Was? – Was hat das mit Leid zu tun? Heutzutage muss jeder sein Päckchen..., hat jeder selber sein Päckchen zu tragen. Und sei es die Leber. Wie bei Volker. Der in der Schule ein (begnadeter) gnadenlos guter Völkerballspieler war. Dem die Mädchen..., dem die Herzen nur so zuflogen. Wäre da die Sache mit dem Gullydeckel nicht passiert. Erläuterung: Ebenso wie das Grundwort Gully wird auch der Gullydeckel mit y geschrieben. Das Wort Gully für einen Straßenablauf für Regenwasser wurde aus dem Englischen übernommen und ist vermutlich auf engl. gullet = Kehle; Schlund zurückzuführen. Je nach Bauform wird die Abdeckung eines Gullys „Gullydeckel“, „Gullyplatte“ oder „Gullyrost“ genannt. Anders verhält es sich allerdings mit dem Schmuse(-wort) Gulle/Gulle in der Gülle. Ja. Dafür hat Volker 15 Jahre im Knast gesessen. Mord. In Tegel, gleich ums Ecke..., nahe dem Gullydeckel unter dem er sein Opfer... und von hier nur 5 Stationen mit dem Zubringer- Bus. Wo er, als Volkerchen, von seiner Zelle im 5ten Stockwerk auf den Baggersee sehen konnte; ’ach, all die schönen Kinder!’ Die er wie waren fotografiert hat. Meist nackt. Er und sie. Soweit wie möglich. Wenn auch mit Abstand. Zwischen den Meditationen. Und Hinweisen auf ein (zukünftiges) Leben in Freiheit.

*Denn die Wasser von Nimrim sollen zu Wüsten werden. Denn verdorrt ist das Gras, verschmachtet das Kraut; das Grün ist nicht mehr. Darum tragen sie was sie erübrigt haben und ihr Aufbewahrtes über den Weidenbach. Denn die Wasser Dimons sind voll von Blut; denn ich verhänge noch mehr Unheil über Dimon: einen Löwen über die Entronnenen Moabs und über den Überrest des Landes. Jesaja 15.7-9 - frei umgearbeitet:

ist es der kopf- schuss
von dem typen
in der stadt
auf der straße
hinter dem fenster - zur welt
liegt der holzweg
ins nichts
du kretin


Unsagbares

Munk ist Schuld. Da/ss der Erfassungsschutz mich beobachtet. - Erst dachte ich, Munk will nur kostenlos seinen Garten umgegraben haben. Dann kam aber niemand zum graben. Stattdessen saßen die (erwarteten) Typen (ohne Spaten) in schwarzen Ledermänteln mit angepinntem Schlapphut im Auto, auf ihren Schwänzen. Halleluja, großer Bruder ... so Gott will.

„Warum das denn?“ Fragt Munk.
„Weil sie lange Schwänze haben? Doch Sie müssen es schließlich am Besten wissen, - Sie haben mich angeschissen!“
„Wie bitte?“
„MANN – Als ich den bewussten Satz bei Facebook postete!“
„Welchen Satz, Jimmi?“
„ ...vom Islam brauche ich nichts, außer den SCHLUSS- PUNKT!“
„Ach DAS!“ Lacht er. „Das habe ich doch nur geteilt!“
„Aber scheinbar den richtigen Leuten; ihren Freunden vom CIA, - was?“
„Seien Sie nicht kindisch, Jimmi...“
„I better call Body and Soul now, Mista Munk!“
„Machen Sie sich nicht lächerlich, das klären wir unter Brüdern.“

Dabei ist für heute die Lieferung des Unkrautvernichters der Firma Breifick avisiert, mit der ich auf Munks Balkon die Sprengstofftorte Mussa Arabic bauen wollte. Und nun DAS. Brüder. Munk und Ich. Wenn der wüsste...

„Kennen Sie denn meine Gesinnung, Munk? Oder stochern Sie nur Kraft Ihres Amtes im Schwarzen?“
„Was ich von Ihnen weiß, Jimmi, reicht mir locker.“

Und dann trauert er weiter um Prince/ss, die meiner Meinung nach auch zur Garde der Purpel- Schulz- Kopfwäscher gehört; gehörte. RIP!- Bruder. Ja. Hänsel und Gretel gibt es auch im tiefsten Russland. Hirnprothesen. Und Dadaismus, wie ich eben lese. Doch viele hier wollen das nicht wahr haben. Weil es sich nicht reimt, wie Merkel auf Obama. Christ und Musel. Cinderella Rockefeller. Und die viel zu aussageschwachen Hinweise auf Goldman- Sachs.

„Sie sind nichts Gutes mehr gewohnt, was Jimmi?“
„Nicht mal mehr Standard, Doktor Munk; nur Verbrechen, Strafe und Gaga- Gewitter im Perlentaucher.“


Po -Tenzial

Wegen der Haare am Hintern von..., küsse ich lieber Frauen. Auch weil ich Blödermanns Satire Scheiße genug finde. Wäre Blödmann zudem bei der AFD, würde er nach Ferkels Willen im Radkasten von Obamas Americano one bis nach Guantanamo mitreisen dürfen. Doch mir Banane. Ich tröste mich anders. Habe mir ein paar schicke Artist- Würfel geleistet. In Mokka und Flieder. Einen geflochtenen Obstkorb dazu. Teppichboden von Rambo. Ein echter Schallschlucker. Munk wird über das Ocean- Blue begeistert sein. Übers Kreuzfahrtschiffmuster in der Bel Etage. Wo ich meine Glanzleistung auf die Spitze trieb. Treibe. Als ich zu Testzwecken eine Horde Elefanten durch die Bude traben lies. Diese Technik. Ich kann nur sagen: DAS IST SPITZE! Steiko. Sto. Uzin Uz. So macht man Geld, Leute! Den Rest investiere ich in Spitzen- Bond-Katalysatoren der Marke VW- Wolfsburg. Damit die Herren mal voll abspritzen können, während der Engel des Herrn über ihnen schwebt und mit gestrecktem Mittelfinger den Weg weist. The Future Is Now. Und beschissen wurde schon immer. Nicht nur bei Braunkohle, Atomausstieg und den Flüchtlingszahlen. Dennoch, ich glaube an die Kraft der Selbstheilung. Denn wenn Merkel erst weg ist, wird alles möglich. Sogar gesunde Kaffeealternativen wie Absinth mit Flatrate. Munk, zum Bespiel, hat ein Händchen für Grau- Burgunder. Von dem er schon eine rote Nase bekommen hat. Ständig online, immer erreichbar. Digitaler Burn- Out. Gestern noch in der Flasche. Jetzt schon am Kiosk. Das macht was mit dir, ey. Versprochen. Der Espresso ohne Sprudel kostet übrigens 4 Euro. Und das ist lange nicht die Welt. Anders als ein Maserati Levante, den Landejunker Munk in der Garage zu stehen hat. Mit frischem rosa Spargel und gerührter oo7- Butter - ein absoluter Hochgenuss. Ja, das Glück hat Namen. IsSt fleischfrei. Wie die Puffs in der Hauptstadt. Wo die Damen und Herren Po- Litiker in den Ledergurten der Dominas abhängen, um geil durcheinander geferkelt zu werden. Später stehen die Sauereien als Film zum runterladen auf jutaube und sind daheim für lau zu genießen. Mindestens! - Denn Wissen bringt die Chance länger zu sündigen, sagt Doktor Munk. Und der ist Psychiater. - Übrigens: Wer im Nachthemd fremden Leuten die Füße wäscht, sollte auf seine geistige Verfassung überprüft werden... Was? Das sagte ich schon? Stimmt ja, der Scheiß brachte mir 2 Tage Facebook- Sperre ein. Tipp: mach sie kaputt, ehe sie dich kaputt machen! Und sei rücksichtslos, Mann. Okay. Das war’s dann aber auch für eben. Man sieht sich aus dem Fenster.


schluss

In der Wurstbude an der Ecke wird Geld gewaschen, meint Munk.
Haben Sie zuviel Krimis intus?
Kein Stück, beteuert Munk, ich habe es selber gesehen.
Gesehen? - So was läuft doch im Hinterzimmer.
Quatsch. Es sind diese Männer sagt er, die Typen in Schwarz. Die gehören zum Clan Diebstahl, Drogenhandel, Überfall.
Kanaken?
So habe ich das nicht gesagt.
Wie denn?
Na ... das da ein Waschsalon ist, Jimmi. Also stellen Sie sich doch nicht dümmer, als Sie sind!

Und dann ist wieder Freitag und vor der Wurstbude stehen zwei black Typen in Lederjacke an einen offenen Porsche gelehnt und palavern, bis der eine plötzlich losrennt und in den Imbiss sprintet und mit 2 anderen wieder rauskommt, die den einzelnen Typen greifen, seinen Kopf gegen die Wand schlagen - bis ein Schuss fällt und ein Mann wegläuft. Direkt an mir vorbei. Und ich sehe, wie von seiner Hand schwarzes Blut tropft. Und ich bemerke, wie er sein Handy verliert. Das ich aufhebe und in die Tasche stecke, bevor drei andere Typen an mir vorbeirennen, die sich in einer mir fremden Sprache etwas zurufen.

Und was war sonst, fragt Munk.
Nichts weiter...
Und was ist mit dem Handy?
Das ist zerkratzt.
Und noch was?
Außerdem sind da in Bild und Ton lauter Schwarzafrikaner zwischen 20 und 30 drauf.
Ich kenne solche Typen, sagt Munk. Die nennen sich Söldner Gaddafis. Dealer. Heroin, Koks, Marihuana. Und wer Drogen braucht, bekommt die. Doch die verticken auch andere Dinge: Frauen.

Jesaja 14.12-13
* Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du, du sprachst in deinem Herzen: “Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben, und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.“

Frauen? Ich werde eine nehmen, Doktor, dann bin ich nicht mehr so einsam.
Unterstehen Sie sich, Jimmi. In meine Wohnung setzt keine Frau jemals einen Fuß.
Gut, dann nehme ich mir einen der Libyer.
Einen Friedhof der sozialen Bindungen?
Sie kennen das grüne Buch?

Lebt man am Rand der Welt, fällt man auf seine eigenen Witze rein. Erinnert sich an den allerersten Selbstmordversuch. An den Ballast von Zigaretten-, Alkohol- und Pillensucht. An die erste Frau. Den ersten Typen, - wenn man denn hatte. An Zusammenbrüche, Schlägereien, gebrochene Knochen. An Blut und Ehre. An alle Schlüssel zum Unglück. Und an Einweisungen in die Klapse. Ins Gefängnis. An das Gefühl eisiger Traurigkeit dort. Und an das Stück Rasierklinge. An das Ende. Und den Rest. Das peinliche Erwachen. Aufstehen zu müssen. Um weiter zu leben. Stehen zu müssen. Gehen zu müssen. Und das auf eigenen Beinen. Dazu das Erinnern an kleine, harte Dinge, die groß werden und in der Sonne glänzen wie neu. Fast wie am ersten Tag. Mit dem ersten Whisky, nach dem Ende eines langen Winters. Dem das Maß fehlt/e. Und die Aussicht. Wie im gelangweilten Gähnen an den Gräbern der Vergangenheit. Mit dem eintönigen Plappern der Verstorbenen im Hintergrund; der Musik aus dem Schattenreich.

*Denn aus der Wurzel der Schlange wird ein Basilisk hervorkommen, und seine Frucht wird sein eine fliegende, feurige Schlange. Und die Erstgeborenen der Armen werden weiden, und die Dürftigen sich in Sicherheit lagern; aber deine Wurzel werde ich durch Hunger töten, und deinen Überrest wird er umbringen. Jeremia 47.1

schlussaus:

wenn du denkst
ich liebe dich
mein leben
und es ginge weiter wie immer
egal was geschieht
dann träumst du mein bester

wenn du meinst
mein herz wäre deins
mein verstand im arsch
und glaubst dass ich nicht weiter weiß
weil du mir fehlst
bist du blind und taub vom leben

wenn du sterne am himmel siehst
deren größe und ferne
und sicher bist dass du mich verloren hast
dann ist es die wahrheit
und kein blinder fleck

denn ich lebe mein dasein
und bin längst weg
während du hoffst weinst und denkst
ich liebe dich
und es ginge so weiter
egal was du tust
irrst du wie immer denn es ist schluss
schluss schluss schluss schluss

*Die Wasser sollen zu Wüsten werden. Denn verdorrt ist das Gras, verschmachtet das Kraut; das Grün ist nicht mehr. Jesaja 22.11


Babyboomer

Wöchentlich wird im Fließ- Graben Nord unweit der Anstalt ein Flaschenpostwettbewerb gestartet. Wer die meisten Rückkontakte erhält gewinnt. Ich hatte noch nie einen Rückkontakt. Nicht mal vorwärts. Deswegen stecke ich heute eine fette Provo- Nachricht in die Flasche, - dass mir der Tod von Prince am Arsch vorbei geht ... und warte dann echt höllisch gespannt, wer mir antworten wird. Wenn keine Reaktion kommt, verschwinden Flasche und Tenor auf immer im Meer.

In welchem Meer eigentlich, frage ich Munk.
In der Havel!
Echt?
Klar doch. – Von den Nudisten aus dem Strandbad Wannsee hatten wir stets die meisten Rückmeldungen...
Stets? Was ist denn das für ein Scheißwort.
Nun setzen Sie die Flasche schon ein, Jimmi.
Wobei mir bei ’Einsetzen’ die Erinnerung an die Loriot- Ente für die Badewanne kommt. An Doktor Klöbner, Müller- Lüdenscheidt. Der mit dem kleinen Pimmel. Dazu Männer mit Bärten. Mohammed- Karikaturen. Maschinengewehre. IS- Flaggen. - Shit. Das ist wirklich die schlechteste Idee des Tages und kommt noch vor dem Mittagessen.

Sie wären fast im Graben ersoffen, Jimmi. Sie müssen besser auf sich aufpassen!
Und was ist mit meiner Flaschenpost?
Die ist auf dem besten Weg.

Thanks ... Doktor Munk, - mein Lebensretter. Den ich so schnell nicht wieder auf eine Anklagebank setzen werde. Während eine Krankenschwester kommt und mich wäscht. Auch meinen verdreckten Schwanz. Lauwarm. Und der Chefarzt an meinem Bett sitzt, Hand hält, den Lackmustest vollzieht und ein Robot sanft meine seelischen Verbände wechselt, wozu elegische Musik ertönt, mit der sich der Himmel mit Geigen, Putten und Engeln mit dicken Ärschen a la Kim Kardashian öffnet. Ja. Ganzkörperfeeling mit Haare aufstellen läuft mir heiß bis zum Finishen in die Spitze vom Apparat. Und über meinen Körper breitet sich Ruhe und Frieden aus; Gnade sei Gott in der Hölle...

Mann, Jimmi, das haben Sie der grandiosen Wirkung von Haldol zu verdanken, erklärt Munk und mahnt, dass mir das nicht zur Gewohnheit werde. Zu spät. Denn die super- super- super- super- geile Zeit ist schon over and out und ich bin mir wieder fremd wie ein öffentlicher Klodeckel in Schottland. Ein Haufen von ... na, du weißt schon was.

Morgen startet übrigens ein Ballonwettbewerb am Nord- Graben. Meine Meldung dazu steht. Weil ich Ratte Prince nie leiden konnte, sondern Jackson, - Fan bin. Der Bessere möge gewinnen. Obwohl -, der Sieger steht doch eindeutig fest! Der eine ist tot und der andere nicht. Und der Rest hält in Angst vor Merkels Purpel Rain mit Obama das Maul. Irgendwie gut so.

*Jesaja Kapitel 14.25
Wahrlich! Wie ich es vorbedacht, also geschieht es; und wie ich es beschlossen habe, also wird es zustande kommen: dass ich Assyrien in meinem Lande zerschmettern und es auf meinen Bergen zertreten werde. Und so wird sein Joch von ihnen weichen, und seine Last wird weichen von ihrer Schulter.


Teaser 5

Meine Kult- Kutte hat Eva London (Eva ist ein Künstlername) im Fashion Institute of Design & Crempel Museum am alten Dom ausgestellt. Munk hat die dahin verschachert, als ihm die Kohle für Schokolade ausging. - Eine echte Angel’s, hat er denen vorgelogen. Und wegen dem Zusatz ’Hat Jimmy auf der Berlinale getragen’ einige 1.000 kassiert. Dabei ist das Blödsinn, denn ich bin ein ganz anderer Mann - und er nur eine rachsüchtige Tunte; da bin ich mir fast sicher. Nur, Munk will es aus Angst nicht zugeben, denn eben ist in Bangladesch ein schwuler Anglistikprofessor von Museln zerhackt worden. Und genau das kann ihm hier auch passieren. Am Imbiss vorne. Immerhin hat er die erst vor ein paar Tagen wegen Geldwäsche an den Fliegenfänger der Verfasser gepinnt. Seitdem panisch, hat er seine Haustür verschlüsselt. Die Fenster verpixelt. Und mir befohlen niemandem zu öffnen, oder ans Handy zu gehen. - Versprechen Sie mir das, Jimmi?
Dabei ist das Handy meins. - Schon gut, Doktor Munk: ("Yeah. 'S'all good, man."). Meine Lieblingsserie auf DVD. Nach Breaking Bad. Wo die Alte von Heisenberg Skyler hieß – und mir der Lümmel stand, allein schon wenn ich am Teaser ihren Namen sah. Doch das weiß Munk nicht. Dass ich als Heisenberg in seinem Keller Crack koche. Gut. Nur ein wenig von dem Zeug. Für Hund und Katz im Haus. Grins. Und weil im TV in Dauerschleife so ein richtig piss- langweiliges Programm läuft und sich zusätzlich eine Bildsstörung (schon über Tage) hinzieht. Ein so was von Scheiß- Laden aber auch! An dem mir jeden Abend ein glückliches Ende fehlt; einverstanden?
- Sie fordern das Schicksal heraus, greint Munk, als ich hungrig auf eine Wurst zur Wurstbude gehe. Die verkaufen da keine Würste! Da tagt die Mafia bis in die Spitzen vom Staat. Und es gibt keine Hoffnung.
Pah! - Ich nehme eine mit Darm, für hier, mit scharfem Senf, sage ich dem Bratenbengel, und eine zum mitnehmen mit süßen Zwiebeln für... Den Namen Munk verkneife ich mir gerade noch so... Wie diese Zwiebeln, die ich später Munk von der Schnute küsse; das aber nur im Traum; trotzdem der wegen der Knack-Bratwurst staunt wie ein Ostfriese wenn im Hochsommer ungesehen Kaffee- Besuch kommt; sollten Sie den Witz verstehen? - Munk versteht den jedenfalls nicht. Der wundert sich einzig darüber, dass ich noch lebe und woher ich die mit süßen Zwiebeln bestückte Wurst habe. Um mich vor dem geilen Schmaus nach Wunden abzutasten. An mir nach Blut zu fahnden. Und doch nur meine alte Narbe am Sack entdeckt, mit der ich mal bei Skulptur und Schönheit den zweitbesten Platz belegte. Wissen Sie noch? Doch nichts da, die türkische Zensur scheint nun auch schon Munk erreicht zu haben. Denn anstatt einfach Ja zu sagen, schwärmt er von der Degas Ausstellung, obwohl er ansonsten Malen im Freien strikt ablehnt. Was dabei rauskommt sieht man ja am Ohr von Jerry Saltz und dass ein paar Schwule allein das Ruder auch nicht mehr herumzureißen vermögen, meine ich, meint er. Wobei ich mich eher an das Bild ’Jenseits der Häutung’ erinnere. Egal ob man mit Jerry Saltz einverstanden ist oder nicht. Es bleibt immer ein blutiges Stand- Up Erlebnis. Mir jedenfalls. Und deswegen werde ich mich morgen wieder zur Wurstbude aufmachen, - wegen dem Meth. Dem Pervitin. Der Tonne Panzerschokolade, die die Wurstbrater bei sich im Keller gefunden haben. Tolle Aussichten, was?
Hinweis:
Die komplette erste Season von B.B. gibt es günstig beim Wurstbrater Erwin, früher Achmed, der mit seinem alten Döner- Namen als Wurstbude nur Probleme hatte und deswegen...

*Jesaja Kapitel 16.3
Schaffe Rat, triff Entscheidung; mache deinen Schatten der Nacht gleich am hellen Mittag, verbirg die Vertriebenen, den Flüchtling entdecke nicht.


Lakotze

Wegen des Ansturms von Flüchtlingen (schon das Namensspiel ist absolut geil) hat Munk rund um die Anstalt breite Gräben ausheben lassen und die über Nacht mit der Brühe vom nahen Nordgraben geflutet, um Nil- Krokodile einzusetzen. Und siehe da, die Tiere fühlen sich trotz der Dreck- Brühe erstaunlich wohl.
Um die 6 Meter Länge hat der Boss der Viecher (Lacoste, will der genannt werden) und behauptet von sich, locker ein Zebra unter Wasser ziehen zu können, um es dann zu massakrieren. Nun gibt es hier aber naturgemäß keine Zebras, wie in Afrika. Dafür aber Afrikaner, als Flüchtlinge. Kein Problem, sagt Lacoste, Afrikaner gehen auch. Denn meine Schnauze ist laut Wikipedia 2 Mal so lang wie an der Basis breit. - Nur keinen Übermut, rufe ich den Afrikanern zu, die sich vor der Wurstbude versammelt haben: Lacoste is watching you! Und zeige mit meinen abgewendeten Fingern auf die Krokodil- Augen an meinem rechten Schuh. Sie kennen das Zeichen bestimmt? Immerhin ist es fast so bekannt wie SOS, oder die Raute der Merkel. Nur die Afrikaner wissen wieder mal von nichts. Kauen auf der Panzerschokolade – wir erinnern uns: Wurstbrater Erwin, früher Achmed, hat davon den Keller voll - und sprinten 2 Minuten später - und voll mit Pervitin bis zur Halskrause - wie Irre los, und zwar direkt ins Maul von Lacoste und Co.- Mann, Obama!, brülle ich noch. Doch der hat die Alte Schrulle längst verlassen und rollt die First AA- Präsident- Airline den Highway Richtung White House USA. Wäre da nicht Munks Drohne... für die der überhaupt keinen Führer- Schein besitzt. Und so kommt es, dass Big Brother Obama die Ranch mit Laser- Points beschießen lässt. Ich sehe noch sein dämliches Grinsen, dann wird es für Sekunden Nacht in Afrika und ich höre Löwen brüllen. Da möchte man doch direkt verrückt werden. - Hör mal, wenn du lediglich blöd quatschen willst, sage ich dem König der Löwen, melde dich gefälligst in einer grünen Männergruppe an. Bei mir gibt’s fürs Ohr- Abkauen voll auf die Fresse!

*Jesaja 16.9-11
Denn die Wasser von Nimrim sollen zu Wüsten werden. Denn verdorrt ist das Gras, verschmachtet das Kraut; das Grün ist nicht mehr.


Irre in offener Bauweise

*Jesaja 14 – 7.8
Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden.

Ob du Nie sagst - oder Nein, meinetwegen auch Ja und - mache ich sofort, egal, du wirst zu 99% nicht gehört und somit gemanagt, wie man heute sagt. Oder, wie ich in Linie 1 hörte ’du wirst dein Leben lang belogen und betrogen. Es sind aber nie die Leute die U-Bahn fahren, die dich bescheißen’. Genau! Und deswegen habe ich das auch sofort unterschrieben; dazu passt mein Tipp für alle Schutzsuchende: Wenn Sie zu uns wollen (also zur Ranch, von wegen wohnen auf Zeit - oder auf Dauer, weil das Leben außerhalb geschützter Bereiche unerträglich wird), fahren Sie mit der U 8 bis zur Station ’Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik’; der Name klingt zwar merkwürdig, trifft aber die Sache. Von der U- Bahn laufen Sie dann auf den mit gelben Pfeilen ausgezeichneten Gummimatten bis zur Anstalt, - ey, das bringt doch schon beim lesen ein fett gutes Feeling, oder? Also keine Angst, Spezi.

Munk meint übrigens, ich hätte das mit den Flüchtlingen und Krokodil Lacoste missverstanden, weil die Flüchtlinge ja keine Flüchtlinge seien, sondern die Drogendealer von der Wurstbude. Und vor denen will er die Anstalt schützen.
Mann, prima, dann haben Sie ja von den Österreichern gelernt, die machen wegen dem Pack den Brenner dicht, habe ich Munk ver(un)sichert.
Sind Sie da gewiss, wegen der Drogendealer? Fragt der nach, nicht wegen der Afrikaner?
Mann, Munk, können Sie mir mal den Unterschied erklären?

In einem meiner Betten im Haus ist Charly Chablis gestorben, behauptet Munk.
Wie das?
Ich habe damals das Teil anlässlich meines Studiums bei Stotterbie ersteigert.
Tatsächlich?! - Denn wenn überhaupt, hat er es gestohlen - wie alles gestohlen hat, einschließlich meiner einer: Ein Freund von mich, der kennt auch Ihnen, der hat mich viel von Sie erzählt. So treu Sie mich auch anfangs schienen, das sag ich Sie, jetzt kenne ich Ihnen...

Abgesehen von Munks IM- Tätigkeit in der DDR- Spionage und den geraubten Bildern von BRD- Aussiedlern. Und was er bei Heine und Mann klaute, bei Cervantes und Shakespeare. Und Goethe. Die er alle ummodelte und zu seinem zu machen. Um (die) Weiber ins Bett zu kriegen. Die spröden Schönen. Die alten wie Reichen. Denen er Anker in der Bucht der Sehnsucht war. Um in Wahrheit wie die Biber mit dem Schwanz ein Haus zu bauen. Mit Amouren auf Kreuzfahrten. Ficken von hinten und vorne. Lecken und Blasen bis zur Bewusstlosigkeit. Mit Shopping und Sightseeing satt. In New York. Sydney. Venedig. Santorin. Und wo überallhin noch. Mit 600 oder 3.300 anderen Passagieren auf 370 Metern Schiffslänge, 18 Decks, in 20 Restaurants gleichzeitig. Auf Jungfernfahrten. Oder Ballermann nackt. Rosa versaut. Oder voll vegan, wenn gewünscht. Doch immer originell, die alte Honigbiene. Die Suite um die 17.000 Euro. Dubai. Singapur. Mit Nightfly ab Monte Carlo. Zwischen Kaviar und Bulette hängt er seinen Fleischspieß in den Burger. Um zwischen karamellisierten Zwiebeln charmant auf die Kernfrage zu kommen: Zukunft mit Rolls Royce? Oder lonesome Cowboy im Maserati über das eigene Leben hinaus...
Mit dem Wissen, woher wir wirklich kommen und wohin die Reise geht. Herz. Potenz. Prostata. Wissen, das hilft, wie die neue Apothekenzeitung ’Focus’ schreibt.

Finden Sie nicht, Jimmi, dass das Leben zum niederknien ist?
Meinen Sie Montag oder Dienstag, Doktor Munk?!

- sie wollen nicht wissen was sie angerichtet haben
doch sie werden es bald spüren
es wird nicht mehr lange dauern -


2 Deutschland

Waren Sie in letzter Zeit mal in der Verwaltung? Fragt Munk - angespannt, vorgebeugt ... auf Antwort lauernd.
Im Büro? Lasse ich ihn zappeln.
Ja!
Nein. - Wieso?
Da sitzen lauter Araber aus dem Clan! Ist Munk empört.
Deswegen sollen Sie sich diesmal doch auch zur Wahl zum Kanzler stellen, Doktor!
Allein gegen die Mafia, - was? - Glauben Sie ich bin lebensmüde?
Immerhin besser stehend als kniend mit dem Kopf unter dem Arm sterben, oder?
Sie haben gut Reden, Jimmi. Von Ihnen will ja auch niemand was...

Dabei vergisst er, welche Ansprüche ich an mich habe. Da fallen ein paar Penner aus der dunkeldeutschen Kolonie Neukölln nicht wirklich ins Gewicht.

Soll ich die für Sie ’alle’ machen?
Alle machen? - Was soll das denn sein?
Zick - Zack, Rübe ab...
Meine Güte, Jimmi. Lassen Sie das ja niemanden hören!
Mann - Munk, Sie scheißen sich aber auch vor jeder Rostbratwurst in die Hose.

* Jesaja 14. 16 -19
Wer dich sieht, wird dich schauen und betrachten und sagen: "Ist das der Mann, der die Erde zittern und die Königreiche beben machte? der den Erdboden zur Wüste machte und die Städte darin zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los?" Alle Könige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause; du aber bist verworfen fern von deinem Grabe wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinen der Grube, wie eine zertretene Leiche.

Und erstmals sehe ich Munk in den Spiegeln aus Eis. In den Trümmern seines Herzens. Im Rauch seiner Seele. Und ich sehe auch, was ich bin. Mit ihm. Als ob ich schon gestorben wäre. Oder weit weg. Doch wenn ich (in mir) im Buch der Bücher nachschlage, komme ich zu keinem Ergebnis. Es bleibt meine leidige Depression. Gepaart mit der Unlust zu leben; die Kunst, damit zu sterben. Und dazwischen mein alter Daseins- Vermieter Munk. Das Zucken in seinem Gesicht, wenn er an mich denkt, mich durchleidet. Wenn er in meiner Haut steckt und Satz um Satz für Verständnis meinetwegen wirbt. Doch vor wem - und weswegen? Denn der Planet um uns ist öde und leer, sogar der alte Affe (Angst) ist weg. Es braucht nur genügend Pervitin. Absinth. Meth. Wobei ich merke, wie mein Knorpel juckt. Meine Lust auf Araber. Auf Bomben und Krieg. Wenn die Söhne vor den Vätern sterben. Und der Kämpfer, der ich bin. Und das nicht nur wenn ich träume. Sondern jetzt, als ich im Kino der freiwillig Bescheuerten hocke und sehe wie die Helfer Gruben ausheben. Für Teddybären. Eine um die andere. Und mir klar wird, dass ich ohne Anruf schießen werde, wenn sie näher kommen. Mitten ins Herz. Jedem von ihnen. Jedem einzigen goldenen Kalb! Und nun weißt du Bescheid, Deutschland, my Love.


Surviv

Massa. Sagt er. Und ich dachte Massa wäre Formel 1- Fahrer. Brasilianer. Nein, ich bin Tunesier, sagt er, gebürtig in Westafrika. Man nennt mich Master.
Nicht Halswirbel?
Nein.
Fluss in der Schweiz. Insel in Indonesien. Möbelbauer. Einzelhandelskette. Biblische Figur?

*Jesaja 43.25
Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.
Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.

Komm zur Sache, Nigga, fordert er.
Doch ich schweige. Ich erzähle nichts vom Idioten Böhmermann und dessen Ziegenfick- Jux. Dass wir eine bescheuerte Kanzlerin haben der er, als Moslem, nicht mal die Hand geben würde; ich aber auch nicht. Und wäre ich Christ. Ich sage ihm auch nichts von dem Schrecken der Frauen, der innerer Beschaffenheit von Teddybären, von den Gedanken der Männer in dunklen Straßen, auf regennassen Plätzen. Von grabschenden Händen und angstnassen Mösen. Ich schweige von den Kindern im Paradies. Weil er das Paradies anders deutet; Massa mit Jungfrauen. Mit jungen Mädchen, der Master. Die von ihm geschlachtet, - vor ihm ausbluten. Zugenäht werden. Und das, weit bevor ich seinen Namen rufe: Massa! Master – du bist mein! Du Fluss. Insel. Haus. Figur. Kretin. Du! - Aus der letzen Fuge Afrikas. Der du von der Mutter handgeschnitzt lange bevor mein Reich da ist. Ja. Doch jetzt kommt es. Mit langen Schritten. Ich habe es Doktor Munk in die Hand versprochen; mit einem Schnitt, damit er nicht lange leidet. - Aber ja doch, Herr Doktor Munk, alles was Sie wollen! – Mit einem Griff, einem Schnitt, mit einer zügigen Kantenführung - die ich nie verlernt habe. Der, die, das - Massas Leben verändert. Alles. Mein Leben und Massas Tod. Seine Scham. Meine Schuld. Unser Selbstekel. Halte ich seinen Kopf in der Hand. Habe sein Blut auf meinem Schuh. An der Hose. Am Hemd. Auf den Lippen. Weil ich ihn küss(t)e: meinen Bruder. Seinen steifen Schwanz. Der weiß, wer ich bin. Was ich mit ihm getan und tun werde, bevor ich zwei Mal seinen Namen nenne. Auge um Auge. Atem in Atem. Blut um Blut. Ab damit. Schweigend. Bis es kalt und dunkel wird. Bis die Glut der Zigarette zwischen seinen vergilbten Fingern erloschen, sein Blick gebrochen ist. Seine Augen, geradewegs durch mich hindurch. Wo die Welt an ihrem Ende steht, wenn das Unvorstellbare anklopft. Und ich das Unabwendbare darstelle. Und Munk den Jedermann gibt. Einen Gutmenschen. Der stirbt wie Massa. Wie das Massa- Buchregal im Massa- Haus, am offenen Massa- Feuer. Preise und Modelle für jeden Geschmack. Wenn das Holz des Massa in den Flammen knackt. Auf einem Berg lodert. In grüner Aue Funken schlägt. An einem See in Freude zischt. Die Gitarre auf dem Schoß. Und Songs von Joan Baez trällert. Never say anything. Aber auch darüber, wer wir sind... was wir wollen. Und was wir, entgegen dem, tun. Von unseren Wunschdenken: We Shall Overcome. Singt sie. Mann Massa, Motherfucker, sag mir endlich wo die Blumen sind. Doch nichts. Nichts als Zigarettenasche. Und Stille. Mit Blick auf einen tintenfarbenen Mond hinter einer der Scheiben der Anstalt. Halb Himmel. Halb Hölle. Hier und Jetzt.

*Surviv-All Knife begins with a no-slip rubber grip and extends through multiple tricks of the outdoor trade to the tip of its 440 stainless steel blade.


the dead is not the end

Massa wird von einer im Gesicht schwer verbrannten Frau und 5 Männern mit schiefer Fresse abgeholt, die alle Massa genannt werden wollen.
Gut, ich weiß, schiefe Fressen hätte ich zu den Männern nicht sagen sollen. Schließlich war es Familie Massa. Und für ihr Aussehen können die nichts. Auch wenn ich ihre Sprache nicht spreche... Doch wie vieles, wusste ich auch das erst später. Auch nicht, dass die Frau nicht nur im Gesicht so grauenvoll verbrannt war. Und sich die schiefen Fressen der Männer über Arme, Hände, Brust, Bauch, Becken, Beine, Penis und Hoden bis über den Hintern zogen - und dann den Rücken wieder rauf.
Folter in Syrien, sagt mir einer in gebrochenem Englisch.
Als Libanese? Ist das nicht ein Widerspruch?
Nein. Söldner!
Aha.

Ich bin das erste Mal ohne Schleier aus dem Haus, sagt sie, und dafür bin ich Ihnen unendlich dankbar.
Sind Sie seine Frau? - Frau Massa?
Masters Sklavin, sagt sie – und weint leise.
Können Sie denn ohne Burka einfach so aus dem Haus gehen?
Ja, kann ich. So wie ich aussehe, kennt mich kein Mensch, wenn Sie das meinen sollten.
Ja. Das meine ich.
Zudem bin ich ja nicht alleine.
Stimmt, - sind das Ihre Brüder?
Nein. – Seine. Alle Master- Massas. Und ich war ihre Hure. - Doch jetzt bin ich frei, weil er tot ist.

*Jesaja 40.31.
Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?

Ich glaube einige von denen hier schon mal gesehen zu haben. Haben die nicht die Wartenummern am Ausländeramt verwaltet und kassierten reichlich ab?! Die Nummer Eins kostete hundert Euro, so ich erinnere?
Das war früher mal so. Jetzt kostet die Eins 200 Euro und die Fünfzig 100!
Und am Einwohnermeldeamt kassieren die auch ...
Nicht nur da.
Türsteher vor Discos?
Vor Restaurants...
Vor Banken? Supermärkten. Und bei der Justiz verhökern sie Urteile?
Kann sein, die wechseln sich monatlich ab.
Wie damals die Wachen in Spandau.
In Spandau?
Ja. Das Kriegsverbrecher- Gefängnis. Da wechselten Amerikaner mit Russen, Franzosen und Engländern. Und das so lange, bis die Gefangenen alle tot waren. Als der letzte tot war, wurde das Gefängnis abgerissen und die Wachen in ihre Heimat zurückgeschickt.
Tatsache?
Wenn ich es Ihnen sage.
Und wo blieben die Toten.
Na ja, verstorben ist da drin nur einer. Der letzte. Hess. Führers Stellvertreter. Der hat sich an einem Elektrokabel an einer Schubkarre erhängt. Sagt man. Die anderen durften draußen sterben.
Das ist ja grauenhaft.
Aber wahr und bewiesen wie die Verbrechen des NSU. – Doch diesen Spaß verstand sie nicht ...
Am Ende kränkt sich jedes Herz, sagt sie arglos.
Und die Seele?
Die auch. Aus der wächst der Trost.
All die leere Wiederholung, rülpst Munk dazu. Der die Massa- Papiere unterschreibt, damit der nach alter Master- Tradition im Stehen beerdigt werden kann.

03. mai 2016 michaelkoehn


„Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihrer Überzeugung ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich erschaffen.“
Martin Luther King