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Michael Köhn - Autor
Prof- Wohltmann- Str. 2
294456 Hitzacker
m.koehn(at)literatalibre.de


Konjugation einer wahren Karriere
– oder:
Die Definition des Realen – oder: Ein Perverser berichtet – oder: Holt mich hier raus - Roman in Arbeit

Als ich einst dem Dings von der Zeitung erzählte, ich würde unter anderem wegen des Nuttenmord über den Komiker schreiben, rief der den an um nachzufragen, was er davon halten würde.
Ach, wissen Sie, stand dessen Statement Tage später in der Dings- Zeitung, ich saß dafür ja nur einige Tage in U-Haft, dann wurde der wahre Täter zum Glück gefasst.
Gut -, Glück interpretiert jeder für sich: Ich schreibe als Folge dieser Komiker- Ansage surreal über den Spaßmacher, da ein Täter in der Sache bis heute nicht gefasst wurde.  Wahr ist, dass damals auf Druck seiner Freunde bei der Justiz - blinde Frau mit Waage - die Hauptbelastungszeugin, eine Hure - und Freundin der ermordeten Hure, als Lügnerin darstellt wurde und so die Karriere des Publikumslieblings annähernd ’unbefleckt’ weiter gehen konnte.
Mal ehrlich: Ich liebe dieses unbestechliche Land.


Sehr geehrte Damen und Herren –
Sehr geehrte Frau Schr. -

Sie waren so freundlich, auf meine Offerte zu antworten: Ich, Michael Köhn, Autor, Zeitzeuge, werde ’in authentischen Auszügen’ einen Roman über die ’Nachtseite’ eines deutschen Komikers schreiben, der 19xx unter Mordverdacht in U-Haft saß. Sollten Sie als Verleger, Literaturagent o. ä. Interesse am Thema haben, mehr über mich und meine bisherigen Arbeiten wissen möchten, finden Sie auf http://www.literatalibre.de Auszüge meiner Arbeiten, meine Vita. Um jedoch direkt mit mir in Kontakt zu treten, rufen Sie mich bitte unter xxx an.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Köhn


Nun, liebe Frau Schr., meine Offerte an Sie bezog sich auf eine in den Grundzügen fixierte Idee, die meinerseits ab und an daran kränkelt, den Roman in eine solche Richtung zu schreiben, die vermeiden hilft, dass mich die tatsächliche Figur, nämlich der Herr xxx - wie angedroht, vor Gericht bringen kann, usw., usf. Dem zum Trotz füge ich Ihnen die ersten Romanseiten direkt in die Mail ein; - evtl. behagt Ihnen meine literarische Themenumsetzung sowieso nicht. Ansonsten werde ich mich freuen, von ihnen Rat, Tat und Vorschläge über das weitere Vorgehen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Köhn


Menschen werden erfolgreich, weil sie sich aufgrund ihrer Lebensumstände dafür entscheiden.
- Autor unbekannt -


Urgefühl

Ich trage einen großen Namen, heißt es in einer Ratesendung im Fernsehen. Das trifft auf mich *noch nicht zu. Dafür trage ich etwas anderes, etwas unheilbares, schönes, widerwärtiges, grandioses; die von meinem Vater ererbte Lust auf Huren unterster Schublade. Und dieser Lust gebe ich regelmäßig nach, - ich kann nicht anders. An der Neuen- Kantstraße stehen Wracks auf 2 Beinen. Und die machen mich an.
Zwei, drei Nutten brauche ich jeden Abend. So wie die sind und nicht anders. Nämlich voll gesoffen und von den Drogen der Welt gezeichnet. Mit bepisster Wäsche, ungewaschenem Geschlecht. Versumpft. Stinkend. Rauchend. Mit dem IQ eines leeren Präservativs. Dämliches Zeug quatschend. Mann! - Ich hasse diese Weiber dafür. Doch genau deshalb bin ich täglich da. Beobachte. Sauge auf. Rekapituliere. Und wenn die schlimmste von ihnen, das aller übelste Tier, rein äußerlich gesehen, Erna, meine ’spezielle’, einen Freier hatte, noch besser sind zwei, fahre ich von Geilheit getrieben mit quietschenden Reifen vor, dass Elvis im Font meines ID19 wackelt wie beim Tutti- Frutti. Ich greife mir dann das eben satt besamte Luder und knattere die in Minutenschnelle Anal und Vaginal im Gebüsch nahe beim Lietzensee durch, - spritze ihr die Ladung in den Mund. Dann wische ich der Hure das Maul aus und nehme mein nach Kot stinkendes Sperma im Taschentuch mit. Und das mindestens zweimal täglich. Sie finden das pervers?
Ich auch. Danach. Und mein Spiegelbild sagt mir, dass ich dafür im Knast landen werde, meine Karriere als Spaßvogel der Nation ruiniere. Dabei bin ich Dramatiker, wo man auch hinsieht. Das deswegen meine geliebte Frau mich verlässt, die mich als Romantiker kennt, als Kleinbürger und von meinen perversen Neigungen keinen Schimmer hat steht mir noch bevor; kann mich aber nicht hindern. Denn das Bewusstsein ist eine Sache. Etwas anderes ist es etwas tun zu müssen. Junkie zu sein...


Die Umarmung der Stille

Dieser Morgen, dieser Tag danach, - fast ein Gedicht. Auch gestern schon. Kein Betrug. Keine Lüge, wie sonst täglich. Nirgendwo. Die Luft wie Seide. Die Welt makellos. Und ich ein Zug. Lokomotive, die aus kilometerlangem Tunnel ins gleißende Licht stampft.
Ach -, und vorgestern erst, nach der Premiere. Eigentlich schon seit Wochen, - schon mit dem alten Programm, - immer volles Haus! Auch wenn es nur 37 Plätze sind, ich komme! Und in mir hallt der Beifall der Leute nach: Klasse Vorstellung, Heinz, du bist der Größte, der Beste, der Schönste ... Mensch Heinz. Du! - Mann, ich könnte vor Freude der Welt den Hintern küssen. Auslastung neunzig Prozent, sagt mein Steuerberater. Und in dem sonst blass müden Typen ist rosiges Leben, als er darüber spricht.

Ja, - ich bin ein Erfolgsmensch. Endlich. Springe die Treppe runter, in meinem eigenem Haus, man stelle sich das vor ... Gut, ein Mietshaus zwar, und noch nicht ganz abbezahlt, aber immerhin.
Eigentum ist immer von Vorteil, erklärt der Steuerberater.
Eigentum verpflichtet den Eigentümer, entgegne ich, außerdem bin ich Marxist.
Ist aber bei Ihren Einkünften vernünftig, sagt der, - hätte Ihnen Marx auch gesagt.
Ein ganzes Haus, frage ich.
Klar, vermieten, sagt der, - und oben Sie.
Das war der Anfang. Ich also oben. Und das überall.
Auch in Charlottenburg, Giesebrechtstraße, vierte Etage. Auf 230 Quadratmetern residiere ich dort. Mit riesiger Küche. Gästezimmer. Zwei Schlafräumen. Drei Bädern. Terrasse - seitlichem Balkon. Mit Blick auf den Kudamm. Dienstbotenaufgang vom Hof. Concierge... Heinz, was willst du mehr!?

Fast überschlage ich mich auf der Treppe, immer drei Stufen auf einmal, grüße: Guten Morgen! Pfeife den ’River Quai’, zitiere Teil eines neuen Sketches. Und ich singe auch. Die neue Platte im Duett mit Gerda. Sie wissen, das ist diese dürre Ulknudel aus dem Fernsehen -, hat schon Platz eins in der Hitparade. Und deshalb muss ich übermorgen hin, Studio eins, Oberlandstraße, singen, Spaß machen, bei Dieter, dem Schnellsprecher, der mein Freund geworden ist; - also auf - nach Tempelhof.
Ju- hu- hu ..., freue ich mich.

Vor dem Haus stehend blicke ich nach oben, fühle über mein frisch rasiertes Gesicht. Der Bart ist ab. Aramis dran. Du riechst so gut, sagte sie. Nun sehe ich sie auf dem Balkon. Sie blickt herunter. Ja, es ist göttlich, das Heute, das Morgen, denn wir haben uns nach wochenlangem Streit versöhnt.
Ich pflücke dir das Blau vom Himmel, geht meine zärtliche Botschaft an sie. Ich liebe dich, senden mir ihre Augen. Ach, ich bin einfach nur happy. Steige in meinen Citroen, - das Prachtstück, mein Traumauto - und nicht mal die Taubenscheiße auf der Motorhaube ärgert mich heute, wie sonst immer, entriegele das Faltdach, lege es um, - los geht’s.
Pass auf den Elvis auf, ruft sie warnend. Und ich steige noch einmal aus und nehme das Maskottchen, ein Geschenk von ihr, von der Hutablage, lege es auf den Beifahrersitz. Ich passe gut auf ihn auf, versprochen, rufe ich, winke, und bin gedanklich schon bei der Arbeit an meinem neuen Theaterstück.


Ermordet und verscharrt

2- 3 Huren hatten ihren Platz bezogen, Touristen genossen den lauen Abend im Park am Lietzensee, als ein Hund im Gebüsch nahe dem Hotel Lietze eine Leiche fand. Die tote Frau lag nackt und kopfüber in einem Haufen Erde, Schutt und Baumwurzeln, ihre Hände waren auf dem Rücken gefesselt, in ihrem Geschlechtsteil und in ihrem After steckten Kieselsteine.
„Dreiundzwanzig Stück, tief in Darm und Vagina geschoben“, erläuterte Doktor Fischer, Pathologe, „einfach widerwärtig ...!“

Es war gegen 21:00 Uhr, als Nadir G. (36) mit ihrem Mischlingsrüden ’Randale’ ihre Abendrunde durch den Park machte. Plötzlich rannte der Hund winselnd auf einen Erdhügel zu. „Er schnüffelte aufgeregt an dem Haufen herum, dann fing er an zu graben - und ich sah eine Hand ... Es war gruselig!“ Nadir G. holte sofort die Polizei. Die fünfte Mordkommission übernahm die Ermittlungen, eine Obduktion wurde angeordnet. Das Ergebnis: Die Leiche muss zwischen April 1966 und Februar 1967 vergraben worden sein.
„Der Ablageplatz ist nicht unbedingt der Tatort. Denn den Haufen, in dem der Leichnam gefunden wurde, hatten Bauarbeiter erst wenige Tage zuvor mit dem Bagger aufgeschüttet. Weitere Auskünfte kann ich Ihnen aus ermittelungstaktischen Gründen nicht geben“, erklärte Doktor Dreier von der Mord fünf, „aber wir haben einen Verdacht!“

Prostituiertenmörder gefasst? titelten die Zeitungen reißerisch. Und die meinen mich, Heinz Vordeen, den auf der Karriereleiter unaufhaltsam noch oben strebenden Komiker und Berliner Theaterchef des ’Wollaffen’. Und ehrlich, ich glaube das eine wie das andere manchmal nicht so recht.

“Wir werden erst Ruhe haben, wenn die Drecksau überführt und verurteilt ist!“ Doktor Dreier, ermittelnder Kriminalrat, sprach in den Medien in diesem Ton (über mich), - und ich weiß, warum. Sucht dieser Dreier doch schon lange nach dem Prostituiertenmörder - und er hatte damit mehr als ein Problem.
Was er nicht wusste, ich hatte auch eines. Mit ihm. Mit mir. Und nicht nur das, und sowieso.

In der Therapiegruppe des Doktor Hempel, anonym, in einer Mummenschanzverkleidung wie beim Ku-Klux-Klan, stelle ich mich den anderen sechs Teilnehmern als Max vor. Max ist natürlich nicht mein richtiger Name.
In der AA Gruppe, Jahre zuvor, ich war damals der Öffentlichkeit fast unbekannt, nannte ich mich Gerd.
Natürlich ist und war das auch nicht mein richtiger Name. Nein, diese Namen sind wie die Regeln, die ich aufgestellt hatte, um mir mein Leben zu erleichtern, um es dadurch so gut wie es geht zu leben.

Eine dieser Regeln lautet, mich von Nutten über fünfzig fern zu halten. So Damen des horizontalen Gewerbes, die nach wie vor an der Neuen Kantstraße und am siebzehnten Juni stehen, deren welke Körper, glaube ich bis heute, außer mir sowieso keiner haben will - und ich die deswegen fast als mein Eigentum betrachte, das sich mir für erschwingliche eine Mark fünfzig freudig zur Verfügung stellt. Klar, das kommt meinen sexuellen Bedürfen und meinem Geiz entgegen. Das sage ich jetzt ganz ohne Koketterie, und fühle mich frei von irgendwelcher Schuld. Und höre ich auf die Verlockungen der Nutten, sehe die wandelnden Schrotthaufen, ob beabsichtigt oder nicht, diese fetten Beine in Lackstiefel gepresst, ahne ihre Sperma- feuchten Mösen unter ledernem Minirock, diese ekelhaften meterlangen Titten, - dann ist das purer Stress, und ich raste aus. Doch gerade das will ich vermeiden -, auch weil meine Frau sich scheiden lässt, wenn sie nur ahnt, was ich den Nutten antun muss ...
Andererseits kann ich nicht anders als nachzugeben. Es ist fast wie eine Sucht.

Es ist eine Sucht, Max! sagt Doktor Hempel.
Hempel raucht Orientzigaretten in einer Spitze - und hat auch sonst krude Ideen. Auch glaube ich, meine Frau weiß alles längst, denn auch bei ihr komme ich ohne leichte Gewaltanwendung nicht zum Zug -, das ist schon seit unserem kennen lernen so. Zudem glaube ich, sie will, dass ich sie anal so nehme wie ich es tue. Doch das ist nur eine Ahnung, mehr vage, denn deutlich gesagt hat sie es mir nie, lediglich dabei gestöhnt und gefleht. Doch diese Zeichen sind mir positiver Zuspruch genug. Genau wie bei den Huren, sage ich Hempel.

Ich gehe übrigens wegen der Gefahr, solche Weiber öffentlich zu treffen, nie in eine gemischte Sauna obwohl ich gerne sauniere, dass ist nämlich meine einzige Art von Sport. Doch ich gehe nicht mal in Begleitung von Traudchen dort hin, Sie wissen, so heißt meine Frau. Denn so alte Weiber, wie Traudchen, kann ich nackt nicht sehen, - da wird mir übel. Also passiert Nacktheit, wenn überhaupt, in totaler Dunkelheit. Und das ist gut so, lacht mir der schwule Partylöwe zu. Zu dem mache ich auch ähnlich gelagerte Dinge wie Sauna höchst selten. Vermeide zum Beispiel Partys und Geburtstage von über Vierzigjährigen; logisch, da sich gerade dort die Fregatten mit ihren Asbach- alten Perlengehängen vor den Möpsen prostituieren, oft keine Schlüpfer tragen, und mich die eine oder andere von denen schon mal auf dem Herrenklo abpasste, um mir beim Urinieren auf den Penis zu sehen. - Schrecklich, solche Fans.
Sie ahnen also, es ist schwer genug für mich als öffentliche bekannte Person in Berlin, - als Komiker aus Berufung, der somit täglich direkt mit der Perversion der Gesellschaft konfrontiert ist. Klar und ohne Zweifel, denn im eigentlich Sinn bin ich der Bodensatz der Gesellschaft und vertrete die durch mein da sein und nicht da sein, durch meine Komik und meine lebensnahen Sketche. Ja, auch Sie, Herr Doktor, werden bei mir ihre Schuldsein los; es ist in meinen Vorstellungen fast wie bei einer Beichte mit hinterher Absolution.

Gut, so weit dazu. Doch wo wir schon mal bei den Vorstellungen intimer Dinge sind: geboren bin ich in Zwickau, männlich, wie sie längst wissen. Doch auch das muss man ja heutzutage schon energisch sagen oder zeigen, auch wenn es wie ein schlechter Witz klingt. Und ich hasse schlechte Witze.
Und Achtung, an alle Frauen: ich bin nicht allein stehend, verstehen Sie: nicht! alleine! denn es gibt Traudchen, Sie wissen - und meine Mutter starb vor Jahren. Ach Gott, ich bin über beides hinweg, auch wenn es dauerte.

Nun, ich bin Mitte dreißig, fit im Schritt, und sehe leidlich aus, bis auf die etwas zu lange Nase, die großen Ohren, und habe Qualitäten, die langsam auch allgemein bekannt werden, - wogegen ich nichts habe, denn das hat Vorteile und kommt meinen Neigungen entgegen. Und noch, seit ich nicht mehr exzessiv trinke, habe ich gelernt, einen versöhnlichen Umgang mit meinen Neigungen zu finden. Jedenfalls glaube ich das, hoffte ich, bis vor kurzem. Denn dass ich pervers bin, weiß ich, und es wird sich nicht ändern, - aber deswegen lieben mich die Leute doch auch, so wie den Juhnke, den wegen dem Suff, oder weswegen?
Jeder Süchtige, auch Sie, Max, hat eine ganz besondere Vorliebe. Und was wir hier tun ist, dass Sie eines Tages dieser Vorliebe nicht mehr gehorchen müssen. Mehr nicht. Dazu werden wir Ihr Selbstbildnis analysieren, Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen auf Tiefe ausloten und Ihnen beibringen, jemand zu sein. Wir werden Ihren Hass abbauen, Ihnen Selbstvertrauen einpflanzen - mit dem Ziel, dass Sie Ihrer Sucht nicht nachgeben müssen. Wir werden Sie lehren, sich aus eigner Kraft ein Belohnungssystem zu eröffnen, dass Ihre jetzige platte sexuelle Belohnung bei weitem übertrifft. So einfach, Max.

„Denken Sie öfter an den Tod?“, fragt mich der Vernehmungsrichter.
„Jeden Tag!“
„Also denken Sie über sich nach?“
„Immer. Nur, ich vergesse es wieder.“
„Können Sie auch ernst sein?“
„Bin ich fast immer!“
„Gut -, und, Ihren Tod, den vergessen Sie nicht?“
„Nein, Gott sei Dank! Es bleibt immerhin eine Möglichkeit, obwohl ich die meist auch vergesse ...“

An meinen Vater muss ich denken. Fallschirmspringer aus Passion. Er starb bei einem Sprung; Herzversagen, bevor er den Schirm öffnen konnte, stand im Bericht der Versicherung. Doch ich weiß es seit einiger Zeit besser, bekam über einen Notar zehn Jahre nach dem Unglück seinen Abschiedsbrief. Mutter sagte ich nichts vom Brief und dessen Inhalt, stand doch zu viel Intimes von Vater und mir darin. Auch seine Warnung, seine Neigungen nicht zu meiner werden zu lassen ... Doch zu spät. Er hatte mich längst geprägt. Nur aus Liebe heiraten, wie er, tat und tue ich nicht. Ich heiratete Traudchen zur Tarnung meiner Neigungen. Fallschirmspringen und die anderen Dinge des Lebens tue ich wie Vater. Die ganz schlimmen Dinge, die bis voriges Jahr, ausschließlich in meiner Fantasie.
Nein, halt! einmal nicht.
Als ich sechzehn war ging ich das erste Mal in die Kurfürstenstraße Nutten sehen. Ich hatte 2 Mark dabei und 3 in Reserve im Strumpf, für alle Fälle. Und richtig, eine der Huren sprach mich an.
„Na, Kleena, willste ma rinstecken?“
Ich wurde rot und bekam gleichzeitig Wut, als mir die Dirne mit ihren Riesentitten zu nahe kam, - die sahen aus wie die von meiner Mutter.
„Reinstecken, meinen Sie?“
„Ficken, Süßer!“
„Ins Loch?“
„Genau so, oder willst du zwischen den Titten? Kostet nur zwei Mark!“
„Und reinstecken?“
„Fünf!“
„Gut, wo gehen wir hin?“
„Für’n Fünfer im Hinterhof im Stehen.“
„Im Stehen?“
„Haste noch nicht, oder haste etwa noch nie ...?“, fragte die Hure laut lachend. Und dabei griff sie mir, wie früher beim halbernsten Raufen unter uns Jungens in der Schule üblich, an die Genitalien.

*In dem Augenblick habe ich sie am Hals gepackt. Dieser Griff, zwangsbestimmt, ohne meine jegliche Kontrolle, einer dieser rasenden Akte Leidenschaft, die ich ab und an in diesen für Jugendliche verbotenen Filmen gesehen hatte. Ja, diese Filme, in denen immer geliebt oder getötet wird - und es dazwischen nichts gibt. So wie bei uns zuhause zwischen Vater und Mutter. Und deshalb: ich musste sie einfach bestrafen, würgen, leiden sehen - und es war unheimlich, gefährlich, aufregend. Und ich war nicht ich selbst dabei - und wieder doch, weiß ich heute. Jedoch ich musste es tun, glauben Sie mir?*

Auch klar, die ersten Handlungen dieser Art blieben an mir haften wie Kaugummi in den Rillen einer Profilsohle. Und genau deswegen wollte ich eigentlich nie wieder jemanden sexuell belästigen, nötigen, schlagen, - umbringen schon gar nicht, nicht wirklich: ja, ich könnte die Scham nicht aushalten, wenn meine ’Fehltritte’ öffentlich würden.
Was trotzdem und immer bleibt: Alte Frauen -, vor allem diese verbrauchten, billigen Nutten erregen mich, und das wird sich nie ändern, und die Häufigkeit, mit der ich diese meine Lust spüre, den abgetakelten Grotten an die Wäsche zu gehen, ist analog wie bei jedem anderen normal funktionierenden Menschen auch, dachte ich, denke ich immer noch. Glauben Sie mir das auch?

*Die etwa 1,70 Meter große Frau ist erwürgt oder erdrosselt worden. „Todesursache war vermutlich stumpfe Gewalt gegen den Hals“, so Bernd Müller, Staatsanwalt, bei der Pressekonferenz. „Der Leichnam war ursprünglich in eine Art Teppich gewickelt, oder in Handtücher; wir haben entsprechende Fasern gefunden. Das geschätzte Alter der Toten liegt um die sechzig Jahre, doch dazu später mehr. Ach, noch was, die Tote hatte schulterlanges Haar, in dem Reste von Sperma gefunden wurde. Und die Beschreibung passt zu einer Prostituierten der Neuen Kantstraße; wir vernehmen dazu gerade eine Kollegin des Mordopfers.
Aber, meine Damen und Herren, wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang, und es sind noch umfangreiche kriminaltechnische Untersuchungen erforderlich, fassen Sie sich also bitte in Geduld!“
„Wie lange?“
„Zumindest bis morgen, - denn wir haben eine heiße Spur!“
„Sie haben eine Spur?“
„Ja -, doch wie gesagt, morgen mehr ...!“

Es war Wind, der mich trieb. Die Farbe in meinem Hirn.
Dieses irre Rot vor Augen, an diesem scheiß Tag, der die Nacht nach der Premiere war. Es war an der Neuen Kant, - wie oft. Und ich war da, ... ja doch ..., ja doch, dort und da...
Ich winke sie ans Auto. Greife ihr durch das Fenster zwischen die Beine, stecke ihr den Mittelfinger in die Möse. Du Sau bist noch nass! Hier schmeck, lutsch den Finger, nimm ihn in den Mund. Ja, sie weiß, was ich will. Alle wissen, wussten, was ich will und wollte.
Nun sag schon... Ja, sagt sie, ich habe eine runzelige, abgenutzte alte Fotze. So Sprüche brauche ich, um auf diese alten klapperigen Nutten richtig geil zu werden... Steig ein, lass uns fahren.

Ich fahre in den Frühling. Er ist schon da.
Dort, hinter der Holzwand der Bauruine, sagt sie.
Ich weiß. Und leg dir das Handtuch unter, du Sau, damit der Sitz nicht verhunzt.
Ich stoße sie rektal, - alle; denke jetzt noch an ihre ekelhaft schlaffen Mastdärme. Sehe mein Ding darin in wütender Arbeit, in hartem Stoß. Radikal. Und mein Blut hat eine schwarze Farbe, ist heiß - und jagt mich durch die kochende Nacht. Fürchterlich ...
Noch Tage später suche ich an meinem Schwanz nach Spuren. Bin schuldbewusst. Doch es nichts. Ist Winter. Saukalt. Die Welt ist leer, eingefallen, grau, verlassen. Und die letzten Stöße waren wie im Krampf getan. Zitternd vor Frost. Vor Pein. Lust. Frust ... Ich Penner. Lass es, sage ich mir danach immer. Lass es auf ewig. Doch es geht nicht. Halt die Schnauze. Ich weiß es... Denn die Zeit ist in der Erinnerung nichts als braunes Fäkal. Das Tor geschlossen. Nur der Pfeil in meinem Bewusstsein brennt ab und an als glühende Zigarette auf der Haut. Ja, und doch ist die Scham in mir nichts weiter als dieser blaurote Streifen am Hintern, der vom Ringen mit der Hure stammt. Ich höre noch ihren empörten Schrei: jetzt doch nicht noch auch in den Mund, du perverses Schwein. Halts Maul, - ich vor Lust, oder vor Schmerz, oder was. Halt bloß deine Schnauze, du elende Hure ...
Dann geht’s mir ab, als ihre Hände mir die Arschbacken aufreißen, ich ihren Damm knete. Danach werfe ich das Handtuch aus dem Fenster, stecke ihr den Lohn in die Fresse. Immer.
Es liegen fünf Stück der billigen Handtücher neben dem Auto rum. Räum die weg, sage ich. Ja, Heinz, ist sie devot, pult sich die Fickmünzen in Groschen und Fünfziger aus dem Maul, kommst du bald wieder vorbei?
Was weiß ich. Ach komm, sagt sie, leg noch was drauf, das Geschäft läuft schlecht ... Fang nicht so an, sage ich, nicht auf diese Tour mit mir, sonst schiebe ich dir stattdessen Kieselsteine rein. Sind genug da...

*In dem Augenblick habe ich sie am Hals gepackt. Dieser Griff, zwangsbestimmt, ohne meine jegliche Kontrolle, einer dieser rasenden Akte Leidenschaft, die ich ab und an in diesen für Jugendliche verbotenen Filmen gesehen hatte ...


Sehr geehrte Damen und Herren vom Lektorat -
Sehr geehrte Frau H. -

Leider gestaltet sich der Roman- Vorgang bis dato so, dass ich nicht weiß, ob ich wegen der Person des von mir in den Mittelpunkt gestellten Komikers, der Plot handelt übrigens in Anlehnung an die Figur des ..., den Roman so weiter schreiben kann, wie ich es will.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Köhn


Dicht am Cut

Ich bin zu früh, wie eigentlich immer, habe aber dadurch die freie Einloggauswahl bis runter zur Synagoge. Und die, die ich meine, eiert Nähe Tacheles und hält ihren Lackmantel mit der rechten geschlossen, raucht mit links. Und ich denke, sie käme nicht schlecht als Start Up.

„Für hier oder zum mitnehmen“, fragt sie.
„Lass uns um die Ecke gehen“, sage ich. Und während sie den Mantel öffnet, ihre Schenkel zum Download spreizt, rolle ich mir eine Grafik über den Router. Die nächsten zwei Stunden interessiert mich kein Klischee. Nicht der Typ mit der Geige. Das Klingeln der Smartphones, das Rauschen von iPads, die gurgelnden Laptops. Nicht die Geräusche aus dem Cafe gegenüber. Auch nicht die Typen aus den Büros die frierend auf der Straße stehen, quatschen, glotzen und rauchen. - Als sie fragt ob es gut so sei, bestelle ich noch mal 2 Stunden nach und ordere von gegenüber einen Espresso.
„Für mich einen mit“, bittet sie. Und somit ist das Thema durch.

Deine verbleibende Zeit beträgt 1 Stunde 12 Minuten und 36 Sekunden nervt der Early Bird, als sei ich eine öffentliche Person und kein Freelancer. Unterdessen geht via Facebook repeater der Maya Kalender zu Ende.
Für eine Zehntelsekunde stoppt jeglicher Download, erlischt das Licht, schweigen die Soundclouds um sich mit dem Zischen einer Espressomaschine erneut ins WLAN zu hängen. Ich gehe über Google- Map auf Twitter und suche die Oberfläche nach Nährboden ab, - verliere kein Wort mehr über den Tausch von Hardware.
„Kafka hatte vor Mäusen Angst“, versucht sie es dennoch. Mich nervt das! Und deshalb gebe ich ihr voll raus und setze beim Weggehen die eben in der Rinne gefunden Glubschaugenbrille auf - und kaschiere damit mein Identitätsproblem. Denn nach Drehbuch wäre die Hure jetzt tot. Doch ich mache hier keinen Tatort, sondern Satire. So wahr ich Heinz heiße.

Wiederaufnahme zuungunsten wegen einer Straftat
§ 85 Abs. 3 Satz 2 OWiG betrifft eine Ausnahme zu § 362 StPO. Liegen neue Tatsachen oder Beweismittel vor, die die gerichtliche abgeurteilte Bußtat als Verbrechen (§ 12 StGB) qualifizieren, so kann die Wiederaufnahme erfolgen, auch wenn die Voraussetzungen des § 362 StPO (im Übrigen) nicht vorliegen.


Letzter Ausweg

„Lieber Herr Vordeen, heute Abend wird das Berliner- Theatertreffen mit Ihrer Satire- Inszenierung ’Was kostet die Welt’ eröffnet, zudem setzen 2 ihrer Sketche am Samstag auch noch den Schlusspunkt des Festivals... ’Was kostet die Welt’ gilt immerhin als umjubelste aber auch umstrittenste Aufführung der Saison, da 6 als Huren verkleidete alte Frauen alle Parts spielen – fast wie zu Shakespeares Zeiten. Allerdings sind die sechs Schauspielerinnen bei Ihnen von Anfang bis Ende nackt, und es fließt viel Blut, es spritzen Fäkalien und es wird unter grauenhaften Umständen gestorben. Wie können Sie das ihren geneigten Zuschauern erklären?“


Mein richtiger Vater war bekennender Onanist

Von der Jazzkneipe aus ging es über eine Treppe durch eine geheime Tapetentür in die “Galopp-Diele“, einer Kaschemme mit Tattersall, in der Ruine der alten “Scala“, dem ehemals renommierten Berliner Variéte in der Martin-Luther-Straße. Gut, in die “Galopp-Diele“ gelangte man auch durch den Haupteingang. Doch um ungesehen in das von der Öffentlichkeit als Sündenbabel verschriene Etablissement zu kommen, benutzten nicht wenige Besucher die erwähnte Tür. Um die eine Mark fünfzig Eintritt, kamen sie allerdings dort auch nicht herum.

Der Tattersall war eine mit Sägespänen ausgelegte Reitbahn in Kreisform, in der Frauen gegen Bezahlung nackt auf Pferden ritten. Die vier, fünf Pferde rekrutierten sich aus vor dem Abdecker geretteten Zossen der Rennbahn Karlshorst, denen man die Stimmbänder durchtrennt hatte, damit sie nicht zur unrechten Zeit wieherten und die erotische Atmosphäre gewahrt blieb. Die Nutten der “Galopp-Diele“ stammten alle vom Lande und wiesen unisono extreme Oberweiten auf, die beim Reiten mächtig aufschaukelten. Die Huren der Stadt konnten angeblich nicht reiten, und waren dem Betreiber des Etablissements auch zu flachbrüstig.

An Tischen im Rund um die Reitbahn saßen die Herren der Gesellschaft beim Champagner, manche bei einem Herrengedeck - und onanierten. Einige ließen sich als Hilfe ein Mädchen kommen. Fast ohne Pause hörte man im Hintergrund dezente Musik eines Trios, bestehend aus Bass, Geige, Schlagzeug. ’Das Schlagzeug wird wegen der Atmosphäre lediglich mit dem Besen gerührt’, hatte der Chef des Ganzen, Herr Musil, angeordnet. Herr Musil ist als ’großer’ Onanist und Selbstdarsteller in der Szene Berlins eine Berühmtheit. Doch wer wird sich später daran erinnern. Nur ich ...
Herr Musil sah es auch gerne, wenn Geiger und Bassist auf Anforderung des Gastes an dessen Tisch trat, um auf Wunsch bestimmte Titel zu spielen. So was russisches, das den Leuten das Wasser in die Augen treibt, war des Geigers Spezialität. - Ach, der lässt aber die Seele tanzen, rühmten ihn viele deswegen - und das Trinkgeld floss reichlich. Man erzählte, der Geiger habe, betrunken, einem Mann den Geigenbogen ins Auge gepiekt, weil er, statt aufzuspielen, auf dessen monströses Glied gestarrt habe. Seit dem war es ihm absolut verboten, direkt an den Tischen zu spielen.
’Ab nun mindestens drei Meter Abstand halten’, hatte Herr Musil getobt, als er Monate später die Schadensrechnung des Onanisten von über tausend Mark bezahlen sollte. ’ ... und dazu noch ein Jahr freien Eintritt und frei Saufen’, tobte er, ’dieser Goj macht mich noch ganz meschugge ...!’ Übrigens, der Geiger war mein Erzeuger. Der einäugige Onanist ein Intimfreund Musils. Als ich ein Jahrzehnt später den Club besuchte, der inzwischen zu einer Peepshow verkommen war, erzählte man sich den Klatsch über Geiger und Onanisten immer noch. Ehrlich, ich glaube solche Geschichtchen ja nicht so recht. Andererseits ist öffentlich bekannt geworden, dass Musil schwul war, denn er soll sich und den einäugigen Onanisten in einer Eifersuchtstat umgebracht haben.
’Beide waren liiert’, mutmaßte die Presse.
’Eine Beziehungstat’, erkannte die Kripo. Doch keiner wusste es so richtig. Der abgeschnittene Penis des Onanisten soll in einem Marmeladenglas gefunden worden sein. Erdbeerkonfitüre, - der Herr Musil nie widerstehen konnte, wusste Vater.

Herr Musil war zudem längst tot, mein Vater lebte noch. Zwar in einem Altenheim und unter erschütternden Umständen, - er darf dort nicht Geige spielen, und man verabreicht ihm täglich ein Antipotenzmittel, das berüchtigte “Hängolin“, doch er lebt. Man sieht also: es geht auch ohne Onanie!

Ich habe vor Jahren mal im öffentlichen Telefonbuch nachgesehen und zählte 798 Geiger in Berlin. Mein Vater ist dort nicht mehr aufgeführt, sonst wären es 799 Geiger. Wie viele von denen Onanisten sind oder waren, hätte ich gerne gewusst; es war mir aber zu mühevoll die alle anzurufen, um sie zum Thema zu befragen. Musil dagegen steht acht Mal im Telefonbuch, obwohl der wahre Musil tot ist. Doch ein Musil, und der allein mit drei Telefonbucheinträgen, ist der Neffe vom Alten. Robert. Der leitet jetzt die Peepshow. Jenen Robert will ich später mal über Onanisten befragen.

Wer in der guten, alten “Galopp-Diele“ mehr wollte als onanieren, konnte auch selber auf einem Pferd reiten - und onanieren, - auch mit einem Mädchen als Hilfe. Es war bloß teurer, als alleine zu reiten. Allerdings war in dem Bums, ob zu Pferd oder nicht, jeglicher direkte Geschlechtsverkehr mit den Mädchen verboten. ’Wegstecken’, sagte mein Erzeuger dazu irgendwie ironisch. ’Es gab aber für solchen Zweck nebenan eine kleine Pension, “Der Schlupfwinkel“, sehr gemütlich.
„Ach ja, Junge, es war immer lustig wenn wir in der Galopp-Diele aufgetreten sind. Wir hatten viel Freude mit den Galoppsportlern - obwohl vom verdienten Geld fast nichts übrig blieb ...“ Er träumte so und mit einer Träne im Knopfloch den vergangenen Zeiten nach - und strich sich wie selbstverständlich Kolofonium ins Haar; er war wenige Tage zuvor achtzig geworden.

’Dein Erzeuger war nicht nur Geiger in der “Galopp-Diele“, sondern auch Trompeter der Jazzband “Spree- City- Five“! Trompeter, Sänger, und Bandleader in Personalunion – und leidenschaftlicher Onanist, jawohl’, heulte meine Mutter Jahre später noch, ’der war eigentlich nur in diesem Puff - ich sah ihn lediglich, wenn er seine schmutzige Wäsche brachte.
Hoffentlich schlägst du ihm nicht nach’, betete sie, wenn sie die Flecken aus meinem Bettzeug wusch. Doch das war längst nicht alles. ’Und denk daran, zu Hause brachte dein Vater nie was auf die Reihe, außer dich - das eine Mal - und dir wird es später ebenso ergehen, wenn du nicht damit ...’, und dabei machte sie diese Handbewegung, als würde sie eine Kuh melken ... Da wusste ich, sie hatte von der Technik des Onanieren keinen blassen Schimmer. Irgendwann fragte ich sie, unschuldig wie ich war, mit welcher Hand mein Erzeuger es denn getan hätte. Daraufhin gab sie mir schweigend eine Ohrfeige.


Als ich mich neulich in einer psychiatrischen Klinik erhängte

Ich bin die Vernichtung in Selbstzerstörung, diagnostizierte Doktor Hempel. Trage in mir die Katastrophen der Außenwelt. – Ja. Stimmt. Ich bin nicht fröhlich -, in dieser kranken Gesellschaft. Ich bin bestimmt nicht fröhlich, - nur auf der Bühne. Und wenn mich die Leute auf der Straße anquatschen um einen Gag zu hören, werde ich sauer. Und ich bewahre mir diese Empfindlichkeit. Ich lasse die zu. Ich lebe die wie eine antike Tragödie. Deshalb auch mein Hang zu Dramen. Und meine Urgefühle an Sauereien Frauen gegenüber. Die zu missbrauchen. Denen das Komplexe, Unentkommbare, Grausame zu zeigen. Meine Macht über sie. Egal, was ich auch tue. Ich speichere es in die Köpfe und Körper der Huren und hole es mir wieder, wenn ich es brauche. Hätte ich gekonnt, ich
hätte von den Qualen der Liebe gesungen. Ich kann aber nicht. Ich kann über Liebesentzug, Vergewaltigung, Drogen und Sucht Witze machen. Und auch über das Schwinden meiner Vitalität billige Späße ablassen, die meine Zuhörer für Kabarett halten. So wie ich Roy Blacks Schlager ’Du bist nicht allein’ für eine lyrische Kammerorchestermelodie halte, wenn ich betrunken genug bin. Dabei ist es ein Hilferuf. Um als Patient mit dem Arzt die Rollen tauschen. Fast wie sprachlos im Morgengrauen. Hilflos in diffusen Nachtgedanken wenn ich gegen 4 Uhr früh aufstehe, um den Hund durch die fast leeren Straßen der Stadt zu führen. Dabei zwangsläufig die komplette Ich- Zertrümmerung im Beobachten der letzten Huren auf dem Kurfürstendamm sehe. Mit Geige, Bass, Schlagzeug. Bemerke ich einen Mann um die 50 und eine junge Frau, die an eine Schmuckvitrine der Firma Rollex gelehnt im Stehen ficken, als wäre die Welt ein einziger Proberaum zärtlicher Gefühle und nicht eine ins Leere laufende Art von öffentlicher Intimität mit Eingreifzwang. Denn zum Glück bin ich ja 2 Mal da. Dazu noch der Hund. Der die beiden Fick- Duellanten anbellt, einschüchtert und ich die mit vorgehaltener Waffe in eine Toreinfahrt bugsiere, erschieße und dabei onaniere. Erst auf ihn. Dann auf sie. Um ihr beim Sterben ungestört in die Augen sehen zu können, - ihre pingpongartigen Hoffnung mit Angst gepaart zu lesen, - ihr ’lassen Sie mich bitte am Leben, ich mache alles was Sie wollen’ höre. Als ich ihr die Tränen von den Augen küsse und meinen Saft in den Mund spritze. Gibt es etwas Schöneres, Ergreifenderes gegen 5 Uhr früh in Berlin, als diese Duplizität? Ich glaube nicht!

Als ich nach Hause schlendere, der Hund hat sich inzwischen mitten auf den Gehsteig vor Armani erleichtert, sehe ich in der Auslage vom Herrenausstatter Setlatzeck eine Breitling – ohne Preis. Mann! Die werde ich mir gönnen. Einfach so. Schönheit hat keinen Preis. Finde ich. Und wenn, ich werde die so oder so in meinem nächsten Theater- Stück tragen. Und ja, ich werde mich im enormen Sog fremder Begehrlichkeiten sielen. Aber auch jene genussunfähigen Kreaturen verachten, deren Blicke ins Leere gehen ... wie ich sie hasse. Alle! Schließlich bin ich, was ich bin. Und da müsst ihr erstmal hinkommen, ihr Kotzbrocken. Ihr Fratzen. Ihr weißen Lampions auf Gartenstühlen. Ich werde euch säubern, eure Gliedmaßen und Genitalien verstümmeln und in den Bühnenhimmel hängen. Ich werde beobachten, was übrig bleibt. Und wenn ich euch die Haut abgezogen und mit meiner getauscht habe werdet ihr immer noch denken, es ist ein Spiel. Nein. Es ist aber kein Spiel die Identitäten zu wechseln. Es ist auch nicht Kinderwelt. Es ist eine Katastrophe - eure zuckenden Körper zu sehen, eure sabbernden Münder, die glubschenden Augen. Eurer exaltierter Gefühle gewahr zu werden. Eure sinnlosen Sätze zu verharmlosen, ihr Kritiker. Nein. Das funktioniert so nicht wirklich. Denn ich bin euer Autor, lege eure Wunden offen. Eure Abgründe. Ich sage, was passiert. Ich! - bin das Kammerspiel eurer Jämmerlichkeit.

„Wo warst du, Heinz?“ Fragt sie.
„Nur eine Runde mit dem Hund!“
„Konntest du nicht schlafen?“
„Du weißt doch, das neue Stück – und was davon alles abhängt...“
„Komm doch bitte wieder ins Bett.“


Ich, - der mordende Komiker

Sie kommen nur in mein Theater um zu sehen, wie ich verrecke.
„Was spielst du denn?“ fragt Franz.
„’Sniper’, - ein Stück nahe American Psycho!“
„Ist das nicht dieser Irre, der auf bestialische Art Leute umbringt?“
„Genau der!“
„Und du meinst, es wird ein Erfolg?“
„Genau das wollen die Leute von heute sehen!“
„Von einem Komiker?“
„Ich bin in erster Linie Dramatiker... Und ’Sniper’ ist ein Drama!“

Nein - Mann. Ein Geisteskranker mit Wahnvorstellungen bin ich nicht. Und wenn es so rüberkommt, habt ihr euch getäuscht. Denn ich kann reale und irreale Dinge auseinander halten. Zum Beispiel die Krise in meiner Ehe. Allerdings glaube ich, dass Traudchen irgendetwas von meinen außerehelichen Aktivitäten gemerkt hat; sie ist so anders, irgendwie fremd. Legt nicht mehr ihren Kopf an meine Schulter und küsst mich nicht mehr auf den Mund.

Auch sitzt sie mir bei der Fete nach der Uraufführung von ’Sniper’ gegenüber, statt neben mir; als ob sie sich vor mir ekeln würde. Ich werde sie darauf hin ansprechen müssen... gebe vor aufs Klo zu müssen als Ruby, die Frau von Franz den Tisch verlässt um ein dringendes Telefonat zu führen, - drücke sie frontal auf die Kloschüssel, beuge ihren Rücken, fetze ihr den Schlüpfer zur Seite und drin ist der Fisch. Als sie kommt, komme ich. Drehe sie um, richte sie hoch, damit sie mir den Saft vom Schwanz leckt.

„Und nun?“
„Verschwinde nach Hause!“
„Kommst du nach?“
„Bist du blöde im Kopf!?“

Keine Minute später sitze ich wieder am Tisch mit der scheußlich roten Damastdecke mit Pozellanschalen, - Tellern und -Schüsseln darauf und lecke mir in Gedanken an Rubys Möse die Lippen.

„Na Heinz? Schon ordentlich Hunger?“
„Sieht man das?“
„Schon, - irgendwie so was wie Schaum hast du an den Lippen...“ motzt Traudchen und deute mit dem Zeigefinger Richtung Nase.
Schaum, der wie mein mir gut bekannter Samen schmeckt -, als ich mir den gründlich mit der Zunge abputze.

„Du siehst glücklich aus?!“
„Bin ich. Durchaus. Immerhin gab es mehr Bravo- als Buhrufe...“ Zudem besitze ich (was kaum einer weiß) die Fähigkeit Niederlagen zu Siegen werden zu lassen. Arschlöcher zu Mösen, als mir Stunden später der hoch gewachsene, dunkelhaarige Kellner schöne Augen macht. Ein Sizilianer, die Schwuchtel.

„Gleiche Welle, gleich Stelle?“ will er wissen.
„Ja, aber erst in 2 Stunden. Ich muss noch meine Frau...!“ Und erspüre an ihr den Duft von pürierten Haselnüsse auf Hummer mit Austercremsuppe... Bedecke ihr blutig geküsstes Gesicht mit meiner Maronenfüllung. Stoße fester in das Zucken ihrer Beine, als sie es endlich schafft sich auszuleben. Viva la muerte! Kein Weg dahin ist mir zu weit. Um wenig später den Kellner mit seinem Halstuch zu strangulieren bis es mir kommt.
„Das war knapp“, sagt der, blau angelaufen aber stöhnend vor Lust.
„Dein enges Loch ist Schuld. Sonst wäre ich nicht hier!“
„Wirst du mich verlassen, wenn’s größer wird?“
„Klar. Ein enges Loch ist Bedingung.“ Und ich meine es ist der kalte Morgenwind, der ihn aufgeschreckt verscheucht.

’Wie das Blatt am Baum welkt
Um am Ende vom Herbstwind
Durch die leeren Straßen der Stadt
Getrieben zu werden’

Nichts ist einfach nur so. Sondern weil es Zeit ist... Und wenn ich daran denke, was war und was ist, muss ich schreien vor Lachen. Und weinen. Und mich mit Suizidgedanken quälen.

„Es gibt Medikamente dagegen“, kommt der Doktor mit einem Vorschlag. Der beileibe nicht der Erste ist, den ich ablehne.
„Wollen Sie denn nicht gesund werden?“
„Ich bin gesund, Doktor Hempel, „ich habe lediglich ein anderes Verständnis, wie man sein Leben lebt!“
„Nein, Sie sind krank, Herr Max!“

Und dann der Hass, der bin ich auch. Ein Tier, das beißt und kratzt. Ein Wolf, - eine verkümmerte Seele in einem Rosthaufen von Fell. Zersiebt vom Schroth seiner Jäger. Ein Ach und Krach auf der Bühne, in Elend und Qual. Die reinste Hölle.

„Na Heinz... mit dem Thema hast du dich aber überhoben.“
„Was verstehst du schon von modernem Theater.“

„Machen Sie lieber wieder Kabarett!“ Rät der Theater- Kritiker Lauf. Immerhin ein Mann mit Namen in Berlin, der es gut meint. - Nein, der Stinker stinkt wie die anderen; der stinkt nach seiner eigenen Scheiße. Weil er als Kritiker gar nicht anders kann; und deshalb sortiere ich den zu den Pennern, die mein Missfallen erregen. Und es werden mehr. Mehr und mehr, wie ich in meinem schweinsledernen Büchlein für gefallene Engel lesen kann. – Mann - Heinz, es wird Zeit die Liste abzuarbeiten! ’...mehr kann ich nicht für dich tun.’ ’Ist schon okay’, antworte ich, ’du machst den Anfang und ich übernehme den Rest.’ Und schwupp, schon sind die Kopfschmerzen wieder da. Krümmen sich neben mir im Bett und pressen sich zittern an mich, als gäbe es keinen Morgen. Doch es gibt einen Morgen, einen Tag und eine Nacht, ich bin das beste Beispiel – the sun also rises – schreibt mein Vorbild Hem; schreibt es – ohne es zu wissen das es meine Story ist - eine verdammt traurige Geschichte, die zeigt, wie Menschen zu Grunde gehen, die Erde aber ewiglich bleibt. Ein Kosmos, genau wie ich, als ’Sniper’.

’Schon wieder ein schockierender Fund an der Spree: Spielende Kinder haben Teile einer Leiche in einem Müllsack gefunden. Kopf, Arme und Beine fehlen.
Nach ersten Untersuchungen handelt es sich um den Torso einer Frau, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Des Weiteren sei davon auszugehen, dass der Sack angeschwemmt wurde. Nun soll die Leiche obduziert werden.
Die Kinder hatten den Sack am späten Mittwochnachmittag nahe einer Spree- Brücke in Tiergarten gefunden. Nachdem sie ihn geöffnet hatten, informierten sie die Polizei. Wenige Minuten später meldete auch der stadtbekannte Kabarettist Heinz V. den Fund. Er war am Spreeufer mit seinem Hund unterwegs.
Inzwischen hat die 7te Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Eine Obduktion des Torsos soll zudem Aufschluss darüber geben, wie die Frau ums Leben kam. Die Ermittler erhoffen sich darüber hinaus Hinweise auf die Identität der Toten. Sachdienliche Hinweise werden erbeten.’


Paranoia

Nach dem Stress um dies und jenes wären ein paar Tage Urlaub okay; denn das Drama läuft auch in Zweitbesetzung gut. Als ich Traudchen deswegen nach Sylt einladen will, finde ich die nirgends. Eigentlich so gar nicht ihre Art, ohne mir eine Nachricht zu hinterlassen aus dem Haus zu gehen. Nachdem ich telefonisch alle Bekannten durchhabe, dämmert es mir, dass sie mich eventuell verlassen hat, obwohl noch fast all ihre Klamotten im Schrank hängen, - so wie ich mich überhaupt an ihre Kladderadage erinnere.
Als ich sie zum 100sten Male auf dem Handy anrufe, weil mir nichts Besseres einfällt, klingelt das Teil plötzlich aus ihrem Nachtschränkchen.
Könnte ich, würde ich jetzt beten. Obwohl beten gegen meine Gewohnheit ist, weil ich an keine Art von Gott glaube. Doch in diesem besonderen Fall würde ich eine Ausnahme machen – und Schaden kann es ja nicht. Doch als ich mit Beten beginnen will, wird mir heiß. Dann kalt. Dann bekomme ich Schweißausbrüche, die mich zwingen ins Bad zu gehen und eine Nase zu ziehen. Nichts Ungewöhnliches ist mein Wutausbruch danach, - dass mir die Gesichtszüge entgleisen, wie der Doktor einst so überaus passend bemerkte, als wir – also die Gruppe – gerade beim Abendbrot saßen. Dabei trage ich 10 Teufel in mir, die auch keine geweihten Gegenstände, eine Kirche, einen Priester, auffällige Erscheinungen oder Gebete ertragen, dass sollte man schon wissen. Klick- klack macht es dem zum Trotz und ich weiß, es ist wieder passiert. Der Ton ist urplötzlich eingeschaltet, das Licht und der strenge, trübe und voll blöde Film über meine Vergangenheit für Sekunden verschwunden. Alles um mich herum ist hell, freundlich, deutlich, lebhaft, klar, bunt und einleuchtend. Also packe ich meinen Koffer, es ist drei Uhr nachmittags am zweiten Ostertag des Jahres ’was weiß ich’ und gehe die Treppe hinunter. – Okay, okay -, sollte man nicht, weiß ich, wenn man Tatverdächtiger ist. Doch ich bin kein Tatverdächtiger. Jedenfalls nicht für mich. Trotzdem steht am Ende der Treppe Kommissar Meister und fragt mich, wo ich hin will.

Zum Theater, ein paar Klamotten hinbringen, bevor Sie mich fragen, was ich im Koffer habe.
Dann öffnen Sie das Teil mal...
Denken Sie, ich habe mein Frau da drin?
Nein, wieso, was ist mit Ihrer Frau?
War nur ein Scherz!
Ah- ja; und was ist nun in dem Koffer?
Wäsche.
Wäsche?
Ja. Für die Reinigung im Theater!
Wäscht Ihre Frau nicht?
Die ist verreist.
Ach so?!

Ich weiß um ihren Kopf. Ich habe ihn auf dem iPhone. Kann ihr in die Augen blicken. In ihr Erstaunen. Davor und danach. Auf einem brachen Feld, liegt sie. Von Sommer- Blumen umgeben. Vom Gehirn befreit. In stiller Tiefe, - in einem grünen Tal schaut sie in einem kurzen Moment völlig geräuschfrei an die frische Luft. Dann wird es dunkel, als hätte mit jemand einen Knüppel auf den Schädel geschlagen. Oh Mann - was für einen Krach Vögel machen können!? Dabei sind die nicht meine Zielgruppe. Jedenfalls nicht die mit hochhackigen Schuhen, Minirock, engen Hosen im Geruch süßlichen Parfüms, die ständig auf ihre Handys glotzen.

Es hat eine Beschwerde einer jungen Schauspielerin wegen sexueller Belästigung gegen Sie gegeben.
Ich belästige keine jungen Schauspielerinnen. Weder sexuell, noch irgendwie.
Dann steht Aussage gegen Aussage.
Und?
Würden Sie einem Lügendetektor– Test zustimmen?
Warum ich? Machen Sie den mit der Schauspielerin.
Sie haben gar nicht nach deren Namen gefragt.
Macht das die Sache besser?
Wollen Sie also den Test machen lassen, oder sollen wir der Presse einen Wink geben?
Sie sind ein Erpresser, Herr Polizist!
Darüber wundern Sie sich, so wie Sie mit der Polizei in ihrem Stück umgehen...
Scheinbar nicht ganz zu Unrecht, wie Sie mir beweisen.
Kommen Sie nun mit?
Oder was?


Immer die gleichen Fragen

Es ist schon Scheiße, jeden Abend vor Publikum aufzutreten und in einer schrillen Art von schwuler Selbstbefriedigung dem ’Sniper’ ein Gesicht zu geben. Weil ich nämlich mit meiner Hauptfigur versuche einen Typ zu zeichnen, den ich einem bekannten Berliner Politiker abguckte. Und das ist voll schwul gut so. Obwohl vieles Käse ist, am Stück - und am Politiker. Der, je länger ich ihn spiele, seine Figur verselbstständigt. Klar, so was ist schon jedem drittklassigen Stückeschreiber passiert. Doch im Theater? Dem Schauspieler? Davon hörte ich nie. Und so bin ich froh, wenn nach dem Fall des Vorhangs alle gesund nach Hause gehen. - Nur ich nicht. Ich bleibe und spiele. Sehe mich unter der Eier- Uhr am Bahnhof Zoo, warte auf Ellen. Sehe die über die von Hitze wabernde Straße stöckeln. Ein erhebender Gedanke, sie gleich mit meiner Lanze von allen Seiten zu durchdringen, geil wie ich bin. Sie direkt auf dem kochenden Asphalt zu ficken. Oder im kühlem Nass vom Springbrunnen des nahen Ernst- Reuter- Platzes. – Doch nur nicht drängeln. Es ist nämlich gleich 12 und dann sind alten Streitigkeiten vergessen, abgearbeitet. Schließlich ist es schon sechs Wochen her seit ich ihrem Hinterleib im Jagen 6, nahe der Havel im Grunewald- Berlin, den Arsch aufriss - und sie mir in letzter Sekunde entkommen konnte, denn sonst wäre sie längst tot. Du verstehst? Nein?! Ich auch nicht. Ich frage mich sowieso, warum sie mich angerufen und um ein Treffen gebeten hat. Will sie sterben? Ist sie blöd drauf? Verrückt geworden?! Notgeil? Wie furchtbar, wenn sie ihr schönes Haus meinetwegen verlässt - mit dem Gedanken - durch meine Hand, durch mein Glied und eventuell grausam zu sterben anstatt zu Hause, eingemummelt mit Filz- Pantoffel und Morgenrock, auf dem Sofa zu sitzen und Eierlikör zu trinken. - Ob sie seit damals ihre Gelbsucht überwunden hat? Die geschundene Leber. Ob ihr wieder Haare an der Möse wachsen? - Wie war doch gleich ihr Name? - Ellen?!
Die Hitze, weißt du; diese grässliche Hitze; für solche Späße bin ich eigentlich zu alt... Und wenn nicht zu alt, so fehlt es mir an Fitness. Doch schon steht sie vor mir und schlägt schuldbewusst die Augen nieder, - diese befotzte Hure. Und ich lasse das Rollo der Unanständigkeit runter. Überlauter Beifall brandet auf. Bravo- Rufe. Dabei habe ich noch keinen Ton gesungen. Also kümmere ich mich nicht darum. Reagiere auch nicht auf ihr Heulen, Pfeifen und Johlen. Auf ihre unverholene Wut. Die Buhrufe. Nein. Ihr Wichser. Ich pisse eure Meinungen in die Kloschüssel und scheiße drauf!
Als ich anal eindringe, merke ich, wie sich Ellens Körper strafft. Wie sie hinten drückt und vorne loslässt, als sich meine Daumen in ihren Löchern treffen. Dann atmet sie tief durch und ich lasse sie bis 10 zählen. - 10, hörst du? Ja, seufzt sie: 10! Und dann ist für sie Weinacht und ich gehe zum Waschbecken, um mir die Hände zu waschen. Zwar schimpfen mich aus dem Spiegel heraus einige Schatten als ’perverses Schwein.’ Und der Kritiker der Zeitung ’Tabs’, der mir bisher besonders dadurch aufgefallen ist, dass er immer wieder die gleichen Fragen stellt, ohne sich an Antworten erinnern zu können zieht vor dem Theater – !vor dem Theater -, man stelle sich das vor! – seine Hose runter, um mir unter Protestrufen wie ’DU SAU!’ seinen nackten Hintern zu zeigen. Seinen erigierten Schwanz. Was für eine Szene... Und wie ich dabei sehen kann, baumeln ihm riesige Eier zwischen den Schenkeln runter, bis fast an die Knie. Doch leider ist wegen der vielen Leuten und einiger wahnsinniger Fotographen an die Schwuchtel kein rankommen. Immerhin haben es auch seine Arschbacken in sich, machen mich steif. Doch ich muss los, weg von der obszönen Gesundheit meines Publikums. Doch nicht für lange, Freunde, nicht für lange, - dann habe ich euch! Dann bin ICH in EUCH! Und zwar da, wo ihr es am Wenigsten vermutet; versprochen, ihr Kanaillen, die Show geht weiter! - It’s all the same, only the name have changed... singt Bon Jovi.


Dein Asyl in meinen Armen

In Traudchens Auftrag rufe ich Kommissar Meister an und sage ihm, dass Traudchen augenblicklich in Südfrankreich urlaubt.
Und wo da genau?
Sanary-sur-Mer.
Was ist das denn?
An dem Ort haben unter anderem Thomas Mann und Bert Brecht im Exil gelebt, gebe ich ihm Nachhilfe.
Wer?
Die Garde unserer Schriftsteller.
Ach die – und da ist ihre Frau?
Ja. Bei Bekannten.
Haben Sie eine Telefonnummer?
Sprechen Sie französisch?
Nun werden Sie mal nicht anzüglich...

Und genau darauf kotze ich im Strahl. Immer! Andere trinken eine Flasche Dujardin drauf. Ich nicht. Mich zieht es zum KaDeWe, wo ich mir einen Kaschmir- Rolli kaufen will. Um in einer tiefen Zuneigung zu allem Schönen, Guten, Besten in der Feinschmeckerabteilung die Regale leer zu räumen. Gazelle. Austern. Wildlachs. Schampus und Lebkuchen. Um dann die Fassbiertheke aufsuchen, wo ich schon von Weitem Lilli sehe, ein Mädchen aus der Maske meines Theaters, die trotz eines immensen Sprachfehlers meint/e Schauspielerin werden zu können. Glauben Sie mir, es hat mich unendlich viele Versuche gekostet ihr die abstruse Idee aus der Seele zu vögeln, the brightest talent around the moon zu sein. Immerhin hat sie mich bis heute überlebt. Dazu gehört auch reichlich Talent.

Mann- Heinz - Hallo, Küsschen hier Küsschen da, begrüßt sie mich dementsprechend blond, - ich habe echt gedacht, du besetzt mich als Polly im Sniper. Immerhin kann ich gut singen.
Im Sniper wird aber nicht gesungen, Lilli, noch gibt es eine Polly.
Und weswegen habe ich mich Tag und Nacht von dir vögeln lassen?
Weil ich es gut kann?!
Das stimmt.
Also – wollen wir?
Was hast du denn im Körbchen?
Ich vögle nicht aus dem Körbchen - und was ich in der Hose habe, weißt du ja.
Klar. - Das ist schon beeindruckend!

Dem Sieger die Beute, denke ich, hake sie unter und lasse sie schon auf der Rolltreppe zum Schafott an meinem Schwanz lutschen. Ja. Feuer zu Feuer, schmatzt sie. Und dann Ende Route 66. Seitdem suche ich verzweifelt nach einem Girl für die Maske. Am besten wäre eine Friseurin, die sich für eine begnadete Schauspielerin hält und dafür alles tut. Kennen Sie so jemand? Oder sind Sie es gar selber? Naturblond gefärbt, mit Perlweißzähnen, langbeinig, mit hohen Titten und sattem Arsch wie diese Dings da?! Die aus der Irren- Arsch- Familie Kim- kotz- mich- an, wo man aus einem Zehnkämpfer- Mann eine Null- Nummern- Frau macht und aus Hinterteilen Gesichter schneidert? Cu in Hollywood, wo der kommende Präsident der USA sein von Wetter gegerbtes Unwesen treibt.

Als ich mir gerade Lillis Staub aus der Hose klopfe, nähert sich mir tänzelnd ein tuntiger Schwuler mit Sektglas in der Hand und ich meine, das Gesicht aus Andreas Bar gegenüber vom KaDeWe zu kennen, - der meinen schönen Kaschmir- Pulli in einem abscheulichen Rosa trägt. Herr- Gott, auch das noch... pfeffere ich ihm die Tüte mit meinem Pulli in die Fresse und brülle, er solle sich nie wieder in meinem Dunstkreis sehen lassen. Echt -, fragt der grinsend, bist du nicht die Theater- Tunte die den Sniper spielt?
Boah! Pardauz, das war’s, Girl. Und da noch Platz im Kofferraum meines Daimlers ist, nehme ich das Schlachtvieh auch gleich noch mit - schlage ihm mit meinem Knüppel auf den Sack... the complete package ever. Habe plötzlich eine echt sau- gute Aussicht einen bis eben langweiligen Tag rum zu bringen; worauf du einen lassen kannst.


Snipers Einlauf am Rand der Welt


Für das Wochenende habe ich mir Snipers Endoskop ausgeliehen. Und da ich in der Handhabung des Geräts inzwischen ein Meister des Faches bin – auch wenn es nur Theater ist, habe ich mir aus den Schlüpferwerfenden- Fans Angela ausgesucht -, eine schwarzhaarige, schlanke mit langen Beinen in Gucci- Schuhen, die sich mir seit der Premiere Abend für Abend - Reihe 1 Mitte – breitbeinig und unten herum nackt und mit rasierter Muschi präsentiert - und mit ihren aufgespritzten Lippen obszöne Bewegungen macht, so ich sie ansehe, dass es mir fast kommt. Doch zum Glück und aus langjähriger Erfahrung habe ich mein Glied mit einem Suspensorium fixiert; was könnte das dumme Ding sonst alles Irres anstellen... Ich erinnere mich dabei an meine Anfangstage im Kindertheater Hipps, so dass ich hier fast den Sniper- Text vergesse, - an die sex- hungrigen Mütter der verwöhnten Kinder. Damals war ich jung – und ungelogen: ICH BRAUCHTE das Geld WIRKLICH! Inzwischen ist dieser Ausspruch ja zum Running- Gag in Talk- Shows verkommen - und alles lacht wie blöde, wenn man von Armut und dem was die aus einem macht, erzählt. Allerdings hat mein plötzlicher Reichtum mich schwerer erwischt. Sexuell gesehen. Denn früher ging ich in den Swinger- Club an der Ecke Lietzenburger, um mit Bumsen, Lecken und Blasen (lassen) ein paar Fick- Euronen zu verdienen. Heutzutage bin ich der Swinger- Club (Besitzer) und besorge es denen, die wollen, umsonst. Also kostenlos; aber nicht folgenlos. Echt, mein Mund zuckt wie verrückt, wenn ich daran denke. Meine Zunge röchelt. Mein Gaumen giert. Mein Schwanz ballt sich zum Sack. Zappelt und streckt sich, als wollte er sich von der Vorhaut befreien. Und plötzlich kann ich beschnittene Juden in ihrem tiefen Glauben verstehen, kastrierte Araber, die lieber Falken züchten, Reitpferde. Rennkamele. Auch die Mischpoke von verfetteten Amis, die mit Walkmann auf den Ohren am PC sitzen um Monsters Urin- Strahl zu jagen, anstatt Pornos zu schauen und zu wichsen. Wobei sich mir der Magen umdreht, mein angelerntes Lächeln gefriert und ich auf dem Klo im KaDeWe verschwinde, um mir probeweise das Endoskop einzuführen, - doch wegen der Kacke im Darm nicht weiterkomme - als bis zur Prostata. Dem alt- bekannten Teil, das ich schon einigen männlich/weiblichen Mast- Hühnern aus Andreas Bar gefistet und versilbert habe. Glauben Sie mir, mein Ruf in der Hinsicht ist legendär!

Wie wär’s, wenn wir hingehen wohin Sie wollen, frage ich Angela.
Und was machen wir da?
Wir werden unendlich Spaß haben.
Unendlich?
Nun ja, das ist ein wenig übertrieben, der Spaß geht bis zum Dickdarm.
Was? So ein langes Ding hast du?
Ja, habe ich. Und du wirst so verhext sein, dass du dich nicht mehr von mir lösen kannst und verhungerst oder verdurstest, wenn ich dich nicht verwöhne.
Ohne Quatsch?
Wenn ich es dir sage.

Wenig später habe ich sie gefüllt, um sie leer zu kriegen. Habe sie wach geküsst, damit sie schläft. Habe ihr Gesicht zur Landschaft geformt. Hielt ihr Herz in der Hand, um es an die Adler zu verfüttern, da es der Umfang und der Preis von Allem war. Klar, die Leere hinterließ eine Lücke in der ersten Reihe, so lange Sniper im Programm lief. - Trotzdem: Gut gemacht, Angela, schrieb ich ihr an den Himmel. Obwohl du mir mit dem Reinigen des Endoskop einiges abverlangt hast; im Nachdenken fällt mir eine Dose Schinken ein, die ich für uns beide bei Rogacki stahl und unter meiner neuen Samt- Jacke bis an eine Abfalltonne transportierte, um die Delikatesse vor den Augen eines hungrigen Bettlers mit den Worten ’kram es dir doch selber raus, du dumme Sau’ zu entsorgen. Am liebsten hätte ich vor Wut auch noch auf die Büchse geschissen; ich kann so Blödheit nicht ab. Oder? Hätte dieser abstoßende Typ nicht einfach fragen können, ohne mir ans Bein zu pissen? Wo leben wir denn. Arschloch! Echt mal, wäre der Kurfürstendamm um diese scheiß- Zeit nicht noch so belebt gewesen, ich hätte den Krüppel mit einem dieser versifften Burger- Schilder erschlagen. Doch so: Glück gehabt: Lauf du Penner: LAUF! - Solange du noch kannst! – Mann. Eine Scheiße aber auch.


Kofferworte

Wegen der Nachfrage habe ich für Sniper einen Podcast eingerichtet. Das Teil dann mit dem Reizwort Pokemon informt damit die Kids, die sonst stundenlang wie blöde irre Viecher suchen, ab jetzt die verschärfte Süße des aktuellen Lebens kennen lernen und später mal in Grausamkeit Abitur zu machen in der Lage sind. An die Dreizehn- Nachrichten über Suizidversuche mit Axt und Hammer sind bei FB zum Leidwesen der Game- Freaks leider schon wieder gelöscht worden; das BRD- Ferkel mit Terrier- Maßlos sollen ihre bescheuerte Art von Einfluss geltend gemacht haben... Ob das wahr ist? - Diktatur, schreit deswegen die freie Wirtschaft. Denn die Ferkeltruppe schiebt nicht nur mir Konkurrenz mit ihrer laufenden Tagesschau- Einspielung von gläubigen Koran-ern mit Lebend- Schächtungen, Steinigungen, Säureeinsatz im Finish mit Ehrenmorden. Nein, es geht gegen die gute, alte Kultur. Gegen die Freude am selbst- bestimmten Leben durch Zwangseinzug von der GEZ. Um Freiheit, zu tun und zu lassen. Also sehe ich mich gezwungen, diese Stümper zu über- topfen und werde die Beschneidung als Komplett- Genitalverstümmelung eines Kindes, weiblich, life auf der Bühne zeigen. Dazu habe ich schon das Angebot an rostigen Rasierklingen im Gebetsraum SO36 geprüft. Prüfen lassen, muss ich mich korrigieren, denn nichts geht über die Fingerfertigkeit einer geprüften Engelmacherin in Vollverhüllung. Und wenn nicht gerade Ramadan wäre, würde ich diese Passage im Stück auch einem Profi überlassen; doch die sind von Hunger und Durst geschwächt. Gedacht habe ich dabei an den Vorbeter der Einigkeit ’Das Alles hat mit dem Islam nichts zu tun!’ – Nichts zu tun! - Mann – Heinz, ist doch klar! - Aber klar doch – wie komme ich nur darauf? Also mache ich es selber, - obwohl ich kein Christ bin, noch konvertiert katholisch. Halleluja. Bruder. Ich entferne also die Klitoris, die kleinen und großen Schamlippen und nähe die neu entstandene Vaginal- Öffnung per Infibulation zusammen -, binde den Kindern zwecks schneller Heilung und Schmerlinderung die Beine zusammen, sperre die in den schalldichten Keller. Kein großes Ding oder? Wenn man die jämmerlichen Schreie der Kinder ausblenden kann und genug Pott- Asche zum desinfizieren bereitsteht. Danach kann das Fest der Heiler, Hebammen und Whitch- Doctors weitergehen, - ob nun gestorben wird oder nicht.

Immerhin habe ich nach der neunten Beschneidung den Trick raus und kann mich mit der Nummer einem johlenden Publikum stellen. Als ich ein Tape darüber unter ’Islam ist Frieden’ bei utuup einstelle, steige ich namentlich binnen Minuten auf 1 Million Klicks, manche mit der Frage, ob ich Haut- und Fleischfetzen, Nadel, Faden, Rasierklinge, blutige Lappen eventuell auf ipay versteigern lassen will? Ob ich eine Lehrstelle zur Beschneiderin zu vergeben habe? Ne, habe ich nicht. Ich mache Kunst und sonst gar nichts! Doch wie ich später hintenrum erfahre, hat einer meiner beiden Kulissenschieber den Milliondeal gemacht. So erklärt sich mir auch sein plötzlicher Tod durch Mord eines Empörten.
Ein betroffener Einzelfall, selbstverständlich, sagt die Raute. Wogegen Maßlos mich mit einstweiligen Verfügen überzieht, wie weiland die Antifa in der Rigaer- Straße, wo sie beim Bullen- Schlachten dem alten Stoeple das Fahrrad klauten. Was für ein Aufriss über den Blechesel - von den toten Polizisten: Hätte man die nicht schon weit früher an die Kette legen können? Egal, ich plane nach vorne und habe über meinen Senat bei der - mir gehörenden - Firma Infass eine Studie über das Nachspielen des Attentates von Nizza im Olympiastadion erstellen lassen. Sehr, SEHR positiv, das Ganze - meinen meine Meinungsprofessoren, - die Menge will back Rom und Blut sehen, - lebende Tote lohnen sich wieder. Also wird meine nächste Anfrage an Ferkel wegen 100% Sponsorings gehen; denn wer so erfolgreiche Loser- Politik macht, braucht Ablenkung fürs verblödete Volk. Und genau dafür bin ich der Richtige.
Beileibe ist das aber noch nicht alles. Ich habe wesentlich mehr auf der Pfanne als ein altes Ferkel samt blödem Gemüse. Warts ab. Denn als Highlight werde ich den Sniper, wie weiland die Sängerin Hölle Fisch, über Seile durchs Stadion ziehen lassen um am Break- Point vorher ausgeloste Zuschauer zu erschießen; an 2 Dutzend dachte ich – vorerst, sollten keine Gegenstimmen für mehr vom Pöbel kommen. Was? 3 Dutzend? Wer bietet mehr? 4? 5? Oder gar 6 Dutzend? Jedenfalls läuft der Vorverkauf super, obwohl noch nicht eine einzige Karte gedruckt ist. Und auf Western- Pay sammelt sich, nur mal so, schon knapp eine Million plus. Also buche ich schon mal 9 Sterne Karibik. Einzig Doktor Hempel meint ich solle nicht überdrehen, schließlich stünde das End- Ergebnis der Darmspiegelung noch aus.
Was für ein Arsch, mir den Erfolg vermiesen zu wollen. Immerhin gibt es vor dem Olympiastadion das riesige Maifeld, nach Hitler Königin Elisabeths Paradeplatz, wo ich nicht nur den Sniper sondern auch die Zuschauer, je nach Rasse, ins Geschehen eingreifen lassen kann. Also scheiß auf die Angst vor Krebs. Der wahre Tumor bin ich!


Terror beim Frühstück

In meinem unsichtbaren Haus verbessere ich die Welt - in 1.000 leeren Zimmern. Der Rest geht mir locker ab, denn der kann mir bei Phantomschmerzen auch nicht weiterhelfen. Deswegen gehe ich zum Lachen in den Keller, wo ich eine 18jährige Schülerin in einem kleinen, aber gut eingerichteten Raum hinter einer Stahltür einquartiert habe, - die noch einiges lernen muss. Heute, zum Beispiel, nehme ich ihr die Augenklappe und die Handfesseln ab und führe sie zum Essen aus. Vorher geht’s allerdings zum Klamottenkauf zu Gucci und so weiter, anschließend zu Star- Friseur W. nebst Visagisten Henry II von Klosterbach, dem ich ab und an auch sexuell verbunden scheine. Jedenfalls begrüßt der mich mit einem feuchten Kuss auf den Mund und einem herzhaften Griff zwischen die Beine. Gut, ich bin schließlich wer und kann mich mit einem fast zu Tode gehungerten, zerlumpten Magermodel schlecht sehen lassen, noch kann ich einen No- Name Akrobaten an Gesicht und Haar meiner Zuckerpuppe lassen, - da bin ich echt altmodisch.

Ach Heinz, schmeichelt Graf Henry II von ... als er den Griff lockert, bleib so, wie du bist. Dabei habe ich mein Glied stramm mit einer Bauchbinde kaschiert; wehe ihm ich würde es frei laufen lassen.
Komm! - Mach sie mir elegant, Henry, Nutten laufen draußen genug rum.
Du kennst mich doch, Heinz.
Eben drum!

Meine Schöne fixiere ich in seinem Separée mit Kabelbinder. Auch das kennt er schon von mir und weiß bei der hier zudem, dass sie unter ADHS leidet - und will bei der Arbeit seine Ruhe haben. Während ich derweil zu Möhring zum Frühstücken spaziere. Doch kaum bin ich ein paar Meter den Kudamm runter höre ich Schüsse, laufen schreiend Menschen an mir vorbei. Bricht ein blutverschmierter Mann neben mir in die Knie und stirbt anscheinend. Was für eine Szene, denke ich, wenn ich die als ’echt’ in den Theater- Sniper einbaue, glaubt mir das kein Mensch. Doch dann grölt ein Megaphon los und befiehlt mir, mich auf den Bauch zu legen.

Was ist los?
Legen Sie sich auf den Bauch und spreizen Sie Arme und Beine ab!
Kein Stück, rufe ich protestierend, – ich gehe zu Möhring frühstücken!
Doch dann rauschen sie von allen Seiten auf mich zu wie Lastzüge bei Nebel. Und sind vorbei. Prügeln unter Geschrei knapp hinter mir, vielleicht sind es zehn Meter, einen Kerl mit Pump- Gun in der Hand auf die Knie. Und als der nicht gleich will, schießen sie ihm in den Schädel. Danach liegt er, statt zu knien, wohl sterbend.
Glück gehabt, Herr Vordeen, Sie wären sein nächstes Opfer geworden.
Sind Sie sicher?
Sicher ist man sich nie. Doch würden Sie es darauf ankommen lassen wollen?


Ein guter Tag für Bärchenwerfer

Der Freundeskreis um Prokto- Visagist Henry II hat einer Vorher- Nacher- Studie entnommen, wie viel Masse Kot sich in einem menschlichen Darm befindet.
1. Bei einer fülligen weiblichen Affenjacken- Trägerin aus der Politik mit 100% Hosenanteil ohne Kinder, dafür mit ständiger Rautenbildung an Hand und Fuß, zum Beispiel, beträgt der Kotanteil (bis auf den im Hirn) zirka 1,2 Kilogramm.
2. Bei einer mageren einst langhaarigen Frau mit gut 8 Kindern beträgt der Kotanteil ohne Rautennachäffung zirka 1 Kilogramm.
Über die Eignung ein politisches Amt zum Wohl des deutschen Volkes zu führen sagt das allerdings wenig aus, im Gegenteil, meint Henry II, das Meiste was die beiden Probandinnen angefasst haben ist voll in die Hose gegangen. Und dann meint er noch schmeichelnd, ob ich diese Studie nicht in mein Theaterstück ’Sniper’ einbinden könne?

Kann ich, Henry II, wenn du mir eine Vergleichs- Studie über den schwulen Bürgermeister zur Verfügung stellst.
Über den alten - oder den jetzigen?
Von dem, der mehr Hirn hat.
Sorry, davon weiß ich nichts.
Komm, du willst bloß nicht deinesgleichen an den Fliegenfänger hängen.
Du bist heute wieder so frech, Heinz – ich liebe dich dafür noch mehr als sonst.
Solltest du auch, immerhin bin ich eben fast einem Hottentotten- Attentat zum Opfer gefallen.
Diese Musel- Bengels werden auch immer radikaler, stöhnt er. Statt sich als latent schwul zu outen, bringen sie unschuldige Leute um.
Das sind alles psychisch gestörte Einzelfälle, Henrylein, lässt man Rautengestört über die sagen.
Stimmt, - die Sekte um die Alte ist aber auch nicht besser.
Kommt die grottige Visage eigentlich auch zu dir?
Gott bewahre...

Leider ist der Mensch nicht mehr richtig real. Als Kannibale. Und über den Umweg Politik- Religion dauert es, die Spezies Mensch zu eliminieren. Helfen würden einzig Seuchen, größtmögliche Katastrophen, oder ein Angriff von Außerirdischen. Ich hoffe auf letzteren.


Deutschland ist ein schöner Platz zum sterben, weiter nichts

Ich sage: Die Schlacht hat begonnen! Und heute Abend wirst du nicht mehr der sein, der du eben noch warst.
- Mann, heul nicht rum, du Schwuchtel! -
Allerdings sitze ich aus Pietät nicht mehr erste Reihe Mitte, sondern zweite Reihe Mitte. - Als dann das Licht erlischt, verstummt auch das Gemurmel sich unterhaltenden Leute, bleibt ihr Gestank, erklingt tröstend Musik von Rammbock ’Näher zu dir mein Gott, sonst tu ich dir weh’... Doch Willi kümmert das nicht. Willi hat zusammen mit Henna auf der Bühne links einen 7,5 Tonnen- Lastwagen mit der Aufschrift Nizza platziert. Rechts steht ein enthaupteter Mensch mit zwei Köpfen in der Hand vor grüner Wand. Wobei der eine Schädel ersichtlich weibliche Züge trägt, der andere anscheinend seiner ist und weinerlich sagt: ’Sie wollte kein Kopftuch tragen!’ Echt, solch einen platten Polit- Schwachsinn lässt Willi sagen. Und prompt protestiert Henna und schlägt auf Willis Schädel ein, voll in die Fresse einer Kühn- Ast- Maske, während der Lastwagen Marke Nizza gen Nizza ins Rollen kommt und auf einem rasanten- endlos- Film (der im Hintergrund läuft) schreiend Menschen flüchten, - daher wohl auch der Name ’Flüchtlinge’. Mail delivery failed: returning message to sender, lässt Willi Henry im Part (Professional Assault Response Training) sagen; ey, hast du es mit den Augen? Doch damit längst nicht genug, denn im Kontext erscheint als laufendes Band am Bühnenhimmel ’This message was created automatically by mail delivery software...’ Ein Sprengstoffanschlag frisch aus dem Rucksack in Ansbach, Bayern; - im Dirndl- Land von Jodlern und Schuhplattlern in krachledernen Lederhosen und landesfarbenen Gamaschen. Und ich erinnere mich, wie ich nach dem Verdacht eine Hure ermordet zu haben, zwei Monate in stationär- psychiatrischer Behandlung ’im Klinikum’ Ranch gewesen bin. Und im Anschluss sechs Monate inklusive Fußfessel ambulant behandelt wurde, um sexuell wieder auf die Beine zu kommen. Was soll das also alles noch werden? Wo endet die Hölle von Willi und Henna? In geistiger Tiefe, oder in einem Amoklauf über Punkt und Komma auf dem Weg zum Über- Ich?
- Was du hier auf die Bühne bringst ist unausgegorene Scheiße! –
Immerhin wird mit Langwaffe geschossen, bis alles liegt und einer steht, - wie der Lastwagen. Aus dessen Führerhaus man das Abbild vom Führer zieht. Ein zerlumptes Kerlchen mit 3 Tage- Bart unter der Oberlippe. - Zu mehr hat es wegen der Eile der Zeit nicht gereicht. Findet man Tage später in der Blackbox an die Wand gepinnt.
Als ob hier ein Nest wäre tobt Willi. Immer derselbe Reporter vor Ort. Ob Köln, Würzburg, Paris, Nizza, München, Ans- Dings...
Ey, Henna - wie heißt der scheiß- Ort?
Ansbach!
Kommt da nicht Bukowski her?
Ne, der kommt aus Andernach...
Hätte mich auch gewundert.

Und doch geht es weiter, - begrabbeln Voll- Musel straflos deutsche Bikini- Nackt- Mädchen. Sucht- Meister- Beck- Meth. Rautet die BRD – Spitze unermüdlich Lügen, bis denen der Pöbel die Hütte abbrennt.
Und – ist es ein Wunder?
Natürlich nicht. Nur wissen muss man es, das: im Dasein da sein, um da- zu- sein, wenn man gebraucht wird. Sonst bekommt man nämlich in voller Absicht wie unbürokratisch satt aufs Maul, - alte EU- Kneipenregel für Sackgesichter mit Fußpilz; mir sind gerade die Junke- Namen entfallen.

Was, tobt Willi, es gibt Leute die können ohne zu stocken 2 Dutzend EU- Sauf- Nasen- Namen am Stück aufsagen.
Auch eine Erfolgsgeschichte, lacht Henna zahnlos.

Als der Düsenlärm der ersten Maschine lauter wird, bleibe ich anstandshalber sitzen. Respekt, sagte man früher. Doch nachdem sie in den Tower gerast ist verlasse ich die Katastrophe um Willi und Henna. Denn es ist nichts Neues, - erst schlagen sie sich um dies und das, dann wieder eint sie der größtmögliche Gau. In der Reihenfolge 9/11... Wobei bei mir Breivik nicht den zweiten Platz einnimmt, nur weil er rechts war und ist, sondern Madrid im Jahr des Herrn 2004. Und der Boston- Marathon; Paris 2015. Und so weiter. Und deshalb gehe ich leise. Ziehe die Tür zum Saal zu und bin für einen Moment frei. Was mich rasend macht, weil man nie frei ist. Nie! Weil man lebt. Mit sich selber ist. Weil man denkt und stirbt. So wie man sterben lässt. Gleichgültig. Das Maul aufgerissen und in den Himmel gestarrt, sollten durch die angelehnte Zeit Sterne zu sehen sein. Ein voller Mond, vielleicht. Ein kalter Himmel als Paradies. Das drunter und drüber im Bewusstseinsstrom elender Tage. Wer will das nicht? Nein: Sargnagel möchte ich nicht heißen. Dieses ganze Geschrei um eine Person mit rotem Filz auf dem Kopf, die letztendlich an einem Frühstücksei scheitert. Dann lieber mit einem halben Dutzend Backpacker in einem überfüllten Linienbus den Kudamm rauf und runter. Wobei mir Sissi einfällt, die ich vom Visagisten abhole.

Als ich im Restaurant Garden vorfahre, pisst jemand gerade seinen Namen in den Kies.
Man kann es ja mal probieren! Sagt er, als er sich umdreht und mich sieht.
Klar, wenn es im Winter mit Schnee klappt, warum nicht mal im Sommer mit Kies!?
Kennst du den, fragt Sissi.
Schon. Ich weiß nur nicht, wo ich den hinstecken soll.
Brauchst du auch nicht, sagt sie, solche Typen sind mir zuwider.
Da bin ich ganz anders, - fische ich nach einem Kompliment.
Zum Glück, Heinz, sonst wären wir ja auch nicht zusammen.
Klingt schön, so wie du das sagst...
Dann stehen wir still und ich lasse meine Hand über ihre Brust gleiten.
Das da ist ja nicht gerade viel, Heinz, spannt sie ihren Busen an, es gehört aber alles dir.

Keine zwei Stunden später werde ich in ihrem Blut explodieren und mich nächsten Morgen über die Kratzer quer über meine Arschbacken wundern.

Woher kommt das?
Vom Kleiderbügel!
Und was ist mit der Keksdose?
Die ist leer...
Und das ganze Blut?
Erst da sehe ich den zerfetzten Seidenschal und die Latexmaske. Die Handschellen. Die Fußfesseln mit Dornen. Die Reste weißen Pulvers auf dem Tisch.

Hatten wir Besuch?
Du hast Gloria abgeschleppt.
Die ehemalige Kellnerin?
Ja.
Und?
Ich habe sie mehr als gut bezahlt und ihr geraten, den Mund zu halten.
Du bist ein Schatz!


Wahnsinnig sein

Und wieder will ich fliegen. Krankheit und Tod vergessen. Ein Vogel sein am Himmelsdach. Ein Weizenfeld im Sonnenschein. Und blond sein, wie einst sie. Um dann mit ihr was Ungesundes tun. Und danach auszuruhen. Vom Leben. Doch sag mir nicht, ich sei falsch abgebogen. Dass du voraus geflogen nur. Und nun nicht weißt, wie’s weitergeht. Ganz ohne mich. Den Pelz vergessen. Keinen Koffer. Den Faden hast komplett verloren. Und so was will nun Seele sein. Nein, mit mir nicht. Noch ohne mich.


Zwischendurch Mittendrin

Für Wochen ging mein persönlicher Geruch verloren. Woran es lag, - unbekannt. Jedenfalls ist der Odem wieder da. Ich merkte es, als ich mir den Pullover über den Kopf zog. Schweiß, Eiter, Blut. Schwanz. Möse. In umgekehrter Reihenfolge. Und gleich dachte ich an Lilli. Von wegen Sommerpause. Wie ich die Stute brach, knickte und fickte. Einreiten, sagt die Szene. In Leder und Eisen. Schwarz und Braun. Rostrot. Als wäre es nichts, ein Leben zu löschen, den freien Willen.

Ich will Navro im Cafe Möhring treffen. Als ich dann endlich einen Parkplatz gefunden habe, sitzt er schon da. Zweite Reihe Mitte. Ich liebe diesen Platz.
Navro kenne ich nicht persönlich, ich habe lediglich von einem guten Bekannten gehört, dass er meine Hilfe brauchen würde. Immerhin habe ich gute Kontakte in den U-Haft- Knast, denn so lange ist mein persönlicher Besuch dort ja noch nicht her.

Navro sitzt also wie verabredet im Möhring zweite Reihe Mitte mit einem Kaffee vor sich und links wie rechts einer attraktiven Frau auf den Knien; sein spezielles Markenzeichen, wie ich später höre.
Als ich näher komme, verlassen ihn die Frauen Kusshand werfen und ich setze mich nach kurzer Begrüßung neben ihn. Beinahe ebenso rasch wie die Frauen gingen trägt er seine Bitte vor, einem entfernten Bekannten den Weg aus der U- Haft in den Knast nach Tegel zu ermöglichen; er hat dort bessere Konnektion, du verstehst? Verstehe, - und schon erledigt, sage ich schnell, da Edgar seinen Karren direkt vor dem Möhring im Halteverbot parkt und an mir nicht vorbeikommt, so wie ich ihn kenne. Und so ist es.
Na, Männer, ist er guter Laune und scheint auch Navro zu kennen, da er ihm zur Begrüßung lange die Hand schüttelt.
Setz dich, sage ich, als er mich fragt, ob er stören würde, - nein, du störst nicht! Doch gerade als 3 frische Kaffee vor uns stehen, kommt Heina Holl die Uhlandstraße runter und grinst erfreut, als er uns sieht. - Euch schickt der Himmel!
Was ist denn los, Heina?
Ich komme eben vom Zachert, - der hat Probleme mit 2 Schwulen Nachbarn, die ihn und seine Freundin laufend verprügeln.
Zachert? Wohnt der nicht in dem ehemaligen Bordell in der Lietzenburger?
Genau da.
Appartements wie Kaninchenställe, amüsiert sich Navro.
Stimmt!
Und warum haust er da?
Eine lange Geschichte ... er hat noch reichlich Schulden bei Alfa, weil er dessen Cabrio in Spanien zerlegt hat...
Dann soll er mal mit Fahrrad fahren anfangen, sonst fährt er sich noch zu Tode, lästert Edgar, der, wie ich weiß, auch Zachert mit Stoff versorgt.
Und? Fahrt ihr hin? – Bitte, tut mir den Gefallen, ihr habt dann bei mir ein Essen gut!
Kohlroulade mit Begleitung, schlage ich vor.
Geritzt!
Ist ja nur ums Eck, meldet sich Edgar, - kommst du?
Nur wenn du bei deinem Monstrum das Dach öffnest.
Ein Cadillac De Ville ist kein Monstrum. Ein Cadillac De Ville ist ein Klassiker.
Den Protzkarren fährst du doch nur, weil du den Stoff dann direkt aus der Karre raus verticken kannst.

Zwei Tage später titelt die Hauptstadtzeitung dass zwei Schwimmer im ’Nuttenaquarium’ Halensee, Nahe der neuen Kantstraße, die zerstückelte Leiche eines Hermaphroditen gefunden habe. Ob es sich um einen Unfall oder eine Straftat handelt, konnte die Polizei noch nicht abschließend klären. Nach ersten Informationen steckte der Torso in einer Plastiktüte. Inzwischen haben Taucher den grausigen Ort nach weiteren Köperteilen abgesucht. Leider erfolglos. Die idyllisch gelegene Badeanstalt sei deswegen für die Öffentlichkeit wieder freigegeben worden.

Kommissar Meister treffe ich im Restaurant Holl vor einer Kohlroulade.
Eine Spezialität, sagt er, wie auch die Tatsache des bisher nicht aufgeklärten Verbrechens von vor 2 Monaten.
Was war da?
Die Sache Lietzensee II!?
Da sind Sie bei mir verkehrt, Herr Meister.
Und wo waren Sie vorgestern Abend?
Ich stand als ’Sniper’ auf der Bühne.
Und Lilli Raschke kennen Sie auch nicht?
Wer soll das sein?
Eine Hure von der Kantstraße.
Was Sie nicht alles wissen.
Ich weiß auch, wie Sie zu ihrer Kohlroulade kommen.
Und wie?
Einfach bei Holl bestellen, lacht er.

Das ist fast so infam, denke ich, wie die tägliche Meldung auf meinem iPhone ’Wir schicken Ihnen kommenden Montag einen Apple iPod Touch, aber vorher benötigen wir noch Ihre Anschrift.’

Sie sind fast ein Spaßvogel, Herr Kommissar.
Nicht wahr...


Der Mann im Trench (Burberry)

Edgar klingelt ohne Nachfrage links neben Zachert und als mit tuntigem ’Hallo, ihr 2 Süßen’ irgendein Spaßvogel die Tür bis zum Anschlag aufreißt, schlägt er stumm zu. Mitten die Fresse. Aufs Lippenstift- Maul. Der Typ fällt ohne Aufsehen. Edgar stürmt rein wie die G7, ich hinterher.

Ey, das Teil ist echt winzig, reinstes Porno. - Wie Zachert in so was leben kann!?
Ohne Kohle hast du keine Wahl, lasse ich Sniper sagen.
Deine Stimme, mahnt Edgar, hast du eben deine Stimme verstellt?
Nicht deinetwegen.
Ich dachte schon.
Ach was, ich erinnere mich doch gerne an unser kennen lernen bei Jack.
Schon, aber der Scheißfilm hat’s ja nicht gebracht.
Immerhin hast du bei den Dreharbeiten Claudia getroffen.
Wenn schon – inzwischen ist sie längst wieder weg.
Und – gehört - wo?
Paris, mit ihrem Manager.
Geschieden seid ihr aber nicht?
Läuft. Zirka September, sagt der Rechtslude.
Sag mal – was ist jetzt mit dem Typen? Lust auf den anderen zu warten, habe ich nicht.
Stimmt, - komm, wir schleppen ihn unter die Dusche.

Mal ehrlich, ich habe keine Geduld für so Scheiß. Doch der Typ kommt überraschend schnell zu sich.

Hör zu, du Ficknudel, solltest du oder deine Transe noch mal Zachert an die Wäsche gehen, bist du tot.
Wer ist Zachert?
Ein guter Anfang, mein Junge.

Dass mich Tage später die Meldung über einen männlichen Leichenfund im Lietzensee und Kommissar Meisters Hausbesuch nicht besonders überrascht, erzähle ich nicht. Wozu auch?

Jedenfalls saß Navro im Möhring stand by zweite Reihe Mitte ... und nur so was hat in mir Bestand. Punkt, Herr Meister.
Verlassen Sie sich darauf, ich komme wieder, sagt der.
So oft Sie wollen, Meister.
So oft es nötig ist, Sie Komiker.
Und Tatsache, gründet Kriminalrat Dreier auf Anraten Meisters Stunden später die Soko Lietze. Und der ließ auch nicht davon ab, als man eine Woche später Edgar tot in seinem Appartement fand. Selbstmord. Dabei hat er sich Stunden zuvor noch seinen Augenfehler richten lassen und Handwerker für seine Kudamm- Diskothek besorgt, erzählt Big Nando, sein Freund und persönlicher Leibwächter, unter Tränen. Während im Lietzensee immer noch Taucher nach menschlichen Wrackteilen suchen. - Nur ich habe fertig. Muss wegen der starken Nachfrage nach ’Sniper’ das Theater ausbauen.
Mann, wir brauchen dringend Kapazität schnauzt mein Steuerfuzzi, Sie müssen investieren. Und da Traudel nicht mehr wiederkommen wird, vermute ich mal, werde ich deswegen die Wohnung verkaufen. Den Citroen ID19. Währenddessen Meister von einem Serienmörder ausgeht und allein stehende Frauen warnt unbegleitet bei Dunkelheit... Trallala.

Meine Güte, der Idiot fischt mir echt das Publikum ab.
Und ich überlege, was Sniper an meiner Stelle tun würde. Also? Aber ja doch: Recht hast du!

Seine Frau meldete Meister als vermisst. Fleht ihn über Presse und Fernsehen an, sich zu melden. Während die Schreibhuren seine psychischen Probleme (Mehrzahl!) thematisierten. Unter anderem sein Bezug zu einer Prostituierten der Kantstraße. Bei der er angeblich eine Notiz hinterlassen habe, damit niemand sich Sorgen machen müsse und dass er vorerst in seinem Ferienhaus an der Ostsee ist und so weiter. Doch da war und ist niemand. Einzig eine Frau aus der Nachbarschaft will ihn mit einem Dackel gesehen haben, den er Josef gerufen. Doch dann war es ein Dalmatiner, der Punkte beim Einkauf bei Aldi gesammelt habe. Dabei gibt es dort gar keine Punkte. Und kein Aldi. Also tappt man weiter im Dunkeln. Kein Meister. Kein Dackel Josef. Nur der Verdacht auf Irreführung der Behörden. Wegen eines anonymen Schreibens an die Staatsanwaltschaft Berlin all die Huren an der Kantstraße zu befragen und nicht nur die eine.
Und?
Er hat mein Herz größer und freundlicher gemacht, soll eine von denen gesagt haben. Und das Sex im Freien mehr Spaß macht.
Und - was sagt UNS das? Nichts! Nada! Schluss für heute.


Batman

Als ich den Sniper in einer Art Batman- Kostüm auftreten lasse, um Merkel zu ermorden, läuft mir das Publikum die Tür ein, kocht die Politik über.

Mann, HEINZ! Sind sie irre? Wir haben ihnen damals den Arsch gerettet – vergessen Sie das nicht. Also ENDE mit Merkel.
Als ich launig ’das will ich ja auch!’ antworte, droht mir am nächsten Tag einer vom BND, ich sitze gerade im Möhring.
Wir haben Unterlagen über dich, du Komiker, dafür wanderst du lebenslänglich in den Knast, bläst der mich ohne Vorwarnung an.
Sie meinen es ernst, oder?
Verdammt ernst!
Und nun?
Du setzt die Szene mit Merkel SOFORT ab und blödelst rum wie immer!
Ab jetzt werde ich nicht mehr der Selbe sein.
Mach was du denkst, aber geh uns nicht mit der Merkel auf den Sack!
Wer ist denn Wir, frage ich.
Wir -, antwortet er und zeigt sein Schießeisen im Hosenbund, sind der da und ich. Verstanden?!
Aber klar, wer das nicht versteht ist ein Idiot, oder?
Und du bist doch keiner. Oder?
Ich bin Komiker.
Was fast auf das Gleiche raus läuft. Oder?
Warum fragen Sie mich immer so einen Scheiß?
Weil ich deine Antwort brauche!
Weil Wir?
Genau so!
Gut. Dann bestellen Sie der Dings, dass ich es mache.
Bestimmt?
Bestimmt!
Gut, - dann rate ich dir deinen Kaffee nicht mehr auszutrinken, sonst...
Sonst?
Quatsch nicht, schütt ihn einfach in die Blumen!
Und dann?
Wirst du schon sehen!
Und Tatsache, die Pissblumen starben den berühmten Sekundentod am Nachmittag. Cu Hemingways Fiesta. "Alle sind krank. Ich auch!"


Realtime

Wenn ich sie nicht töte die (Satire Merkel), sterben tausende, lasse ich den Sniper sagen. Und deswegen stehe ich vor göttlichem Gericht. Sein oder Nicht. Doch als es zur Pause klingelt, gehe ich nicht ran. Saufe mir auf der Bühne (stehend) einen an, werfe das Publikum raus, schließe das Theater ab und trete auf dem Nachhauseweg sämtliche Innen- Spiegel von den Karren am Straßenrand, an denen sichtbar eine Gebetskette hängt. Brülle Allahu Akbar. Singe dann die deutsche Nationalhymne. Erste Strophe.
Als die Polizei kommt erzähle ich denen von Snipers Plan Merkel zu töten. Sie lachen satirisch, nehmen mich mit und laden mich vor dem Bundeskanzleramt ab. Doch alles Dunkel. Merkel nicht da. Ich zerschlage die Seitenscheiben der vor dem Amt geparkten Ministerflotte, höre den Sirenen zu und lasse mich von der anrückenden Polizei in Mannschaftsstärke nach Dahlem, zu Schily fahren. Doch den finden die ausschwärmenden Diensthunde der Polizisten nicht. Kein Wunder, ich meinte ja auch Ströbele. Der aber auch nicht öffnet, nur sein Fahrrad steht da. Ich bedanke mich bei der Polizei per App und nehme das Rad als Geisel, obwohl es nach Grün stinkt. Man kann eben an einem einzigen Tag nicht alles haben.
Gut so, denn der Abend kommt mit Jonny.
Der Vorhang geht hoch und ich stehe mit dem stinkenden Rad von Ströbele auf der Bühne, Jonnys Pistole in der Hand, schreie AMOK und erschieße jeden einzelnen Rückspiegel. Besonders die der wegen ihrer Milliarden- Bonizahlungen - fürs Nichtstun - (siehe Deutsche Peanuts- Bank) jammernden KapiSchweine. Doch auch VauW und andere der Blue- Chips- Dax- Bonds- Verbrecher. Als ich zwischen Ton in Ton- Steinen die fette Scherbe Claudia R. in der ersten Reihe sehe, sprinte ich runter und kotze ihr den christlichen Kohl von gestern zwischen die zerzausten Wagner- Titten. Mann – ich bin danach so was von leer, dass ich gefühlsmäßig echt schon wieder voll bin. Als ich aus dem fetten Fleisch- Eimer zum 2. Mal hoch sehe, blinkt mir eine Mitteilung über doppelte Bonuszahlung ins Auge: Deutschlands letzte Chance ist auch deine: Rette Flüchtlinge! Drei für EINEN! Sparen und Punkten! Doch ich habe fertig, - rudere per Dreamliner ins Plastik- Vermüllte Rio, wo Deutschland noch siegen kann; glaubt man €- Bild.


Mc- Fick im Erdbeerbeet

Nun gut. Sniper bricht das Brot Dritter. Isst deren Leib. Trinkt deren Blut. Aus ihren Knochen baut er Geigen. Aus den Därmen zieht er Saiten. Ihre Häute wärmen ihn. Ja. Er ist ein guter Mann. Mit allen Rechten vorbehalten. Aber ohne Gewähr. Stammt aus einem tierhaarfreien Nichtraucherhaushalt. In dem nur mäßig getrunken wird. Behauptet er in einem öffentlichen Vortrag. Und tötet die, die zum Morden geboren scheinen, als eine Art Hausrecht im Leben. Dem Labor der Notwendigkeiten, sagt er, wenn er sich seine Opfer zuteilt. Dazu besitzt er Akten von Gerichtsprozessen. Dutzende. Über Taten, da ist er überzeugt, die von den Richtern schlecht abgestraft worden sind. Wo die Staatsanwälte, immerhin Vertreter des Volkes, nicht nachgearbeitet und gegen ein mildes Urteil keine Rechtsmittel eingelegt haben. Das holt er nun nach. Todesurteile als Theater. Und nicht aufgrund juristischer Überlegungen. Sondern um den Opfer eine Stimme zu geben. Rache, die grausam erscheint, aber ihren Zweck erfüllt. Nämlich den der Abschreckung. Weil er seine Taten sorgsam bebildert anonym an die Zeitungen und TV- Anstalten schickt. Und die nichts Eiligeres zu tun haben, als darüber in bluttriefenden Schlagzeilen zu berichten. Als Futter für die Armen. Die gleichzeitig Opfer und Täter sind. Protagonisten. Die von kühl berechnenden Juristen am Bullenring wieder und wieder durch die Säle der Justiz geschleift. Komme was will. Und es kommt, was will. Bis er, der Sniper, eingreift. Mein Held.
Klar, er bekommt auch Anfragen von enttäuschten Frauen, die nicht weiter mit dem ’immer wieder’ fremdgehenden Typen zusammen sein wollen. Doch wenn sie verheirat sind, geht es gleichzeitig auch um das Erbe. Also ist für Sniper gutes Geld zu verdienen. Lumpen lassen sich aber Männer als Auftraggeber auch nicht. Je jünger die Geliebte, desto spendabler die Sugar- Daddys. Von all denen werden auch Strategien entwickelt wie, wo, was, wann, womit. Männer wollen ihre alten Frauen nur loswerden, aber nicht leiden sehen. Frauen wollen untreue Männer entmannt sehen. Womöglich enthirnt, wenn da überhaupt eines wäre... Wollen seine Augen, beide, wollen wissen, was er als letztes gesehen hat. Mögen in seinen letzten Gedanken schlüpfen. Ob er womöglich an sie gedacht? Und wenn nicht, JA - sagen sie es ihm: SIE kommen VON MIR! ICH bin sein TOD! Koste es, was es wolle. Doch Sniper lehnt ab, sagt nein; nicht dafür. Für kein Geld der Welt. Nur einmal - ließ er sich überreden; ein Sonderfall ohne Werkzykluscharakter; Mc- Fick abstrakt bei der Arbeit. Sozusagen. Und es war Sommer... und ich träumte vom Großen Ganzen und was die Hälfte davon ist und ob ich wenigstens die haben könnte.


Fleischarbeit

Sie sind aus Licht. Aus Gold, wenn ich sie liebe. Stoße. Ficke. Wenn ich sie mir greife. Und vernichte.
Blond standen sie vor dem Balkan- Grill Ecke Seestraße und wollten 50 haben - für beide. Vorne und Hinten.
Und in den Mund?
Ja, auch. Wir sind Liebeshuren.
Mann – wenn man da nicht gerne mal zu Hause ist, als Mann wie ich.

Es war die erste Nacht nach dem sagenhaften Blut- Regen. Alles was zwei Beine hatte, oder auch nicht, feierte. Ging spazieren, - oder vögelte. Gut, in den Kneipen am Platz war es laut. Schon fast unangenehm. Im Friedhof gegenüber aber nicht - und Michael Jackson war schon lange tot. Trotzdem dudelte von irgendwoher ’Thriller’ über Stunden. Was mich anmachte. Doch dann verlor ich beim Rudel- Vögeln mit den beiden Tanten mein Handy. Nackt suchten wir zu dritt vergeblich zwischen den Gräbern. Standen im Schweiß unserer vergangenen Lust an einem Baum und rauchten, - als ich im Licht einer Lampe den scheinbar operierten Body der einen sah.

Warst du mal ein Kerl?
Bist du ein Aprilscherz? Fragte mich die chirurgische Monstrosität zurück.

Und tatsächlich, sie scheint schon gestorben zu sein; ich habe eine Wachsfigur penetriert. Ein künstlich umgestaltetes Geschlecht.

An einem Freitag um ein Uhr nachts habe ich bei 20 Grad Plus das Eis des Tages gebrochen, es püriert, frappiert und meine Sinnlichkeit darin kalt gestellt.

Und das ist deine Schwester?
Ich habe meinen Bruder verloren, und ein Teil meiner Seele ist eben mit ihm gegangen, antwortete mir das Teil mit einem Bonmot von Quincy Jones.

Weißt du was, sagte ich, erst kürzlich hat mein ausschweifender Lebensstil mich vor Gericht gebracht – und nun schon wieder? Nein. Das geht nicht, - denn ich befinde mich wegen des riesigen Publikumserfolges mitten in den Proben zu Sniper II. Was meinem Gesundheitszustand nicht gerade förderlich ist, im Vertrauen gesagt.
Was?
Stimmt schon -, ich bin beim Prozess ’Nuttenmord’ (Titelte die Bi- Zeitung heute übrigens mit meinem unverpickselten Bild) zwar freigesprochen worden, erhole mich aber nur langsam vom Stress. Verstanden?

Schon- schon, man guckt immer, wie weit man gehen kann. Und muss immer gucken, ob man schon weit genug gegangen ist, - sagte Jürgen Gosch einst, zu Macbeth befragt. Und so ist das Zusammensein immer auch ein Ort des Leidens. Jedenfalls das mit mir. Doch am Schönsten ist es, wenn du leidest und nicht ich. Sagt der, der ich nun mal bin; - reiße dem Transvestiten den Teddybären weg und drücke seinen Kopf auf meinen Schwanz. Nun saug schon, du Sau! Doch der wehrt sich und schnieft: Au –du Schwein, du tust mir weh! Was mich noch mehr anmacht. Steif wie ein Brett, mein Schwanz, - prügele ich den Typen zu Boden, spucke auf mein Ding und bin in ihm; - was kümmert mich sein Schreien? Nichts! Außer, dass ich wesentlich länger abspritze, als es soweit ist. Und es ist nach wenigen Sekunden so weit, - wer hätte das gedacht. Nicht mal die Polizei, deren nerviges ’zu Spät - zu Spät’ ich schon von weitem jaulen höre. Allerdings habe ich da längst fertig, - ihr Sackgesichter, meinen Schwanz mit einem Tempotuch gesäubert und dann mit meinem Dupont- Feuerzeug angezündet. Als ich im Bus Richtung U- Bahnhof Dings sitze, brennt schon der halbe Friedhof. Sicherlich auch der Kopf des Bruders, meines Fickpartners. Seine verquollenen Augen und das viele Blut, von dem ich mir was wegen des Geruchs in die Unterhose gewischt habe. - Der Schlüpfer wird mir als Platzdeckchen fürs Frühstück morgen dienen. Dazu freue ich mich auf die TV- Nachrichten: Unbekannter ersticht nach Vergewaltigung einen Transvestiten im Dings- Friedhof! Täter flüchtig! Ey, da zuckt mein Lustgarten und ich könnte schon wieder.

Sex ist Sucht! Schreit mir vom PC die Bi- Zeitung reißerisch entgegen. Doch ich wette, kaum einer der blassen Aktentaschen von Redakteuren hat auch nur annähernd eine Ahnung davon; nicht EINER ... glaubst du das etwa nicht?

*A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. This is a permanent error. The following address(es)failed, - kommt die Nachricht, als ich die Zeitungsluden der Bi- Zeitung wegen einer unbedingten Richtigstellung anschreibe.

Mann! Mann! Mann! - Da siehst man mal wieder wo der Hammer hängt, - bei denen sicher nicht. Von wegen keine Elefanten mehr im Zirkus. Keine Löwen. Tiger. Flusspferde. Alles Luftnummern. Lügen frisch aus dem Irrenhaus. Schwärzestes Afrika. Wie 100% bei denen. Von wegen Life is Fun- Party, Jungs. Ascheimers Arschgeburt ist angesagt.


Ausgeburt II

Wenn ich mein Hirn schaukele, passiert nichts! Nada! Irgendwie bin ich leer - gesoffen –geliebt -gemordet -gefressen -gef... und suizidal.

Ach, sagen Sie es schon. Sprechen Sie mir nach: die Kids von heute finden das Wort FICKEN in jedem selbst erschlagenen Pokemon ab 8 Jahren!
Oder gar schon ab 6?
Tatsächlich!?
Klar. Es ist Trend!

Zwangsficken als muslimische Kindsbraut ab 8. Wahlberechtigung ab 14. Sexsüchtige, erfahre ich beim Therapeuten im Gespräch mit anderen Betroffenen, sind anders. Scheu, - auch. Oft allerdings anstrengend und so. Doch meist liebenswert und weltaufgeschlossen; aber nie kriminell im Üblichen. NIE! Von daher: Achtung! Leben Sie mein Leben nicht mit, wenn Sie sich ’auf meine komische Ader’ nicht einlassen wollen. Wenn Sie Perspektiv- Ortswechsel und Zeitsprünge nicht mögen, weil die in ihrem Leben nicht passieren. Mich, allerdings ..., mich würde solch ein stink langweiliges Leben im Strahl ankotzen. Aber zum Glück ist Ihres ja nicht meins. Lesen Sie also mein Leben bitte nicht mit, wenn es in Ihrem Umfeld Gold regnet, Silber schneit, Brillianten hagelt. Wenn Sie Gott für eine ehrenwerte Person halten und vor dessen Nachnahmen die unbegründete Schmeichelei ’der liebe ...’ setzen. Ich bitte Sie! Lassen Sie es! Bleiben Sie mir auch unbedingt vom Hals, wenn Sie sich nicht grundsätzlich auf Kummer, Schmerz und den Teufel in Menschengestalt einlassen können. Inwiefern überlasse ich Ihnen. Zum Beispiel, wenn Sie gerade etwas ’köstliches’ genießen wollen. Wenn Sie meinen, dass der Absurdität und dem Irrsinn menschlicher Existenz nach oben hin Grenzen gesetzt sind; wenn Sie (meine) Poesie über Liebe und Tod ablehnen, weil sie Blutstropfen für brutal halten. Wenn Sie die Welt für wunderschön und harmlos ansehen und Ihnen ihr Not leidender Nachbar am Arsch vorbei geht. Wenn Sie nichts über diverse menschliche Körpersubstanzen und Leben schaffende Flüssigkeiten wissen wollen. Nichts über Liebe, Familie und deren Illusion/en und so. Und überhaupt - erst Recht dann, sollte es Ihnen an Mut fehlen Unglück im Glück zu ertragen. Wenn Sie also ein ’fast’ ganz normales Sein für verdorben halten. Dann lassen sie es lieber. Bitte! Leben Sie nicht mit mir. Lesen Sie mich nicht. Stattdessen atmen Sie tief durch und spazieren mit verbundenen Augen und Ohrstöpseln durch die Welt. Es ist besser so. Glauben Sie mir, - auch wenn es dadurch nicht gut wird. Bleiben Sie einfach verpisst und in Deckung.
Es grüßt,
Ihr Komiker
(...)


Nachricht für Dead

In der Post stand sie am Schalter (Auslandsüberweisungen) vor mir; dabei kenne ich niemand im Ausland. Nicht mal sie hier. Bis jetzt! Groß, schlank, pink Lederjacke, weiße Bluse, schwarze Röhrenhosen, goldfarbige Stilettos, Black- Lack- Haare bis zu den Schultern, leckte sie im Duft von Miss- Dior mit spitzer Zunge an einer Fendi- Briefmarke Open- Out. Schön pervers, dachte ich, als sie anschließend auf der falschen Straßenseite vor mir her lief, - dieser herrliche Arsch. Und ich registrierte schon mal dessen Tod. Dieses tot sein. Irgendwann. Nach dem Bumsen; so wie ich das sehe.

Lächerlich, sagst du.
Meinetwegen, ey.
Klar doch. Du siehst nur Tag und Nacht. Gewalt und Tod.
Ich sehe in dein Herz. In den elenden Ballon in blutigem Rot.
Bah! Deine Gefühle sind wie Beton.
Und ich sehe deine Eitelkeiten. Dein ewiges Rechthaben wollen. Deine feuchten Augen - als Parkplatz von Kinderpornos. - Du dumme Sau.
Halts Maul, schließlich bist du der Killer.
Und du ein Totengräber.
Mit dir kann man nicht reden.
Wer jetzt nicht aus Mitleid kotzt, kotzt nimmermehr.

Voll über die alten Vorderknochen auf die Hose, bis man ruhiger wird und mit dem Aufräumen beginnen kann. Oh, du mächtiger... du alte Arschgeige zwischen Wiesenblumen und Palmen- Deko an Strukturtapete. Seit geschlagenen zehn Minuten, die ich nun schon hinter dem Knack- Hintern herlaufe. Der sich dann ins Möhring bewegt. Sitzt. Kaffee trinkt. Schwarzwälder Kirsch dazu. Und ich daneben; wolle Rose kaufen? Einen Kuss auf die kussroten Lippen. Auf ihre rasierte Möse, - das geile Spiel, das einen nicht mehr loslässt. Passend dazu die Schlagzeile der ELLE, die sie liest: Was heißt schon quer Beet, wenn man alles haben kann!? Dazu unter Hautpflege 5 Tipps für den perfekten Po (ohne Sport). Und für diese Super- Gedanken- Übungen brauchst du jeweils auch nur 5 Minuten. Man kann sich beim Sterben aber auch mehr Zeit lassen, werde ich ihr sagen. Wenn es soweit ist. Denn in sein Glück investieren muss jeder, sei es auch nur ein bisschen; chinesische Weisheit aus der Minze- Tee- Tassen- Zeit.
Mit Abrakadabra. Dem neuen Wundermittel gegen (m)eine gereizte Vorhaut. Mal ehrlich, ich verfluche meine Eltern dafür, mich als Kind nicht beschnitten zu haben. Hätte ich Kinder, es wäre das erste. Das Aller- Erste. Schipp- Schnapp, mit der elektrisch erwärmten Schere. Versiegelt die Spitze und kräftigt den Stamm. Und das noch weit davor, ihnen den atmungsaktiven Mund zu verbieten. Denn nur so geht’s, - sich schmerzfrei auszuleben. Nicht zu leben wie ich. Mit diesem ewig gierigen Jucken. Brennen. Feuerrot, - dieser andauernd steife Schwanz - in seiner Begehrlichkeit. Als sich der Hintern aus dem Cafe Möhring bewegt und den Ku- Damm Richtung KaDeWe stöckelt. 6th Floor. Genau wie ich es brauche. Im vollen Lift direkt hinter ihr, angepresst. Welche extreme Saugwirkung doch so ein Arsch hat, überlege ich noch; stehen dann in der Pommery- Champagner- Ecke. Saufen den Sprudel satt. Mit Austern in der Oyster Bar. Dann ins Stuei. Dort in die einzige Suite mit Spreeblick. Tiere erlaubt. Wo der hauseigene Rasierer mit Blutrinne (zu finden in einem Bast- Körbchen links neben der Ablage im Panoramabad) meinen Ansprüchen genügt.


Machtspiele

Manche Tage sind einfach nur scheiße. Schon nachts. Wenn man angepisst wird. Dabei träume ich nicht mal. Und wenn, wüsste ich es. Doch es gibt nichts zu wissen. Außer Scheiße.
’Wer bin ich, einem Vogel zu sagen, dass er nicht fliegen soll?’
Auch das kannst du dir sparen, brüllt der Spiegel beim Morgenkaffee. Dem labberigen Zeug, weil das Kaffeepulver den Filter zusammengefaltet wie Wasser den Dampf, der meine Haut verbrennt, - dabei bin ich hier der Komiker; den ich an den Ohren greife und in die Tonne treten will. Will! Weil der Scheißer vorher reißt und alles, was er hat, auf den Boden kotzt. Komisch, oder!? Ne, voll ätzend, Kollege! Doch das kümmert den nicht. Der Tag ist noch lang, Alter. Weiß ich auch, steht schließlich in der Bild. Und dafür muss ich nicht mal aus dem Haus. Sondern nur den Riemen auf die Orgel... Und die Kacke geht weiter.

Craving - mein Star. Denn der Deal war ein ganz anderer: ICH trinke - DU fühlst dich gut! Dass das klappt, war ich mir anfangs sicher. Doch es gelang nur einseitig. Daher mein Flashback. Das Herzrasen, Zittern, der Angstschweiß, meine Atemnot. Die elende Übelkeit - vor dem nächsten Schluck. Meine Psychosen, nicht zu vergessen. Denn die trieben mich oft in irgendeine finstere Kneipe - weitab von meinem Wohnort - wo ich mir einen ansoff, um Streit anzufangen. Mit wem, war mir egal. Denn ich schlug einen passablen rechten Haken. Und brauchte selten mehr.
Doch nicht erst ab dem Tag, als ein vom Himmel gefallener Notarzt mich erstmals aus der Badewanne fischte, war ich gegen jedwede Öffentlichkeit unverwundbar. Egal, was die Presse berichtet - unter welchen Umständen ich existiere: es ist mir einerlei geworden. Denn bald strich ich mit meinem Blut wöchentlich die Wanne neu. Wurde die Feuerwehr mein Freund. Kroch ich aus irgendeiner Ausnüchterungszelle. Verlor den Führerschein. Haus und Freundin. Erhielt keinerlei Rollenangebote. Landete in der Psychiatrie. Im Knast. Und darüber will ich... Über mein Leben mit und ohne Sucht. Über die Schein- Prominenz, zu der ich gehörte. Und meine Welt danach. Dass es für jeden von uns Hoffnung gibt. Man muss die lediglich aus dem Müll des Tagesallerleis klauben.


Privates

Mein Theater feiert Geburtstag. Einjährigen.
Von der Straße her brummen die Motoren schwererer Limousinen. Hört man Autotüren knalle. Menschen lachen. Werden Blumen geworfen. Prasseln Glückwünsche. Tanzen Claqueure Polonaise. Leuchtet das BESETZT- Zeichen über der Tür zum Klo.

„Ein Jahr Liebe und Treue“, schmeichelt der Bürgermeister, eine ätzend rote Blume im Revers, entledigt sich seiner Hose „zu Ihnen, mein Lieber. Meine GRATULATION!“
„Danke vielmals, Herr Bürgermeister“, erwidere ich verhalten artig, denn ich weiß, was kommt, - doch er steht mir nicht.
„Ich gratuliere Ihnen auch ganz herzlich!“ Schleimt sein Mann, der Kultursenator, mit leiser Chanel- Stimme auf hohen Hacken mit rotem Mund und spielt (schon) sein Spiel, „und ich habe auch gleich eine Bitte an Sie, lieber Heinz...“
„Ja gerne, ich höre?!“
„Wann setzen Sie denn bitte endlich diesen unsäglichen ’Sniper’ ab – und was machen Sie danach schönes an Zeitblüten?“
„Den ’Sniper’ setze ich wirklich bald ab, Herr Senator, und die Proben für das neue Stück laufen auch schon...“, lasse ich ein Teil von mir sehen.
„Das hört sich doch sehr gut an und sieht auch gut aus, - was meinst du, Siegfried?“
„Kommt drauf an, was er Neues bringt; immerhin war der geplante ’Tod’ von Frau Merkel durch einen Sniper schon eine Herausforderung, - irgendwie.“ Lacht er glanzlos, - wie nur die Herren und Damen der SPD bei 22% der Prognose lachen können, wenn sie ihn richtig drin haben.
„Aber Sie sind doch auch Parteigenosse, lieber Heinz. Sie wissen schon, wie ich das meine!“
„Klar weiß ich!“ Sage ich. Stoße zu. Lache aber nicht. Weil mir schon das Lachen über meine eigenen Witze längst vergangen ist und ich sicher bin, was kommt, wenn ich den beiden sage, was ich plane.
„Und nun mal Butter bei die Fische“, ist Kultursenator Roy betont jovial, - wackelt mit dem Hinter und will doch nur Fakten schaffen.
„Also? Spucken Sie es schon aus...“
„Ich mache demnächst den ’Rassisten’!“ Platzt es aus mir raus – und ich weiß auch nicht, warum ich schon komme...
„SIE machen UNS den Rassisten?!“
„Na- ja, nicht ganz. Das Stück ist nicht von mir. Ich habe daran nur die Rechte erworben.“
„Und WIR- haben- SIE- dabei- gefördert?“ Kommt er im Stakkato.
„Kann man so sagen!“ Versuche ich cool zu bleiben, steif und groß - und in ihm.
„Na dann erzählen Sie mal was vom Stück! - Wenn wir es schon bezahlt haben.“ Jappst er.
„Der Rassist bin ICH – und ICH erzähle aus dem Leben eines wahnsinnig komischen Komikers.“
„Nun gut Heinz, mit dem Gag der Currywurst aus der Flasche haben Sie jede Menge Aufsehen erregt, - damals. Doch nun ist auch mal gut, - also erzählen Sie bitte, um was es geht. Schließlich hört sich der Rassist sehr politisch an und nicht im Mindesten komisch.“
„Wie Sie wollen, Herr Bürgermeister:
Bei Zappa, so heißt der Protagonist, handelt es sich um einen Attentäter! - Das Stück ist also eindeutig ein Drama und förderungsfähig! - Doch bevor es richtig losgeht, ist Zappa Schüler einer Schule in Berlin- Neukölln und dort lediglich einer von 3 deutsch sprechenden Lernenden. Zappa und die anderen beiden werden besonders von den Muslimen dort unterdrückt und missbraucht. Als Zappa nicht mehr weiter weiß und Hilfe nicht zu erwarten ist, sprengt er die Schule in die Luft, kommt vor Gericht, wird verurteilt und landet in der Klapse, - um bei seinem ersten Ausgang ’Türken’- Machmut zu suchen, den King von Neukölln, - dessen Clan er die lange Zeit in der Psychiatrie zu verdanken hat. Und so beginnt der Tanz - und der geht bis hoch ins Rathaus.“
„Sind Sie irre, Heinz!“ Blökt Bürgermeister Siegfried und löst sich furzend abrupt von mir, „wollen Sie uns gänzlich zum Popanz machen?! Was denken Sie sich eigentlich!?“
„Ich...“ bin ich dabei –erklärend- zu sagen, - als mich das Unwetter satt überrollt. - Scheiße!
„Mann! - Sie beißen die Hand, die Sie füttert! Heinz! Sie undankbarer Kretin! Sie Idiot! – Können Sie sich noch erinnern, wer Sie neulich aus dem Knast geholt hat, - obwohl alle wussten und wissen, das Sie ein Hurenmörder sind!? – Ja! - Und Sie können auch sicher sein, dass wir ihnen die Herren Gruner, Hildebrandt, Neuß, Brauner und die ganze andere Promi- Mischpoke vorbeigeschickt haben, damit für ihre Unterhaltung im Knast gesorgt ist! - WIR haben Richter und Staatsanwalt... ach, was rede ich. NEIN! Ich befehle Ihnen! den Rassisten NICHT AUF DEN SPIELPLAN zu setzen! - Haben wir uns da verstanden!?“
„Verstanden schon – Sie sind ja laut genug...“
„Dann wissen Sie ja jetzt, was Sie zu tun haben!“
„Nun- ja...“
„Komm Roy, wir gehen. Hier stinkt es nach brauner Soße!“
„Und der Champagner? Und die Lachshäppchen? – Das haben Sie doch auch alles bezahlt!“
„Stecken Sie es sich selber in den Arsch -, Sie – Sie gescheiterter Komiker!“

Was soll’s, denke ich, - der Himmel ist klar und wolkenlos. Und trotz des vergitterten Klofensters kann ich die Sterne meiner Welt sehen; und wenn ich den Kopf nach links drehen würde, auch die der gesamten Milchstraße. Doch ich will nicht, schüttele den Schwanz ab, drücke den Spülknopf am Klo, wasche mir den Mund mit Seife aus, trockne die Hände am Lüfter bis die Rot scheinen, stelle die Flasche Bübchen- Öl auf den Sims und verlasse die Toilette Richtung Trubel in Gedanken wie dem: Scheiße am Stock, Alter, das war nix!

„Na, Heinz – Du siehst aus, als hättest du einen Außerirdischen gesehen...“
„Zwei!“ Sage ich. „Aber es gibt ein ganzes Nest davon, wo ich gerade herkomme!“

Immerhin zeigt die Leuchtschrift über dem Klo ’FREI’ in Grün, - was sie in der Farbe Grün wegen eines Wackelkontaktes im Schaltkreis nicht immer tut.
Siehst du, das ist doch schon mal was. Fehlt zum ’FREI’ nur noch ’HEIT’: Revolution, Umsturz, Aufruhr, Bürgerkrieg, Blut und Tod! Und der Abriss des Hauses nach dem Verkauf. Halt! Eventuell braucht es das ja gar nicht? - Mir egal -, ich werde sie abgreifen. Einen nach dem anderen. Und dann GUTE NACHT mit Schwulen– Club Susanna und Huren wie mir, Bürgermeister ’Gut so’.


Hardware- Lady

Das Hotelzimmer habe ich arrangiert wie das im Georg V in Paris einst. Mit dem voluminösen Elefanten- Ledersessel und sonst nichts, wie du eventuell erinnerst. Vor dem du nackt gekniet hast, während ich dir still die silber- geflochtene Kette um den Hals legte, deren Ende ich am Servierwagen befestigte, - wobei ich dir im Hochgefühl meiner steifen Lust auf den geilen Hintern sehen konnte. So irre, Chris! Die du mir als Abbild ’Neuro Processing Unit (Qualcomm)’ geblieben bist -, dein Arsch a la Kadashian, der mich immer noch wahnsinnig erregt, wenn ich im Klo am Ostbahnhof in den Spiegel sehe. An dich denke. Und ich höre nicht damit auf. Trinke in unstillbarer Sehnsucht Blut aus deinen roten Schuhen mit den hohen Hacken. Lecke dir die lackschwarzen Haaren vom fein gewobenen Scham- Dutt. Küsse überall hin deinen Bronze glänzenden Körper. Stoße vor dem Fenster zum Place de la République in deine Spalten- Gravur, bis du unter der Leidenschaft meiner Sex- Transistoren vergangen bist. Ja! Du und Ich. Ich und Du. Nun wieder hier. Mit Natalie von Gilbert Becaud. Und wie wir in warmer Nacht dazu tanzen, als wärest du noch. Dabei wollte ich immer für dich da sein. Und will es auch noch. Denn ich brauche sündige Sucht- Sommer, Blitze, Donner und 1.000 Hirn- Gewitter als zusätzlichen Speicherplatz für meine zig Leben, um mir alles Gewesenen jeder Zeit abrufen zu können, wie meine Liebeskompetenz in der Mundhöhle. Nie Stau. Kein Stillstand. Nichts mehr. Und wie du weißt, würde ich an meiner Entschleunigung den schrecklichen Sekundentod sterben - wie Apple und Intel an GPU, TPU, NPU, ASIC, FPGA und so weiter, lese ich in der NZZ: Don’t buy it/Caution! Kann ich dir noch auf den Weg zu deinem Gott geben. Ich, der ewig Deine. Mit Kuss und Musik und der Explosion meiner Lenden. Ich liebe dich!


Fast Anatom

Mein Bein schmerzt laut und blutig. Die Fußfessel muss ab! – Ich ziehe mir deswegen die alte Lederhaut vom Holzstumpf und stelle die in die Ecke neben den rostigen Kamin. Zerre mir ein Passepartout über -; soll kommen was will. Doch sie will nicht mit, als ich keine 2 Minuten später wieder neben ihr stehe; bleibt einfach mitten auf der Straße liegen. Und zeigt auch keine Reaktion, als ich sie mehrmals kräftig anstupse. Mit Rippen brechen – und so; in der Einbildung. Und weil dem nicht so ist, komme ich nicht umhin ihr den bewussten Lederriemen um den Hals zu legen und sie daran die Straße entlang und anschließend die 7 Stufen runter in den Flur zu ziehen. Wo sie liegen bleibt wie ein geplatzter Sack Reis und tut, als wäre sie (schon) tot. Dabei ist Kreuzfahrt angesagt; denn dafür habe ich dich bezahlt: Baby! Mann. Nun komm schon! Pustekuchen... Wahnsinn ist angesagt. Und als sie leise keucht, tippe ich auf Bronchitis. Von wegen Lust. Religiöse Zwangsbekehrung. Weil sie beschnitten ist, was sie vorher nicht war: Ich schwöre, Alder! Weswegen ich Ali anrufe. Der sie vom Hören- Sagen kennt. Vielleicht so gar aus der Toleranz- Gruppe ’Terror bringt Frieden’ -, sollte es die blonde Schlampe sein die ..., sagt Ali. Nein! Das ist sie nicht, werde ich sauer. Und wenn ich sauer werde, Ali, dann ... Doch da hat Ali schon längst aufgelegt. Und als ich erneut anrufe jault es schräg ’Reis und Asche’ aus dem Bordell- Stück ’Haremsfenster’, frei nach Gluck, das ich nach dem Rassisten auf die Bühne bringen werde, sollte die Asia- Connection des schwul- politischen 2Gestirns nicht wieder intervenieren wie ’schon’ bei Low- Life- Love. - Ey! Echt! - Darüber bin ich zehn Jahre später immer noch Gurkensauer; so wie heute. Zum Beispiel. Doch bald ist ja in Berlin Wahl. Verdammter Misthaufen! Was soll’s. Ich stehe nach eines harten Tages Nacht vor dem Tor (Planquadrat A) und brauche eine Fahrgelegenheit um zum Kiosk (Planquadrat B) mit Jägermeister inkl. Gaulois zu kommen. Wobei ich auf die Kippen noch verzichten könnte, die sammele ich notfalls am Straßenrand. Den Jägermeister aber nicht; oder hat da jemand einen Tipp? Na siehst du! Immerhin sehe ich keine 10 Meter weiter ein Auto stehen. Sauber geparkt, wie das ’nur’ Spießer tun; ich bin so einer. Und Anarchist dazu.
Mit einem Feldstein aus dem nahen Park schlage ich die Seitenscheibe vom Daimler ein und starte die Karre flink, bevor das Alarmsignal lästig wird. Scheiße nur, dass der Schlüssel der Karre sich in meinem Taschenfutter verfickt. Und so was dauert -; meine Güte aber auch. Immerhin tröstet mich der im Handschuhfach für den Notfall gebunkerte Jägermeister: 0,7 Liter zu 10,89 bei Allyouneedfresh.de. Am Kiosk zahle ich das Doppelte. That’s Life + Thank U fürs Erste.


Tote kommen zwielichtig

Zur Generalprobe vom ’Rassisten’ sehe ich keinen der Rot- Rot- Grünen aus der letzten Eiszeit. Niemand in Second- Hand Klamotten. Dafür 20 gedeckte Rolex 18kt 'Cosmograph Daytona' Rotgold-Analoguhr zu 27.460,00 € das Stück, ein halb Dutzend unauffälliger Patek Philippe Triple, die Damen in Seiden- Joop oder Kaschmir von Louis Vuitton, Gucci, Chanel satt, zitternd ’es könnte ja kalt werden’ sagen... Einer kommt trittfest wie lachhaft in Lodenjacke mit Gummistiefeln und Fahrrad, dessen Chauffeur sich (bekanntermaßen) auf dem nächsten Parkplatz im klimawarmen Audi- 8Zylinder Superklasse Pornos zu Chefs Davidoff ansieht. Und einer kommt ’sogar’ mit weißer Nase auf den Sprung aus dem Fenster, - in eine andere Welt. Allerdings ist keiner wie Rappaport. Mit Stethoskop in Schwarz -, Medprodukt doppelter Gummischlauch. ‘Die nächste Krise kommt bestimmt!’ Und all diese Kretins denken, ich wäre in Panik. Weil nach dem ’Sniper’ nun mein ’Rassist’ zur politisch korrekten Aburteilung ansteht. Doch nichts, ich bin cool und bleibe Eis- Schnauze; frage mich ab und an nur wo der Schmerz ist, wenn die Typen über mich lachen als wäre ich der Idiot der Nation. Dabei haben SIE alles in die Grütze geritten. Ihr Wahl- Volk beschissen. Das Land ohne Grenzen zur Lachnummer gemacht. Nicht mal einen Flughafen können sie bauen. Ach was, die scheitern schon an Radfahrwegen, muss ich grinsen. Und dann ist auch gut, denn das Spiel beginnt. ‘Orientierung bitte’, klatsche ich fröhlich in die Hände wie Lagerfeld vor der Hüft- Lauf- Show ’Wasser über Eis’ seinen halbnackten Handtaschen- Girls. Und prompt taumeln all diese Pudel, ihre verfickten Ärsche drehend, artig vorne weg in der Hoffnung mich Halal zu schlachten. Und es wird, glauben Sie mir, beginne ich meine Rede zum Rassisten. ‘Sie werden sich wundern, meine Damen und Herren, was ihnen allein schon das Bühnenbild bringt!’


Fortsetzung

Mit IS- Kopfab bin ich als Rassist dem modernen Abenteuer auf der Spur. Habe Koran- Leichen auf der Bühne drapiert. Amputierte Gliedmaßen zu hunderten. Gender- volle- Kastraten. Männlich- weiblich- Beschnittene. Bis zum Kopf eingegrabene Frauen, damit man ihre abgeschnittenen Brüste nicht sieht. Von Säure entstellte Gesichter. Steine, die Steine werfen und dabei Sure 17 Vers 111 = Allahu Akbar skandieren; vom Aal bis zum Zylinderstift voll verschleierte Tiere, frisch aus Syrien- USA. Und überall läuft brennendes Blut aus deckenhoch gestapelten Shell- Petrolfässern. Introns und Exons, mein Lieber, damit macht man Kasse. Und mit Gas! Doch das Geschrei der versammelten Polit- Luden geht erst richtig los als ich, in Idee, an meine Hoden gebunden und mit AfD– Farbe beschmiert am Sky- Lifter hängend (onanierend) von der Decke schwebe, - während die Rot- Rot- Grünen- CDU Micks in der ersten Reihe schon ab da hektisch ihre FB- Freundesliste checken um mich zu nullen, bevor mich dort jemand callt. Doch es geht auch anders: ’Wie ein antiker Gott ...’, schreibt Crazy Medien life - und ergeht sich an der Beschreibung meines goldbraunen Schwanzes, um vom Rest leider zu schweigen. Dabei ist es erst der Anfang der Show.


Open Mind

Ich hänge kopfüber 10 Zentimeter über dem staubigen Bühnenboden und halte einen Monolog über die Liebe -, bis mir die Eier wehtun. Und euch hoffentlich auch, denke ich. Und es ist so. Denn ich kann in die hasserfüllten Fressen der Politiker sehen, - die mir den Mist eingebrockt haben. Und nicht nur mir. Sondern euren Töchtern und Söhnen, - ihr Stimmvieh; mir graut vor euch und eurer Zukunft! Vor dem was ihr tut und sagt, mit euren Bärchengesichtern die stupid wie blöde einher schauen und nichts geschnallt haben, - so kurz vor den Wahlen. Und das kaum einer die stinkenden Leichen im Keller der Herrschaften zählt; das kann doch alles nicht wahr sein... Meine Güte! Und dazu gleich einige Fakten, deren Hintergründe im neuen Sachbuch Mekka Deutschland von Dr. Udo Ulfkotte genau beschrieben werden, wie ich gleich zitiere. Und seien Sie mal ehrlich: Wussten Sie, dass 3/4 unserer Hähnchen in deutschen Kühltheken nach islamischen Riten geschlachtet werden? dass es im deutschen Bundesjustizministerium eine Planstelle für Scharia- Recht gibt? dass unser Bundespräsident Ehrenpate vieler bigamistischer islamischer Familien ist? dass bei uns jetzt bis zu vier Frauen eines Muslims Anspruch auf Witwenrente haben? dass unsere Politiker ’gendergerechte Steinigungen’ fordern? dass die Bundeswehr eigene Bestecke für Muslime hat? dass wir türkische und afghanische Wanderführer in den Alpen ausbilden? dass wir in Europa schon Scharia- Urlaub, Scharia- Kfz- Versicherungen und die Scharia- Mastercard haben? dass Anhänger der ’Religion des Friedens’ pro Stunde durchschnittlich sieben Menschen unter Berufung auf Mohammed töten? dass viele mit einem Muslim verheiratete deutsche Frauen trotz gültigen Testaments nach dem Tod des Gatten häufig ihr gesamtes Vermögen an die islamische Verwandtschaft verlieren? wann afghanische Männer nach den gültigen Gesetzen ihres Landes eine Frau vergewaltigen dürfen? dass in Duisburg- Bruckhausen 45 Prozent der Einwohner Muslime sind? dass Gefängnis-Imame in Deutschland nicht vom Verfassungsschutz überprüft werden? dass in Berlin-Neukölln in Jugendvollzugsanstalten 70 Prozent der Häftlinge Muslime sind? dass in Frankreich 60 Prozent der Häftlinge Muslime sind? dass der Aufruf zum Dschihad in Deutschland jetzt nicht mehr strafbar ist und radikal- islamistischen Vereinen die Gemeinnützigkeit nach einem Finanzgerichtsurteil nicht mehr aberkannt werden darf? in wie vielen großen Museen wir still und leise Kunstwerke abhängen, weil sie Muslime möglicherweise beleidigen könnten? dass deutsche Fregatten auf den Weltmeeren schon seit 2011 für möglicherweise aufzunehmende muslimische Bootsflüchtlinge eine Auswahl von islamischen Gebetsteppichen und den Koran an Bord haben müssen? wie viele deutschsprachige Journalisten der Leitmedien von islamischen Ländern für positive Berichterstattung über den Islam geschmiert werden? warum der Islam als ’Religion des Friedens’ gilt, obwohl im Koran 75 Verse über das Verteilen von Kriegsbeute enthalten sind? dass Vertreter islamischer Verbände die Entlassung deutscher Journalisten fordern, welche kritisch über den Islam berichten? welche Geschenke Islamwissenschaftler bekommen, wenn sie öffentlich mehr Toleranz gegenüber dem Islam einfordern? wie häufig unsere Kirchen von Muslimen vorsätzlich geschändet werden? in welchen europäischen Städten nicht ein Europäer mehr lebt und der Staat aufgehört hat, Steuern zu erheben? dass die Polizei häufig bei Vergewaltigungen durch Muslime keine Anzeige aufnehmen will, aus Angst davor, als ’rassistisch’ zu gelten? dass sich 67 Prozent der Franzosen wegen der vielen Muslime als Fremde in ihrer eigenen Heimat fühlen? dass es einen Parallelmarkt für ’islamische Arzneimittel’ gibt, weil bei Muslimen Bestandteile der Medikamente nicht von ’unreinen Tieren’ stammen dürfen? dass die Bundeswehr als ’Ausbildungscamp für Islamisten’ arbeitet? dass SPD und Grüne Mädchen und Jungen den Muslimen zuliebe in den Schulen wieder getrennt unterrichten möchten? Zitatende.
Was, das wussten Sie schon und unterstützen diese Schweine trotzdem? Ach, weil ihre gut bezahlten Arbeitsplätze daran hängen?

„Hängt den Verräter!“ brüllt Bürgermeister Gutso wie irre. Während sein Kulturbeutel mit gezogenem Säbel auf die Bühne springt, um mir den Kopf abzuschlagen. Während ich längst auf dem Schnürboden stehe um mich wie Michael Jackson in ’This Is It’ in weißem Schlabberlook von der Empore zu stürzen um es im Feuer- Vogel- Flug kopfloses, noch zuckendes Federvieh in den Saal regnen zu lassen, während dazu aus den hängenden Gärten unterm Dach Liter von Theaterblut versprüht wird.

SKANDAL, SKANDAL, SKANDAL! - skandiert die Presse noch in der Nacht.
KOMIKER VERHAFTET!!! - zischt unter dem fettgesichtigen Pseudonym ’Inschallah’ - ich hätte bei Udo Ulfkotte plagatiert. Doch da sitze ich schon längst in Honeckers Jagdhütte in der Schorfheide am See und beobachte wie die laufenden Polit- Keiler sich im Kreis drehen und einer dem anderen die Schnöve in den Hinter schiebt. Dazu erklingt Mendelssohn Violinkonzert e- Moll op.64, während ich in einer Mail Ulfkotte um Verzeihung und nachträglich Genehmigung wegen dem Plagiat ’Mekka Deutschland’ bitte. Der Rest ist persönlich. Also beten Sie zur Nacht, gehen ins Bett und vögeln Sie einander gut, meine Damen und Herren.


Mein Kampf hat auch keiner gelesen (als noch Zeit war)

Ich sitze am Ufer im Gras und hänge meine Rute in den See. Bin auf Rotfedern. Noch kleine. Junge. Anstecker. Als Köderfische für Barsch, Hecht, Zander. Für Raubtiere der besonderen Art. Ja, du hast Recht, Parteigenosse, das hier war Onkel Mielkes Platz. Und ihr, ihr Staatsvertreter von heute seid nicht mehr weit entfernt von Nazi- Stasi und Meinungsunterdrückung. Denn bewiesener Maßen scheißt ihr auf das Grundgesetz. Auf die Freiheit der Sprache, Worte und Gedanken. Und ich scheiße auf euch. Und wenn ihr denkt, der ’Rassist’ ist wegen eurer Randale gegen mich vom Eis, irrt ihr euch.

Plötzlich umgeben mich Lemminge in Burkinis, die mich aufordern mit ihnen ins welke Grün zu ziehen. Betanzen mich voll vermummte afrikanische Gnus, an deren Spitze der vergreiste Bürgermeister Gutso und seine schwule Kultur- Kreatur, der nach mehr Tango brüllt. Hintendran schnappen Krokodile nach ihnen, die in Merkelmaske den Slogan ’Wir schaffen das’ skandieren. Na dann mal PROST mit Selbstermächtigung! gröle ich. Ja, ich habe mich in den Foren der Sauen auf Futtersuche begeben und siehe da, es fanden sich Bärchenwerfer unter den hingerichteten Toten...

Stimmt, ich habe ihn bei der Suche nach einem Stricher auf dem Klo im ’Che Achim’ abgefangen. Er trug ein rückenfreies Top, einen engen schwarzen Seiden- Rock und irre Stilettos (wie Totmacher), - stand vorn übergebeugt und schnüffelte auf der Lokusbrille wie ein Rüde nach Menstruationspisse. Und prompt kam mein Schwanz fest und dick und vermischte sich mit dem Rammstein- Beat ’Du hast mich’.

Als ich voll zusteche, wackelt er mit dem Hinten und wirft den Kopf zurück. „Tiefer!“ Zuckt, röchelt er. Und stemmt die Hände in die Hüfte. Ganz Weib eben, - der Herr Kultursenator. Bis er mitten im Fick hysterisch wird, - sich den restlichen Rotz in die Nase zieht, sich krümmt und versucht Atem zu holen, während ich ihn mit jedem Stoß rhythmisch aufschaukele, bis es mir in Wellen kommt.

„Du blöder Drecksack!“ Keucht er anschließend - weil ich wegen seiner weißen Nasenlöcher mit dem Handy ein paar Bilder schieße. „Du Erpresser!“
„Keine Panik, ist lediglich ein Andenken!“
„Glaube ich nicht!“
„Du wirst doch jetzt keinen Streit anfangen?“
„Du bist das Allerletzte!“
„Ja, Sir. Und - ruf mich an, wenn du es wieder mal richtig brauchst.“
„Worauf du dich verlassen kannst!“
Während mein Drachen zum Himmel steigt ... und ich mich Richtung Bürgermeister Gutso auf den Weg mache. Immerhin hatte das tapfere Schneiderlein 7. Also bleiben mir 6. Der Riese. Das Einhorn. Ein Wildschein. Stein, Vogel, alter Käse. Und irgendwann die Tochter des Despoten; ich habe es nicht eilig.


Folklore

Ich komme vom Gedanken nicht weg dass (in) Deutschland (alles/vieles/das meiste von) Scheiße ist. Und dass diese gottlose Scheiße, in der ich lebe, immer aktueller wird. Ich ertrage auch die verkniffenen Lügen- Fressen (derer) immer weniger, die dafür verantwortlich sind. Ja, ich schäme mich für die (’Wir schaffen das!’). Und auch für mich, indirekt- direkt, weil ich meine Träume beerdigt habe. Weil ich mich mit Leuten unterhalten habe -, ohne dass die mich verstehen. Wollen. Und ich resignier(t)e. Und das es die nächsten (hundert-) tausend Führer- Jahre so bleiben wird, schlimmer werden..., ohne dass ich es (zum Glück) in Gänze erleben muss. Dann sitzen nämlich die, die einen jetzt nicht verstehen am Platz und erzählen dir (dass du Scheiße bist), weil sie dich nicht verstehen; es aber auch NICHT schaffen wollen dich... Egal in welchem Alter man ist. In welchem Alter ich bin. Und ob Musel- Merkel oder nicht. Es sei, es gibt Krieg. Gegen Merkel. Die Musel. Gegen Europa. Afrika. In der ganzen Welt. Ja, die guten alten Kreuzzüge. Und die noch rechtzeitig. Sonst ist der Sklaven- Zug abgefahren. Ich denke da an die islamische Expansion im 7. Jahrhundert; - kann man bei Wikipedia nachlesen. Und glaube mal nicht, es habe sich seit dem was verändert, außer das einige der Musel pfiffiger geworden sind und ihre Krummsäbel gegen Sprache tauschten. Nun sitzen die am Tisch der sozialistischen Kapitalisten und lecken der längst vaterlosen Macht die Eier. Doch nicht mehr lange, wie jedermann wissen kann, dann wird es umgekehrt sein. Doch die deutschen Fettsäcke a la Siggi merken es nicht mal, weil nämlich unter der Burka alle gleich (eklig) aussehen. Gut, auch ich wurde einst geboren ohne dabei gewesen zu sein; als rosa Kaninchen. Mutterlos. Und jetzt, noch jung doch (schon) alterssatt - bin ich (was ich als Antiheld bin) der Zeit geschuldet, ihren Umständen und völlig nutzlos. Was auch nichts anderes ist als blöd geboren und weithin umnachtet geblieben. Doch außer mir spricht kaum jemand darüber.

Am Ufer neben der (Landwehrkanal-) Schleuse liegt im Schein einer Park- Lampe eine Frau mit kurzen blonden Haaren. Ein Mann sitzt nicht weit davon auf einer Bank und bearbeitet wie irre sein Handy. Eine Bank weiter liegt schnarchend ein Mann - der schläft scheinbar. Im Hintergrund hört mit metallisch- rollendem Geräusch die Berliner S-Bahn vom Bahnhof Zoo abfahren. An besagter Schleuse tanzen klimpernd leere Flaschen mit- und gegeneinander. Ein südländisch aussehender Mann wartet im halbdunklen Park auf Freier. Ein Typ in Lederjacke lagert mit seitlich aufgestütztem Arm und Kopfhörern auf den Ohren auf dem Rasen. Vom Wasser her stinkt es bestialisch nach totem Fisch.

Ein Mann wurde heute Morgen wegen Mordverdacht verhaftet, steht in der Zeitung. Er hat kein Alibi und kennt die tote blonde Frau. Außerdem riecht er streng nach Fisch. Die Polizei sucht Zeugen die gestern...

Herzlichen Glückwunsch, - das kreative Leben wimmelt; es hat mich wieder, - umarmt mich wie Gott. Und ich verspüre sogleich den Drang nach doppeltem Aufbruch und dreifacher Veränderung. Mann! Ist es nicht genau das, was das Dasein lohnenswert macht, - diese unbedingte Offenheit? Na komm schon -, sag JA. Es tut auch überhaupt nicht weh, versprochen!


Frischers Fitze


Bürgermeister Gutso hat mich am Fliegenfänger. Der BND soll ihm zugespielt haben -, die Hure besorgt und von einem Profi töten lassen und, und, und Beweise gefälscht, die mich als Mörder hinstellen. Dazu die systemtreue Presse auf mich eingeschworen. In Bunt. Eine ebensolche Blut- Spur von meinem Konto zu einer Zeugin gelegt, als ob ich die bestechen wollte. Und was weiß ich noch. Blöd- Zeitung - eben.

„Doch das geht vorbei“, sagt Gutso, „wenn du tust, was ich will!“
„Und was ist das?“
„Die Finger von meinem Freund lassen!“
„Mehr nicht?“
„Nein!“
„Gebongt.“
„Hand drauf!?“
„Meinetwegen.“

Wieder stehe ich auf der Brücke an der Schleuse. Spucke herunter. Und beobachte die sich ausweitenden Spuck- Ringe... Bis der Kultursenator kommt und sich neben mich stellt, aber nicht spuckt (keine Fantasie, die Pfeife!). Doch ich hüte mich, ihm die Wahrheit zu sagen. Ihn mit Namen anzureden. Wegen dem BND. Den Kameras. Den Mikrophonen. Nur kurzer Blickkontakt und ein Briefchen, dann geht er. Richtung Sackgasse am Kanal. Läuft den Weg zwischen niedrigen Büschen entlang. Sitzt dann dort irgendwo auf der Bank und raucht. Will aber eigentlich ’Liebe’ machen. Ficken. Jetzt. Auf der Bank. Wenn du weißt. Hört er Schritte – und versteckt sich hinter einem Baum. Ein widerliches Leben. Denkt er. Doch lebendig. Irgendwie. Als zwei Südländer kommen. Die er aus der Entfernung anspricht. „Ficki, ficki?!“ Denen er Geld bietet. „Hundert!“ Damit die in ihn gleiten, rutschen. „Ficki, ficki; was ist nun?!“ Die in ihm prompt kommen. Wieder und wieder (Ficki, ficki!), wie der große Malstrom. Und es ist wahr, keine zwei Sekunden bleibt alles wirklich gleich. Keine zwei... Wie armselig, - dieses Ficki, ficki. Wie beschmutzt er sich fühlt, als sie ihn bespucken. Schlagen. Treten. Seinen Hintern mit einer Flasche malträtieren. Die Ursuppe -, sein Blut, - wie lauwarmes Wasser aus ihm läuft. Die Beine runter. In den Boden sickert. Er daran sterben wird. Würde. Und so weiter. Wäre da nicht ich. Ich. Der wahnsinnig komische Komiker. Ein Mörder. Als sein Retter. Auf weißem Schimmel. Als das Telefon klingelt und mir Bürgermeister Gutso von Reiseplänen erzählt.

„Eine Kreuzfahrt, damit wir zur Ruhe kommen!“
„Dann macht mal!“
„Danke! - Richte ich aus.“

Doch da sind noch die Anderen. Politischen. Die mich tot sehen wollen. Einatmen und zusammenziehen; bis das (mein) Maul schweigt. Die Augen brechen. Endlich Ruhe ist! Mit diesem unsäglichen Komiker.

„Ruhe! – Verstehen Sie?!“
„Nein, kein Wort!“
„Wie auch... Sie haben nie richtig dazugehört!“
Und auch bei dem spüre ich den Blick auf die Innenseite meines rechten Oberschenkels (Rechtsträger, der Komiker, grinst er in Vorfreude, - der Herr aus der Senatskanzlei). Rieche (ich) seine offensichtliche Geilheit. Weil mein Schwanz schon oft Schlagzeile der Genossen war. Und augenscheinlich als eine Art Visitenkarte in Begriff und Urteil auch noch ist. Und das verändert alles. Immer. Wieder. Jede Wette! Was mich allerdings alt aussehen lässt, in mir. So alt, wie ich mich fühlen würde, wenn ich (es) fühlen könnte.

„Gehen wir!“ Sagt er, - der Herr Parteisekretär im Senat, den Füller geladen bis oben hin; der es in der halb gefüllten Schampus- Badewanne besorgt haben will.
„Aber gerne doch.“
Und das ist längst nicht der Schluss. Genau wie bei B. damals, im Beau Rivage - Genf; ich gebe ihnen mein Ehrenwort, - da kommt noch was nach.


Idiot

In einem von Toleranz besoffenen Land nüchtern zu sein, kann tödlich enden. Was? Warum ich in meinem Rassisten- Stück Homosexuelle...? Weil deren Art Sex zu haben heutiger Politik gleichkommt! Ich lasse übrigens im zweiten Teilstück auch jemanden mit Burka eine Bank überfallen. Und ein anderer beantragt einen Doppelpass in Flaschen, - ich habe dazu den asbachalten Palim- Palim- Sketsch umgewandelt; die Hersteller- Genehmigung dafür steht allerdings noch aus. Genau wie der Stolz und die Angst über meine Nudel in der Hand. Und das neben mir jede Nacht, die Allah will, unter Gekreisch gebumst wird, schreibt mir Fritz. Dass die gebumste Mamme mindestens 180 Kilo wiegt und mit einer immensen Speck- und Schmutzschicht überzogen ist. Und um auf das WC- Becken draufzupassen, das Teil steht zwischen Wand und Waschbecken, Ali ihr den Handtuchtuchhalter abbauen musste. ’Ist aber nicht weiter so schlimm’, meinte der ’... zahlst doch sowieso du!’

Lieber Fritz, schreibe ich ihm, lassen Sie sich scheiden, oder verstoßen Sie die Planschkuh, - das geht im Islam ganz einfach. Also schützen sie sich.
Unterstützen Sie nichts -, verlieren Sie sich nicht in der trägen Masse. Erzählen Sie vom Unsagbaren. So betroffen Sie auch sind, die Welt braucht Lifeberichte. Brechen Sie auf. Brechen Sie sich selbst auf. Hören Sie auf stumm, betroffen und schüchtert zu sein. Seien Sie der Köder an der Angel, der so schwer wiegt, dass selbst die ihn anbeißende Kreatur am Boden liegen bleiben muss. Sprechen Sie offen wie unbarmherzig und ohne Respekt. Auch wenn es scheinbar niemandem hilft, der in diese Abgründe schaut. Seien Sie eine Art Spiegel der Gesellschaft, eine Figur - eine Erscheinung, die die Welt gefressen hat. Die sie in allen Zügen genommen und auch geschluckt bekommt. Ja, die Welt. Diese Anomalie einer Depression; Sie wissen schon... Erfolg, Erfolg, Erfolg! Das wünsche ich Ihnen.

Und wieder habe ich in der Badewanne geschlafen. Bin ein junger Mann mit umgehängtem Gepäck, - lehne auf dem Bahnsteig vom Bahnhof Zoo an einer Laterne, - abfahrbereit. Neben mir amüsieren sich zwei offenbar käufliche Damen in der Überlegung, ob sie ihren Preis erhöhen oder senken sollen, - sie kommen nicht mehr auf ihren Schnitt. Nicht weit davon sitzt ein rülpsender Biertrinker auf einer Bank und grölt was von ’Körperbeherrschung’ und, dass ein andere längst gekotzt hätte... doch immer wieder käme etwas Neues dazwischen.

Vom Bahnsteig aus kann man auf ein erleuchtetes Fenster sehen. Eine Frau in einem Badezimmer klopft ihre Armbeuge ab, - setzt eine Spritze, wankt offensichtlich; eventuell hat sie sich gerade einen Schuss gesetzt?! Und auch ich könnte schon wieder.
Blicke von Bahnhof aus in den Zoo. Sehe dort Elefanten.
„Mögen Sie Elefanten?“
„Ja, ich gehe gerne in den Zoo!“
„Ich gehe eigentlich lieber in den Tiergarten!“ Sagt sie, „da kann man Menschen sehen... und Ausländer, - die erobern mein Herz im Sturm.“
Während ich an Porno denke. Und mit ihr gehe. Um meine Belohnung zu kassieren, - als wäre ich ihr Hund, der ihr etwas wieder bringt, das sie wirft. Und so landen wir in ihrem Bett. Sie mit Kapuzenmaske, ich nackt bis auf eine Schleife um die Hoden. Um sie wenig später mit einer Peitsche zu...

„Wie geht es denn mit uns weiter?“ Stirbt sie, als ich nichts sage, - und in die Dämmerung der Zeit gehe. Zum Wagen zurück. Ihre Perücke in der Hand, weil sie die nicht mehr braucht. Ich dann auf dem Balkon sitze. In Gedanken grabe. Sekt trinke. Eine zerbissene Frisbeescheibe zwischen den Fingern, die einst meinem Hund gehörte. Mit dem ich damit am Kanal spielte. Raus aus dem Alltag. Weg von Berlin- Amerika. Dem Moloch von Stadt. Von dem man nicht mal im Park seine Ruhe hat, weil der (als Ort) gefährlich geworden ist. Zuviel Betrunkene. Ausländer. Stricher. Schwule. Kaum Polizei. Dafür Ovationen, wenn man in irgendeinem Gebüsch fickt; so wie neulich erst wieder. Mit Fotos von Applaudierenden bei Facebook, während die kopulierenden in aller Ruhe weitermachen. Einige sich neben die legen. Onanieren. Und die Liebe stirbt. Fast wie in einem Fick- Werbefilm auf der Couch, wo der einarmige Menschenfreund per Handschlag in den Bademantel abspritzt, und danach schlafen geht. Wenn nur der Verkehr nicht so lärmen würde. Von wegen in der Badewanne schlafen zu müssen. Oder Parkimpressionen... Auf der Brücke - in der Nacht. Mit den Tunten und Kanaken rundum. Den Drogisten. Spritzen. Mit der Anmache ’hast du mal...’ wenig erfolgreich. Dann lieber sprachbehindert und ungehört allein zu Haus mit Monstermaske, Schürze und Gummihandschuhen für das neue Stück proben; mit offenbar Erinnerungen an die Blondine: NUTTENMORD! Aus dem Off. Doch er wirft sie aus der Wohnung. Nackt. Weil sie seine Gedanken stört. Dennoch prügelt sie gegen die Tür. Schreit. Will ihn zur Rede stellen. Wegen einer frischen Tätowierung. Und sie meint, er habe nichts Besseres verdient als die Typen im Park.

„Ist nur eine erotische Show!“ Erkläre ich, als die Frau meinte, ich habe nichts Besseres verdient. Dabei kenne ich sie von früher. Aus der Schule. Sie war meine erste, ging zwei Klassen über mir. Und ich war unsterblich verliebt. Bis ich erfuhr, dass sie mit den Bauarbeitern der neuen U-Bahnlinie fickte. Zwei Jahre später gab es Fotos von ihr in Unterwäsche im Werbefernsehen. Ihr Karriereanfang als bekanntes Fotomodel. Heutzutage verkleidet sie sich für den nächtlichen Park; immer noch männergeil. Oft auf Droge. Bis zum Ende. Erscheint sie mir als Hexe. Mein Opfer. Diese Anomalie. Nein, Schluss jetzt mit dieser bipolaren Scheiße!


Super- Aktion

Und dann ging es erst richtig los. Sie fanden 3 tote Herren (wie einst Ehrenwort- Barschel) in der Badewanne. Körper unter Wasser, Kopf halb schräg. Sektglas und Pillen auf dem Fußboden. Und das in den nobelsten Hotels der Stadt Berlin. Angefangen am Pariser Platz. Sie wissen schon – die Namen darf ich nicht nennen, - die verklagen mich sonst wegen Rufschädigung. Jedenfalls fängt der Name des Promi- Laden dort mit A und hört mit - nein nicht mit O, sondern N auf. Und die anderen sind auch in der Top- Klasse angesiedelt. Genau wie die Personen in der Badewanne. First Class, lecken sich Reporter einander die sensationsgeilen Lippen. Der Dümmste dem Dümmsten. Immer. Und spekulieren darüber, was der Herr Mausemaus vom BND jeweils am Tatort tuten tat; wenn es denn überhaupt ein Tatort ist, - denn bisher ist als Todesursache Suizid eingetragen, - was aber morgen die Welt schon als Dreifachmord erschüttern könnte. Aber hoppla! Dazu dann noch der NSU. Staatsverbrecher im Staatsverbrechen. Oder, wie der BND sagt: Mit einer Knarre aus der Schweiz... Wo die Finanzmafia das ganz große Rad dreht. Und die Mainstream- Täter in einem Trulla- Ort - nach Bankraub im Doppel(selbst)mord - in einem Wohnwagen verbrennen, während sich vor dem 300 PS starken Wochenendkarren der Terroristen Polizisten Zigaretten auf Vorrat drehen; schnell Mann - und bevor das Lügengebäude vollständig einstürzt, hole ich schon mal mit Onkel Harry (von der SPD) den Wagen ab: Herr Geheimrat, Justiminister.
Und jetzt Du?
Ja, jetzt Ich: Alle Deutschen sind Nazi(s)!, besonders die grünen AFD- Wähler!
Inzwischen hat der Herr Kult- Bürgermeister mir den Etat gestrichen und ich muss alle Rollen im ’Rassisten’ selber spielen. Vom Text her nicht weiter schlimm, einzig die Kostümwechsel nerven; so trete ich seit gestern nackt auf. Was Zeit spart und die Presse begeistert, wie ich eben lese. Zudem mich zahlreiche FB- Fans (Frauen) bitten, mein Glied vorab zu posten: Ob es sich den lohnen würde, in die Vorstellung zu gehen?
Es lohnt, schreibe ich zurück, würde sonst Bürgermeister Gutso seit eben Reihe 1 Platz 15 Mitte im Jahresabonnement haben!? Spritzdecke inklusive.
Unterdessen (es ist jetzt 16 Uhr, die Vorstellung beginnt um 20 Uhr) kommt es um Karten im Vorverkauf zu Straßenschlachten vor dem Theater, sehe ich in einer Sondersendung der Tagesschau, an denen nicht nur meine weiblichen Fans in Topless, sondern zahlreiche Islamverbände beteiligt scheinen. Pluderhose hin, Kopftuch her. Sogar Erdowahn und die niederlagengestärkte Bundes- Dings kloppen feste mit. Dafür ist das Wetter in der Lausitz bisweilen freundlich, während in Berlin vereinzelt rosa Regenschirme aufgespannt werde. Tagesschau eben: LÜGENPRESSE! – Was es rasch zu ändern gilt. Denn immerhin... Denke ich an Dings bumsen in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf. Das blöde Schaf.


Info

Ich habe das Theater um den ’Rassisten’ geschlossen; hört sich für Gutmenschen geil an, oder? Doch nein, nicht etwa wegen Bürgermeister Gutso usw., sondern weil mein zweites Ich heute Nacht mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde: Kack- Arsch- Darm- Verschluss, sagt der Arzt. Gut, Diagnosen gibt es viele, warum ein Arsch nicht mehr tut, was er soll, - von wegen zum Wohle des deutschen Volkes... Ich tippe deswegen eher auf eine bipolare Anomalie. Und das ist schließlich auch was. Die verschlungene Darmverstopfung stellt sich aber so dar, dass mein Ich sich operieren lassen müsste/muss – um überhaupt eine Überlebenschance zu haben. DAS WILL ER ABER NICHT! Was er dagegen will, ist, dass ich unsere Absprache für den Fall der Fälle vollziehen soll. Deshalb werde ich ihn also kommende Nacht aus dem kranken Haus entführen und am See ... ausruhen lassen.
Meine Güte, ich habe jetzt schon Herzschmerzen vor Anstrengung. Ich suche deshalb vorab eine Testperson. Sollten Sie also geeignet sein, entlohne ich Sie wahlweise mit einem gedruckten Exemplar von ’ICH – Rassist’, oder ähnlich. Weil es ohne Tunnel, Gleichgültigkeit und Verhärtung nicht geht, - Stuhl- Gang- Technisch. Schon mal gehört? Dass das keine Krankheit ist!? Manisch- Depressiv dagegen schon. Ein Gedankenstrom durch die Dunkelheit, kurz bevor in Syrien die Öl- und Gas- Sonne aufgeht; Gott- Vater halte dich fest – ’du dumme Sau!’ (Kinski).


Ritzen an Spalten mit Flüssig- Pflaster abdichten

Die Sache hat sich entrollt. Kurz bevor ich mein Ich aus dem kranken Haus abholen wollte, lag er/es auf dem OP— Tisch und wurde Darm- mäßig entfaltet. Also kein Anus- Praeter, sondern satt Holly- Wood- Botox in den After- Kanal gepumpt und schon liegt alles wieder ’schön’ glatt. ’Schicht im Schacht!’ Vor Freude habe ich die schwarze Oberschwester an den Erich- Honecker- See mitgenommen. Wir redeten bei satt Kerzen und Wein über die Gesundheit von Sex und den Ertrag von afrikanischen Milchkühen im Besonderen. Denn nachts am See ist es echt sehr romantisch, da kann man sich zum Finale Zeit lassen; beobachten wie Fische fliegen. Frösche quaken. Mücken surren. Und ab und an der märkische Wolf seinen Weltschmerz heult. Doch wenn es soweit ist, ich merke es am typischen Geruch des Visavis, lasse ich ganz unkompliziert die Sau raus. Fisch und Fleisch. Beim Ringen. Plugen. Tunneln. Expandern. Mit Dehnstäben. Muschiküssen. Zunge satt - zwischen den Kreolen an den Schamlippen. Dem allgemeinen Gelecke am Penispiercing bis zum Abwinken.

"Erst kommen die Frauen, dann die Juden, dann die Homosexuellen, dann die Intellektuellen - und zum Schluss alle, die nicht auf den Knien liegen", ruft Alice Schwarzer - und der Saal tobt.
Und wenn es geht, halten Sie sich aus den dunklen Ecken der Meinungen fern.

Egal wie, als es um ihr Leben geht rennt die schwarze Schöne wie ein Gazelle. Doch was kann die auf Strecke gegen einen Geparden wie mich ausrichten? Genau: Nichts! Und deswegen gibt Sie ihren Widerstand auch schnell auf -, da ich sie schon beim ersten Zuschnappen der Fangzähne am Hals erwische.
In der Ursachenforschung ist das nicht vorgesehen, doch mir ist es passiert, ich habe mich verliebt - Millisekunden bevor ich ihr den Fang- Biss geben konnte. Und ab da war alles anders. Später wusste ich, dass es an ihrem Eben- Holz in Farbe gelegen hat. Doch da war sie schon hinter den Bergen bei den Zwergen. Und ich nicht. Ich saß immer noch beim Angeln auf Plötzen, die Rot- Federn heißen, so Gott will. Der Herr. Der Schöpfer aller Dinge. Und nun weiß ich es auch wieder: Gott ist kein Rassist; er ist nur anders.
"In ’diesen’ Ländern ’werden Sie sofort totgeschlagen, wenn Ihnen das Tuch verrutscht’, legt Alice nach, Buhrufe, Szenen- Applaus, der Moderator und die Schweizer Expertin rutschen unbehaglich auf ihren Stühlen umher."
Das ist kein leichtes Thema, es ist ein schweres dunkles und gnadenloses. Wäre ich Frau in Deutschland, ich würde im und außer Haus Marken- Turnschuhe und eine Armlänge Abstand zur afghanischen Burka tragen; bedenke das Datum, sage ich. Ein laufender Sack mit Sprengstoff kann jeder Zeit und überall umfallen.


The difference between ’ante’ and ’blind’

Mein ’Ich’ wurde nachoperiert. Und wenn ich ehrlich bin, mich erschüttert das nicht. Mich erschüttert nichts mehr. Nicht mal 20% Plus der AfD bei der Wahl zur Berliner- Intensiv- Station; bei den Pannen der...? Musel. Flughafenbau und Hundebaden im Teufelssee. Und. Und. Und - Yes, daran kann man scheitern. Da ist ein verrutschtes Band um den Dick- Kot- Darm direkt ein kleiner brauner Scheiß. Trotzdem liegt er als mein Ich jetzt im Nach- Koma- Intensiv. Nach einem Leben lang Fress- Sauf- Nikotin- Depression- Suizid- Blut- ohne Punkt und Komma eigentlich logisch. Den Lebens- Rest vom Ich erfragen Sie bitte beim Arzt oder Aldi. Eisen- Karl ginge zur Not auch noch. Doch nun ist Ende mir Werbung und Girls mit dicken Brüsten auf dem Titelblatt. Denn mein Ich bat mich - frisch aus der Aorta, seine Freundin zu trösten. Eine Frau, einsam wie ein Elternloses- Kind ohne Brumm- Kreisel, die auf Streichel- Einheiten warten würde wie ein durstiger Hund auf Wasser. Dabei kennt mein Ich mich doch. Denn wenn ich sie habe, stoße ich gnadenlos zu; wozu ist das Ding sonst da?
Sie heißt Tessa, wohnt im schicken Dahlem. Ziegel- Haus, Kurz- Haar- Hund und Weizen- Bier von Käfer- München als Drohnen- Direkt- Import. Doch davon geht mir keiner ab. Ich brauche es fester. Immerhin bin ich ein Mann - der brennt. Und das sage ich ihr auch, - da stehe ich schon nackt vor ihrer Tür - und sie sieht mit großen Augen auf meinen Schwanz; sieht mit Augen auf meinen großen Schwanz; man sollte die Dinge immer ins rechte licht rücken: Augen, Schwanz, GROß – wie ich meine.
„Nun sag schon!“
„Du hast aber wirklich einen großen Schwanz!“ Schluckt sie beeindruckt. „Ob ich den wohl rein bekomme?“
„Darüber mach dir mal keine Sorgen!“ Blase ich Wolken vom Himmel. Und als der Himmel wieder blau ist, hat sie einen Schwips vom Saugen und Lutschen. Danach kommt sie unter Seufzen, Wimmern und Schreien zig Male.
„Bleib ruhig“, tröste ich die Stute, „für den Rest können wir uns reichlich Zeit lassen.“
„Warum bist du nicht früher in mein Leben getreten, Liebster?“
„Weil du dann schon einige Zeit tot wärst...“
Und genau da, in dieser ellen- langen Sekunde, denke ich an meine aller- erste- beste Fick- Freundin, die aus der Ober- Schule, das spätere Unter- Wäschemodel(l) mit oben ohne, 2 Jahre älter als meiner einer (ich erzählte bereits davon), die sich nach Schulschluss (stets) den Bauarbeitern der U- Bahnbaustelle hingab. Die mir dazu, zur Rede gestellt, weinerlich sabbernd ’Ich bin eine Nymphomanin!’ sagte, als ich den fickenden Kerl über ihr mit einem herum liegenden Eisenrohr erschlug und ihm mit meinem Fahrtenmesser den Schwanz abschnitt und sie zwang, sein sprudelndes Blut zu trinken. Auch deswegen bin ich für die Burka mehr als nur fürs Kopftuch; wegen der Sünden der Frau. Und für ein generelles Auto- Fahr- Verbot; denn sie sind es nicht wert... Und dich, die du da lachst, erwische ich auch noch. Doch ich schweife ab, mein Prinz, tätschele ich meinem Schwanz den Kopf. Geschichte wird jetzt geschrieben. Hier. In diesem Moment! Über den die Presse ’Serienmörder’ schreiben wird.
„Serie – verstehst du?!“
„Nein!“ Stöhnt sie guttural, „tu mir das nicht an, ich möchte deine Einzige sein!“
Nur deswegen sage ich ja, weil sie mich dauert, gebe ihr noch einen Monat auf dem Land, im Keller unter dem großen Haus. Im großen Keller unter dem Haus; - du weißt doch, man sollte die Dinge immer ins rechte Licht rücken: Augen, Schwanz, Haus, Keller und GROß – wie ich meine.
„Du bist ein Schatz“, sagt sie, „und ich deine dankbare Dienerin!“
Und ich- Ich, ich bin gespannt was mein Ich zur Situation seiner Stute sagen wird. Immerhin liegt das Ante schon bei 10.000 und ich halte Asse, - werde All- In gehen.


Du und Ich

Am unteren Ende der Fahnenstange grünt Moos. Oben blüht Rost, der den Wetterhahn bis zum nächsten Sturm stabil hält. Und der Sturm kommt. Bestimmt.
Ja, es stimmt. Ich hatte schon bei der Erst- Besteigung Ausraster manischer Art. Es lag an ihrer fleischigen Ritze. Die bewachsen war wie Steppenwolf am Po. Ich bin damit in die Irrlichter der Stadt gerannt. Hörte Stimmen. Buchstaben. Ganze Sätze. Sah paranoide Meere. Begegnete depressiven Kontrollgeber. Bodenlosen Verortungen. Doch warum eigentlich nicht? Zu irgendwas muss das Kraut doch gut sein... Die Stadt. Mit den Juden. Den Frauen. Und Schwulen. Die morgen Moslems wählen, - weil sie den Arsch hoch, Kopf runter auf den Knien liegen wollen statt in Stiefeln zu sterben. Genau wie die Identität stirbt, wenn der Größenwahn auf Höllenfahrt geht. Und ich meine mit Größenwahn unbedingt mich damit. Protze mit meiner stadtbekannten Leistungsspirale: BÜHNE FREI! ICH RETTE DIE WELT! Und wenn du nichts dazu gibst, Bruder, bist du bald tot wie Jesus, Adolf Hitler und Elvis Rock’n Roll. - Ja, die Welt ist schon verrückt, - dazu muss man nicht mal Künstler sein, Politiker, Geldmacher. Einzig Mensch; Mensch im medialen Sein. Ein Exzess in Extravaganz. In Übertreibung der Selbstdarstellung. Angriffslustig. Überbordend. Grauenhaft. Und. Anonym. Ein Avatar. Herrscher der Welt. Pandoras Büchse. Stimmt. Ich bin das alles. Mit eigenem Namen. Unter eigenem Namen. Ein Mann im Dienst mit einer Stimme in der Hose. Und ich suche dich. Das Drama- Weib. Siehe oben. Mit einer Möse wie ein Waschtrog, - um mich zu retten. Zu trösten. Meine Sprache. Meinen Schlüssel. Kopf. Körper. Meinen Apparat. Eine medizinische Sensation. Von wegen Literatur. Ich würde auch lieber 5 Mal am Tag joggen. Schwimmen. Rad fahren. Als mich zu Tode zu reiten; arbeiten und leiden im Dienst der Wissenschaft. Soll das mein Schicksal sein?
Doch. Ja. Es scheint so. Denn vor dem Vorhang regnet es stehend/e Ovationen. Blumensträuße. Gebrauchte Damen- Unter- Wäsche. Einladungen der ganz besonderen Art. Und Stimmen, - weibliche Rufe: ’Machen Sie weiter, Heinz! Leute wie Sie braucht das Theater!’ Ich, im Pisse- Gestank der Schlüpfer. Und ZACK, schon wieder zwei anonyme Follower mehr bei Twitter. Verbeugung. Danke schön. Vergessen die Demütigungen. Die nicht verkauften Karten. Die unbeachtet gebliebenen Romane. Mein Leben. - Nichts da. Schwanz zeigen. Rückrat. Musel sein. Bücken. Und Abgang. Einfach herrlich... wie der Saal tobt. Und Sonntag ist Wahl.


Heil Seele

Alle sind sauer, weil NSU- Beate nichts sagt. Weil der Richter nichts fragt. Weil es keine neuen Erkenntnisse geben kann und würde, verteidigt der sich. Weil die Täter auch ohne Beweise feststehen. Und verurteilt werden. Und sind. Dabei war der Täter m/ein ’Rassist’. Und Richter und Presse haben in Selbstmord- Rage die falschen erschossen. Weil mein Rassist noch lebt. Tut kurz weh, muss aber sein.

Ich benötige mehr Zeit, sagt mein Ich, - da hatten sie ihn gerade aus dem künstlichen Koma geholt, von der Intensiv auf Normal gelegt, durch einen unbedarften Pfleger im Liegen auf Biegen und Brechen mit undefinierbaren Brei gefüttert, so dass er gewalttätig und unter Anstrengung kotzen musste, um die grüne Kotze beim endlosen Husten loszuwerden, - die dabei in die Lunge lief und sich dort ratz fatz zu 41 Fieber auswuchs und so weiter. Mein Ich also pronto wieder auf Intensiv verlegt wurde, um dort freiwillig ins Koma zu versacken. Und das, obwohl am Sonntag ’die’ Wahl anstand. Mein Ich sich derweil aber im Traum verlor. Hin zum Teufel gelangte, der ihm als Macher der Zeitung ’Die Zeit’ erschien, wo mein Ich im Kommentar schon lange nichts mehr schreiben durfte, weil er das pubertierende Hö-Hö-Hö- stolprige- Lachen des auch als TV- Moderators sichtbar gewordenem Zeit- Chefs mit dem des ’Komiker’ = Nuttenmörder in dessen Sketchen verglich. Der zu seinem Hö-Hö-Hö-Hö ’...aber der wahre Täter ist doch längst gefasst’, sagte. NEIN! Scheiße ist, lasse ich mein Ich träumen und träumen, der Täter ist nicht gefasst: ’Hö-Hö-Hö- Hö’. Und damit beginnt die Wiederbewaffnung. Und ’Mit diesem Vorsatz beginnen wir unsere Wochenzeitung’, erklärte einst die Zeit. - Doch der Traum von Freiheit ist aus! Längst aus- geträumt. Einzig Mord verjährt nicht; es sei, die RAF ist der Täter im Nutten- Mord. Und das währe auch gut so, sagt Bürgermeister Gutso, dessen Regentschaft in und mit Rot- Rot- Grün am nächst- besten Baum hängend enden wird. Und das ist so wahr, wie bald die Burka- Musel Sexy- Berlin übernehmen; denn ’Gelegentliche Beilagen sind auch Beilagen zu Literatur und Reisen.’ Und das wird wirken. So wahr uns Gott helfe.


Am 8en Tag kommt Gott manisch-depressiv

Die ganze Welt ist weg. Und inzwischen ist auch dem NSU- Richter klar geworden, dass Beate weg ist. Tot. Tod. Anderswo. Um neu Mensch zu werden. Links, vielleicht, als Tochter von Minister Maßlos. Im Kampf gegen Rechts. Als Betschwester des Bruders. Einer Antifa- Glatze, die sich gewaschen hat; damit kann man satt Kohle abgreifen. Zudem nichts so gut tut, wie das Gefühl, gegen Rechts zu kämpfen. Im Polizei- Knast an Händen und Füßen gefesselt auf einer als unbrennbar geltenden Matratze zu pofen, um sich dabei mit dem Feuerzeug Flamme zu geben – und nichts als Asche bleibt. Ein Denkmal in der Mitte vom Platz, - von unbekannten mit Farbe besprüht. Erst Hitler, dann du. Dann dein Auto. Dagegen wird gegen Unbekannt und Anwohner ermittelt. Ach, wäre mein Nachbar doch ein Nazi oder zwei -, ich würde ihn ans Messer liefern. Oder gleich selber zustechen. Doch das feige Schwein schweigt. Mein Kampf. Dein Kampf. Mit dem Stiefel in die Fresse. Jeder einzelne zählt. Egal wie groß oder klein. Ja, auch von Hoffnung ist die Rede. Das wir es schaffen, mit den Wölfen, die aus Polen kamen, aus der Türkei (die grauen), - mit den Kurden zusammen. Und nun die krossen Afrikaner. Eine Seite blond. Die andere Schokolade. Kindersoldaten. Bei denen es 3 Sekunden dauert und dein Schädel baumelt ihnen vom Handgelenk wie Gucci- Handtaschen der Charity- Damen: ’Ben braucht Ihre Hilfe. Nobi kann es schaffen. Das Herz von Camlya. Mila und Mirko in Not!’ Lasset uns gemeinsam gestalten. Flüstern die Damen Pumps International: Refugees Welcome! Steht in ihrem einzigartigen Kochbuch mit Gerüchten aus aller Welt. Und genau so wuchtig jubeln die Aussagen darin. Mehr Gutes gibt es nicht. Mehr kann nicht.

„Und, wollen Sie es machen, Heinz“, fragt mich Bürgermeister Gutso.
„Sie und ich mit Rot, Rot, Grün in 3 Akten?“
„Wir haben die Mehrheit!“
„Ein geiler Gedanke. Und die Finanzierung?“
„Übernimmt die Bank. Wir haben da Einfluss...“
„Sind die nicht selber pleite?“
„Eben!“
Der Prozess. Die Opfer. Die Angeklagten. Der Blog.
Der Prozessrahmen. Das Vorfeld. Der Prozessverlauf.
„Und wo ist die Angeklagte?“
„Beate? - Die brauchen wir nicht! Wir haben doch genug Zeugen.“
Die Anwälte. Der Richter. Die Nebenkläger. Das täglich Aktuelle. Ihr Schweigen. Als stumme Zusammenfassung. Im Live- Ticker.
„Das Leben ist eine harte Nummer, was?“
„Für manche zu hart. - Überlegen Sie also nicht zu lange, Heinz!“


eins @ One

Nach weiteren 17 Tagen wurde ’Ich’ aus dem künstlichen Koma geholt. Tubus gezogen (kann wieder eigenständig atmen, husten) - habe künstlichen Darmausgang entdeckt: SCHEIßE! Auch sonst ist die Welt nicht stehen geblieben. Immerhin war Wahl. Und Bürgermeister Gutso wurde in etwa bestätigt; seine Scheiß- Arbeit mit seiner Scheiß- Koalition in etwa abgestraft, doch immerhin. Und Ich, als Rassist! Bestätigt. Prima auch, dass der Flughafen- Bau bleibt in der Weiterplanung offen bleibt. Eröffnung 2017. Die Wünsche vom Staats- Ballet unerfüllt bleiben. Das Stadtschloss. Die Stadt- Autobahn. Die Kleingärtner. Abzuschiebende Flüchtlinge bleiben. Sexy Idee. Wie die Kultur- Subventionen. Deswegen:

um das theater ziehe ich eine 4 m hohe beton- mauer a la calais
- warum
ich will die leichen des tages unerkannt in die räume bringen
- auf die hängung kommt es an
... sagt der bürgermeister
und auf einen fairen tod
- nein
sie müssen es dementieren
was denn
- das mit der mauer
aber klar doch:
natürlich hat niemand die absicht eine mauer zu bauen
niemand will leichen zählen
- mann sind sie ein rassist
ich glaube mein drucker spinnt
alles rot
grün und rot
com watch this
- wenn ich zeit hätte würde ich die zeit zurückdrehen

wer eine männlich leiche mit einer sackkarre 15 kilometer weit durch die stadt transportiert muss starke arme haben
leichter ist es einen 4jährigen von einer brücke zu werfen
- wer macht denn so was
1. der abgeordnete pirat und 2. dessen eltern
habe ich eben gelesen
- eine perverse welt

In den USA hat ein schwarzer Polizist einen bewaffneten Schwarzen erschossen, -
wer von denen ist Rassist?
Der weiße Hai!


Notiz übers Ende

Das Leben meines Ich(s) steht auf der Kippe. Denn nach einem erneuten Trink- Wasser- Einbruch liegt die Lunge schon wieder flach. „Wie eine Flunder“, lacht es aus dem Off.
„Kann auch vom Futter- Brei kommen“, sagt der Kranken- Pfleger, „so Schluck- stabil war er ja nach der langen Zeit im Koma noch nicht.“
Nun entscheidet sich heute Abend, ob die Maschinerie abgeschaltet wird oder ob es an meinem Ich noch was zu verdienen gibt.
Ginge es nach meinem Ich, wäre Schluss. Aus. Feierabend. Sagt er. Auch weil ich – zumindest die letzten 20 Jahre - schöner war und bin - als er.
„Dafür habe ich fetter gelebt“, kontert mein Ich. „Geraucht, getrunken, reihenweise junge Mädchen...“
„Mann, hör auf, ich glaube es dir ja!“
Dabei ist er seit seinem Krebs im Darm kaum vor die Tür gegangen.

„Ich habe ständig das Gefühl, aufs Klo zu müssen!“
Gerade mal Zeitung, Tabak und Sprit nahm er als Nahrung auf.
„Was soll denn da auch rauskommen?“
„Kommt aber“, nörgelt er, „leider flüssig.“
„Also überflüssig!?“
„Du Idiot!“
Und darüber lachen wir beide. Und wissen... von und über Liebe unter Männern ... und so... Und über ein ’formidables’ Fini bei Vollmond. Das schließlich absolut endet, dass ich das Bühnebild ändern werde. Das ganze Theater in schwarz. Einen dunklen Kasten ’lass es sein’, schön wie die Hölle, - in dessen Mitte eine einzelne rote Rose liegt. Kein Schauspieler tritt auf. Kein Publikum hat die Ehre. Einzig Stimmen aus dem Off monologieren Text- Fragmente aus dem Rassisten; alles unterlegt von Carusos- Verdi: Macht des Schicksals. Danach ist Schicht im Schacht, hole ich die Sackkarre des Piraten und bringe ihn Heim. Anonym, unter Buchen, war sein Traum.

Formloser Nachtrag vom 24. Sept. 2016 zirka 15 Uhr: ’wenn jemand gestorben ist wird damit nichts weiter gesagt als das er tot sei, auch wenn er lebendig ist’


Zicke- Zacke Hunde- Kacke

Seit Ich nicht mehr ist bin ich lustlos. Zeitlos. Herzlos. Tonlos. Habe das Theater geschlossen, weil Theater vergänglich ist wie tanzende Eintagsmücken (sollte es die geben) im schwulen Sonnenlicht - und habe es einem kraftvollen bayrischen Leder- Hosen-Komödianten zur Verfügung gestellt: gesoffen und gefurzt wird schließlich immer! Und sei es Bier- Pisse. Mann, da schütte ich mich lieber bis zum Magendurchbruch mit Hörnerwhisky zu und kotze bis zum Ersticken fade Oktoberfest- Bretzeln. Doch dann: Leider inoperabel, höre ich und sehe den Brei in seiner Lunge, den Eimer Wasser hinterher, der im Herz gegen Lungenversagen auch nicht hilft, - da rettet nicht mal die Feuerwehr, - während ich daran denke zwecks Erleichterung der Samenfäden einen Hurenbesuch zu machen. Piff. Paff. Puff. Im Gedenken an schöne Zeiten mit Ich. Leider hat der abgängig fette Kopftuch- Pirat meine Sackkarre gestohlen. Die gleich nach seiner Abfahrt die Polizei als Mord- Tatwerkzeug verhaftete... Well. Und erst danach kommen alle die, die bis 3 nicht auf den Knien liegen. Immerhin soll das Piraten- Ferkel sein Opfer rektal satt abgeliebt haben, als der schon Tage tot war. Und dann ab damit, als wäre der ein Willkommens- Teddy für Bahnhofs- Klatsch- Asylanten. Ja, das ist freundlich offene Piraten- Politik. Da hat es durchaus seine Berechtigung wenn man von Wahlurne spricht. Deswegen mein Tipp: zeugt mehr Piraten, Leute, dann kann man nämlich schon 9 Monate später sehen was aus der verlorenen Zeit wird. Und nehmt für alle Fälle Schlafanzug und Zahnbürste mit; pisst aber nicht auf den Zellen- Boden, scheißt nicht in die Hose. Denn debil sein geht anders. Ich weiß es. Immerhin habe ich mich schon zig Male handschriftlich den Süchten entzogen - und wer will, darf mich deswegen Onkel- Blickwinkel nennen.
Ey, schon gehört? Eben ist in Hoboken ein Zug ungebremst in einen Bahnhof gerast. Und ich weiß aktuell (unter der Hand) wer wirklich am Steuer des Unglücks saß: Merkel! Und der Schiffbruch in Italien, die Prinzen- Rolle im offenen Meer, Sie erinnern sich, - auch Merkel und eben nicht der besoffene Über- Kreuzfahrer- Capitano. Und warum reißt plötzlich NSU- Zschäpe das Maul auf und erklärt sich zur Europäischen Nation? Weil Merkel ihr nach Freispruch einen Ministerposten angeboten hat; Familie, munkelt man. Ratz, Fatz ab die Bohne, Alte. Und Kachelmann darf bis zum nächsten Nötigungs- Bums wieder öffentlich rechtlich das Wetter verarschen -, wetten? Denn so geht Wahlkampf. Die Guten ins Kröpfchen, den Rest scheißt der kommende Winter braun zu. Und wer es noch nicht weiß, egal was du tust, du spielst gegen einen Robot. Gegen violette Tinte in einem rosa Zimmer. Im Augenblick heißt der Robot Merkel und Co, - das Imperium. Doch das wird sich mit Clinton rasch ändern, die Alte ist längst vielmals geklont. Schon klar, wir sehen uns also nach dem Atom- Krieg im Krug, wie einst der Schwejk kurz vor seiner Erschießung sagte.


Der schwarze Kater der alten Katze

Ich sitze in 1.000 Meter Höhe auf Posten und beobachte wie die Sklaven über die Via Appia taumeln. Als Rom brennt, räume ich meinen Kram in den Koffer (ein guter Koffer muss nicht teuer sein) und verlasse die Stadt mit meiner Uzi @ Papas Orbi, den Landkreis, - und des Himmels Erde. Ich glaube nicht, dass ich das Potemkinsche- Dorf am Aldi- See vermissen werde. Eher des Jevers herbe Frische zu 99 Cent das Stück. So trinke ich zum guten Schluss einen Kasten Eckes Kirsch mit Pflaume an Bommerlunder in einem langen Schluck, denn wo Gott geboren wird, wird Hoffnung geboren, - also lasset uns beten. Denn Morgen wird mein Ich zu Grabe getragen, und ich bin zum Glück schon heute tierisch besoffen. Ehrlich: Warten war noch nie mein Ding. Und ich beuge mich auch nicht, um andere darin und überhaupt zu verstehen. Nein. Das müsst ihr schon alleine machen, Schätzchen. Immerhin hat die kahle Göttin samtweiche Lippen, was ich vorher nicht wusste, und speichelt mir das Ding ein. 5 Minuten später ist der Ostersegen perfekt: Gott zum Gruße, Zauberflöte. Der Rest buchstabiert für all die besonderen Kinder die Welt neu - indem ihr ab 6 in der Schule Koran und Arabisch lernt. So hätten Sie es doch gerne, Frau KanzlerIn.
Zu Ich ans Grab schaffe ich es trotz Zutrunk nicht. So gehe ich vielleicht über- über- über- nächsten Tag hin, Romantiker wie ich nun mal bin - reiße sein erdiges Grabtuch bis zum Sargdeckel auf, um meine rote Rose loszuwerden; etwas gelitten hat die bis dahin sicherlich schon. Egal. Denn danach schaufle ich zu. Und bete in die halbleere Flasche Blue Tinte was von Auferstehung im Geist; kein Teich kann voller sein. Und wen stört es schon wirklich ob man Jäger oder Gejagter seiner selbst ist? Niemand. So lange die Lust aneinander da ist. Und so geht alles seinen Weg, - die Sanduhr läuft. Und ich schnappe mir nach der Entlassung aus dem Polizeigewahrsam (wegen Störung der Toten- Ruhe und Körperverletzung an Vollstreckungsbeamten) eine am Revier herumlungernde Hure und tille (die wenig später. Strafe muss schließlich sein). Singe dabei Halleluja, stimmbegnadet wie ich bin. Stunden später hänge ich mit blutenden Händen und Füßen und einem Loch am Rippenbogen als Ketzer am Kreuz der Heilandskirche Berlin Moabit, (direkt neben der Untersuchungshaftanstalt Alt Moabit 12A) und kann mich nicht mehr erinnern ... was war und was sein wird. Oh mein Vater, warum hast du mich an diesem unwürdigen Ort ausgesetzt?


Pflaume ohne Wespen

Für den No- Go- Rassisten zum mitnehmen verlängere ich meine Theater- Pause, auch privat; man glaubt ja nicht wie viel Stress so Irre- Leute machen... Auch deshalb rüste ich das Theater auf Film- Bühne BRD um. Links ein Gebirge. Rechts das Meer. In der Mitte Leinwand, - weiß wie grüner Schnee. Als gesprochener Film läuft die Ermordung Merkels durch ihre Vasallen: auf der Leinwand bleibt alles Schnee- weiß; später vielleicht mal Ocker- schwarze Tulpen. Oder Gras. Hanf. Kaputte Atomkraft- Werke. Oder, als Eye- Catcher, der Nickname von Merkel im Sekundentakt. Bling. Bling. Bling, in trief- Blut- Rot: Erika! IM! Nur das!
Der gesprochene Text aus dem Off kommt von mir. Will sagen, ich spreche den. Geschrieben hat den der Rassist. Sie wissen schon. Pegida. Dresden, Leipzig, Halle. Patriot. National. Islam- Hasser. Und so. Genau der. ’Die Wurst ist braun, wenn sie aus dem Arsch schlüpft!’ Alles in bildlosem Volltext mit Klar- Namen. Warum denn auch nicht? Merkel und Co sind schließlich bekannte Personen öffentlichen Gespötts; die Roth nicht zu vergessen. Mit Burka. Wegen der Gesinnung über ein Scheiß- Deutschland, wie sie sagt. Nie wieder! Das erträgt doch sonst niemand. Was rede ich: KEINER! Erträgt das. Die Handlung ist also folgende: Was wolltest du mit dem Dolche, sprich...? Doch vorher mache ich darüber eine Volks- Bühnen- Abstimmung, wegen der Demokratie, damit mir nicht die neue Stasi reinquatscht und meine Arbeit umsonst ist.


Frei von Moral und Vernunft

Ich werde meinen Theater- Film ’Die verarschte Zeit’ nennen – und (übrigens, wer hätte das gedacht) meine eigene Sprache benutzen. Anarchist sein. Unflätig sein und vulgär bis zum Abwinken. Denn wer sich auf IHR Niveau begibt, spricht Herrschaftssprache und bleibt somit dem Volk unverständlich und verliert den Talk gegen die neuen Kapital- Komsomolzen. Das passiert (bei) mir nicht. Ich führe Krieg. Und da ist es wie bei der Liebe: Es ist alles erlaubt, was hilft, das Ziel zu erreichen, sagte in etwa Napoleon Bonaparte. Oder, frei nach Nietzsche: ’Der gute Krieg ist es, der die Sache heiligt!’ Also weg mit der alten ... und den Kopf auf den Stock. Doch halt, soweit sind die BRD- Totengräber noch nicht! Erst fällt Europa, - geht das Kapital in die Knie, dann erst ist Merkel schutzlos und fällt; wird in die Grube getreten von denen, die ihr eben noch das Loch leckten. Jedenfalls bei mir im Theater. Im Film. Also, Merkel: read the fucking manual!


toot sweet

Über Ansagen auf meinem Handy hat man versucht mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen – und das fast mit Erfolg. Jedenfalls ging mir früher alles flotter von der Hand. Die Fini- Sache mit Kanzler Schrö. seinerzeit. Zum Beispiel. Wofür ich einen hatte, der es machen wollte. Leider hat das meinem Dramaturgen das Leben gekostet und nicht Schrö. Der den Dramaturgen erst gerichtlich auf Unterlassung verurteilen ließ, - der dann vergiftet wurde, - dann sein Auto manipuliert, so dass der bei Rückenwind mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Straßenbaum fuhr.
Eindeutig Suizid, sagte der in der Sache ermittelnde Staatsanwalt mit der Erklärung, seine Frau wollte sich von ihm trennen, - außerdem wäre er durch den verloren gegangenen Gerichts- Prozess in Sachen Schrö. pleite. Fazit: Verfahren eingestellt! 2 Monate später verunglückte der Staatsanwalt unter einer bröckelnden Beton- Autobahnbrücke tödlich, als er zu seiner Geliebten nach Bremen fuhr. Ein angeblicher Steinewerfer (Attentäter) wurde bisher nicht gefasst, - wir ermitteln in alle Richtungen erklärte Justizbüttel Ma. Der Terrier von Mutti Me., für die ich nicht nur deswegen einen Sniper suche; zur Not mache ich es auch selber. Punkt. Um danach Fisch essen zu gehen; Tintenfisch in Weißweinsoße, den du so magst, wenn ich mich recht erinnere. Ja, viel Arbeit, wenig Fisch, wie du dazu hören lässt und lachst. Um danach schweigend Stunden der andalusischen Sonne zu huldigen. Mann -, lass es Herbst sein. Mit rostrot gleißendem Gold über dem Meer. Doch erst kommt das Theater. Der Sniper. Mit echter Waffe (Doppelflinte, Modell Super Luxus, Hersteller: Hermann Weihrauch, Zella Mehlis). Und original Schuss (Kaliber: 16/70). Voll auf die Erika; ich nenne die (ohne Momentan- Verfallsdatum) einfach Mal so. IM Erika! Für die ich Sandsäcke mit dem Aufdruck ’Landkreis Uckermark – Ihr Reiseziel für Urlaube und Ausflüge’ drauf auf die Bühne des Theaters schaffen lasse und den Schützen (’auch’ der fette Gabr. nebst CSU- ’Horschti’ kommen in Betracht – man wird sehen) in den zweiten Rang, in Klammern: Königsloge, seitlich (Gold- Samt- Cord- Sessel mit Armlehne und Fußstützen), postiere -, damit der (vom strahlend aufgehenden AfD- Blau nicht irregemacht) freies Feld (für einen satten Blattschuss) in die erst- beste Reihe haben wird. Die Frage bleibt: where sitting the Dog?


Eiertänzer

Ich stehe vor der Entscheidung die Theaterbühne neu einzurichten. Bürgermeister Gutso beruft deswegen/dazu ein bis 12 Gutachter ein: „Schließlich bezahlen wir den Quatsch!“

„In Schubladen- Form“, erkläre ich.
„Wie?“
„Stellen Sie sich eine Kuckucksuhr vor. Auf Knopfdruck stößt eine der 3 Bühnen nach vorne.“
„Warum nicht auf einem Drehteller wie im Wetterhäuschen, das wäre kostengünstiger.“
„Kosten, was? Wissen Sie, was Kunst ist!?“
Er sagt, ich sei schizo... Dabei haben sie nur kleinste Anhaftungen einer DNA (weniger als Wimperntusche) gefunden, die meine sein soll. Und fragen nun: „Wo waren sie vor 12 Jahren am Montag um 23:32 Uhr?“
„Dienstag vor 11 Jahren 26 Uhr wüsste ich...“
„Verarschen Sie uns nicht. Ich warne Sie!“
Ich stelle mir vor, er wäre als IS- Syrer anerkannter Flüchtling und würde sich eine Weste basteln, mit der er die Bundesregierung in die Luft sprengt; sprengen könnte.
Ich stelle mir weiter vor, er wäre bekannter Informant eines Geheimdienstes (BND? (...?) MAD?).
Ich stelle mir dazu vor, er hätte drei IS- Komplizen die ihn wegen seiner an den Geheimdienst gegebenen Informationen umbringen würden wollten wollen.
Ich stelle mir vor, - die 3 werden der Polizei einen anderen Syrer als Attentäter präsentieren wollen, der dumm wie geschnitten Brot ist und sich (als Musel) jede Menge Jungfrauen wünscht und deshalb im Knast Selbstmord begeht.
Ich stelle mir vor, es wäre so - und stecke die Szene in Schublade 1 meines Theaters.
Ich stelle mir vor, es gäbe den NSU wirklich und die Beschuldigten wären Kinderschänder und für alle ungeklärten Kindermorde der letzten 25 Jahre verantwortlich.
Ich stelle mir vor, ich stecke den NSU in Schublade 2.
Mann!: Ich weiß ab eben, der Songwriter Bob D. hat den Literaturnobelpreis bekommen und Frau Merkel ist schon wieder leer ausgegangen.
Ich stelle mir vor (hätte Merkel den Preis bekomme – egal welchen (Physik, zum Beispiel?), die Schergen entließen mich deswegen (Unknown- Amnesty- International) aus dem Psycho- Knast (B.- Ranch!) und das Volk deckt den Spruch ’Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gottes Hand’ als wissentlich falsch auf - und bestraft die Schuldigen mir 3,6 gebenedeiten Ave Maria.
Richtig ist: Das Leben ist ungerecht, - denn ich sehe sie von meinem Fenster aus; ob männlich oder weiblich. Unisono dunkler Anzug. Lange Haare. Bart. Hornbrille. Schweinslederaktentasche. Rollkoffer in Schrankgröße, den sie auf ratternden Rädern hinter sich herziehen. Und ich weiß, da ist mein Leben drin. Oder deins. Oder seins. Oder das von Eisen- Karl, der seit 40 Jahren denkt, er sei Napoleon. Oder Attentäter. Rassist, wie der rot- rotzige Dany von den Grünen. Ja, komme, was wolle; - welche bedauerlichen Beispiele gibt es noch?


No Limit Gambler

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
in dem irre Gaukler und betrunkene Clowns
das Sagen haben

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
wo die Menschen tief schlafen
wenn pädophile Wölfe ihre Kinder reißen

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
in dem man die Wahrheit nicht sagen darf
ohne ein Nazi Schwein zu sein

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
in dem Leute ein und ausgehen
die Bomben bauen um Menschen zu töten

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
von der Systempresse belogen
wo Recht und Gesetz zum Popanz gebogen

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
- und es fühlt sich Scheiße an
regiert von einer Frau ohne Verstand
die mich an ihr zum Mörder werden lässt

Ich kann sie nicht ertragen
Mir wird übel wenn ich ihre Fressen sehe
Ich muss sie auskotzen
Und auf bessere Tage hoffen

Ich lebe in einem Land
dem ich Zukunft und Zeit brechen muss
um annährend so was wie Glück zu empfinden
- und es fühlt sich Scheiße an

Ich lebe in einem Land
wo sie dich platt machen
wenn du sagts was du über sie denkst
- und es fühlt sich Scheiße an

Ich lebe in einem Land
in einem Raum mit Gittern vor den Fenstern
und Schlössern an den Türen
- und es fühlt sich Scheiße an

Ich lebe ... noch
- und es fühlt sich Scheiße an
doch ich werde nicht aufhören zu sagen
was ich von Despoten jeglicher Art halte

Weil mir wird übel wenn ich deren Fressen sehe
und sie auskotzen muss
um auf bessere Tage zu hoffen


Body off Motherf

Von Frauen wurde ich am meisten enttäuscht. Ach, was sage ich: IMMER! - Enttäuscht. Mehr geht gar nicht. Das beichtete ich Ulli, meinem Psychiater.
„Ja“, stöhnte der, „Frauen sind ein weites Feld!“ Kurz darauf las ich von seinem Suizid. Mundhöhlenkrebs, stand zur Erklärung in irgendeinem Käseblatt; schließlich war er ein bekannter Mann (in der Stadt). Nur ich wusste es besser (von wegen Krebs)... Weil Frauen im Allgemeinen nicht unbedingt funktionieren, um einen Mann am Leben zu (er)halten, höre ich ihn.
Ja, stimmt, das Gegenteil ist oft der Fall, wie Ullis Tod mir beweist. Der immerhin ein schlauer Kopf war. Mich dagegen hat es immer nur gekostet, unter Frauen aufzuwachsen. Und dabei handelt es sich at first um meiner Mutters ’Frauen’, - die einen Schneidersalon führte, in dem 8 Mädchen ihrer Arbeit nachgingen. Dazu noch ihre zahllosen Kundinnen und einige Handvoll Freundinnen. Ein Harem könnte nicht größer und anspruchsvoller sein, glaubte ich, wenn die Damen in einem unbeobachteten Moment meine Haare zerwühlten und mit flinken Fingern meinen Körper ertasteten. Zudem sie, wenn es soweit war, darauf bestanden gefühlvoll erfahren zu werden und nicht nur gedacht/gefickt, wie ich meinte. Ja, ich glaubte und glaube die träumten und träumen alle von wildem Sex (in sanfter Form), einer großen Familie und einem Haus auf dem Land, - in der Lüneburger Heide, in Europa, Amerika, Afrika, Asien, full time Ozeanien, zum Beispiel.

„Junge, du fickst wie ...“
„Sag es nicht, - ich höre nicht darauf!“ Unterbreche ich. Und dann wird es dunkel, kribbelt erst da und dort als würden Ameisen -, brennt dann am Kopf und stinkt (von unten herum her) wie bei einer Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl (San Quentin?), wenn vergessen wurde vorher den Schwamm für die Kopfhaube des Delinquenten zu wässern und jemand (wenn es brennt und knallt) ’ABSCHALTEN!’ brüllt: ’SOFORT ABSCHALTEN’, - ey!

Doch mal ernsthaft, bis ich 19 wurde hatte ich die Mitarbeiterinnen meiner Mutter samt Kundinnen und Freundinnen durch. Danach habe ich fürs Erste aufgehört zu zählen. Gezählt habe ich erst wieder, als man mir den Mord an der Hure anlasten wollte. Und an der nächsten. Wegen der Alibis, die ich ab da laufend brauchte.

Mann. Ja! Was für ein scheiß Sonntag (zum Tagebuch- Nachtrag- Alibi für jede miserable Stunde der vorangegangenen Woche und...). Und das auch noch mit Namen, Anschrift, Uhrzeit, Gewohnheiten und so weiter. Sie erinnern sich bestimmt: Ich habe und hatte sie alle... Jeden Tag neu. Und in letzter Zeit kaum Verluste dabei. Verrückt, - verrückt wie ich bin. Sagen meine Kritiker. Doch die Bühne dreht sich in Schubladenstoßform einer Kuckucksuhr (weiter). Das ist der Kompromiss. Mann -, es ging nicht anders.

Zwischen extremen Bergen in den Tälern gibt es tiefe Höhen, aus denen heraus mir Bürgermeister Gutso plötzlich einen eben noch verbotenen Monolog erlaubt. Text - B. spricht:
„Wenn alle Asyl- Befürworter einen oder mehrere Asylanten bei sich privat aufnehmen, ihnen Essen, Wohnung, Taschengeld, sich selbst und ihre Familie zur Verfügung stellen, haben sie sich zumindest bei Frau Merkel beliebt gemacht – bei mir dagegen nicht, nein, da muss noch mehr kommen! Schnittstellen und so. Alles klar?“ Klar. Und während ich den Text spreche, baue ich ein Vogelhäuschen aus Bambus für den Winter auf, obwohl erst August ist. Es ist eben so, dass man manche Dinge nicht ändern kann. Nicht in sich, noch sonst wo wie. Soweit es mich betrifft. Denn ich weiß auch (wie es ist), wenn ich wieder mit mir anfange, - ist es wie zuvor das Ende. Ein kleiner Funke, und es brennt, wie Rio singt: ’Hallo, Hallo, ist dort die Irrenanstalt?’
Bitte? - Was das nun mit Frauen zu tun hat? Ehrlich, ich weiß es auch nicht. Es ist mehr eine Ahnung, dass alles und jenes irgendwie zusammen gehört, wenn es fällt.


Abschuss, oder: "Aufklärung über das Recht"

Der regierende Bürgermeister hat mir bekanntermaßen vor Wochen die Aufführung meines satirischen Theaterstücks ’Sniper’ untersagt. Tenor: ’Wir kürzen Ihnen die Zuschüsse, wir machen Sie kaputt, sollten Sie nicht gehorchen!’ und so weiter. Doch nun hat der reißerische ARD- TV- Beitrag ’Terror’ in deutlicher Mehrheit gezeigt, dass Merkel und ihre Vasallen im übergeordneten Notstand abgeschossen gehören, um den deutschen Menschen vor der tödlichen Gefahr einer Umvolkung zu bewahren, - oder? Und - keine Sekunde später meldet sich ’mein’ Sniper zum Thema bei mir. Und stellt Ansprüche.
„Ey, Alter, was’n Glück - du hast nun zu 86 Prozent das Deutsche Volk im Rücken, also mach!“
„Und der Rest?“
„Ist selbst gewolltes Opfer! - So what!“
„Hör mal“, antworte ich, „fast zeitgleich mit dir hat sich einer von der Welt- Regierung bei mir gemeldet und gedroht mich wegen Volksverhetzung anzuzeigen!“
„Wie das denn“, lacht Sniper, „was fällt denn da unter Volksverhetzung!? Umgekehrt wird ein Schuh draus, denn gerade Merkel und Co schaffen ja das Volk ab! Und in dem Fall ist es Bürgerpflicht, sich dagegen zur Wehr zu setzen; wer will sich schon von der Trulla abschaffen lassen und heimatlos werden -, du etwa?“
„Du befindest dich auf ganz dünnem Eis!“
„Ach was, wenn es klappt bin ich ein Held. Klappt es nicht, sterbe ich als Märtyrer!“
„Eben!“
„Sei nicht zynisch...“
„Ist es etwa nicht zynisch die Maschine in der Merkel und die Regierung sitzt nicht abschießen zu lassen, sollte die von Terrorristen gekapert sein um in ein Fußballstadion mit 70.000 Besuchern zu crashen? Oder ändert sich die öffentliche Meinungs- ’Moral’ bezogen auf die Prominenz der Insassen einer solchen Maschine?“
„Was sind denn dann schon 70.000 in einem Fußballstadion gegen Merkel und Co?“
„Sag du es mir!“
„Nicht mehr als ein unerheblicher Kollateralschaden!“
„Da irrst du aber!“
„Was zu beweisen wäre!“
„Komm mir nicht so...“


Der große Zeiger schlägt die 12

Neben dem Theater steht im schönsten Verfall (unberührter) 50er Jahre Beton - vom Senat Berlin. Fensterscheibenlose 3 Stockwerke hoch. Zerfallene 6 Aufgänge breit. Rissige Mauern. Ein marodes Dach -, von dem es ab und an bröckelt, wie man am roten Ton auf dem Trottoir davor sieht. Doch nun beabsichtigt Bürgermeister Gutso den Steinhaufen zu renovieren. Zu entkernen! Sagt er. Den Rand der Gesellschaft mit eisernem Besen zu entfernen. Gleich danach das Dach neu zu decken...

„Und dann setze ich da Asylanten rein, sollten Sie nicht spuren! Die Obdachlosen haben Ihnen ja anscheinend nicht gereich!?“ - Mann, was der mir nicht alles schon angedroht hat... Allerdings gehen mir nun die im Dutzend auf der Straße stehenden miefigen Klos, die maroden Waschbecken, Badewannen und Duschtassen mächtig auf den Zeiger. Der Müll insgesamt. Der Gestank nach Scheiße. Die über- flüssigen Fäkalien. Das Gegröle der nun wirklich Obdachlosen.

„Können Sie nicht dafür Sorge tragen dass der Unrat wegkommt, - der vertreibt mir ja die Zuschauer!“
„Ich bekomme Sie schon klein!“ Antwortet Gutso grinsend - wenn ich im Reihum die Badewannen voll kotze. Die Klos. Die Waschbecken. Duschtassen. Das Heute und Morgen. Bis, kaum ist das Dach fertig, das Haus brennt, - obwohl Ziegel und Beton nur schwer entzündbar sein sollen.
Was? Wissen Sie mehr?
Nein?
Bitte!
Nein, ich weiß gar nichts. Nicht ein Wort. Und ob der vermeintliche Täter Südländer ist oder nicht, interessiert mich auch nicht.
Es soll aber ein Sprengstoffanschlag geplant sein!?

„Wo waren Sie eigentlich um die Zeit?“
„Ich?“
„Ja! Sie!“
„Ich bin einem männlichen Bedürfen nachgegangen!“
„Sex?“
„Genau!“
„Wo?“
„Im Club.“
„Also im Puff? - Und der heißt wie?“
„Apollo!“
„Ah – der bekannte Schwulenladen!?“
„Swingerklub!“
„Und mit wem haben Sie da so...?“
„Mit allen.“
„Können Sie mal genauer?“
„Mit dem Kultursenator, - falls Ihnen das was sagt.“
„Und mit wem noch so?“
„Wollen Sie das wirklich wissen?“
„Äh ... Nein, - lieber nicht!“
Und so erfährt vorerst niemand von den kleinen Häppchen der Großen. Vom Duft von Rahm- Butter. Alkohohl und Zigarren mit verschiebbarem Deckblatt. Von Frauen mit Ehemännern. Von Lücken im Gedächtnis. Von den wunden Ärschen. Den Rotpunkten an Pflaumen und Birnen. Vom lebendig gewordenen Mann im Mond, kopfüber hängend, an Sackgewichte gefesselt: La Le Lu. Das Machbare als Erlösung. Und dessen Preis dafür; als öffentliche Person erpressbar zu sein. Ein Tipp reicht. Ein Foto. Und sei es wegen der dunklen Sonne auch undeutlich. Es genügt allemal für Facebook und Twitter. Glauben Sie mir! Doch Gutso will nicht. Also lasse ich die Party steigen.


Jetzt oder nicht

Aus dem Nachlass:
Die Tasche mit der Bombe lasse ich ihn direkt neben dem Bösen platzieren. Und wenn er keine Pfeife ist, wird er die Tasche bis zur Explosion bewachen und folgerichtig mit dem Bösen sterben.
„Willst du das?“
„Gibt es einen anderen Weg?“
„Nein!“

Das Böse tagt ansonsten im – einstigen - Reichstag. Ja, Van der Lubbes Geist weht durch die Hallen (der Nazis) wo im Jetzt Turnschuhe quietschen und eine Frau mit knotigen Fingern, die trotz fortgeschrittenem Alter Mutti genannt wird (anstatt Oma) am Untergang (mit Volk) strickt. Und mal ehrlich, das hat ihr 1.000jähriger Vorgänger (Adolf) nicht viel besser gekonnt. Allerdings ist auch ’Oma/Mutti’ kein Lupenreiner Demokrat. Allenfalls. Elitär. Ein Fan von Goldman Sachs. Bilderberger/Elite. Und genau in diese Ansammlung hinein stößt mein ’Mann’ mit Aktentasche (Schweinsleder), - lass es - irgendwo oder - in Oosterbeek sein. Es treffen sich nämlich dort - oder anderswo - (jährlich) Leute (Hochkaräter) der Wirtschaft, der Politik (Präsidenten, Kanzler, Premierminister, Staatsführer, EU- Kommissare, UN- Generalsekretäre, EU- Präsidenten, EU- Ministerräte, NATO- Direktoren etc.), der Medien, Bildung (Hochschulen), der Wissenschaft, Industrie (Rüstung, Öl, Pharma, Automobil), Verteidigung, Gewerkschaften, Stiftungen (Rockefeller, Carnegie usf.), der Adel (niederländisches-, belgisches- spanisches-, schwedisches- und britisches Königshaus) und Vertreter der Kirche, - dazu heute mein Protege (der die Bude rocken will) um die Welt mit Geld und Macht aus den Angeln zu heben. Sprich: Das Drama (Bilderberger) kommt vor den Fakten! Deshalb verzichte ich auch auf Prunk im Bühnenbild (nicht weil ich pleite bin, wie böse Zungen behaupten). Das ich also mehr als schlicht halte: Zerlumpter Mann, der auch eine Bio- deutsche Frau sein kann, in karger Zelle bei Wasser und Brot - der auf seine Hinrichtung wartet.
Nun werden Sie wissen wollen, was das für ein Mann in the mans world ist (and after man has made everything, everything he can), - oder? Mein Tipp: Besuchen Sie die Vorstellung. Premiere morgen in einer Woche.
Eines kann ich Ihnen aber jetzt schon verraten: Stauffenberg ist nicht der Mann in der Zelle. Auch nicht Bonhöffer. Oder James Brown. Nein, in der Zelle sitzt Herr Gott (als Tod verkleidet). Persönlich. Und mit ihm ist die Behauptung eingekerkerter, einen Bombenanschlag geplant (und vollzogen) zu haben. Aber Psst. Schwamm drüber. Und Punkt. Denn morgen wird Herr Gott (sein Rechtsanwalt hat gegen das Urteil Revision eingelegt) nochmals seinen Richtern vorgeführt.
Schuldig oder Nichtschuldig wird allerdings nicht die Frage sein, denn bei dem Rechtsmittel der Revision geht es lediglich um Verfahrensfehler... Doch Herr Gott ist das egal, weil er schon lange tot ist (Gott ist tot, Gott bleibt tot und ihr habt ihn getötet! – abgewandelter Nietzsche an der Außenwand vom Moabiter- Knast (Berlin), wohl von Andreas Baader um 1970 gesprayt). Was soll Gott also schon groß passieren, was Baader nicht längst geschehen ist? Richtig: Selbstmord begehen... Wäre da nicht das fünfte(?) Gebot. Weil Selbstmörder nicht in den Himmel kommen. Denn was wäre der heilige Himmel ohne Vater Gott? Der wäre die Hölle! Auch deshalb gilt es das Urteil gegen Gott zu überdenken (this is a man's world, this is a man's world...) vom 2. bis 5. Februar 2017 in der Halle 622 gleich beim Bahnhof Zürich- Oerlikon.
Und woher sollte Gott überhaupt die Pistole für den Suizid nehmen? Die Originalknarre von Baader bekommt er bestimmt nicht, die liegt bei dessen Asservaten, oder beim Richter (für alle Fälle) - oder beim Verfassungsschutz. Oder (zum Verschrotten) bei Eisenkarl; was für eine blöde Scheiße aber auch!


Klischee

„Wieso nennen Sie sich Gott?“
„Ist mein Nick.“
„Und wie heißen Sie richtig?“
„Jesus!“
„Und warum hat Jesus den Nick Gott?“
„Weil er in Berlin- Neukölln geboren wurde...“
„In einem Stall?“
„Richtig, - in einem Stall nahe den Nuri- Stadtmusikanten- Clan aus dem Libanon.“
„Was hat das mit Gott zu tun?“
„...“

Jesus ging in Neukölln zur Schule und wurde wie jeder Christ dort misshandelt, gefoltert und missbraucht; wie jeder andere Schüler in Berlin- Neukölln, sollte er nicht zum Clan gehören. Doch er blieb Jesus. Bis der Clan ihn und seine 2-3 Jünger aus den Schule und Haus warf, um selber dort einzuziehen. Und so geschah es auch mit der Kirche von Jesus Gott. Doch denken Sie mal nicht, dass die Nuri zur Kirche oder Schule gehen wollten, - die kauften die Gebäude für ihre Zwecke. Funktionierten die zu Lagerhallen um. Zu Blumenläden, Obstgeschäften, Pizzerien und Dönerbuden. „Mohn- Röschen“, lachte Jesus. Doch der lachte nicht lange. Denn die Nuri verstanden keinen Spaß, und den von Jesus schon mal überhaupt nicht.
„Wieso aber Klischeekotzen?“

Auf den Schnee- weißen (Nasen) über den Hemdkragen unter den leeren Gesichtern seiner Richter ruhte sein Blick.
Jesus: „Herr Gott, warum hasst du mich –, warum hast du mich verlassen?“
Generalverdacht. Und neues Wasser im Brunnen. Eine tolerante Helle im falschen Verdacht. Heißt die Schlagzeile von Morgen. Denn anders ist ein erfolgreicher Drogenhandel nicht zu führen. Also: Greif dir den schwächsten der schwachen Politiker, füttere ihn mit Geld, Gold, Ruhm, Frauen (die Reihenfolge setze willkürlich!) und mache ihn stark auf dem Vorderrad. Er wird dir nachlaufen wie ein hungriger Hund und bringt dir den zweitschwächsten Politiker. Also fütterst du auch ihn entsprechend seiner Schwächen, machst ihn geil auf Macht und er wird dir in den Arsch jachtern bis Blut kommt. Merke: Eine stärkere Erektion (auf Abruf) war nie. Doch Achtung: Nach dem Schöpfungs- Akt bring den winselnden Kretin umgehend zum Arzt, damit der ihm mit einer Flex den Penisring vom krepierenden Grün- Schwanz fräßt.

Je suis Jesus. Und tatsächlich, unser aller Erlöser vom Übel steht mit leeren Händen in der Halle (am General- Kartentisch wie zu Kaffee- Kaisers Zeiten) und friert sich einen Tengelmann. Zwischen seinen Füßen klemmt das explosive Schweinsleder (bereit sein ist alles!), dessen Zünder er über eine App vom Handy ..., weißt schon. Neben ihm stehen Barabbas and the happy Whistler. Wie er, Männer des Todes. Auf dem Tisch (vor M.) liegt die Welt. Zum Zerteilen bereit. Das innerlich wie äußerlich verheulte M. mit der scheiß Frisur (...es ist nicht die Figur aus den Bond- Filmen) führt das Wort (WIR schaffen das!) und das Messer (denke daran, wenn du es benutzt, wirst du eine Welt zerstören) so gut wie sie kann. Sie kann leider nicht gut. Und wird die Welt zerstören. Angefangen bei der EU. Wäre Jesus nicht.
„Der Fromme stirbt, der recht und richtig wandelt, der Böse lebt, der wider Gott misshandelt“, singt die besoffene (Europäische) Gemeinschaft, während das ’Dad’ Handy von Jesus zuckt.
„Was’n los?“ Fragt deswegen Barabbas.
„Gott hat sich verwählt!“ Beruhigt Jesus.
„Ach so...“ Blinkt die aktionsgeladene Aktentasche -, deren Schweinsleder nervös zuckt.
„Ist was?“ Fragt Führer M. in die Runde
„Nichts!“ Sagt Jesus.
„Dann halten Sie bitte absolute Ruhe - ICH will abstimmen!“
Alles muss raus, weiß Jesus - und zündet.


Beißen lügt nicht

Bürgermeister Gutso entschuldigt sich für den Tatvorwurf der Nuttenmorde bei mir. „Wie wir eben feststellten, war der Tatort fälschlicherweise durch Ihren Samen verunreinigt. Tut mir leid.“
„Wie denn?“
„Durch einen artfremden Zollstock.“
„Und wie kommt mein Samen auf den artfremden Zollstock?“
„Wir wissen es nicht.“
„Sie wissen es nicht... und dann, nach all den Jahren ’ein tut mir leid’, ist das nicht ein bisschen sehr dürftig?“
„Sie haben Recht, es ist unentschuldbar!“
„Und nun – wie soll es weitergehen?“
„Lieber Herr ...“
„Mann! Sparen Sie sich solch abgedroschenen Scheiß, machen Sie mir ein vernünftiges Angebot!“
„Wir, also der Senat und ich - als Bürgermeister -, haben uns... äh, wollen Sie 2 Inszenierungen völlig frei gestalten lassen...“
„Also kein reinquatschen?“
„Nein -, kein reinquatschen...“
„Von niemandem?“
„Von ...“
„Und einen satten Zuschuss obendrauf?!“
„Auch das!“
„Und der Nuttenmordvorwurf?“
„Auch vom Tisch.“
„Versprochen?“
„Versprochen!“
Mann – was für Idioten...
„Dazu noch eine Frage.“
„Ja, bitte.“
„Wer hat denn die Huren nun...“
„Wir sehen eine Spur in den braunen Sumpf als sicher an.“
„Also der NSU?“
„Einer davon!“
Mann – was für Idioten...
„Und wie kommen Sie darauf?“
„Nicht ich, mein Lieber, eine unverhoffte DNA- Spur an einem Zollstock führt uns GENAU in diese Richtung. Den Rest lesen Sie bitte morgen in der Blöd- Zeitung; ich muss deswegen jetzt auch weg: Pressekonferenz!“
Mann – was für ein Idiot.
Und wie ich Minuten später tatsächlich im Lügen- Fernsehen sehe, wird mir klar, dass er an einem Wettbewerb teilnimmt der den hirnrissigsten Spruch prämiert. Doch auch das bekommt man mit dem DNA- Zollstock ganz schnell wieder geregelt. Aber Achtung: wer geltendes Recht bricht ist ein Rechtsbrecher! Und dahin gehend werde ich mein Theaterstück konzipieren: erzwungener Analverkehr. Hinrichtungen von Schwulen und Selbstmordattentätern. Verbrennen von Frauen. Gliedabtrennungen. Stockschlagen. Und so weiter. Diesmal bekommt Gutso also die volle Breitseite ’Islamischer Staat’ Sure 7: 80-81 und deren Auswirkungen auf das Demokratieverständnis deutscher Politiker (von mir). Meinetwegen kannst du das auch Gottes Prüfung nennen, simse ich Gutso zum Thema ’Welt des Wissens’ im deutschen Nirgendwo. Oder anders: Humor braucht Standfestigkeit: *Viagra.


Ich kannte einen, der konnte ein Löwe sein

Nach meinen Gedichtvortrag kam es zur Randale. Doch das wusste ich vorher, weil Bürgermeister Gutso 50% der Karten aufkaufte, um mir die Antifa auf den Hals zu schicken. Egal. So was nennt man eine gelungene Premiere. Denn die Presse war auch da und wird sich das Maul zerreißen. Auch hier: so what! Das Gedicht bleibt wie es ist:

kein traum für –
niemand hat es verdient so verarscht zu werden
doch du zerstörst mein paradies indem du sagst dass es aus ist zwischen uns
obwohl ich gerade an die tausendmal für dich gestorben
meilenweit für eine kippe durch die nacht gegangen
dir meine zukunft gab - mein leben schenkte
und du auch weißt dass ich dich über alles liebe
dass du in meiner seele ewiglich – und wie schön du für mich bist
doch nun dieser wütende herz schmerz in mir weil du einen anderen hast
und deswegen mit mir schluss machst
als ob ich mit kälte und regen nicht genug gestraft -
mit dem was du mir über deinen neuen lover erzählst
irre auch dein rat pass auf dich auf
wo der lastwagen mich längst unter den rädern hat - zu tode schleift
dazu die menge von deinem blut an meinen händen -
dein lippenstift - die kratzspuren deiner finger in meinem gesicht
stimmt schon - kein event kann schöner sein als mit dir zusammen zu sterben
ich wette die bullen hätten sowieso darauf getippt das ich es war
- nun komm schon - gib mir deine hand

Einige denken, es sei kein politisches Gedicht. Sollen sie -, und ich lasse es dabei. Schwinge weiter den Besen, um die Bühne vom Staub zu befreien. Von einem Haufen Exkrementen. - Die Idee auf die Bühne zu koten klaute ich übrigens bei H. Nitsch: ’Orgien- Mysterien- Theater’. Kot und Blut, die ich bei Halbzeit des Stückes mitten auf der Rampe hinterließ, in die ich weitergehend eine bildhafte Karikatur a la Merkel- Raute steckte. Motto: Scheiße am Stock! Von wegen Katharsis. Und es passierte, was passieren musste, die Antifa randalierte und die Polizei rückte an. Mal ehrlich, ich frage mich, was die Antifa mit einer Satire auf Merkel- Politik zu tun hat? Und warum die sich deswegen mit der Polizei prügeln, in den Knast gehen? Allerdings ist die Antifa der Grund, warum ich Bühne und Zuschauerraum reinige. Und es lohnt sich. Denn ein paar Exponate für den Schaukasten im Foyer habe ich schon. Clownsmasken und Zähne, - eventuell ein Ohrläppchen (dazu muss ich die Expertise des Pathologen abwarten), eine abgerissene Fingerkuppe (liegt auch beim Pathologen!). Ein durchaus passables Hörgerät. 3 gebrauchte Kondome. Ein Baby im Kulturbeutel (kleiner Scherz!). Verdorrtes Gras + einen kleinen Beutel grobporigem Crystal Meth. Eine Wasserpfeife(?). Ein unscharfes Foto von (Heisenberg? – meine Güte, wenn das echt wäre!) mit dem Hut von Walter White auf dem Kopf. Einen Breaking Bad- gelben Schutzanzug ... oh, mein Gott - und ich bin erst in Reihe 10 von 20, was kann da noch alles kommen?

Was kommt ist, dass ich zwischen die Sitze geklemmt einen halb ausgewachsenen Antifanten finde, der anscheinend gerade zu sich kommt. Jedenfalls niest der, hustet und röchelt dumme Worte. Um ihm schnell erste Hilfe zu leisten, nehme ich was kommt: den Hammer und zwei Nägel. Spanne seine Ohren auf und nagle die auf die Grifflehnen von Sessel 1, Reihe 11; ist leicht zu merken, oder? Und, da er unten rum schon nackt ist (warum eigentlich, Fragezeichen), schiebe ich ihm das Hörgerät, die gebrauchten Kondome, das Baby im Kulturbeutel (kleiner Scherz- ey), das Gras, das Meth, die gelbe Plastikpelle und den verlausten Hut von White in den Arsch. Als er jault, erklärte ich ihm was modernes Theater heute so alles leisten kann und was Hermann Nitsch (schreibt jener Hermann sich mit einem oder 2 r?) mit ihm alles gemacht hätte (ich bin Wiener und habe immer gut getrunken) um an frisches Blut für seine Schütt- Orgien zu kommen.

„Hinführung zum Lebensprozess“, erkläre ich – „weißt du?“ Doch der Antifant schüttelt den Kopf - wie den kleinen Rüssel unter Bauch und jault auf, als ich probehalber daran ziehe: ...und weiß NICHTS, die dumme Sau, ist aber Einser- Abiturient, wie er unter Tränen gesteht.

„Mann! Nimm dir ein Beispiel an Nitsch“, richte ich ihn rüsselmäßig- seelisch wieder auf (glaube ich jedenfalls), „der will bis zum letzten Atemzug weiter machen mit seinen Sauereien; und du?“
„Nie wieder“, heult der, „werde ich Ihr Theater kaputt machen, versprochen!“
„Und wie willst du wieder gut machen, was schon kaputt ist?“
„Mein Vater ist Minister“, hustet der Junge grüne Kotze, „dem wird schon was einfallen.“
„Was - Dein Vater ist Minister?“
„Ja!“
„Und der heißt wie?“
(...)
„Gut, dann rufen wir ihn jetzt an und warten ob er schneller da ist als Godot!“
„Wer ist Godot?“
„Das wirst du sehen, wenn er da ist!?“
„Und wenn er nicht kommt?“
„Verdoppelt sich die Chance für deinen Vater...“


Kann moralische Verwahrlosung Ekel erregen?


Gut, ich will einem jungen fehlgeleiteten Mann nicht die Zukunft verbauen. „Ich gebe dir das Zeug zurück und du machst deinen Job!“
„Mache ich, bestimmt!“
Und als der Minister- Vater endlich kommt, knapp vor Godot, ist es nicht der Minister- Vater (wie ich mir schon dachte), sondern der Rechtsanwalt der Familie mit der Frage, wo der Junge sei.
„Hier bin ich!“ Und der zuschlägt. Vermummt wie er ist, - dem Rechtsanwalt voll in die Fresse. So dass der schreit als wäre Schlachttag und fällt. Und der Junge, als der Kerl liegt, ihm wieder und wieder in die Rippen tritt. In die Fresse. Mit den Schnürschuhen. Nach bewährter Antifa- Manier. Stellvertretend für den Vater. Wie mit mir abgemacht. Bis der Anwalt in seinem Blut liegt. Und der Junge Leine zieht. Schließlich will man ja einem Jungen Mann - und so weiter. Ehe die Polizei kommt.
„Haben Sie uns gerufen?“
„Ja!“
„Und was ist passiert?“
„Der Mann“, zeige ich auf den Rechtsanwalt, „ist zusammengeschlagen worden!“
„Und vom wem?“
„Weiß ich nicht – da müssen Sie schon das Opfer selber fragen!“
„Haben Sie den Täter denn nicht gesehen?“
„Doch, aber dessen Gesicht war vermummt.“
„Ach, das ist ja interessant...“
„Finde ich auch...“
Womit die Sache vorerst für mich erledigt ist, weil die Polizisten den Anwalt nach Schema F befragen.
„Kennen Sie ...“
(...)
„Was machen Sie hier eigentlich?“
(...)
„Wollen Sie Anzeige erstatten?“
„Nein!“
„Sollen wir einen Krankenwagen rufen?“
„Nein!“

Nun...
Wenn jemand denkt, ich wäre Burroughs in Naked Lunch, weit gefehlt, - weil ich als Beisitzer des Teufels längst vergeben bin. Hölle hin und zurück. Im Fleischmarkt vor der großen Stadt. Und du, und du – ja (dich dabei zu haben!), mein geiler Engel, sage ich der Flat- Rate- Hure. Weil ich nicht anders kann -, wenn ich unter Stress stehe. Dann heißt es abspritzen - um jeden Preis! Sex. Sex. Ficken. Ficken. Drogen. Drogen. Ex. Ex. Blut. Blut. Tod. Tot. Wahnideen bis zum Abwinken. Um in der Ausnüchterungszelle. Stunden später. In der das Blut trocknet. Der Schleim. Meine Spermien verrecken. Zu hocken. Zu sehen. Wie meine Lust stirbt. Ich sterbe. Der Irrsinn verraucht. Die Nacht. Und mich (prompt) der alltägliche Wahnsinn abgreift. Wenn Macht. Kaum wieder vor der Tür. Macht ist. Als der Minister mich anruft. Als ich gerade mein Handy wieder habe. In einer gelben Morgensonne. Vor dem rostigen Polizeirevier stehe.

„Was gibt’s?“
„Mein Sohn ...“ stammelt der, als wäre ich von ihm gezeugt.
„Meinen Sie mich?“ – Den skrupellosen Nuttenschlächter, der ich bin.
„Ja - SIE!“
„Und?!“
„WO IST MEIN SOHN?“
„Am Bahnhof Zoo (anschaffen), wie ich ihn kenne...“
„Was - macht er da?“
„Tuten und Blasen an Schwanz und Arschloch für einen guten Zweck!“
„Was soll das denn sein?“
„Er prostituiert sich für Stoff! – Klingelt es?“

Ab und an gibt es (tief in mir – so tief, dass ich kaum rankomme) die fixe Idee Schluss zu machen. Jetzt. Tönt die Glocke. Aufhängen = Genickbruch! Erdrosseln (Hundeleine an die Heizung und...). Ersticken (Plastiktüte). Die Todesstrafe -, wenn man bei Rot über die Straße geht. Und ich gehe. Die Budapester. Hin. Und zurück. 7 Mal. Hin. Und zurück. Weil 7 meine Glückszahl ist. Doch nichts, außer. Pöbelnde Autofahrer. Grölende Betrunkene. Wahnsinnige Mitläufer. Die mich anstiften wollen, zusammen vom Dach zu springen. Schräg gegenüber. Im Bikini- Haus. Vom siebenten Stock. Was mich fast schwach werden lässt. Dabei hat das Haus mit Empore nur 5 Etagen - von 6, - von der man aber nicht springen kann. Könnte. Und schon gar nicht von 7. Ist (dafür) aber denkmalgeschützt. Ein heiliger Ort. Mit Geschichte. Mit Schweiß und Tränen in beliebiger Reihenfolge. Daneben der Zoo- Palast. Premierenkino. Film- Fest- Spiele. Mit halb- nackten Frauen. Und schwülstigen Männern. Auf einem Menstruations- roten Teppich. Mit Blick auf Aschinger. Vormals Rohde...’So wie der Löwe ist König der Tiere ist Rohde König der Biere!’ Dazu Erbseintopf. Mit Einlage. Bockwurst. An der sich die Stricher vom Zoo wärmen. Deren Nutten- Freundinnen an einer (kostenlosen) Schrippe. Für einen Schuss zu zweit. Um dann mit Irren wie mir (an guten Tagen) Tango zu tanzen. Cha-Cha-Cha. Denn darin liegt die Arbeit. Vertrauen herzustellen... Und dann (zu)zuschlagen wie eine Horde wilder Schweine, die mit ihren spitzen Schnauzen Gärten umpflügen. Doch das hatte ich schon. Gestern. Erfolgreich. Und bin nun gespannt, was die Presse schreibt. Über Nuttenmord mit Leichenfund; so was Unzeitgemäßes aber auch. Fast (wie) Naked Lunch. Wobei ich wieder beim Thema bin. Im Theater. Wo der Minister- Sohn wartet – und ich weiß schon, was er von mir will; mir über seinen Vater erzählen. Dessen Aufopferung im Kampf gegen RECHTS. Dass der sich zur Entspannung von all dem Stress in einer Pornoseite tummelt; Poppen@de. Und dort mit sexistischen Sprüchen glänzt: Viktoria Sekret, für die Dame mit Ausfluss. Für Petra Perle, die Frau mit der großen Klitoris. Jonny Glitschi nennt, Mann ohne Vorhaut. Und Unmengen an Fotos von Geschlechtsteilen von Kleinkindern hortet. Und diese Fotos mit anderen tauscht. Wozu der Junge mich fragt, ob mich das interessieren würde?
„Dein Minister- Vater ist ein Mann fürs Kuriositätenkabinett!?“
„Kuriositätenkabinett ist sein Lieblingswort!“
„Und deins?“
„Gay!“
„Dachte ich mir, - bei so einem Vater.“
(...)
„Surfst du auch im Internet?“
„Schon. Aber mit meinem richtigen Namen, um mich nicht angreifbar zu machen.“
„Hast Recht, mit der Spionage- Software Orwell knackt man jedes Profil.“
„Nicht nur mit Orwell. Es gibt inzwischen THC- Technik, damit sample ich jedes Handy, jede IP!“

Mein neues Thema ist ’The Broken German’. Ein Kunstprojekt. Als realer Roman über und aus einer Links- Radikalen- WG in Kanak- Sprak (Pidgin- Deutsch in Sprachreflektion) im Krieg gegen Rechts. Must- have. Must- read. Dazu das Hör- Buch - mit dem schwulen Ministersohn - in der Hauptrolle. Ich gröle schon beim Text/Auszug: ’Dann hält das U-Bahn und Mehmet öffnet die Tür und Radili, von hinten, stosst Mehmet auf eine Frau die da vor dem Tür steht. Sie schreit Mehmet an und dann ist er nicht mehr so Cool mit sein Haar unter seine Ärme und Radili lacht und ränt weg zum Rolltreppe. Mehmet ränt ihm nach und erwischt ihm am anfang von Treppe und schlägt ihm mit Faust auf sein Schulter.’
Echt. Ich bin schwer begeistert vom Gold der Straße, mit dem wir es endlich schaffen (wollen) uns selbst zu überwinden. Die USA, - deren zahllose unsinnige Kriege. Den Kapitalismus. Die Bilderberger. Unsere Freiheit am Hindukusch. Und die Pfeifen unserer Regierung.


Wie viele Muslime braucht man, um einen Nagel in die Wand zu schlagen?


Das Bild baumelt. Verkehrt herum. Umgedreht. Das Haus steht Kopf. Als wäre es ein Fehler. Hängen die Haare nach unten. Je mehr der Ventilator gegen die monotonen Wände bläst. Und dieses Scheiß- Geräusch erzeugt. Hua- Hua- Hua. Wie eine erkältete Eule ohne Wald. Doch darin verschwimmt die Nacht. Kommen die Perspektiven. Zurück. Bauschen Hawaii- Hemden. Brust. Bauch. Beine. Po. Etwa 20 Minuten lang. Oder so. Heult dann atemlos. Tonlos im Gefühl. Um die Sprache neu zu lernen. In Schmerzen. Mit Glauben. Die Geschichte im Kopf. Den halben Plot. Das erste Kapitel zuletzt. Wenn ich auf dem Sterbebett liege. Und du davor. Kniest. Wie damals. Im alt- hergebrachten Kinderheim. Der Irrenanstalt - später. Wo wir oft solche Sachen spielten. Du als Goethe. Ich Kafka. Celan. In Erinnerung. Ach. Mann. Lass dich umarmen. Theater...
Doch der Junge (hier) ist anders. Bläst anders. Fickt anders. Und im Zuschauerraum sitzt sein Vater. Minister. Kinderpornosammler. Nach außen hin das volle Programm. Rechtschaffenheit. Nur im Herzen sieht es dunkel aus. Und wollte nie... Will nicht aufhören. Erst du. Und danach ich. Stein. Und Papier. Schere. Messer. Licht. Einigen wir uns. Auf Youtube. Bevor sie uns mundtot machen. Wegen des Verdachts. Der Unterstützung. Des grausigen NSU. Der Schuld vergangener Tage. An. Der Gesellschaft. Des Zentralrates der Teddy- Bären. Deren bitter- süßem Kitsch. Im Wohnwagen. Wenn man sich gegenseitig erschießt. Auge um. Danach die Hütte anzuzünden. Um mit dem Schrott zu verbrennen. Doch das. Nur in kleinen Happen. Archivieren. Speichern. Unter Grand- Soap- Opera. Mit Walzereinlage.

Meine Theater- Stücke sind nicht/s für Typen mit wenig Selbstbewusstsein. Die sind Kunst am Limit. Wer also meine Stücke sieht, sitzt mit dem Hintern auf einer glühenden Herdplatte. Und wer das nicht will, sollte zu Hause bleiben, sonst geht derjenige mit kaputtem Ego raus und hat sich zusätzlich den Arsch verbrannt. Aber gut, es gibt auch einen Haufen Menschen die auf Oberfläche setzen, die gehen dann eben ins Kino. Bunter, weiter, unfreier. Wie von den heutigen Staatslenkern gewollt. Glück kann man nämlich auch spielen. Flüchtling sein. Doch genau dafür ist der Hass auf Politiker schlimmer geworden. Ab dem, als Merkel die gerufen hat, die nur die Politik und die Wirtschaft wollte. Nicht das Volk. Abgesehen von den bestellten Bärenwerfern. Der bezahlten Presse. Den Muselverbänden. Tenor: Wer hier Leute tot prügelt, kann auch in seinem Land gegen den IS in den Krieg ziehen. Polemisch, sagst du. Aber ja doch, bestätige ich, das ist gewollt. Ich werde also die seltsam strahlenden Türme von 9/11 auf die Bühne bringen. Eine Horde martialer IS- Kämpfer, - mit 2 Dutzend voll verschleierter Weibern und vor Hass geifernden Ziegen- Fickern, die jungen (homosexuellen) Männern unter Beifall Allahs den Kopf abschneiden. Gut, es wird zwar ein riesen- Sauerei sein den Tatort Theater zu reinigen, doch dazu habe ich ja jetzt meinen Ex- Antifanten, der seit neuestem sogar im Theater schläft, um es gegen Eindringlinge jeder Art zu verteidigen. Und genau so was nenne ich erfolgreiche Resozialisierung! Sage ich dem Vater.
Und du, - noch irgendwelche Fragen zum Bühnenbild?
Was - wie es heißt?
’Die Muselfalle!’
Sagt dir nichts?
Macht nichts!
Nenne du es ’NSU’ - oder sei einfach nur ’besorgt’.

Übrigens:
- Paten mit lieben Bären und großer Wohnung für den Empfangs- Bahnhof zum Mitnehmen kleiner Gruppen gesucht -
Sei auch du dabei!


Tag für Asylanten


rubbele ich mir den hintern mit perltüchern zum schnäppchenpreis
trotzdem - nein
ich will und werde keinen einzigen musel- flüchtling aufnehmen
ich habe weder lust noch zeit diesen leuten den killer- clown zu geben
damit die denken sie wären bei sich zu hause = Ouvertüre 2. Akt
Dazu lasse ich Jan (den Namen hat er nach seiner Mutter Jana und lässt sich in den einschlägigen Clubs und von seinen Freunden auch Jana rufen) in dem voll verfickten Bilderbuch ’Die Flucht!’ blättern. „Was dir davon gefällt, Jan/a, schlag an die Wand“, erkläre ich ihr@ihm (man wird sehen, wohin die Geschlechter- Reise Jan/Jana führt), „damit alle es sehen können!“
„Kein Trick?“
„Keiner – was sollte das auch für’n Sinn machen, wir spielen doch hier eh nur Theater!?“ - als eine schwarze Doppelseite. Im dunklen Wald. Vater. Mutter und Kind. Die beide im Krieg geblieben sind. Einzig der mutige Recke ebnet die Strecke. Pflügt die Wüste. Erlegt das Meer. Wo er hintritt, da wächst kein Zicklein mehr. Unabwendbar der Aufbruch ins dritte Jahrtausend. Das leichte Metall in Hochkultur. Und es wird. Dass die Todesfälle von Frauen zunehmen. Von Schwulen. Andersgläubigen. Erreicht den Hof mit Müh und Not. Und dann noch ein Märchen. Und dann noch eins: das wir es schaffen. Das! Ja! WIR! Bis der (alten soundso) die Blockflöte aus der Hand fällt und die bösen Jungs aus Afrikas Knästen@Psychiatrien (ihn) ihr reinstecken. Meine Güte, das schreit ja förmlich nach Freispruch auf Bewährung.
„Mal ehrlich, ich kann es nicht mehr hören; ’Mich grausets’!“ Denn es gibt mindestens 10 Dinge, die ich an Muslimen hasse. Zum Beispiel, dass die in der Auswahl ihrer Vergewaltigungsopfer nicht einen Jota Geschmack zeigen; vor denen wäre sogar Claudia nicht sicher. Auch die Renate. Um vorab mal 2 Hass- Dinge zu nennen. Der Rest ruht kopflos im Garten der Herren des Herrn.

Wer nach Pokemon sucht ist auch ein Terrorist. Mitten im Amoklauf. Im Spiegel verzerrt und auf doppelte Größe angewachsen. Ein Unikat. Wie jeder Tod. Im Point of no Return mit außerirdischen Dating- Apps zum Cyber- Sex und. Erwartungshaltungen. Angstvorstellungen. Falschen Terror- Alarmen in der Stadt. Dem Landkreis. Urbi at. Erdkreis. Dem alle Sünde erlassen. Angefangen vom Herzinfarkt über Krebs und Diabetes bis hin zum besten Freund des Menschen, dem Hund.
„Ich liebe euch alle!“ Lasse ich Jan als Rollen- Held- Attentäter dazu sagen. Was natürlich (für mich) nicht stimmt. Weder Jan/Jana noch mich, noch den Attentäter, noch euch liebe ich. Es ist alles Theater - was ist und bleibt.


(Das Attentat) Theatralische Fiktion

Deutschland, das Schreckliche und das Großartige.
Person 1:
Irgendwo anders auf der Welt würde ich in Frieden leben können. Nur hier nicht. Denn hier wird mir reingepfuscht und so getan, als ob ich nicht da wäre. Dabei bin ich hier geboren. Arbeite. Zahle pünktlich meine Steuern und Sozialabgaben. Und es gab auch mal eine Zeit, da habe ich mich ehrenamtlich betätigt. Mit Kindern. Jugendlichen. Sport getrieben. Und Theater gespielt. Doch das ist fini, längst vorbei - seit die ’alte’ in aller Welt herumposaunt, dass es hier Geld für umsonst gibt. Klar, dass die Kanaken aller Erdteile am Braten teilhaben wollen -, wer kann es ihnen verdenken. Der ’alten’ allerdings, die verantwortlich zeichnet, möchte ich ans Leder, denn die hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch deshalb habe ich mich mit dem Töten von Menschen angefreundet. Zwar denke ich nicht ständig daran und manchmal ist der Drang auch gänzlich weg, - doch wenn ich die Tageszeitung lese, den PC Richtung facebook hochfahre, überfällt mich meine Wut wie ein wildes Tier. Dann bin ich gefährlich; da sollte die ’alte’ lieber in ihrem Loch bleiben. Doch dort bleibt die nicht, - kurvt von hier nach da, verteilt Geld und verspricht Gold. Man muss es sich nur abholen. Eimerweise. In Deutschland. Bei den arbeitsamen Idioten. Die für jeden Scheiß in den Knast gesteckt werden -, wogegen ’dir’ als Kanake das Herz aufgeht. Straffrei klauen. Ficken. Rauben. Morden. Kein Problem. Und wenn es mal dicke kommt, wird dich eine Schmuse- Tante abgreifen und dir über den traumatisierten Kopf streichen: „musst keine Angst haben, mein Junge, du hattest es schwer genug im Leben, - und daran sind wir schuld.“ Ey, wenn du so was hörst, das sprengt dir doch die Welt weg; oder? Ich habe dann angefangen mit Trinken. Erst. Später dann Drogen. Jetzt Töten. Wo alles zusammen kommt.
Deutschland, das Schreckliche und das Großartige.

Person 2 und 3:
...
Die zerteilten Körper, wie behauptet wird. Nur schnipselgroß. Kaum eine DNA ist überhaupt nachzuweisen; von anderem nicht zu reden. Obwohl bebrillte Menschen in weißen Ganz- Körper- Kitteln (mit angespannten Fressen?) schon vor Ort beginnen in 1.000 Reagenzgläsern gleichzeitig zu stochern, anstatt im Nirwana nach dem Robot zu suchen. Der ist nämlich weg. Verschwunden. Nicht mehr da. - Michel Houellbecq hat ihn, hört man sagen. Der? - Der hat doch neuerdings Kontakt zu den höchsten Köpfen der Muselmänner in Paris; der schrieb doch, wohl von diesen Typen bezahlt, dieses abstrakte Buch, warte mal... ’Unterwerfung’ - richtig! ’Unterwerfung’, stimmt! Über die Einsamkeit vom Schwanz in der Pluderhose geht es darin, schreibt ein begeisterter Leser. Und, dass die Verschleierung der Frauen in der Öffentlichkeit zum Ende der allgemeinen Durchsexualisierung des Alltags führt. Eigentlich schlimm, irgendwie - oder? Für uns Männer, meine ich. Oder? - Bisschen simpel. Findest du nicht? - Ich finde es ärgerlich, langweilig und überflüssig. - Hast du es denn gelesen? Ich werde mich hüten. Lesen! Hör mal! - Mal echt jetzt: Ich mache mir eher um die psychische Verfassung der Typen Sorgen; wenn überhaupt. Und wenn doch: dass es Suizid war. Wenn -, dass es ein erweiterter Suizid war. - Keine Angst, dann bekommst du von mir die Notrufnummer der... Ach -, hier ist sie schon: ’Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie unter der Rufnummer 08001110xxx und 08001110xxx. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist anonym, kostenlos und wird weder auf der Telefonrechnung noch dem Einzelverbindungsnachweis erfasst. Weitere Beratungsangebote sind auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zu finden. Hilfe für Angehörige Suizidgefährdeter bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker unter der Rufnummer 01805950 xxx und der Festnetznummer 02287100xxx sowie der Emailadresse psychatrie.de’.
„Für welche Zeitung schreibst du eigentlich, Kollege.“
„Für die Tages- Zeit.“
„Schau an, für die Tages- Zeit. Dann bist du ja Fachmann für Suizid, Homizid - gar für Amoktaten?“
„Das Meer stirbt zuletzt!“


Zugehörigkeit (literarische)

Nach der Ouvertüre legt Robot los, beginnt, wo eben noch das Wohnmobil stand. Wo dessen blutiger Boden den Teer verschmorte. Wo die Opfer sagen, dass die und die es waren. Ohne es beweisen zu können. Wobei es doch einfach wäre die alten Gedanken gegen frische zu tauschen. Nein. Immer weiter mit dem Geballere -, weil es simpler ist. Mehr als die halbe Miete für einen Schuldspruch. Wenn die Motte ins Licht fliegt und sich die Flügel verbrennt. Da braucht man keine derben Stiefel für. Da tritt man mit dem Schlappen drauf und dann: knack! Verstehst du? Doch ich, blond, blauäugig, Windhund, Kruppstahl - bin anders. Bin Deutschland erwache. Erwache. Erwache. Erwache. Ab Morgen auch in deinem Theater. Sie kennen den Slogan sicher von früher. Nein? Auch nicht schlimm. Weil der Kadaver einem täglich an Prime Time von der Tagesschau im Heute serviert wird. Und wenn man nicht aufpasst, jaulen es einem die sonnabendlichen ’Mausmacher’ oder ’Verstehen Sie Spaß’ zusätzlich in die Ohren. Fürchte dich nicht, es ist wichtig!
Kotze ich rechts? AFD. Weswegen ein Lehrer entlassen wird, weil er nicht ’Pädophil’ grün ist. Nicht Ampelmännchen- Gender- Schwul- Musel- Scharia- korrekt. Digger. Am besten alles in einem (in Berlin Neukölln), bis auf ’Patriot’. Und eigene Meinung. Über Demokratie. Für den neuen Radweg. Der SPD. Linken. Und Grünen. "Wir werden für eine solidarische und antifaschistische Stadt einstehen und den Nazis die Stirn bieten." Danach geht’s zu Hertha gegen Bayern. Mit Fahne. "Zur Rettung der Meinungsfreiheit." Gegen all die Merkel- Versteher. Roth. "Deutschland verrecke!" Die zu Hause bleiben müssen (Blockflöte spielen), weil sie ’ihre’ Asylanten mit Oma wegen der Sprachschwierigkeiten nicht allein lassen wollen. Und Oma Blockflöte nicht kann.

„Hätten wir die Alte bloß rechtzeitig ins Heim gegeben.“
„Wer hat das mit den Asylanten denn ahnen können?“
„Wir sollten sie voll verschleiern, dann ist Ruhe!“
„Unterhalt müssen wir trotzdem bezahlen.“
„Immerhin hat dir dafür Gauck die Hand geschüttelt.“
„Das Buffet war saumäßig!“
„Halal?“
„Schlimmer!“

Agitation und Propaganda. Dann fällt der Vorhang. Pause. Motto: Protestieren. Blockieren. Pöbeln. Tränengas. NSU- Prozess mit Kindesmissbrauch al la Pornos gucken mit Edathy. Freispruch (Ich bin Opfer!). Welke Blätter im Herbstwind. Exil und Neuanfang. Mit Kinderehen. Snacks for Office Warrior. Flying- Imbiss to go. "Wir haben große Integrationsaufgaben vor uns!"


wher ever

Bisher dachte ich der Gute von uns beiden zu sein. Doch nachdem Ich mich verlassen hatte, enttarnte sich der Blödsinn. Ich war gut (UND) ich bin böse.
Ahnst du, in welche Scheiße du mich geritten hast? Und dass du mit deinem Abgang Mutter das Wort redest?

Okay. Ich hab’s kapiert. Mir bleibt die Rolle ’Böse’. Immerhin. Es drängeln sich Schauspieler (ja) gerade zu das Böse zu spielen. Von Politikern nicht zu ... ach nein, die wollen ja gut sein. Im Bösen. Motto: meine Zeit ist jetzt, - auch ein Mega- Flop. Dann lieber ’Deutschland, Du mieses Stück Scheiße’ von Klau- dia, der geistig weggetretenen Schmutzmatte. Die eine willensstarke Böse mit einem Spitzenplatz auf meiner Kill- It- Now- Liste hat und es mir gelebte Demokratie bedeutet, die platt zu machen. Und dazu gratuliere ich mir. Um böse genug zu sein, - auch ohne Ich. Was mich zum Wechsel zwingt. ER statt ICH, ab JETZT! Damit ich nicht an dem irre werde das Böse zu sein. Und eventuell gelingt es mir ja ein gut/es Er dazu zu gewinnen. Womit dann alles beinahe wie früher wäre. Best!: Ich mit bösem Er. Und damit gut dann. Ob klein oder groß im Er@Ich ist mir Banane. Einzig böse - oder nicht Böse, ist meine Frage. Doch mein ich im Er will es noch schwärzer. Schwärzer als L. Cohen es aktuell singt. Tiefer. Bass. Basser. Gruvy. Kaputter. Tot wie töter. Bis hin wo es einen im Rhythmus in Spannung und Tempo, im Wunsch zu töten zerreist. Und ich sage bewusst nicht ’fast zerreißt’, weil Er das nicht will, - denn Er ist ab nun der Boss. Nicht ich! Trotzdem: Ich brauche keine Therapie. Nein -, jedenfalls nicht jetzt.

Stimmt schon, Er hat es ernst gemeint. Wie der Tag die Nacht ernst nimmt. Die Missbildungen im Fleisch. Pickel mit Eiterpfropfen. Im Gespräch mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Beim Porno gucken. Den Schwanz in der Hand. Zicke- zacke. Kein Weg ist zu weit. Kein Witz zu abgedroschen. Jede Stellung - oben unten hinten vorne mund schwanz möse anus weiter weiter höher höher schneller schneller - Anregung. Immer aufs Neue. Jeden Tag 3 Mal. Mindestens! Denn wer Erfolg hat, hat Recht. Um eben diesen Erfolg in einem Marmeladenglas zu sammeln; edel-feine Konfitüre, ehemals. Die ranzig roch, wie Fischkadaver, wie er meinte - was ihn trotzdem anspornte. Ach was: super, super GEIL machte! - sobald er auch nur daran dachte. Von wegen Vanillesauce im Auge -, darüber konnte er nicht mal mehr lachen. Denn es gibt beim Wichsen keine Grenzen. Jeder mit sensibler Seele tut es. Weil fast jeder etwas tut dass größer ist als man (Er) selber. Auch wenn es einsam macht. Wie das Wissen darüber. Ähnlich einer Intelligenz mit ungesättigtem ph- Wert. Nachgewiesen im Urin und im Speichel als Referenzlösung, - von wegen Charakter. Du weißt schon:
Lackmus: pH < 4,5 = rot, pH > 8,3 = blau
Phenolphthalein: pH < 8,2 = farblos, pH > 10,0 = rot-violett
Methylorange pH < 3,1 = rot, pH > 4,4 = gelb
Bromthymolblau: pH < 6,0 = gelb, pH > 7,6 = blau
Offen bleiben Jägermeister. Berentzen Appel. Mampe. Schwedenbitter, wohltuend und beleben mit erlesenen Kräuter (32%.vol) – alle auf Fusel@de?! Komm schon! Mach!


Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaft mit Note eins


Wie wahr. Auch Er ist studierter 1er Rassist. Worttrennung: sum•ma cum lau•de! Wo soll das nur hinführen!? Wo soll das nun hinführen!? Und was bin ich dagegen. Bitte?: Psychiatrie- Insasse! Ohne Worttrennung. Dabei nennt niemand vom Fach Psychiatrie- Insassen auch Insassen. Die nennt man ja auch nicht vergittertes Fenster. Verschlossene Tür. Stacheldrahtzaun. Festgeschraubtes Bett. Tisch. Klo aus Metall, wie das Handwaschbecken. Weil das Motto ein anderes ist um den Weg in die wahnsinnig- geile- Normalität zu finden. Und das geht nicht, wenn man wie ein Schwerverbrecher behandelt wird. Sagte ich meinem Er.
„Nun komm mal zu dir“, darauf der.
„Du hast gut reden. Sitz du dir mal paar Jahre in diesem Loch den Arsch platt!“
„Ich würde Hintern sagen!“
„Und du willst das Böse sein? Mit solch verbalen Flatulenzen?“
„Ich kann auch anders!“

Jeder weiß irgendwas. Nur ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin. Hatte ich doch Jahre wie im Traum erlebt, schöne Monate im Rausch von Erfolg und Seeligkeit. Doch jetzt bin ich hier. Ohne Ich. Mit der Krankengeschichte von Er an der Backe. Hauste ich im letzten Winkel eines Käfigs, den ich aus eigener Kraft nicht mehr würde verlassen können. Und es wäre schon ein Erfolg, die Schergen würden mir die Beißmaske abnehmen, die weiße Zwangsjacke mit der grell- orangen- Aufschrift ’Internationale Presse.’ Den schwarzen Anzug. Das Seidenhemd mit Fliege. Die Kälte am Abend. Die Hitze tags. Den Nullpunkt Dasein. Doch kein Ende der Gewalt. Es kam schlimmer. Mit ihrem Lächeln. Das die tausend Fragen begleitete; egal aus welchem Gesicht. Ihre durchsichtige Höflichkeit. Mit der sie mich schlugen. Quälten. Damit ich Ruhe geben würde. Das Individuelle ablegen, um Allgemein zu werden. Hörst du das, du freie Welt? Psychosen wohin man blickt. Exesse der Vorstellungswelt. Wenn sie einen in die Medikamente zwingen. Mit Gewalt den Rücken beugen, - um die Herrschaft über das Arschloch zu erreichen, das meins ist. MEINS – hörst du!?

„Es ist eine Sackgasse, wie Sie sich benehmen!“ Höre ich.
„Auch das werde ich überstehen.“ Leide ich mit mir.
„Auch das!“ Doch dann spielt der fuck’n Ärmelschoner das Ass aus. Und ich haue ihm eine rein, weil ich... als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. So Hoch- und Tiefdruckgebiete, wie Er sie kennt. Während mit lautem Getöse im Anstaltsgarten (unter der feuchten Schneelast) Äste von den Bäume brechen. !Auch von tausendjährigen Bäumen (Eichen), ich glaube es kaum - kommt die Nachricht, dass der Führer leben würde und im Führerbunker gelackte Marmelade gereicht würde. Und das alles wegen Trump, dem 45sten. Für den vorbeugend Nierenspender fürs Hirn gesucht werden.
„Und? Machst du?!“ Fragt Er.
„FOAD!“
„Du bist und bleibst Rassist!“


Führung braucht Diktatur

Morgens bin ich meist fett Widerstand. Dann müssen sie mir die Glücksbringer mit Gewalt einschieben. Das macht dann (auf die Schnelle) noch die Nachtschicht. 3 Mann gegen 6 Uhr. Meine Chance, dass die Typen dann schlapp sind und ich frisch, ausgeschlafen. Trotzdem landen die blauen Augen immer bei mir. Immer, hörst du?
Die Wirkung der Psychos setzt nach einer geschlagenen halben Stunde ein. Jedes Mal. Taube Füße. Kribbelnde Eier. Pissunlustiger Schwanz. Puls 55. Blutdruck keine 90/50. Matschbirne. Null Stuhlgang, trotz laufender Nachfrage. Schwellzunge. Wüste im Maul. Der Rest steht im Regen: Ende mit wilder Tiger. Telefonbuch lesen ist angesagt. Oder ’Frag die Maus’, im TV. Silbereisen mit Silberblick. Helen Fischer. Taugt zum Wichsen auch nicht. Hätte Sibereisen weglassen sollen. Die Erinnerungsfetzen, wie ich mit ihr nach Usedom fuhr. Wegen Blödheit eine Station zu früh ausstieg und die Koffer, sie hatte 2 für 3 Tage, durch den Sand zottelte. Bernstein gefunden, sie! Ich hatte ja die Koffer. Richtung Polen, statt Seebrücke. Scheiße. Bis ein Taxi kam. Und sie bald darauf im Casino 100 gewann. Uns beim nachmittäglichen Vögeln der Vermieter samt Kaufinteressenten des Appartements die Bettdecke wegriss: „Tschuldigung, wir wussten nicht...!“ Und sich auch die verfrühte Rückfahrt zur Katastrophe auswuchs; von wegen Farbfilm gerissen, mein Michael. Dem Wodka vom Polenmarkt geschuldet. Den wir hemmungslos lachend (also ich, ihr war es peinlich) mit einer Pferdekutsche (zwei Pferde, unter dem mach ich’s nicht) erkundeten. Weil sie kaum trank. Auch ihr Fehler, - dass ich ihren Namen vergaß. Nun hier sitze und meine Erinnerung/en quäle. A wie Anna. B wie Bert.... C wie Cesar. D wie Dorit. Blond und superschlank. Wenig Titt. Kaum Hüfte. Flacher Po. Lange Ritze. Lange Beine. Eine dicht bewachsene, krause Möse in lack-schwarz; soweit zu blauäugig blond. Ähnlich dem Transvestiten der Schatulle (Schwulen- Disco). Ein Laden und ein Typ mit unbedingtem wieder erkennungswert. Wiedererkennungswert. Versprochen. Oder warst du schon mal da? Hinten rein - oder blasen? Ach, scheißt sich weg, Digger. Ihr Kanaken gebt euer halb- Schwulsein ja nicht zu. Dabei hatte ich sie im stark- Regen der Seebrücke (auch) anal. Da hast du den Salat. Ohne Gummi! Und den Schwanz mit Wodka waschen brennt tierisch, ich sag’s dir! E - wie Eva. Und ich. A – wie Adam. Die dumme Sau.


Frisch aus der Ahnungslosigkeit

Wie Vieh haben sie mich auf den Tisch geworfen, mit Tüchern aus stinkigem Plastik abgedeckt, mir einen Port auf den Handrücken gestochen, eine sirrende Säge angeworfen und begonnen meinen Schädel zu öffnen; wegen des Druckausgleichs, sagen sie. Und dabei unterhalten sie sich fröhlich, lachen. Über mich. Der sein eigenes Theater in die Luft gesprengt haben soll. Und sie hören auch nicht auf als ich NEIN schreie; im Gegenteil, ich habe doch unter den Toten gelegen. Nur das hat mir das Leben gerettet! Doch das interessiert die nicht. Die amüsieren sich weiter. Nehmen mich erst peripher zur Kenntnis, als sie meinen Hirnknochen haben. Ein kreisrundes Teil. Ein Stück von mir. Das sich der Oberarzt um den Hals hängen will. Mann! Dieses Gesindel, - ficke ich ab. Ja. Euch mache ich alle. Doch dann ist es dunkel. Und ich weiß nicht mehr weiter. Sehe wie im Traum den Borkenkäfer vom Sturm beschädigte Fichten zerstören, indem sie die auffressen. Höre die kahlen Latten fallen, - verrotten, wie um die herum und oben auf neues Leben wächst. Althergebrachtes, statt Monokultur. Lebensraum von unzähligen Tier-, Pilz-, und Pflanzenarten; so richtig kitschig. Ey. Muss ich grinsen. Doch manchmal...
Manchmal halte ich mich nicht mehr aus; dann wird es Zeit. Dann. Denke ich. Going on. Alter. Dann stelle mich vor den Spiegel, sehe mir in die Augen und weiß wohin die Reise gehen wird. Sorry, wenn ich dir damit wieder und wieder auf den Sack gehe. Doch ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen; den Luxus, frei zu entscheiden. Über das Leben. Mich zu töten, wann ich will. Die Gefühle. Berührungen. Nichts mehr essen. Trinken. Technische Ursache/n. Mit Wirkung. Body und. Seele. Kill me. Der Beginn einer Reise. Wenn der Geist geht. Der Wille nicht bleibt. Ach, ihr Unbekannten. Bekommt einen Platz neben der Sonne. Sagt Gott. Weil jeder einen bekommt, der einen braucht. Be. Kommt. Mit einem Lachen. Ohne scheiß. Bin auch ich willkommen. Der größte Irrtum aller Zeit/en. Wie ich weiß. Was soll’s!? Save my Soul. Singt Barkley. Mehr geht nicht. Als Stimmen zu hören. Birdman auf dem Schirm. How u feel? Der mein Leben kontrolliert. Auch die Nebenrollen. Das Licht. Die Schatten. Den Tag. Und. Die Sonne. Den Mond. Ich schizophren sein soll. Höre ich lästern. Die mit dem Finger auf mich. Zeigen; hat sein Theater gesprengt. Lachen. By my self, Baby. Und ich kusche. Unterwerfe mich. Denn irgendwann will ich hier auch mal wieder raus. Frei sein. Riechen. Fühlen. Schmecken. Statt Gitter lecken. Deep in the Basement. Body. Doch dann. Die schlechte Nachricht. Nein. Es ist wieder nicht mein Tag. Nicht meine Zeit. Als ob ich (überhaupt) nicht zählen würde -, was? Nichts zu sagen hätte. Kein Wort. Schreiben dürfte. Über meine Seele. Handeln. Fühlen. Vom heißen Blut in meinem kalten Körper. Der Suche nach Drogen. Ohne Konsequenzen. Die im schlechtesten (jetzt) Medikamente genannt werden, wo früher Schläge waren. Die schmerzen -, mich müde machen. Doch nicht (mehr) meiner Kontrolle unterliegen. Meinem Hunger. Meiner Gier nach Leben. Nach Liebe -, die mich durch die Zeit trieb. Und noch treibt. Doch was habe ich davon? Was bleibt? Was blieb? Was ist? Nicht mal mehr der Spiegel. Scherben sind davon übrig. Und ich frage mich - warum? Wer tut so etwas? Wer zerstört, was ich brauche. Was ich lebe. Wer- will- mich- tot- sehen? Back to the Black. Wie Amy sagt. I listen: Nicht rauchen. Nicht trinken. Sonnenbrille (Wayfarder Nerd) aufbehalten. Beechfield Hut Fedora tragen. Black- schwarzen Anzug von Double. T-Shirt: Mission from God. 5 cm breite Tinten- Krawatte. Smiffys Herren- Koteletten. Rays Unterwäsche: Black Dream. If u see Gleit- Chreme in der Tasche. Cotton Island Sack for Backpackers aus selbst gemolkener Seidenraupe. Und. Schon. Fertig. Ich nun. Diese unverhoffte Macht. Handsigniert. Nummeriert. Egal: wenn sie mich nur rauslassen würden... verdammt noch mal! Leonhard Cohen ist eben von uns gegangen. Und ihr?


Die kleine Scheiße

Sie haben keinen (einzigen) Beweis. Null. Nicken nicht mal, schütteln den Kopf, wenn ich frage. Sitzen da und starren die Wand an. Nicht mal ein Foto legen sie (mir) vor. Ein Trümmerteil. Ein Stück Stein. Fetzen Metall. Bruchstücke Holz. Oder was vom Dach. Vom Stuhl. Stoff. Nicht mal die Toten - im Garten. Die an den Laternenmasten hängen. Von denen sie phasenweise reden. Als wäre Ich Afrika - und weit weg. Was denken sich die Idioten eigentlich? Was habe ich mit dem NSU zu tun. Mit B. und. Super- Nazi- Uwe. Fahre ich (etwa) Quickly. Stinke nach Benzin- Gemisch? Nein! Ich kenne die und das nicht mal. Auch nicht Frau Zschä. Vom Knast in München. Lese in geschredderten Akten erstmals von Peggy. In der Zeitung. Über Pädophil sein. Habe dabei den Politiker Erd. Vor Augen. Von wegen Kinderporno. Die Typen von der blass- grünen SPD. Doch was habe ich in natura mit denen zu tun? Ich war nie in irgendeiner Partei. Mein Vater schon. NSDAP. Weltanschaulich. Stürmer- Leser. Begeistert. Der kam sogar aus dem Krieg zurück wie (hin)gegangen. Ein Arschloch ohne Geschichte. Entnazifiziert von den USA. Gebraucht wie neu. Ein Mann für Gehlen. Dazu ich. Sein Sohn. Scheint es. Fatalist. Mit Ecken + Kanten. Voller unbekannter DNA- Spuren. Waren Sie nicht dort? Oder da? Zu welcher Zeit? Am Platz - oder nicht? Gaben Sie den Auftrag per Handy? SMS? Kennen Sie...? Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot. Mein Hund. Meine Frau. Kinder? In dieser Reihenfolge? Und meine Pferde?! Wann kommen meine Pferde? Nein. Kenne ich nicht. Habe ich nicht. War ich nicht. Ich bin Komiker! WWW/Tageschau/Abteilung Spaß, Punkt.de. Basta! Doch die geben keine Ruhe. Fragen. Fragen. Besaßen Sie jemals einen Ferrari Testarossa 5 Liter V12. Was? Hören Sie, es gab Zeiten in meinem Leben da habe ich nicht mal eine Rolle Tesafilm besessen. Da habe ich Spucke genommen, um mir den Hintern zu wischen. Bitte? Wie ich jetzt darauf komme?! Mann, wissen Sie nicht mal mehr was Sie mich eben gefragt haben? Dass die Zeit gekommen ist um die unbefleckte Auferstehung zu entjungfern. Die Vergebung der Sünden. Ad Acta. Denn es gibt neue Bedingungen. Für alte Belohnungen. 1 Million Zocker können nicht irren. Und das liest sich, als würde jemand sein Leben lang über Wasser gehen wollen. Und es als selbstverständlich erachtet, dass irgendwer irgendwie dafür ständig Beton in den Ozean gießen würde. Und da wundert sich tatsächlich noch jemand, wieso diese Leute Trump gewählt haben?! Ich nicht: Schreie ich. Ich bin DEUTSCHER! Hatte mal 2 winzige Autos. Ein Billy- Regal. Und eine Matratze aus Schweden. 2 farbige Kinder. Kaufte ab und an eine Hose aus Korea. Jacke. Zahlte bar. Immer mit der Angst, alles zu verlieren. Meinen Witz. Die durchschlagende Schlagfertigkeit. Den Rausch der Farben. Die Pointe des Tages. Meine Phantasien all over. Bis sie kamen. Die mich auf die Erde zwangen. Um mich hier landen zu lassen. Einzusperren. Geknechtet. Geknebelt. Entmündigt. In Schlappen und Nachthemd gewandet, - um sich mit Stacheldraht den Hintern zu putzen, um sich, wann immer, mit demselben Scheiß die Zähne zu putzen. Wäre da nicht die Aussicht in den Garten. Wo die Entlüftungsrohre verlaufen, wie man unschwer am hellen Rauchausstoß erkennen kann. Durch die ich, wenn Punkt 9 Ruhe eintritt, auf allen 4en kriechend in die Freiheit gelange. In den mit Taschen- Flaschen zugemüllten Park hinter der Ostmauer. Wo die bunten Hasen grasen. Wildschweine Partys feiern. Ach. Ich freue mich schon so auf dich. Meine Blume. Du Reh. Auf die Sonne im Regen. Den Irrsinn in time. Auf eine unglaubliche Zeit. Manisch zu sein. Ich. Depressiv. Er. In dir. Um gemeinsam die Bombe auszugraben. Lucille. Mädchen mit Katze. Love & Peace. Für die Völker der Welt. Überdies hat Cohen den Preis verdient. Egal was Dylan textete. Sein eigener Krieg hat ihn jedes Mal überholt. Und das gilt für alle die. Die am Leben geblieben sind. Ausnahme: Eric Clapton mit "Blackie" + "Brownie." Willie Nelsons "Trigger." Keith Richard on "Micawber." B.B. Kings "Lucille." An der mein Herz hängt. Sage ich (einfach) mal so.


Nachricht von Habicht

Die Wahrheit des Augenblicks ist verschwunden. Mein Ziel. Die großen Gefühle. Und wie ich sie hasse. Nachrufe und Voraussagen. Wie es wird und was bleibt. Dabei hatte ich sie bis eben im Visier. Durchgeladen. Entsichert. Bereit zum Schuss. Doch nun DAS: Kleinmädchenträume!
Wie die Welt zu retten sei. Durch dämliches Zeug quatschen. Weil jeder seine eigenen Interessen vertritt. Die er GLOBAL nennt. Nazis. Weiß angestrichen. Nichts weiter.

Vor mir 2 voll- verschleierte (Tussen in ’scheiß’ schwarz, zum abtörnen), eine zudem mit monströser Hornbrille, die andere von Kajal abstrakt überzeichnet, - fielen mir schon in der U-Bahn auf, ohne dass ich mich umzudrehen musste. Schon wie die kicherten und lachten. Und sich trotz Stoff (vom Himmel bis zum Mittelpunkt der Erde) bei jeder Kicherei die behandschuhte Kralle extra vor den Mund klappten (sah ich als Spiegelung in der Scheibe) - auch ihre Augen abdeckten (ich sehe was, was du nicht siehst!), als wollten sie ihre mangelnde Musel- Moral doppelt schützen. Doch wovor? Ich sah weit und breit kein Musel- ähnliches- Wesen. IS, oder so. Und die anderen Spaste interessierten sich einen Scheiß für die Arschdreher, - die man unter der Kutte auch kaum sah. Nur ich. ICH!

Wie bekifft (giggelnd) stiegen die Krähen am Kurt- Schumacher- Platz aus. Ich hinterher. Wegen der Vorahnung (an Arschdraufsicht) blieb ich dann auf der Treppe ein paar Schritte hinter ihnen, meine Nudel durch die Hosentasche gepackt, meine Eier. Genannt Normalität und Menschenverstand. Was wenige hier von sich... Zudem hatte ich eine richtige Waffe dabei. Die bei Rest- Spasten einzig aus Trotz und Angst zu bestehen schien. Bei mir dagegen Sendung und Empfang bedeuteten. Der Treibstoff allen Irr/e-Sein/s. Hinweis dazu: Achtung! Universelles Wissen gibt es wirklich! Den Tod durch Metall. Man muss nur richtig wollen; denn wenig mehr geht nicht. Sagt ähnlich Wittgenstein. Ja. Ich könnte ihm zustimmen... Jedenfalls habe ich alles, was er sagt, so in etwa im Ohr. Beschäftige mich aber vorab mit dem reißerischen Versprechen in der Auslage eines Porno- Ladens (’Sie allein haben Einfluss auf die Größe ihres Gliedes! Wussten Sie das schon?’) wie speziell ICH mein Glied (JETZT) vergrößert bekomme; größer als alle, die ich kenne. Und das will was heißen, Body. Doch dabei stört mich die unversöhnliche Wut aufs Ideal. Frauen, die sich überall hin Meter/Liter Plastik einbauen lassen. Aufspritzen, statt ab. Und wie wenig davon ich bei den vor mir laufenden Burka- Trullas sehen konnte. Einzig die Haare hatten die schön prall unter der Haube. Und da schon DAS mich geil machte wie Lumpi, sollte es verboten sein, Herr Imam? Dessen Blöken mich aber nicht im Mindesten störte als ich mir die vermeintlich Schlankere ’für Freiheit und Demokratie’ griff und zwischen die Backsteinmauern des Friedhofseingangs zog.

„Du bist wohl voll krank, ey!?“ Schrie die andere und folgte mir Hass heulend auf den Kirchhof, zwischen die Grabreihen, wo ich ihr mit der Rückhand (Links) fett eine reinbretterte, als sie anfing wie irre am Handy zu fummeln, das ich ihr aus der verkrampften Hand schälte als sie am Boden lag, um dann kantig mit dem Absatz vom Schuh drauf zu treten. Weil Handys die Totenruhe stören.
Auch die andere war inzwischen an meinem Gift gestorben, - schien es. Jedenfalls hing sie mir leblos schlapp an der Hand und ließ sich nur mit maximaler Anstrengung hinter die Aussegnungshalle schleifen, die Klamotten vom Körper reißen, um sie mit ihrem Schlüpfer fest an den Griff der kleinen Holz- Tür zu fixieren. Als es dabei diffus in ihrem Handgelenk knackte ließ sie im Wunschdenken auf Befreiung (oder was?) Schmerzenslaute hören. Doch die Auswahl der Möglichkeiten war begrenzt. ’Denn Samstag- Nachmittag ist hier niemand. Nur wir 3 - und meine selbst zerstörerische Depression!’ „Willst du mal sehen?“ Brüllte ich ihr ins Ohr.
„Was?“ Keuchte sie, „sehen?“
„Ich habe extra ’wegen dir’ meine Tabletten nicht genommen!“
„Meinetwegen?“
„Frag nicht so blöd!“
„Du bist ein Monster!“
„Und du erst, in deinem schwarzen Sack.“
„Was willst du?“
„Ficken!?“
„Na dann mach!“

Doch so wurde das nichts. Erst als ich ihre Schwester anschleppte wurde sie feucht. Erdig. Die schwarze Möse. Krümmte sich vor Lust. Bis ich mit einem gewaltigem Stoß ihren Hühnerstall öffnete. Ab da war sie ruhig. Still und stumm. Als wäre ihr System defekt. Einzig aus dem (tiefen) unten herum raus schrillten Töne. To be my Baby, kam Sekunden später die Musik zum Rhythmus. War ich bei ihr. Voll im Plan. Der Rest konnte gehen, - meinen Samen einfrieren. Für den nächsten Krieg.

Nein, so einfach war die Sache nicht: Du wirst unser Kind tragen, es wird Freiheit heißen, Gleichberechtigung, Frieden. Desert Rose. Wenn du in deiner Wüste vom Regen träumst. Vom Feuer der Lust. Der Liebe für alle Zeiten. Zwei Herzen, die sich auf ewig verbinden. Blume im Wüstensand. Du!
Oder, Soldat, wovon träumst du? Wachst du über den leeren Himmel. Riechst Parfüm, das niemanden schmückt. An Orten ohne Menschen. Come Away With Me. Zu den versteckten Gesetzen. Den Waffen der Kämpfer - Erinnerungen an den Tod. Dieser unheiligen Maske deines Herzens. Eine Produktion des Zufalls. Ja Mann, frag Gott. Er kann deine Seele retten. Wenn er will.

„Was wäre, wenn 90% Ihrer Voraussagen stimmen würden?“
„Es wäre stink- langweilig!“
„Sehen Sie“, sagte Bürgermeister Gutso, „so geht es mir mit Ihren Theaterstücken. Immer die gleiche Scheiße!“
Womit er Recht hat, ich kann nichts anderes als tägliche Wirklichkeit.


Feststellung 2: (auch) Breivik ist Asperger

Außerordentliche Therapiestunde. Vormittags. Wir sitzen im Rund. Forensik007. Bürgermeister Gutso und ICH.

007 ist vermummt, wie alle vom Personal. Gutso und ICH sind nackt, - wissen alles voneinander. Wie alle Patienten hier, sollten die im Kopf noch nicht Hirntod sein.

007 sagt nichts. Gutso und ICH schweigen. Es gibt nichts zu sagen, außer Schweigen.

007 schweigt bereits 007 Jahre. Gutso und ICH sind länger hier. Jeder auf seine Art.

007 kommt von der Phonetik. Gutso und ICH entstammen ursprünglich der forensischen Psychiatrie.

007 ist Altertum. Gutso und ICH kommen über Blut, Speichel, Urin und Haaren zu Vagina, After, Penis und Haut.

007 ist schuldfähig. Gutso und ICH nicht.

007 will auf forensische Linguistik erweitern.
Gutso will als Bürgermeister sein eigener Nachfolger werden. ICH das Theater revolutionieren.

Die Therapiestunde endete um 0011:30 Uhr im schweigenden Vergleich.
Punkt 0012 Uhr reicht man Wirsingkohl mit Speckkartoffeln zu Schweinekotelett.
Gutso isst.
ICH esse.
007 darf nicht.
Wir 3 sind Einzelkinder. Siedeln am Rand der Welt, sollte das jemand wissen wollen.

Über Breivik, der kein Einzelkind war/ist, gibt es ein ’Erstes Gutachten’ das zu dem Schluss kommt, B. leide an paranoider Schizophrenie.

Ein ’Zweites Gutachten’ beschreibt Breivik als zurechnungsfähigen Menschen, der geistig gesund sei.

Weitere Stellungnahmen sagen, dass Breivik wahrscheinlich am Asperger- Syndrom leide, möglicherweise in Verbindung mit dem Tourette- Syndrom. Vieles deutete auch in Richtung einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

„Und das wollen Sie auf die Bühne bringen?“
„Ja, statt einer Weihnachtsaufführung mit Krippe und so!“
„Wie kommen Sie darauf?“
„Weil die Muslime unter uns Weihnachten nicht feiern wollen...“
„Und da wollen Sie ausgerechnet Breivik aufführen; wegen der Muslime?“
„Wäre Ihnen ’Mein Kampf’ lieber?“

Eine Umfrage unter 66 rechtssachkundigen Psychiatern und Psychologen in Norwegen ergab, dass lediglich eine Minderheit von 14 Prozent Breivik für unzurechnungsfähig hielt.

Zitat Allbuch
Der „kulturSPIEGEL“ meldete im Herbst 2012, dass der Theaterregisseur Milo Rau die Rede, die Anders Behring Breivik am 17. August 2012 vor Gericht hielt, auf die Bühne bringen möchte. Aufführungen der als „politisches Theaterformat“ rubrizierten Arbeit sollen in Weimar (19. Oktober 2012) und Berlin (27. Oktober 2012) unter dem Titel „Breiviks Statement“ uraufgeführt werden. Inkl. seiner Verteidigungsrede um folgende politische Fragen herum, die B. so formulierte:

„Haltet ihr es nicht für undemokratisch, dass das norwegische Volk nie durch ein Referendum befragt worden ist, ob seine Heimat zu einem multikulturellen Staat umgestaltet werden soll?“

„Ist es demokratisch, so etwas einfach zu machen, ohne dazu die Menschen zu fragen?“

„Haltet ihr es nicht für undemokratisch, dass das norwegische Volk nie durch ein Referendum gefragt worden ist, ob es damit einverstanden ist, dass Norwegen so viele afrikanische und asiatische Einwanderer aufnimmt, dass die Norweger selbst Gefahr laufen, zu einer Minderheit in ihrer eigenen Heimat zu werden?“

„Glaubt ihr, dass freie Wahlen genug sind, und dass Politik und Presse nicht auch die Verpflichtung haben, die Öffentlichkeit über die Konsequenzen dieser Maßnahmen aufzuklären und dem Anliegen des angestammten Volkes eine Plattform zu geben ist?“
Zitatende

Es ist eine (Art) Krankheit. Ein Herumirren, heute leben zu müssen. Wenn man es ernst nimmt. Es ist eine Wissenschaft das Gehirn in Willensfreiheit entscheiden zu lassen wer oder was das Arschloch ist. Und wo. Und wie man sich dagegen zur Wehr setzt, - obwohl das (ein) Arschloch (Arschlöcher?) zum Überleben gebraucht wird. Und es wird nicht besser, wenn du die Fragen weglässt; ich weiß es.


... es dauert wie es dauert

Im Umerziehungslager, Station IV, ist jeder zu 100% sicher. Weil die Blockwarte zu jeder Zeit in deine Zelle dürfen (die sowieso unverschlossen zu bleiben hat), auf dein Klo, in dein Bett. And last but not in dein Hirn. Als Sinn der Sache. Deswegen. Weswegen. Lieber. Tot, als Tod. Oder einen Pickel am Schwanz. Als auf der IV.

Zum Bühnenbild für ’Merkels Hass- Entscheidungen gebären Notwehr- Kommentare’ fungiere ich den Steckbrief von heute.
Text: Für eine unbedingte Freilassung werden folgende Personen gesucht:

Täter 1: männlich, ca. 27 bis 28 Jahre alt, 0 bis 178 cm groß, schlanke Statur, dunkler Teint, schwarze lange lockige Haare, schwarzer Vollbart (ca. 1,2 cm lang), kurze Nase, Araber. Bekleidung: schwarze Schildmütze ISIS, helles weißes oder beiges Musel- T- Shirt, blau/kurze Jeanshose, weiße Lack- Schuhe.

Täter 2: männlich, 0 bis ca. 20 Jahre alt, ca. 173,5 cm groß, kräftige Statur, türkische Nationalität (Kurde?), schwarze kurze Haare, breites Gesicht, drei,7- Tage- Bart; Bekleidung: weiße - kurze Kampf- Hose, schwarzes Totenkopf- T- Shirt, sprach deutsch. Pistole in schwarzer Hakenkreuz- Farbe, 20,drei cm lang, abgenutzter Dauer- Lauf.

Täter 3: vermutlich männlich, ca. 0 bis 160 cm groß, schlanke Statur, muskulöse Arme, Schwarzafrikaner mit ausgebildetem Sonnenbrand und bayerischem Zungenschlag. Bekleidung: weißes Banana- Boot- T- Shirt mit mehreren unbekannten Tintenfisch- Zeichnungen und ’Ficken macht flink!’ als Aufdruck.
Helft uns, denn unser Erfolg ist euer Erfolg, ist kein Erfolg.

Früher trank ich gepflegt -, aus einem Glas. Bis zum Pegel. Später direkt aus der Flasche. Bis zum Absturz. Mit Mentholzigaretten. Die eigene Geschichte direkt durch die Lunge in den Kopf. Um die Angst vor dem Alleinsein zu überwinden. Die Jahre Einsamkeit am Arsch der Welt. Der Schmerz. Die Trauer. Meine Wut. Und Panik. Um das. Und dies. Und um jenes. Und du? Kommt es dir irgendwie bekannt vor als Scheiße am Stock (zwischen staubigen Gardinen, vertrocknetem Blumengesteck und Gläsern mit abgestandenem Bier) tot in irgendeiner Ecke der Welt zu liegen? Wenn nicht, bleib weg, ich kann auch ohne dich... Doch leider wird es dadurch nicht besser, - wenn man die Fragen weglässt, die Menschen, weil jeder seine eigene Geschichte hat. Wie die Abrissbirnen hier. Wie auch du; ich weiß es. Weil Idiot- sein kein Beruf ist. Nicht mal ein Zustand. Wenn man ehrlich ist.


und holt sich munter einen runter (*in etwa geklaut von R. Gernhardt)

Weil ich Widerstandskämpfer bin. Gegen Merkel. Als Rassist. Liege ich im Bett. Zwangsweise. Zugedeckt (mit einer leichten Decke). Scheint es. Kopfteil zu 15% aufgestellt. Arme mit Händen. Und die ans Bett gefesselt. Die Fußgelenke. Den Leib. Immerhin. Kann meine Zunge durch reine Gedanken- Impulse einen Joystick bedienen. Der (bei) einem elektronischen Buch die Seiten umblättert. Wenn ich will. Während ich andererseits mit den Augen im Web surfe. Multitasking. Schon mal gehört? Arbeitskreis Bonnies Ranch. Autorenforum für. Aus dem ich Kraft ziehe. Von den Texten (dort) profitiere. Wo ICH wie die bin. Paranoid. Manisch. Depressiv. Autist. Selbstverstümmler. (Krank?) im Dasein. Wenn einer dem anderen an die Gurgel geht. Nicht nur textlich gesehen. Ständig Autor und Prot verwechseln. Mit Absicht. (Oder wie?) Wenn sie sich selber meinen. Blöd schimpfen. (Aus-) Schließlich. Beleidigen. Bedrohen. Anonym. Best- of- Synonyme um die Ohren hauen. Welch unendlicher Spaß. Welch Wallace. Eigentlich. Bis der Hausmeister eingreift. Um die Sache nicht öffentlich zu. Unter der Hand. Sagt er. Abschalten. Will. Was ich gedanklich unterstütze. Im Rücken mein Kissen. Nüchtern. Die Welt. Von Melle lese. Vorher Sickster. Dann Ellis. Immer wieder Ellis. Zu Knausgard. Sterben. Lieben. Leben. Dem Bedürfen auf Revanche. Am untauglichen Subjekt. Objekt. Band 1. Weil alles seine Zeit hat. Wie in der Ranch. Fick die Katz. Kurz vor Weihnachten. Wenigstens EINMAL! Unter Umgehung der Hausordnung. Um ein Geheimnis zu lüften. Wer mit wem. Und wer dazu onaniert. Träumt. Spielt. Nur ich nicht. Mein Gott. Der Schneemann. Der schneller geht, um kleiner zu werden, - von Skomsvold kommend. Preisgekrönt. Fast wie BR. Die(se) zärtliche Scheiße wider die Kunst. Mensch zu sein. Abartig. Nein. Einfach... löschen. Aus. Fini. Weg sein. Siehe unten. Doch zuvor werde ich die Kretins (Knüppel- auf- Kopf) niederschlagen. In Plastik- Bahne rollen. Zum Fluss schleifen. Auf das Floß. Eine Kanne Benzin rüber. Ein letztes Foto im Voll- Mond. Und anzünden. Dann Lachs verkehrt rum. Reise. Reise. Aufstehen. Und ab ins Meer damit. Banal wie die letzte Ranch- Endlosschleife. Siehe oben. Übrigens: Dylan will nicht und ich habe auch keine Zeit. Eventuell hat einer von euch Bonnie- Idioten Lust und pisst bei den Sugar- Daddys ab? Wäre immerhin besser als Psycho- Analyse II.


Das haben sie sich verdient. Alle.


Die Grenze vom Schmerz. Und dass darüber hinaus Wahltag ist. Und das vor allem anderen, was wir haben. Was wir sind; die Wahl (übers) Frühstück zum Beispiel. Das nicht nur scheiße schmeckt, sondern auch wie Scheiße aussieht. Aus welken Blättern besteht. Grünen Wurstzipfeln. Barockem Schimmel, als Käse getarnt.
„Dann lieber Insulin satt!“ Sagt Hänge- Martin. Der Dauer- Suizider. Eine Spritze im Arm. Der früher ein hilfsbereiter Gärtner mit Gewaltphantasien war. Seine Mutter umbrachte, die an einem Krebs von zirka 170 Kilo starb.
„Zu viel gefressen. Zu wenig gekotzt. Herzversagen!“ Sagt er. „Und ich habe den Scheiß tonnenweise angeschleppt.“

„Ich freue mich aber“, erklärt er hustend in einer Therapiestunde, wir 2 sitzen uns lässig gegenüber und der klapprige Forensik0 wie zusammengebrochen (im Kreis) links von uns, „dass ich einen Vater und eine Mutter habe und nicht zwei Väter mit einer Leihmutter oder zwei Mütter mit einem Samenspender oder überhaupt keine... Auch freue ich mich meiner Toleranz und Meinungsfreiheit und meines biblischen Menschenbildes, - nur Rassisten wünschen sich weiße Weihnachten!“

„Sehr gut!“ Lobt mit dünner Stimme Forensik0, der sonst sein Maul einzig für peinliche Witzchen aufbekommt -, der dann dasitzt und von Angst geplagt irgendwelche diffusen Antworten abschwitzt. Doch es stimmt (und nach eigener Aussage) will er auch ein ’großer’ Geist der Demokratie sein; ich nenne seinen richtigen Namen jetzt und hier nicht, sage nicht mal mehr Muschi (wie einst im Mai), als wir im ’Gender- Straßenkampf’ zusammen Schwule hüteten. Heutzutage empört er sich, wenn ich darauf Bezug nehme, will mir ’öffentlich’ in die Fresse hauen.

„Aber ja doch, Süßer“, lautet meine Antwort, „wenn du unter Klarnamen aufläufst.“ Sein Replay darauf dann Ratten- scharf eindeutig: „Du bist und bleibst für mich ein feiger Arsch. Groß das Maul aufreißen aber sich hinter der Maske irgendwelcher Massen verstecken und der verbalen Auseinandersetzung ausweichen. Großmäuligkeit heißt das im Sprachjargon. Warum ich hier nicht mit Klarnamen auflaufe? Weil ich im Gegensatz zu Dir eine Familie zu schützen habe, der ich von solch feigen braunen Gesocks wie Dir irgendwelchen Anschläge ersparen will. Wir könnten uns aber jederzeit an irgendwelchen öffentlichen Plätzen treffen. Dann würde man schnell erkennen, wer von uns zweien die Muschi ist. Aber auch dazu bist Du sicherlich viel zu feige!“

Es ist schon wahr -, ich kenne seine Familie, seinen richtigen Namen. Er lebt mit Hund, Schwein und Katz in einer schäbigen Laube am Rand der großen Stadt und schnitzt sich Wahrheiten aus dem Leib, die er als Pöbel- Kommentare in ein Porno- Forum kritzelt. Was ja nicht unbedingt das Jämmerlichste ist, wenn man aus schlechtem Grund Frauen missachtet und auch sonst nichts weiter kann als halbsteif darüber zu onanieren.


Therapiestunde III: Gebrauch des Penis bei

Beginn der Therapiestunde 9:30
Ende 10:15
Ab 10:16 fünfundviezig Minuten Dauerlauf

Protokoll

Frage Proband 0 (weiblich):
In welcher Position bleibt der Penis wenn ein Mann seine Unterhose anzieht? Wie quetschen sie "alles" in ihre Hose?
Liegt er flach nach unten oder rollen sie ihn?

Antwort 1 (weiblich):
Das ist eines der 7 ungelösten Mysterien, denn wenn man die Unterhose auszieht sieht man ja nicht mehr wie er hing. Von dem her weiß das keiner.

Antwort 2 (männlich):
Ich mache es wie Tarzan: ich lass ihn schwingen. Am besten gehts mit anderen im "Swingerclub" (daher der Name).

Antwort 3 (gender):
Nein, sie Rollen ihn nicht: Rollen ist Quatsch! Denn wenn der Mann eine Weite oder ausgeleierte Unterhose trägt hängt er wegen der Schwerkraft IMMER NACH UNTEN. Wenn aber die Unterhose sehr eng ist bleibt er da wo man ihn hinlegt und zwar auch dann, wenn er steif wird! Das heißt: wenn man ihn in einem sehr engen Slip nach unten legt, dann bleibt er auch unten wenn er steif geworden ist. Denn der enge Slip lässt es einfach nicht zu, dass er sich beim Steif werden aufrichten kann. Er bleibt also in seiner Position nach unten. Wenn der Slip allerdings nur ein bisschen eng ist, bleibt der Penis nicht lange in seiner Position, denn er rutscht wegen der Schwerkraft immer mehr nach unten, kann sich dann aber beim steif werden meistens vollkommen aufrichten; zeigt dann also Richtung Bauchnabel.
Also ich finde es am besten wenn man knallenge Slips anzieht und dann denn Schwanz nach unten hängen lässt, denn das ist die natürlichste Position und auch die bequemste! Da kneift und zwickt dann am Sack auch nichts! Stimmt zwar, er kann sich dann beim steif werden nicht aufrichten, aber das ist dann auch egal. Wenn er aber im knallengen Slip auf 3 Uhr oder 9 Uhr oder 12 Uhr positioniert wird, dann kneift und zwickt es am Sack und darum ist es besser DAS DING NACH UNTEN ZU LEGEN! Außerdem: desto enger der Slip, desto geiler ist das TRAGEGEFÜHL - wenn er nach unten liegt, sprich auf dem Sack oder rechts oder links neben dem Sack ist dann egal. Hauptsache nach unten, das ist wichtig! Ich persönlich trage ihn am liebsten im knallengen Slip nach unten links neben dem Hodensack. Heißt: er liegt bei mir links neben dem Hodensack nach unten und nicht auf dem Hodensack nach unten!

Antwort 4 (schwul):
Beim Einrollen immer vorsichtig sein, damit er keine Knicke abbekommt und zum Schluss die Rolle mit Tesafilm oder Bindfaden gegen ungewolltes und plötzliches Abrollen sichern, sonst trittst Du eventuell versehentlich darauf, wenn er unten beim Hosenbein herauskommt.

Antwort 5 (pädo):
Es gibt verschiedene Arten, kommt ganz auf den Anlass an. Manchmal wenn ich ausgehe, mache ich eine Schlaufe daraus - soll ja schließlich chic wirken. Wenn ich nur zu hause bin gibt es erst gar keine Unterhose. Bei der Arbeit nehme ich ihn meistens gar nicht mit, weil er mir da nur die ganze Zeit ins Ohr flüstert spiel mit mir...

Antwort 6 (vergewal…):
Am besten ist eine Kabeltrommel dafür geeignet. Und wenn man mal unterwegs sein sollte, kann eine Tasche nicht schaden, um die schwere Last leichter zu transportieren.

Antwort 7 (onanist):
Ich habe in der rechten Hosentasche kein Futter, so kann ich mein gutes Stück immer in der Hand halten.

Antwort 8 (alzh.):
Habe ich vergessen, habe schon seit Jahren einen Einpackservice.


Gift Show/ers

Ich bin traumatisiert. Worden. Von einer Frau! Von einer Person, weiblich, kariert, kinderlos, hart- herzig, geschäftsbetont, die mit einer Affenjacke bekleidet und mit den Händen Raute/n formt. Und ich, Deutsch, der kaum aus dem Krieg gekommen, kann das nicht. Ich kann dafür meine Fäuste ballen. Schreien. Toben. Mit den Füßen. Trampeln. Wegen der nächsten 4 Jahre Trauma. Es sei, ich lade durch und knalle sie jetzt und hier ab. Mitten in die abgeschlagenen Köpfe, abgetrennten Gliedmaßen, vergewaltigten Frauen, - in mit Sprengstoff beladene Kinder hinein wird sie fallen. Und es wird ihre Zeit sein. Ihr Ruf ’Wir schaffen das’ - was niemand schafft. Die Gesellschaft. Die Vorurteile. Die Morde frei Haus. Per Schiff und Flugzeug in das Alice- Wunderland geholt. Um hier das weiterhin zu sein, was sie schon immer waren: Barbaren! Ein Trauma.

In nichts sind sich Menschen ähnlicher als im Hass. Ich merke es an mir, wenn ich die über Deutschland geifernde Alte im Fernsehen höre. Von wegen Probleme lösen. Wie kann das Problem ein Problem lösen? Nein, das Problem kann NIE die Lösung sein. Nicht der Verfassungsschutz. Der sich, ob seiner ’eigenen’ Verfassungstreue, selbst überprüft. Und das mit Job- Garantie. Einen Job, den sie tun, als sie kommen - weil ich mit dem Kopf gegen die Wand renne um die quälenden Gedanken loszuwerden. Das germanische Sprichwort im Ohr, dass eine Sau so lange zum Trog geht bis der bricht. Wie am Murmeltiertag. Als hätten sie es geahnt. Um mich aufs Bett zu werfen. Zu würgen und zu fesseln. Mich zu entkleiden. Eine Spritze aufzuziehen. An deren Spitze der Tau des Morgens hängt; das Gold der Straße in Silber, muss ich lachen. Um auf mich einzustechen, - zu stechen und zu stechen, bis der Mond auf mich zufliegt um die Zeit neu zu justieren. Also mache ich mich auf, frei zu denken. Übe Terror im Kopf. Ein Bühnenbild vor Augen. RAF und NSU. Über die Ästhetik des Mordens. Jeder so gut (wie) er kann. Sehe ich Dutschke vom Rad stürzen. Bachmann auf ihn zu rennen. Um ihm 3 Mal dicht vorbei mitten in den Kopf zu schießen. Wie die beiden Jahre später die Liebe zueinander umarmen. Und ginge es nach mir, ich hätte sie einen für den anderen sogar beten lassen. Obwohl ich nicht daran glaube. An Glauben. So werden sie (ohne mich) einsam sterben; Bachmann mit einer Plastiktüte über dem Schädel. Dutschke an einem epileptischen Anfall in der Badewanne. Ein jedes zu seiner Zeit. Nur bei mir geht es weiter. Hektische Bewegungen. Tiefes Durchatmen. Ruhiger werden. Um meine verhunzte Beziehung zur Obrigkeit neu ordnen zu können. Ein Muss in der heutigen Zeit, höre ich sagen; „sonst werden wir Sie nie entlassen können!“ Als ob ich das will. Und überhaupt. Es wächst ein Milieu unter dem Holzgebälk, ein Mut zwischen den alten Büchern und greisen Gemälden der Ranch, das Hoffnung auf Leben reifen lässt, auf Hoch- Entwicklung mit Denken und Fühlen, wären die Schranzen nicht. Der einseitig aufgestellte Staatsschutz. Die Beleidigungen und Verleumdungen des Volkes durch ihre gewählten Politiker. Deren Verhütung und Verhinderung von Terrorismus, Extremismus und politisch motivierten Straftaten im Vorfeld (präventiver Kriminalitätsbekämpfung?) die einzig der Freiheit dienen Demokratie sicher zu stellen - und dem erfrischenden Lachen (jeden Morgen) dem Ziel ein Stück näher zu sein. Doch dazu brauche ich die Alte nicht.

"Für diese Geschichte änderte er seinen Namen, sein Äußeres - er verschmolz mit den Armen. Damit wurde er einer der Väter dessen, was wir heute den 'Neuen Journalismus' nennen: Nämlich die Geschichte, die man erzählt, zu erleben, anstatt nur von außen, als Beobachter, Fragen zu stellen."
Jack London

22.nov.2016 michaelkoehn


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AT: Konjugation einer wahren Karriere – oder:
Die Definition des Realen – oder: Ein Perverser berichtet – oder: Holt mich hier raus - Romanarbeit